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Paranoide Persönlichkeitsstörung

"Wollen diese Leute glücklich sein-glücklich werden?
können sie es überhaupt? "-

Wenn ich Deinen Eintrag hier lese, wird mir schlecht. :mad::mad:

Deine Formulierungen auf "diese Menschen" sind widerlich.

Wie kann man nur so herablassend schreiben ?

Sind Dir überhaupt die Ursachen bekannt ?

Entschuldige mich für meinen Zorn, dennoch wollte ich es zum Ausdruck bringen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nancy,

auf der Suche nach Hilfe bin ich auf diesen Thread gestossen. Ich kann nur sagen, das was sissy schreibt, kann man nur als betroffener Partner schreiben. Keiner kann nur ihm kleinsten Ahnen, was man da durchmacht.

Grüsse,
noch Gast
 
Wenn ich Deinen Eintrag hier lese, wird mir schlecht. :mad::mad:

Deine Formulierungen auf "diese Menschen" sind widerlich.

Wie kann man nur so herablassend schreiben ?

Sind Dir überhaupt die Ursachen bekannt ?

Entschuldige mich für meinen Zorn, dennoch wollte ich es zum Ausdruck bringen.

ich gebe zu, ich hätte es anderst formulieren können. Eine herablassende Ausdrucksweise war zu keinem Zeitpunkt
eine Absicht von mir.
Wovon Dir jetzt jedoch genau "schlecht" wurde, würde ich gerne im Detail nochmals in Form einer Begründung wissen-
unter der Berücksichtigung dessen, dass ich bestimmt in keinster Weise mich von oben herab äußern wollte.
Ich bin gespannt...

...ich lerne natürlich gerne dazu.

gast: Du hast Recht,
niemand kann erahnen, was man durchmacht.

Natürlich hat alles auch zwei Seiten,

das räume ich natürlich auch ein.

Niemand ist so, weil er so ist.
Irgendwie und wo hat natürlich alles seine Ursachen.
Aber gut, das steht ja jetzt in Deiner Kritik nicht zur Debatte. Wäre natürlich sicherlich auch noch ein Zusatzaspekt, den man bei der Diskussion miteinfliesen lassen könnte.

Nancy: Wie hätte ich denn die Bezeichnung "diese Menschen" besser formulieren können?

Ich nehme mir Deine Kritik gerne zu Herzen.

Wähle Du eine bessere Formulierung!

Weisst Du, Deinen Zorn könnte ich viel besser nachvollziehen wenn ich eine ganz andere Formulierung gewählt hätte ...
aber was ist an der Bezeichnung
"Mensch" denn falsch?😕

PS. Nur mal so am Rande erwähnt-
Deine Ausdrucksweise hat mich auch ein klein wenig "verblüfft" 😱 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Besser als es Sissy73 hier am 22.11.09 geschrieben hat, kann man es nicht formulieren, und ich möchte ihr für diesen Beitrag heute einmal sehr sehr danken! Ich lese ihn mir immer dann durch, wenn ich nicht mehr weiter weiß und wenn ich versuche, wie sie es so treffend schreibt, ganz für mich alleine zur Ruhe zu kommen.
 
Ich hoffe,

Gastleserin,

dass Du, wann immer du es brauchst-
Ruhe finden kannst...

...vieles ist wie es ist-

ob vieles seine Ursachen hat oder nicht

spielt nicht immer für einem selber eine Rolle....

nur vielleicht, was das bessere Verständnis angeht-
so dass man vieles eben objektiver und mit Abstand für sich betrachten kann.

So gesehen kann man vielen Dingen mit mehr Gelassenheit
entgegentreten-ohne irgendwie ständig "am Rad zu drehen" und sich immer wieder neue Strategien für einen besseren Umgang auszudenken...

"Abstand" ist in vielen Dingen doch ein guter Ratgeber---
einfach um sein eigenes Gleichgewicht nicht zu verlieren...

Danke Dir!
Alles Gute!

