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Paranoide Persönlichkeitsstörung

solche bissig-zynischen kommentare sind natürlich in einem 'hilferuf' forum sehr weiterführend... oder wie soll ich es auffassen, wenn du mich nicht direkt ansprichst, sondern 'manche leute'.

es ist auch nicht lustig, dass ich meinen freund diagnostiziere, sondern ich habe diese diagnose aus verzweiflung 'gefunden' - da für mich sein verhalten ewig nicht einordenbar war....da ich asperger-autist bin, dachte ich lange, ich wäre schuld., würde was nicht verstehen etc. aber dann kam ich auf die schiene, dass doch bei ihm was nicht ganz in ordnung ist und forschte nach, nach langer suche fand ich dieses passende - wobei ich mich da auch nicht festnagle - sondern auch traumata, schizoide persönlichkeitsstörung, ängste in betracht ziehe.

für mich ist das einfach eine schablone, die mir hilft, ihn zu verstehen.

und außerdem - was ist bitte ein 'laie' - also ich habe noch keinen sogenannten studierten psychologen/psychiater getroffen, der kompetent war. und glaube mir, es waren eine menge, die ich in meinem leben gesehen habe...womit wir beim nächsten punkt wären - ich 'saniere' schon länger meine 'psychobaustellen'.

hättest du meine beiträge aufmerksam gelesen, hättest gesehen, dass ich geschrieben habe, dass ich eben erstmal nach mir schauen will, dass ich ganz mit mir im reinen bin, bevor ich mich weiter auf meinen partner einlasse. und dass ich ihn nicht 'retten' kann, das habe ich schon begriffen, er muss selbst den aufstieg beginnen, ich kann ihn höchstens unterstützen. nur eben will ich das momentan nicht. und es ist nicht mein einziger lebensinhalt, falls du das mit lebensausgabe meinst...

naja, ich habe nicht den eindruck, dass du hier die diskussion wirklich weiterführen willst, sonst würdest du dich anders ausdrücken- ich sehe das eher als rumgetrolle.
 
Ich empfehle dir, dich mit Autismus erstmal zu befassen, bevor du darüber schreibst - das ist keine Störung, sondern eine Andersartigkeit. Deswegen war ich auch nicht in Therapie, sondern wegen Erschöpfungsdepression.

Und Diagnosen werden nicht von praktizierenden Psychologen/Psychiatern gemacht, sondern nur angewendet. Danke für die Empfehlung wegen dem Fokus - aber das tue ich ja schon, ich schaue, dass ich mir weniger Stress mache/es mir besser geht.

Ich verstehe nicht, was dich, ohne dass du mich kennst, und auch nicht meinen Freund, dazu bewegt, zu meinen solche Urteile fällen zu können.

Und mir irgendwie einreden wollen, ich sei an allem Schuld ('Zitat:
da ich asperger-autist bin, dachte ich lange, ich wäre schuld., würde was nicht verstehen etc.
Ich denke, das ist sehr gut möglich, oder?') - Hast du ne Ahnung wie oft ich alles durchanalysiert habe, auch mein eigenes Verhalten kritisch beleuchtet habe und um Verständigung gekämpft habe? Nein - wie auch immer....don`t feed the troll.
 
ungünstige Vorstellungen von Liebe und Partnerschaft kursieren hier....man soll dem Partner Stütze sein, Therapeut, die Mutterrolle übernehmen? Abturnend und tödlich für eine gesunde stabile Beziehung denke ich.
Ein Partner der seine Partnerin liebt und achtet wird von sich aus in Therapie gehen anstatt die Partnerschaft zum Ausleben seiner Störung zu missbrauchen. Ein Partner ohne Einsicht und zumindest die Grundtendenz sich selbst um seine Probleme zu kümmern taugt nix....ist meiner Ansicht nach noch nicht beziehungsfähig.
Während einige Mädels den Babysitter, Therapeuten, Mami für unreife Kerle spielen lass ich es mir lieber mit meinem Freund gut gehen 😉

Erfahrungsgemäß ist es oft günstiger wenn in einer Beziehung nicht beide Partner gleichzeitig gestört oder psychisch krank sind, ähnliche Probleme haben....wie darkside schrieb potenzieren sich da manchmal die Probleme....Beziehung sollte aufbauen statt abbauen. Kraft geben anstatt zu viel Kraft zu nehmen.

Ich stimme darksides Einschätzung zu:
.

