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Prokrastination

Hallo Gelöscht 128598,

schau mal hier: Prokrastination. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Da halte ich Differenzierung für wichtig.
Etwas nicht gerne zu tun und aufzuschieben ist ein ganz anderes Maß als blockiert zu sein, weil Ängste und evtl. anderes ein Problem darstellen.
Es ist nicht jedem möglich das im Alleingang zu überwinden.
Wer einen Vertrauten hat, Bruder, Schwester, Nachbarin, Freund usw, der kann wie ich machen. Ich geh ins Rollenspiel und geb vor: frag mich aus- frag mich, was mich plagt.... dann muss man gemeinsam immer tiefer gehen, jede Antwort muss komplett zerlegt werden- zu Zweit, gemeinsam, mit genug Zeit.
Ich mach das mit Zettel vor mir, oder beim Autofahren, wenn längere Strecken anstehen.
Mich selbst befragen ist viel schwerer, denn ich weiche aus.
Mit jemand an seiner Hand, an seiner Seite diese paar Schritte gemeinsam machen, die angeblich so schwer sind, das hat mir schon oft sehr geholfen. Manchmal sind es lächerliche Probleme gewesen, die ich schrecklich schwierig empfand. Zu Zweit hinschauen, das hilft mir immer wieder.
Alleine schon während der Fragerei decke ich Fehler auf, rein nur wegen der konkreten Benennung des Problems.
 
Mit jemand an seiner Hand, an seiner Seite diese paar Schritte gemeinsam machen, die angeblich so schwer sind, das hat mir schon oft sehr geholfen. Manchmal sind es lächerliche Probleme gewesen, die ich schrecklich schwierig empfand. Zu Zweit hinschauen, das hilft mir immer wieder.
Ja so ähnlich meinte ich das.
Jemand ins Vertrauen ziehen, manchmal fehlt einem nur ein kleiner Stubs, eine hilfreiche Hand, um über die Hürde zu kommen.
Da muss man nicht zum Therapeuten oder das halbe Internet nach Coaches durch forsten.
 
Hilft Dir ein Deal? Bis 18 Uhr die Briefe auf, zum Beispiel?
Hm, muss ich mal probieren. Meist sage ich mir heute. Und warte auf den richtigen Moment. Aber der kommt halt nicht. Typisch bei Prokrastination. Mach ich es trotzdem wird mir übel, ich werde zittrig, kann die Sachen auch gar nicht lesen, weil ich es nicht verstehe. Es ist wie als wenn ich gezwungen werde und mich dagegen wehre. Hm.
Auf einen Moment warten wonach dazu bereit bin mich damit zu befassen ist schon besser. Also so übel wie die letzten Monate war es noch nie.
Meist viel nur der Anfang schwer aber dann viel mir das alles leicht.
Nunja, anfangen und dann halt weiter machen. Mir bleibt nichts anderes übrig. Gestern zwei Sachen bearbeitet. Heute nochmal definitiv eine, vielleicht klappt es noch Termine zu machen.
 
Vielleicht solltest du dir mal einen Rat von jemanden holen, der von diesem Gebiet auch Ahnung haben könnte, also professionelle Hilfe. Man kann hier viel raten, gut oder nicht gut was finden, du musst das für dich entscheiden.
Das Problem ist, dass ich das auch nicht angehe. Es ist schon so, man kann sich lange selbst etwas vor machen.
Meine Gründe vieles nicht zu tun ist wohl auch l, dass ich nicht mehr daran glaube, das es etwas bringt oder etwas ändert.
Ich gerate auch zu oft an inkompetente Leute. Und mittlerweile macht mich das nur noch wütend.
Aber ich hatte mir letztens Therapeuten raus geschrieben. Jetzt weiß ich nicht mehr wohin ich es geschrieben habe. Ich weiß auch nicht mehr auf welcher Seite ich diese Therapeuten gefunden hatte. Das macht mich schon wieder kirre und wütend auf mich selbst. Ich werde dann so schnell nervös zur Zeit. Ich will das die Dinge schnell und einfach gehen. Aber es ist immer wieder alles so kompliziert. So vieles nicht mehr selbsterklärend sondern oft einfach nur dämlich. Und mit dämlichen Sachen will ich mich erst recht nicht mehr befassen. Aber mir bleibt nichts anderes übrig, das muss ich jetzt wohl mal schlucken.
 

