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Paranoide Persönlichkeitsstörung

Ich habe einen Verwandten, der sich immer gleich angesprochen fühlt und einem das Wort im Mund herumverdreht um sich selbst zu bestätigen, dass alle gegen ihn sind. Mich nervt das ganz ehrlich.

Dauernd muss man sich erklären und rechtfertigen und man muss immer aufpassen, was man sagt. Das setzt einen unter Druck, man kann nicht unbeschwert sein und abschalten.

Auf ner Familienfeier zum Beispiel habe ich mich mit meiner Cousine über nen Nachbarn von ihr lustig gemacht. Dann kam der dazwischen und hat uns etwas vorgejammert, dass wir ihn so hassen würden und er ganz genau wüsste, dass wir über ihn gelacht hätten.

Und ein andermal habe ich mitgekriegt, wie seine Schwester mit ner Freundin herumgealbert hat, was auch nichts mit ihm zu tun hatte.
nach ner Weile hat der sie mal wieder "zur Rede gestellt" weil sie ihm angeblich den Vogel gezeigt hätte, was natürlich nicht stimmte. Ich war dabei und die haben einfach nur herumgealbert.

Ich könnte noch einige Situationen nennen, was hier allerdings den Rahmen sprengen würde.

Leute die sich jedenfalls immer gleich angesprochen fühlen und bei jeder Kleinigkeit reagieren, nerven gewaltig.
 
Ich erinnere mich, noch Recht zu Anfang, wie er einmal beleidigt war, weil ich eine Freundin bei mir schlafen ließ (es war nicht geplant, sie bat mich nur beim Gehen darum, bleiben zu dürfen, weil es ihr nicht gut ging), da er dann nicht wie geplant mit mir allein war. Das war zwar blöd für ihn/uns, doch die Wucht mit der er dann wütend war, war einfach unangemessen. Dass ich nicht sagte: ich lasse mich so nicht behandeln/das ist ungerecht. Kann es mir nur durch Selbstunsicherheit erklären, dass ich doch Schuld auf mich nahm, wo keine war (aus Schuldgefühlen tief in mir drin heraus).

Wieso erinnert mich das nicht an jemanden (Verwandten)?🙄
 
Es ist und war einfach immer extrem: extrem schön und extrem schrecklich und verletzend.
Nele

Genau das ist es ja, was die Beziehung mit solchen Menschen so unnatürlich macht.
Es gibt kein Normalleben mit ihnen, keinen Alltag. Es gibt nur die beiden Extreme: traumhaft schön oder unerträglich schlimm.
Deshalb ist es auch nicht möglich, ein normales Leben mit diesen Menschen zu führen.
 
Hallo Leute, ich brauche hier einmal einen Rat von euch, denn ich verzweifle mittlerweile an einem Mädel. Ich selber bin ein junger Mann von 27 Jahren und meine noch jetzige Freundin ist 25 Jahre alt. Ich habe folgendes Problem. Ich denke das meine Freundin auch eine Paranoide Persönlichkeitsstörung hat. Ich habe Sie erst vor 4 Monaten kennengelernt und die ersten zweihalb Monate waren extrem wunderbar, sowas habe ich zuvor noch nicht erlebt bis ich bei ihr einen Fehler gemacht habe, der aus meiner Sicht nichts schwerwigendes ist aber für Sie eine Katastrophe darstellt und seitdem streitet Sie mit mir schon mehr als einen Monat lang, sowas verrücktes habe ich noch nie erlebt. Wenn mal die eine Sache vergessen ist, dann findet Sie zwei Tage später wieder was anderes, ich achte mittlerweile sehr darauf was ich ihr sage und da darf überhaupt nichts negatives drin vorkommen. Das komische ist, wenn Sie mit mir gestritten hat, will sie sich zurückziehen und braucht mehrere Tage, mittlerweile ist es soweit das Sie zwar mit mir noch zusammen ist, aber mich nicht sehen will. Sie ist unglaublich scharfsinnig und bemerkt jede noch so bedeutungslose Aussage, ich habe ihr die ganze zeit versucht klar zumachen, das ihr verhalten total übertrieben ist und das es nicht normal ist was sie macht. Aber Sie versteht es nicht......... Ich hatte vorher eine 7 Jährige beziehung mit einer anderen Partnerin und in den 7 Jahren habe ich sowas verrücktes wie mit der neuen in 3 Monaten noch nie erlebt. Sie schiebt immer mir die ganze schuld für alles zu und ist sowas von stur, da kommt man gegen eine wand schneller an. Übrigents Sie hat mir in den drei Monaten bereits etwa 6 mal die Beziehung beenden wollen, naja das finde ich sowas von kindisch und im moment will sie mich wieder nicht sehen und braucht zeit um ihre gefühle in klarheit zu bringen. Also ich weis net was ich davon halten soll, ich denke das ich die Beziehung abbrechen muss..

