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Paranoide Persönlichkeitsstörung

nein nein, war gar nicht chaotisch. einen satz von dir finde ich bedeutsam oder zentral also der fast alles zusammen:

dass ER bestimmt, was andere tun und wenn sie sich nicht daran halten, dann bekommen sie seinen hass in allen facetten zu spüren. er ist wie ein regisseur, der perfektionistisch ist und ausrastet, wenn sich alle nicht nach drehbuch und seinen anweisungen verhalten....ein bißchen anders schauen, als erwünscht oder wer weiß was.

mann mann, es ist echt heftig, wie die übereisntimmungen sind, aber vermutlich einfach, weil wir es mit dem gleichen 'krankheitsbild' zu tun haben. es ist einfach schwer zu begreifen, was eine beziehungsstörung ist..das ist nicht so wie z.b. magersucht, dass jemand halt alleine leidet, nein die anderen, die mit ihm zu tun haben leiden auch, also nicht nur aus sorge, sondern weil man mit reingezogen wird - weil man nicht eine beziehung führen kann, mit respekt, rücksicht und empathie des anderen, wie man es kennt.

ich kenne andere mit so ner störung, z.b. die freundin einer freundin von mir....und meine freundin ist gerade auch richtig wütend auf sie, weil sie sich sehr sehr (wie ist das gegenteil von loyal?) also eben scheiße verhalten hat. und es ist einfach so: leute mit einer (unbehandelten!) beziehungsstörung können keine beziehung führen d.h. (!) für den gegenpart der beziehung: beziehung beenden! nicht umsonst heißt es diese menschen vereinsamen...nicht weil alle anderen böse sind (wie sie meinen), sondern weil es VERDAMMT NOCHMAL nicht möglich ist mit ihnen IRGENDEINE (sei es auch nur ein anruf pro woche) beziehung führen zu können, egal wieviel mühe man sich gibt, geduld hat, wieviel man gibt. es liegt an einem selbst die grenze zu ziehen, denn sonst kommt man in die co-abhängigkeit, man muss selbst krank sein praktisch, um das weiter zu führen, sich so auszubeuten, zurückzustellen, das ist wahrer selbsthass.

also an mich und alle anderen die solche menschen kennen:
FINGER WEG! heiße herdplatten fasst man auch nicht an, oder?

ich denke, nur wenn diese störung schon eine weile behandelt wird, das gegenüber einsicht zeigt und zwar auch eigene fehler zugibt, sieht, wie ungerecht er andere behandelt hat, dass es an ihm liegt, dass beziehungen nicht funktionieren, dann kann man es versuchen...aber nicht solange man als dämon behandelt wird (so war es bei mir). ich hoffe ich checke es endlich mal, aber es fühlt sich zumindest so an, als sei da etwas an einsicht durchgesickert...


alles gute euch weiterhin 🙂
 
Dann soll sie ihn einfach in Ruhe lassen, und gut ist.
Kann ja nun nicht so schwer sein. Was soll diese ständige Belästigung?

Ich kann den Typen schon irgendwie verstehen, dass er sich genervt fühlt.



Darkside

du verstehst es nicht - aber es ist dennoch schwer für mich. der punkt ist, dass ich den status quo (hass seinerseits, aus dem leben schmeißen, gleichgültigkeit) so nicht akzeptieren konnte. ich wollte eine trennung, aber nich so eine...aber nach 7 wochen kam es ja nun mal zu so einem gespräch, wie ich es mir erhoffte..somit kann ich jetzt denke ich loslassen.

natürlich liegt es auch an mir - ich habe nicht genug selbstbewusstsein, da drüberzustehen und zu sagen: sein problem, ich gehe meinen weg und gebe mich damit nicht mehr ab. andere hätten VIEL FRÜHER einen schlussstrich gemacht....und den auch endgültig, selbstschutz im vordergrund statt egoarbeit (sprich: ein angenehmeres ende).
 