Eine Sache ist sicherlich die falsche Erziehung durch Deine Mutter, die Dich lieblos behandelt hat (wie Du es geschildert hast) und Dich unter Druck gesetzt hast, perfekt sein zu müssen. Schrecklich sowas.
Da wäre eine Therapie sicherlich gut, um Dir innerlich den Druck zu nehmen.

Ich habe Dir da ein Buch empfohlen, was ich ganz gut finde. Du kannst auch mal nach einer Zusammenfassung googeln.

Es geht im Wesentlichen darum, mit Minischritten Dinge zu verändern.

Zum Beispiel: Wenn Du etwas tun möchtest, was Du gerne tust - z.B. lesen - dann machst Du eine Miniaufgabe und belohnst Dich danach mit Lesen. Einen Minischritt. Und danach kannst Du dann ein paar Seiten lesen.

Therapeutensuche: du musst nicht die perfekte Seite finden im Internet, sondern wichtig ist, anzufangen.
Also 1. Minischritt wäre: Laptop anmachen
Kleine Belohnung: lesen oder sonst etwas machen, was Du gerne tust.
2. Minischritt: eingeben: Therapeuten suchen oder den nachfolgenden Link
Kleine Belohnung
3. Minischritt: Deinen Ort eingeben
Kleine Belohnung

etc. etc.

Nimm Dir nicht vor, den perfekten Therapeuten zu finden, den gibt es nicht. Nimm Dir vor, erstmal den PC anzumachen. Nimm Dir dann vor, google zu öffnen. Und dann weiter.
Konzentriere Dich nur auf diese Minischritte. Und zwischendurch immer wieder kurz erholen und belohnen.

Ein wichtiges Thema bei Dir scheint auch: Selbstliebe zu sein. Du scheinst Dich nur dann zu mögen, wenn Du alles richtig machst (was Deine Mutter verkorkst hat).
Das ist aber menschenunmöglich. Das weißt Du ja auch, aber mit dem Verstand kann man viele Dinge alleine nicht lösen.

Vielleicht wäre eine Körpertherapieform für Dich gut. Tanztherapie, Maltherapie, Gestalttherapie. Etwas, was Dir erlaubt, Deine Wut auf Dich - und vermutlich Deine Mutter - körperlich rauszulassen.

Versuche, liebevoll mit Dir zu sein, liebevoll mit Dir zu reden. Du möchtest Dich ändern, Du bist nicht faul oder feige, sondern Du hast Blockaden, die man oft mit Zwang alleine oder mit der Brechstange nicht lösen kann. Mit liebevollem Zureden, mit Lob, mit kleinen Belohnungen geht das viel besser.

Versuche es mal, aber setz Dich nicht unter Druck.


 
Erst einmal ein Trostsatz: Damit bist du nicht allein.
Dazu neigen gaaaanz viele Menschen.
Ja das stimmt wohl. Das Problem daran, ich sehe mich so gar nicht.
Das passt so überhaupt nicht. Und es geht nicht nur um Dinge die ich aufschiebe, ich schiebe schon ne Weile mein ganzes Leben auf.