Meine Frage an euch, denkt ihr das ich Sie noch dazu bringen kann das Sie mal einsieht was Sie falsch macht und das ihre ständigen Vorwurfe totaler schwachsinn sind? ........ also ich muss echt sagen, ich zerbreche an dieser frau, vorallem suche ich die ganze zeit die Fehler bei mir und denke das ich ständig was falsch mache, ich muss sagen ich verzweifle ganz schön mit ihr. 😕

danke euch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was sagen Deine Familie, Deine Freunde zu der Situation ?[/QUOTE]

Ich habe bereits mit meiner Familie darüber gesprochen und Ihr Verhalten dennen geschildert, jeder meint das es nicht normal ist und mit ihr etwas nicht stimmt, die meinen auch ich solle Sie einfach gehen lassen............aber wie auch bereits oben beschrieben ich war vorher in einer 7 Jährigen Beziehung und so ein Verhalten war mir total fremd......

Das Mädel hatte bereits vorher zwei Beziehungen und diese hatte sie am ende auch im streit verbracht, in der letzten Beziehung hat Sie mir erzählt, das Sie mit Ihrem ex mehr als ein Jahr nur gestritten hat........das kann doch nicht sein, man streitet doch nicht, wegen jeder kleinigkeit.

Die Sache ist ja auch die ich versuche wie ein verrückter diesen Menschen zu verstehen, aber ich schaffe es nicht, also ehrlich ich habe keine ahnung........ ich habe ihr auch selber geraten Sie solle doch bitte mit ihren freunden darüber reden, wie sie sich verhält und was sie dazu meinen, naja das hat auch nichts gebracht.

Ja meint Ihr, ich kann da garnichts machen, kann ich Sie wenigstens irgentwie, daraufhinweisen das es falsch ist was Sie macht? ...
 
Wie steht es mit Deinen Emotionen ?

Schuldgefühle ?
Angst, verlassen zu werden ?
Immer wieder gegen ihre plötzliche Distanz ankämpfen, um Nähe herzustellen ?
Nach Lösungen suchen und Lösungsansätze eifrig präsentieren ?
permanentes Grübeln ? (Vorstufe der depressiven Entwicklung)

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Also emotional gets eigentlich noch, weil ich ja erst 4 monate mit ihr zusammen bin und mir von anfang an aufgefallen ist, das hier etwas nicht ok ist, habe ich versucht immer einen gewissen abstand zu bewahren, naja hat mich aber trotzdem etwa mitgerissen.

Angst vom verlassen werden, nicht wirklich aber das alleine sein, das macht mir schon zu schaffen.

Das schlimmste ist wirklich gegen die Distanz ankämpfen und mit allen Mitteln zu versuchen, Sie einfach wieder irgentwie in die Nähe zu bekommen, das brauch unglaublich viel kraft.