...übrigens-

Nancyx..
ich habe immer noch keine Antwort erhalten auf meine Frage-
aber keine Sorge-
ich habe auch keine erwartet 😉
 
Hallo,
ich habe vor über 6 Jahren den " Mann meines Lebens" kennengelernt. Da wir räumlich fast 1000 km auseinander gelebt haben zog er nach einem knappen halben Jahr zu mir. Wir verbrachten hier 2,5 Jahre gemeinsam. Wunderschöne Jahre, aber auch absolut zerstörende. Zu dieser Zeit war mir nicht klar, was eigentlich los ist, habe 100000 Mal die "Schuld" bei mir gesucht und meist auch was gefunden. Ich habe 2 Jahre gebraucht um mich von dieser Beziehung zu erholen, da ich zugeben muss, mich sehr angepasst zu haben in dieser Zeit. Eifersucht, psychischer Druck und Zwang, Erniedrigungen waren ständiges Thema, aber eben auf der anderen Seite auch diese wunderschöne leidenschaftliche, intensive Emotionalität!
Da ich ihn vor kurzem wiedergetroffen habe, mich wieder verliebt habe und ich per Mail schon wieder mit einer absolut extremen Reaktion konfrontiert wurde, hätte ich den Rat von Anderen, die in dieser Thematik drin sind bitter nötig. Ich habe erst vor ein paar Tagen zufällig in einer Fachzeitschrift von dieser Persönlichkeitsstörung gelesen und es hat geklickt. Für mich ist das sicher erleichternd, weil erklärend, andererseits sind "Diagnosen" dieser Art auch sehr endgültig.
Für mich ist seine "besondere Art" eigentlich nur in unserer Beziehung erkennbar, da aber wird er verbal wirklich gewalttätig und absolut bösartig- und das sehr versiert, auf den Punkt genau treffend.
Ich würde so gerne von irgendjemandem hören, dass es eine Chance gibt, realistische Möglichkeiten, weil ich ihn so sehr liebe.
Wenn nicht muss ich es jetzt beenden, bevor ich nochmal so kaputt gemacht werde.
Liebe Grüße und vielen Dank!

Nele
 
Ich würde so gerne von irgendjemandem hören, dass es eine Chance gibt, realistische Möglichkeiten, weil ich ihn so sehr liebe.

Danke, Dark side
Fällt mir schwer. Würde gerne kämpfen, hätte gern gehört: tu dies, jenes und das, (quasi eine Gebrauchanweisung) dann wird alles gut, aber gibt es wohl nicht.
Schönen Tag

Nele
 
@Nele
Ich glaube auch nicht, dass sich etwas ändert,..insbesondere nicht, wenn DU etwas tust. Ich habe es bei meinem Ex so in Erinnerung, dass man bei ihm gegen eine Wand fährt - seine Einschätzungen waren immer die einzig richtigen. Also bis es da mal eine kritische Selbstbetrachtung ist, das ist schon ein weiter weg...

Ich habe letztens mit meinem Ex gesprochen und er meinte, er habe sich nicht gemeldet (hatte ich nicht erwartet), die letzte Zeit, um mir keine Hoffnungen zu machen. Dabei hatte ich mittlerweile schon eine andere Beziehung, wir hatten mal ein klärendes Gespräch... und da sagte ich, dass ich mir keine Freundschaft momentan vorstellen kann, da ich das noch verarbeite. Und das verstand er wohl so, dass ich noch immer zu der Beziehung zurückwill. Ich fand es ja sogar ein klein wenig lustig, er hört einfach immer was er hören will und dreht sich die Dinge so zurecht, dass es in sein Weltbild passt.

Ich habe ihm unglaublich lange nachgetrauert, gehofft, dass es mal wieder was wird, wenn er nur eine Weile in Therapie ist, Einsicht zeigt.... dann verdrängte ich ich es eine Weile und erst jetzt, ein Jahr nach der Trennung, kann ich wirklich loslassen. Das was du beschreibst, die tiefe Emotionalität, das erinnere ich bei meinem Ex auch.... es waren zwei ganz unterschiedliche Seiten, die er hatte.