Zuletzt bearbeitet:
ich habe nicht die ganze zeit eines von ihm gefordert und es bekommen - ganz so einfach ist es nicht. es ist nur nach 7 wochen zu einem gespräch gekommen, das gewisse sachen geklärt hat und irgendwie so verlief, dass ich hier nun den schlußpunkt setzen kann.

ich meine - hey, wer würde nicht verwundert sein, wenn man schluß macht und als antwort bekommt -nach 2 jahren- 'ja ok, gute idee.'

ich denke, darkside_now, du solltest dich nicht überidentifizieren mit unseren ex-freunden. ich verstehe, dass er seinen freiraum braucht. den kann ich ihm geben, ABER ohne dass er mich vorher "ausknockt". das war das problem, das ich hatte, sicher war ich auch überempfindlich, es sind beide seiten - es gab auch missverständnisse.... ich wollte eben eine art zivilisiertheit in die sache bringen, während er mir sagte, für ihn macht es diese erbittertheit einfacher...mich hassen macht es einfacher, mich nicht zu lieben. doch das ist sein weg, nicht meiner. er kann nicht für uns beide entscheiden, dass wir uns hassen müssen, um voneinander zu lassen.

naja ist sicher gut jemand von der anderen seite zu hören, aber ich bin mir nicht so sicher, ob du wirklich von der 'anderen seite' bist, sagst du ja selbst....also finde ich es schwierig zu sagen, ich verstehe eure ex-freunde - kennst du sie? weißt du alle details? nein, nur weil es dich an deine verhaltensweisen erinnert, SIND es nicht deine.
 
Nach 7 Wochen hattest du ihn endlich soweit, dass er sich verhalten hat, wie du es wolltest. Du hast das getan, was du ihm vorwirfst, ihm nämlich deinen Willen aufdiktiert.

Ich reagiere etwas empfindlich auf diesen Thread, da ich davon ausgehe, dass ich in Teilen so reagiere wie eure fiesen Exfreunde.
In Teilen, nicht absolut (ich würde z.B. keiner Frau hinterherrennen und ihren Ruf schädigen, was hätte ich bitte davon? Es sei denn, sie gäbe mir einen Grund dazu 😎), aber das wird vermutlich von Person zu Person eh unterschiedlich sein, und ich halte mich nicht für paranoid persönlichkeitsgestört.

Übrigens lebe ich seit fast 11 Jahren in einer Beziehung, die recht erfolgreich funktioniert, und ich gebe mir ziemliche Mühe, mich so ordentlich zu verhalten, wie ich kann und wie es notwendig ist.
Ich musste aber mit einer gewissen emotionalen Brutalität "freie Zonen" innerhalb unserer Beziehung schaffen, die ich immer wieder mal brauche, um mich zurückzuziehen und mit mir alleine zu sein.
Nähe überfordert manchmal einfach, und wenn man meine Grenze "lass mich in Ruhe" nicht akzeptiert, reagiere ich ungehalten.

Das macht mich aber kaum zum Oberbösewicht - es ist schlichtweg die Forderung, die ich stelle, wenn ich in eine Beziehung gehe.
Dafür gebe ich ja auch genug zurück.

Zurück zum Thread: Ich kann die Genervtheit eurer Partner total gut nachvollziehen. Diese ständigen Kontaktversuche, dieses Gelaber, dieses immerwährende "warum nur?" und "sei doch nicht so gleichgültig" ist unerträglich. Er hat gesagt, dass er nicht will - und gut ist.

Was gibts denn da noch zu bereden?



Darkside


Herzlichen Glückwunsch!

Du hast es zum ersten Mal in diesem Thread geschafft, andere nicht nur zu kritisieren und dennoch keine "Lösungen" anzubieten, sondern etwas von dir preiszugeben!
Wenn ich mir deine Beiträge anschaue und lese, dass du dir mit einer gewissen emotionalen "Brutalität" Freiräume schaffen musst, oder andernfalls ungehalten reagierst..
Wenn du auch innerhalb der Partnerschaft das Verhalten an den Tag legst, welches du hier zeigst.. Dann hast du es wahrscheinlich total "drauf", deinen Partner zu deckeln und zu dominieren.
Deine direkten und indirekten Provokationen hier.. sorry, sie nerven.

Ja, das Thema wurde zu Genüge diskutiert und wenn man sich die Beiträge durchliest, sollte doch ganz klar sein, dass sich keiner der Beteiligten in dieser Art von Beziehung wohlgefühlt hat. Ja, man hat das zu lange mitgemacht und ja, man war vor Verliebtheit völlig blind. Ja, ja, ja..
Aber warum musst du immer wieder einen draufhauen?

Wenn du selber keine Erfahrung dazu beitragen kannst/möchtest und keine Lösungsvorschläge hast, warum äußerst du dich dann doch immer wieder?!

Du kannst die Genervtheit verstehen?
Warst du denn dabei? Weisst du, was wie oft von welcher Seite aus kam?