Und vorallem diese ständige Suche nach irgentwelchen Lösungen, man da kann man ja verrückt werden, ich habe bereits die ganzen situationen die geschehen sind bestimmt tausendmal durchdacht und dann Ihr irgentwie erklären wollen aber das bring nichts........ja und dann kommt das ständige grübeln noch dazu und die fehler suche bei mir selbst.......also ich muss echt sagen ich habe glück das ich mit ihr nicht solange zusammen bin und wahrscheinlich noch gut davon komme, obwohl ich natürlich verletzt bin und mir von ihr sachen anhören musste, die ich eigentlich nicht bin...................

Wie waren denn eure Partner, gegenüber ihren freunden......... also meine hat unglaublich viele freunde, Sie ist sehr offen gegenüber anderen Menschen und lächelt immer, und beeindruckenste an ihr ist, das ist ihr scharfsinn und ihre wachsamkeit, sie ist besser als jeder KGB agent....

also ich bin zum schluss gekommen das Sie als eine normale Freundin, also wenn man keine Beziehung mit ihr hat, ein sehr guter Mensch ist, aber in einer näheren Beziehung ist es eine Katastrophe.
 
Zuletzt bearbeitet:
'Kann ich sie noch überzeugen, dass ihre Sicht falsch oder sagen wir unvollständig ist' - NEIN!!!
Ich habe 2 Jahre versucht, meinen Ex von meiner Unschuld zu überzeugen und ihm klarzumachen, dass die Bedrohungen, die er in seinem Umfeld sieht, nicht real sind. Es endete darin, dass er mich als verrückt hinstellte, dass ich keine Schuld einsehen kann. Denn für ihn war alles, was er fühlte auch exakt so. Wenn ich meinte, dass er es falsch sieht, dass ich ihm nichts Böses will, hieß es, ich will ihm seine Gefühle absprechen.

Bei ihm war es auch so, dass er extrem nach anderen schaute, dass er alles richtig machte, war zuvorkommend....aber er schaute eben kaum nach sich und ich interpretiere das so, dass er irgendwann sich zu wenig beachtet fühlte (von sich selbst!), das aber auf das außen projizierte und da bekämpfte. Und früher wurden seine Gefühle von seinen Eltern nicht genug beachtet, sie zwangen ihm ihren Willen auf...ich kann das alles wunderbar analysieren...

Doch was bringt das: NICHTS! Ein Psychologe hat die Aufgabe, so einen eingefahrenen Menschen 'umzuprogrammieren' nicht der Partner. Mein Ex ist nun ein Jahr in Therapie und wesentlich sehe ich keine Änderungen. Ich kann nach langer Distanz mit ihm nun als Freunde auskommen...wobei ich dadurch ja immer noch Distanz habe, ich kann sein Verhalten sogar manchmal belächeln, er lässt es auch nicht mehr an mir aus. Ich bekomme halt dennoch manche Paranoia von ihm mit.

Es widerspricht der intuitiven Logik, man denkt, der andere MUSS doch sehen, dass er sich irrt. Ich bin auch ein ein wenig misstrauischer Mensch, aber ich lasse mich halt vom Gegenteil überzeugen. Bin dann erleichtert, wenn ich was zu negativ interpretiert habe. Doch bei meinem Ex tritt diese Erleichterung und Erlösung nicht ein, nein er wird noch wütender, wenn man seine Perspektive zurechtrückt...fühlt sich nicht ernst genommen.

Ich denke, dass man mit ner PPS einfach nicht beziehungsfähig ist, also ich habe auch so Helden-Syndrom-mäßig gedacht, ich bekomme das irgendwie hin. Aber die müssen erst ihren Kampf mit sich ausfechten. Eine sagte mir mal, dass ich in der Beziehung gar nicht existent bin, jeder Kontakt mit meinem Ex ist nur ein Kampf von ihm mit sich selbst. Es ist hart zu realisieren, aber auf Dauer echt die einizige und beste Lösung, um mental/körperlich gesund zu bleiben.