- Beginne immer mit den unangenehmsten Teil.
Andere sagen nee das leichte, ich sage fang mit dem schwierigsten an, das motiviert zu allem anderen und hinterher ist das blöde Gefühl weg.
Das habe ich diesmal umgedreht gemacht. Erst die leichteren Sachen. Wenn ich das unangenehmste zu Beginn stelle, gehe ich gar nicht erst dran.
Heute hatte ich dann zu einem Termin mit einer Person die mich berät die ganze unangenehme Angelegenheit mit genommen. Ich bin dank ihr gut weiter gekommen, mehrere Telefonate waren nötig. Das hätte ich aktuell gar nicht geschafft, weil ich einfach nur wütend bin. Wenn andere einen Fehler machen, dann sitze ich das aus, nur letztendlich bleibt es doch an mir hängen. Da sagt keiner Entschuldigung wir haben einen Fehler gemacht und regeln das.
Da muss ich jetzt noch dran bleiben.

Heute habe ich dann noch andere Dinge erledigt. Wie zb den Vermieter angerufen wegen diesem Lärm am späten Abend und vor 6Uhr am Wochende. Da soll ich für morgen ein Lärmprotokoll erstellen und nochmal anrufen.

Da bleiben noch zig andere offene Sachen.
Heute würde ich sie am liebsten alle auf einmal erledigen. Das ist so ein Ballast, ich mag das alles los haben.
Warum erst jetzt und nicht schon vor Wochen oder Monaten? 🤔
Und wie lange werde ich das so sehen, bis es wieder in der Gleichgültigkeit versinkt.

Manchmal denke ich, um das mit diesem Mandelkern aufzunehmen,- ich kann etwas tun wenn ich mich irgendwie emotionslose fühle. Rational denkend, irgendwie kalt.
Das muss nur einfach mal so bleiben bzw abrufbar sein.
 

Eine Sache ist sicherlich die falsche Erziehung durch Deine Mutter, die Dich lieblos behandelt hat (wie Du es geschildert hast) und Dich unter Druck gesetzt hast, perfekt sein zu müssen. Schrecklich sowas.
Da wäre eine Therapie sicherlich gut, um Dir innerlich den Druck zu nehmen.

Ich habe Dir da ein Buch empfohlen, was ich ganz gut finde. Du kannst auch mal nach einer Zusammenfassung googeln.

Es geht im Wesentlichen darum, mit Minischritten Dinge zu verändern.

Zum Beispiel: Wenn Du etwas tun möchtest, was Du gerne tust - z.B. lesen - dann machst Du eine Miniaufgabe und belohnst Dich danach mit Lesen. Einen Minischritt. Und danach kannst Du dann ein paar Seiten lesen.

Therapeutensuche: du musst nicht die perfekte Seite finden im Internet, sondern wichtig ist, anzufangen.
Also 1. Minischritt wäre: Laptop anmachen
Kleine Belohnung: lesen oder sonst etwas machen, was Du gerne tust.
2. Minischritt: eingeben: Therapeuten suchen oder den nachfolgenden Link
Kleine Belohnung
3. Minischritt: Deinen Ort eingeben
Kleine Belohnung

etc. etc.

Nimm Dir nicht vor, den perfekten Therapeuten zu finden, den gibt es nicht. Nimm Dir vor, erstmal den PC anzumachen. Nimm Dir dann vor, google zu öffnen. Und dann weiter.
Konzentriere Dich nur auf diese Minischritte. Und zwischendurch immer wieder kurz erholen und belohnen.

Ein wichtiges Thema bei Dir scheint auch: Selbstliebe zu sein. Du scheinst Dich nur dann zu mögen, wenn Du alles richtig machst (was Deine Mutter verkorkst hat).
Das ist aber menschenunmöglich. Das weißt Du ja auch, aber mit dem Verstand kann man viele Dinge alleine nicht lösen.

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Versuche, liebevoll mit Dir zu sein, liebevoll mit Dir zu reden. Du möchtest Dich ändern, Du bist nicht faul oder feige, sondern Du hast Blockaden, die man oft mit Zwang alleine oder mit der Brechstange nicht lösen kann. Mit liebevollem Zureden, mit Lob, mit kleinen Belohnungen geht das viel besser.

Versuche es mal, aber setz Dich nicht unter Druck.


Hey genial, du hast mir den Link genau zu der Seite geschickt, die ich meinte 😁🤩
 

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