"Prokrastination" ist die euphemistische Umschreibung für ein Phänomen, welches man vor der Wortschöpfung schlicht "faul und feige" nannte.
Jetzt wird daraus eine psychische Störung gemacht und man kann sich darauf ausruhen.
Jeder ist mal faul. Und feige. Aber wenn man das klar sieht, kann man sich vorzüglich in den Hintern treten und mutig anstehende Aufgaben in Angriff nehmen.
Die Formulierung klingt natürlich knallhart, aber letztlich läuft es darauf hinaus, was auch in
@Zebaothling s Beiträgen deutlich wird.
Der ganze Verstand, Logik, bringt nicht immer weiter, wenn Gefühle einen blockieren.
Hier fühlt sich etwas nicht richtig an, ob nun feige oder Angst genannt.
Man drückt sich vor Unangenehmem.
Komfortzone wird bevorzugt. Bequem.
Kann man auch faul nennen, sich da rauszubewegen ist anstrengend.
Ich bin auch in diesem Club bei bestimmten Tätigkeiten, wenn auch nicht so extrem. Pünktlichkeit, Termine einhalten, ist ein zu großes Thema für mich, als dass ich Fristen verstreichen ließe.
Ausreizen aber häufig bei bestimmten Dingen.
Dämlich, aber mir keine Therapiestunden wert, da ja folgenlos bis auf den selbstgemachten Stress.