Ich denke, ich habe mich auch so lange so behandeln lassen, da ich zu Schuldgefühlen neige, an seine Vorwürfe quasi andockte. Und außerdem komme ich drauf, dass meine Mum wohl Borderline hat. Also kannte ich es aus der Kindheit mit so verquerem Verhalten umzugehen. Eine bittere Erkenntnis...aber ich bin froh, dass ich da raus bin!!! Ich habe mich auch immer mehr verkrampft i nder Beziehung, Magenprobleme entwickelt.....pretty shitty.
 
Was passiert eigentlich, wenn ich das ganze umdrehe ........ ich hab mich einfach jetzt entschieden das ich den Kontakt abrechen, meint ihr das Sie von sich selber wieder zurückkommt oder bleibt die so stur für ewig? 😕
 
wenn du was umdrehst? also wenn du den kontakt nur abbrichst, um damit ein verhalten bei ihr zu provozieren, bist du kein schritt weiter - sondern immer noch in diesem ewigen spielchen drin. also ich kann über meinen ex sagen: er blieb so stur, sehr sogar.
 
Ich berichte nochmal, wie es mit meinem Ex läuft seit der Trennung vor über einem Jahr (6. April 2009). Es gab verschiedene Phasen:

1) er hat sich komplett abgeschottet, auf keine Mail geantwortet, sich geweigert mich zu treffen (ich wollte nochmal reden). Hat gemeint, dass er Schluß gemacht hat, obwohl ich das war (?). Da war er nicht an der Uni und ich sah ihn gar nicht.

2) im Herbst fing das neue Semester an, er kam zur Uni und wir sahen uns täglich, ignorierten uns aber. Bis ich ihn ansprach und meinte, ob wir nicht Frieden schließen sollen. Und ab da sprachen wir ab und zu an der Uni ein wenig. Er meinte dauernd, ich sei noch in ihn verliebt, das sehe er an meinem Blick - obwohl das nicht so war (?).

3) Wir verstanden uns ganz gut und es war ganz entspannt, bis auf Ausnahmen, wo er wieder paranoid anfing. z.B. meinte er einmal zu mir, er vezeiht mir meinen Kommentar von Samstag, weil ich da etwas getrunken hatte. Und ich: hä, welchen? Und es war der Satz: 'Ist schon scheiße, im Sommer Single zu sein, oder?' Er meinte, ich habe das süffisant/von oben herab gesagt. Und ich so, nee, ich bin selbst Single, wie kann ich das von oben herab sagen, war nur ein Spruch. Es gab keine Diskussion, wie früher in der Beziehung und die Sache war damit erledigt.

4) Seit neuestem macht er mich dauernd sehr aufdringlich an. Ich sage, ich will nicht, dass zwischen uns was läuft und er meint in manchen Phasen auch, das ist keine gute Idee. Und dann wiederum ist der Schalter bei ihm wie umgelegt und er versucht mich zu überreden, dass wir Sex miteinander haben.

Er ist seit einem Jahr in Therapie, 2 x pro Woche, bisher habe ich nicht den Eindruck, dass er viel anders ist. Läuft immer noch draußen immer 'wie auf der Hut' herum, so als ob Bedrohungen um ihn herum lauern. Ich denke, es wäre besser für mich, keinen Kontakt mit ihm zu haben. Zum Glück will ich nichts mehr von ihm, ich war ja noch ein halbes Jahr dabei, ihm nachzutrauern. ICh wusste rational, die Beziehung mit nem Paranoiden ist nicht, kein Vertrauen etc. - aber emotional hing ich lange an ihm.

Das Problem ist halt, ich kann ihm nicht ausm Weg gehen, weil wir zusammen studieren. Naja ich nehme es einigermaßen mit Humor, sehe es ja auf Distanz. Außer diese massiven Anmachen zur Zeit, das finde ich sehr störend, muss ihm das auch mal deutlich klarmachen - und wenn er mich dann für ne 'Bedrohung' hält, mir egal, das geht so nicht. Insofern bin ich einigermaßen heil aus der Sache gekommen, aber bin immer noch dabei, es zu verarbeiten, hat ziemlich tiefe Wunden in meine Seele gerissen, diese Zeit mit ihm.
 

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