Mich hat diese Beziehung sehr fertig gemacht, viel früher hätte ich sagen sollen: deine Vorwürfe sind nicht gerecht und wenn du das nicht glaubst, so gehe... aber aus Selbstzweifeln heraus hörte ich seine Beschuldigungen an und setzte mich damit auseinander. Ich hätte mir zuliebe viel früher die Warnzeichen sehen müssen. Aber ich war hin und weg von ihm und glaubte immer wieder daran, ihn überzeugen zu können, dass er sich täuscht...ich hatte auch großes Mitleid mit ihm, weil er immer sehr litt, wenn er sich so benachteiligt fühlte....die Emotion war real - doch hatte ich was er sah, so nicht getan, dennoch fühlte ich mich verantwortlich, hatte Schuldgefühle. Mein Selbstwertgefühl ist sehr beeinträchtigt worden während der Beziehung..da es immer wieder diese erschöpfenden Auseinandersetzungen gab, die zu nichts führten...kein Nachgeben von seiner Seite, Verständnis oder ein Kompromiss. So erlebte ich ein Misserfolg nach dem anderen, ich strengte mich immer wieder an, ihn zu überzeugen, dass er 'nur Geister sieht' und scheiterte damit. Was mich nicht hinderte, es ein anderes mal wieder zu versuchen.

Ich weiß es nicht, was mich so blind sein ließ.....aber ich weiß nun, so will ich nicht wieder mit mir umgehen lassen.

Jeder Kontakt mit ihm war ein Kampf von ihm mit sich selbst...mich gab es da gar nicht (für ihn)....wenn nur durch ihn definiert. Ziemlich schauderlich, wenn ich darüber nachdenke.
 
@elisa
vielen Dank!
ja, es fällt mir unheimlich schwer, er ist für mich der Inbegriff von Leben und lieben. Wie dämlich! Es ist und war einfach immer extrem: extrem schön und extrem schrecklich und verletzend. Genau das ist, glaube ich, was es ausmacht. Bei derartigen Tiefen empfindet man die guten Stunden noch intensiver und das macht sie unheimlich wertvoll.
Tja, aber gut, er meldet sich nicht mehr( er wird nie mehr eine Mail von mir lesen- O-Ton) und ich reiße mich zusammen und lasse auch die Finger davon. Es kann doch auch wirklich nicht sein, dass jemand, der mir vorher in den schönsten Farben geschildert hat, wie er mich liebt, sich dann so verhält, wegen nichts und wieder nichts. Das ist nicht authentisch- und so war es auch schon früher.
Wie haben es denn eure Männer so mit der "Wahrheit" gehalten? Waren sie vertrauenswürdig?
Ich wünsch dir, mir und allen anderen schönes Wetter- mir wäre damit schon geholfen( rede ich mir zumindest ein)
Liebe Grüße
Nele
 
@Nele
Wie meinst du das, ob sie vertrauenswürdig waren? Ob sie gelogen haben?

Mir macht das zu schaffen, dass mich diese Trennung so aus der Bahn geworfen hat. Dass ich so an ihm hing und immer dachte, das wird nochmal was. Versuche das im Nachhinein zu verstehen.

Ich bekomme gerade so ein Bild zu der Beziehung in den Kopf....es ist wie ein kleines Kind abwechselnd in Arm nehmen und dann wieder aus dem Fenster halten (so als ob man es herunterwerfen will...also ihm Angst machen). Also dann auch trösten, für die Angst die davor war. So macht man es abhängig, obwohl die Bedrohung und der Trost von der gleichen Person kommen.

Wieso habe ich nicht schon viel früher das Spiel durchschaut und gesagt: ich lasse mich nicht so beschuldigen. Ich erinnere mich, noch Recht zu Anfang, wie er einmal beleidigt war, weil ich eine Freundin bei mir schlafen ließ (es war nicht geplant, sie bat mich nur beim Gehen darum, bleiben zu dürfen, weil es ihr nicht gut ging), da er dann nicht wie geplant mit mir allein war. Das war zwar blöd für ihn/uns, doch die Wucht mit der er dann wütend war, war einfach unangemessen. Dass ich nicht sagte: ich lasse mich so nicht behandeln/das ist ungerecht. Kann es mir nur durch Selbstunsicherheit erklären, dass ich doch Schuld auf mich nahm, wo keine war (aus Schuldgefühlen tief in mir drin heraus).
 

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