Meine Meinung habe ich hier vertreten, ich bin froh, ihn los zu sein!
Und Elisa habe ich auch nichts anderes geraten, als ihn in Ruhe zu lassen.
Was sie daraus macht, muss sie selber wissen. Man kann hier ohnehin nur aus eigener Erfahrung sprechen und Ratschläge geben, um gewisse Entwicklungen zu vermeiden.

Da auch du jetzt mal Kritik einstecken musstest kann ich mir ziemlich gut vorstellen, welch bitterböse Antwort ich darauf erhalten werde😀

Viele Grüße😉
 
mir kam gerade -beim spülen ^^- so eine idee: vielleicht ist mein ex deswegen so ein tyrann, was es angeht, sich freiräume zu schaffen, und mich dominieren zu wollen...weil er als kind gar kein freiraum hatte und nichts selbst bestimmen durfte. ich weiß nämlich, dass seine mutter ihn auch heute noch sehr rüde beahndelt, so wie es ihr passt und ihm dinge aufdrückt....keine ahnung, wenn es nach ihr ging, würde sie z.b. heute noch seine wäsche waschen, obwohl sie 700km wegwohnt. dagegen konnte er sich erwehren (seine wäsche in den ferien heimzubringen), aber oft macht er eben doch, was SIE will. vielleicht erklärt das dieses extreme ins gegenteil umschlagen bei mir - also aus angst dominiert zu werden, den anderen dominieren? ganz reindenken kann ich mich da nicht, aber war so ne idee...

wenn du das thema nicht schon zu leid bist, ilkacorinna, würde mich interessieren, was du über seine eltern weißt? haben sie deinen ex auch so 'emotional misshandelt' (also seine bedürfnisse ignoriert und dauernd ein schlechtes gewissen gemacht, wenn er nicht nach ihrer pfeife tanzt) wie die eltern von meinem ex meinen ex?
 
mir kam gerade -beim spülen ^^- so eine idee: vielleicht ist mein ex deswegen so ein tyrann, was es angeht, sich freiräume zu schaffen, und mich dominieren zu wollen...weil er als kind gar kein freiraum hatte und nichts selbst bestimmen durfte. ich weiß nämlich, dass seine mutter ihn auch heute noch sehr rüde beahndelt, so wie es ihr passt und ihm dinge aufdrückt....keine ahnung, wenn es nach ihr ging, würde sie z.b. heute noch seine wäsche waschen, obwohl sie 700km wegwohnt. dagegen konnte er sich erwehren (seine wäsche in den ferien heimzubringen), aber oft macht er eben doch, was SIE will. vielleicht erklärt das dieses extreme ins gegenteil umschlagen bei mir - also aus angst dominiert zu werden, den anderen dominieren? ganz reindenken kann ich mich da nicht, aber war so ne idee...

wenn du das thema nicht schon zu leid bist, ilkacorinna, würde mich interessieren, was du über seine eltern weißt? haben sie deinen ex auch so 'emotional misshandelt' (also seine bedürfnisse ignoriert und dauernd ein schlechtes gewissen gemacht, wenn er nicht nach ihrer pfeife tanzt) wie die eltern von meinem ex meinen ex?


Hi!
Muss mich hier jetzt mal ganz kurz halten..
Mein Ex kommt aus einer "Soldatenfamilie". Sein richtiger Vater war bzw. ist ein Schläger, die Mutter trennte sich, als er und sein Bruder klein waren. Sie erhielten einen Stiefvater, die Kinder kamen in eine Pflegefamilie, die wohl aus einer alleinstehenden Frau bestand.. Angeblich aus Gründen des Wohnungsumbaus etc..
Was da wirklich gelaufen ist, ich weiß es nicht.
Zumindest glaube ich nicht, dass das Jugendamt der Mutter und Stiefvater die Kinder wegnimmt, wenn sie ein Haus kaufen, das ausbauen und in der Zeit kein eigenes Kinderzimmer vorhanden ist..
Die Pflegemutter soll sehr hart gewesen sein und es soll zu Misshandlungen gekommen sein. Schlagen mit dem Gürtel etc.. Was ich da nicht alles gehört habe. Naja, dort waren sie 3 Jahre und kamen dann wieder zurück zur Mutter. Das Verhältnis heute zu beiden ist bestens. Ich habe sie nur kurz kennengelernt.. Mein Ex machte mir zuvor wer weiß was für eine Angst, dass sie ja sooo engstirnig und schwierig sein würden und ich sie wahrscheinlich nur schwer von mir überzeugen könnte. Fühlte mich dermaßen beschissen dort.. Angeblich war ich ihnen dennoch sympathisch.. Wie auch immer.. Die Eltern sind schwierig, ganz klar. Total voreingenommen etc.. Und wenn mein Ex könnte, würde er seine Mama heiraten😉
Gruß
 
Wenn du es so tendenziös betiteln möchtest, ist das dein gutes Recht, aber unterm Strich ausschließlich deine Sache.





Nö. 😎



Darkside


Wow!
Wie kommt es, dass du, ohne zuvor angesprochen zu werden, andauernd deinen bissigen Senf dazugeben musstest und wenn man dich kritisiert, bleibst du cool?
Finde ich sehr gut!
Habe durchaus mit einer bitterbösen Antwort gerechnet!
Und wenn man deinen Beitrag zu Elisa sieht, kannst du anscheinend ja doch ein angenehmer "Gesprächspartner" sein!
Ich bin positiv überrascht.
Diese "Art" deiner vorherigen Antwort solltest du dir beibehalten, damit kann man durchaus mehr anfangen!😉

Gruß,

Ilka
 
@Sissy73
Ich danke dir für alle deine Beiträge in diesen Thread , so gut durchdachte und formulierte Texte zu diesen Thema habe ich selten gelesen.
 
@darkside_now

hm ich kann ganz gut nachvollziehen, was du sagst. mein ex hat tatsächlich nicht dieses bedürfnis nach kommunikation, klärung und harmonie wie ich... er will mich nicht sehen, da ihm mich sehen weh tut, genauso wie jeglicher andere kontakt. er will die beziehng verarbeiten, alleine und mich am besten dazu hassen... er meinte, er versucht, sich gleichgültig zu verhalten, denn das würde es mir einfacher machen ihn zu hassen oder allgemein halt ein hasserfülltes verhältnis zu schaffen, damit wir uns aufhören zu lieben und es einfacher geht alleine.

das ist seine art....meine nicht. ich hasse ihn nicht, und werde es so schnell nicht tun..vielleicht sollte ich es, vielleicht wäre das gesund, so wie er mich behandelt hat. doch verstehe ich auch seine angst. ich bin selbst krank genug mich in seine krankweise denkweise einigermaßen hineinversetzen zu können. das misstrauen, die selbtbezogenheit - kenne ich abgeschwächt von mir. nur gelingt es mir noch beziehungen (nicht partnerschaften sondern allgemein) aufzubauen, wenn auch mit großer vorsichtigkeit.

du meintest mal, hier fehlt die selbstkritik - es stimmt, nicht nur mein ex ist der gestörte. ich habe wohl auch meinen teil zum scheitern der beziehung beigetragen. weil ich unsicher bin, seine anschuldigungen gleich persönlich nahm und enttäuscht war, dass er so denkt über mich....mich angegriffen fühlte. anstatt mitgefühl für seine angst zu haben und ihm ruhig zu sagen, dass ich das verstehe.

das konnte ich nicht, denn der punkt war, seine emotionen sind wegen kleinigkeiten (die im grunde vielleicht richtig waren, also ich habe z.b. nicht richtig zu gehört) so hochgekocht, dass ich damit nicht klarkam. also ich konnte dann auch nicht sagen, ok du hast recht, sondern ich wehrte es ganz ab...da ich mit der extremen wucht von hass nicht klarkam, das fand ich unfair. keine ahnung, vielleicht kann jemand mit mehr selbstsicherheit da eher mit umgehen? mir fehlte definitiv die kraft diese beziehung zu diesem zeitpunkt weiterzuführen. aber wenn er meint, das sei für immer, menschen ändern sich nicht, muss ich das respektieren. wobei vielleicht diese sichtweise auch durch sein misstrauen entsteht? hm, vielleicht sollte ich heute anfangen, mitgefühl zu haben...
 
hm, vielleicht sollte ich heute anfangen, mitgefühl zu haben...

Vielleicht solltest du heute damit anfangen, diese Beziehung als erledigt zu betrachten und dich über den neuen Lebensabschnitt zu freuen, der ja nun mal mit der Trennung begann.
Du wirst mit deinen Gedanken eine Lösung suchen, die gibt es dafür aber nicht.
Fakt ist, dass sicher beide Seiten zum Scheitern der Beziehung beigetragen haben.
Fakt ist aber auch, dass unangemessene Reaktionen und Verhaltensweisen nicht einfach zu verdrängen sind..
Wenn du diese legitimierst, wirst du dich in der nächsten Beziehung wahrscheinlich nicht einmal mehr trauen, deinen Partner nach der Uhrzeit zu fragen..
 

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