Fakt ist doch vielmehr, dass ihr BEIDE in dieser Konstellation nicht leben könnt, egal wer was wie diagnostiziert hat.

Und seien wir ehrlich - eine Asperger-Autistin zusammen mit einem persönlichkeitsgestörten Paranoiden ... selbst WENN ihr beide in Therapie wärt, wären die Chancen auf eine gute und funktionierende Beziehung eher gering.
Eure Störungen potenzieren sich ja geradezu gegenseitig.

Ich empfehle daher, den Fokus voll auf dich zu legen.

Vielleicht ist er ja garnicht krank, sondern ihr passt einfach nicht zusammen.

Tyra
 
@Tyra

Möglicherweise kann man sich auch was vormachen in ner Beziehung der Harmonie willen? Ich denke, jeder hat Probleme in irgendeiner Art und wenn mein Partner die mit mir Teil, dann unterstütze ich ihn.

Natürlich muss er auch selbst was tun - mir wurde die Last zu groß, weil er zu wenig selbst tat und ich zu wenig Kraft hatte. Aber ich sehe an unterstützen nichts falsches - Mutterrolle/Therapeut ist natürlich ungünstig. Das ist nicht der Bereich des Partners.
 
Joo, und es gibt immer Leute, die genau bei so einem Partner lange bleiben.

Ich vermisse ein wenig Selbstreflektion in eurem Dialog. 😉



Darkside


Hierfür gebe ich dir Recht, das Wort dafür ist: Co-Abhängigkeit. Und ich bin definitiv zu lange bei ihm geblieben. Doch jetzt habe ich ja Schluß gemacht. Ich denke, ich habe einen Hang zur Co-Abhängigkeit, aber ich habe noch kein so ausgefeiltes Helfersyndrom oder eher Belästigungssyndrom wie meine Mutter.

Das kommt daher, wenn man nicht auf seine Gefühle hört - sich zu sehr jemand anderem oder einem Ideal hingibt - etwas Egoismus ist gut für einen selbst UND andere.
 
muss mal gleich noch in Ruhe alles nochmal durchlesen..aber irgendwo ging es darum auf gewisse miese kerle rein zu fallen und das einige Mädels drauf reinfallen, andere eher nicht. das ist Blödsinn, niemand muss auf miese Kerle reinfallen oder fällt automatisch auf sie rein...Es liegt oft daran dass sich einige Mädels was vormachen und in die Tasche lügen...emotional so abhängig sind dass ihnen im Grund egal ist an wen oder was sie sich binden.
Wie gesagt: auf miese Kerlen reinfallen muss keiner, außer denen die es drauf anlegen und per se halbblind und unachtsam durchs leben dackeln.

Generell kann natürlich auch jeder mal auf einen schlechten Kerl kurzfristig (! Faktor Zeit ist hier ausschlaggebend) reinfallen, aber ein vernünftiges Mädel erkennt das und HANDELT...anstatt sich 1001 Ausrede zu erfinden immer wieder auf den selben Scheisskerl reinfallen zu müssen.

Mein RAt: analysiert eure Situation, hinterfragt euch selbst (= Selbsreflexion) und guckt mal warum ihr so handelt wie ihr handelt und wenn ihr Schwachstellen (wie mangelndes Selbstwertgefühl oder Selbstbewusstsein) erkannt habt dann arbeitet daran aus zu gleichen. Ein erster Schritt dahingehend wäre sich konsequent von Mistkerlen fern zu halten.

Tyra

in Hinsicht auf die Gefahr sich weiterhin Ausreden zu erfinden ist es immer gut vor Ort einen Bewacher zu haben..einen Therapeuten z.B oder gute Freunde die einem mal den Marsch blasen wenn man rückfällig zu werden droht in Sache Blubberblasenquatsch...also sich da was vor zu machen.

Abhängigkeit entsteht im Kopf...ist an sich nicht real, sondern eher eingebildet...natürlich auch auf gewisse Weise bequem. Und gegen zu viel Abhängigkeit kann man was TUN...das ist das ausschlaggebende. Meist wirkt dabei therapeutische Hilfe als Beschleuniger in der Entwicklung mehr Autonomie zu entwickeln...je nach Lebensalter wäre ein Beschleuniger da manchmal ratsam. Das Leben ist zu kurz und wervoll als es zu lange in schrägen und gesundheitsschädigenden , manchmal gefährlichen Abhängigkeiten zu vergeuden.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Tyra

Möglicherweise kann man sich auch was vormachen in ner Beziehung der Harmonie willen? Ich denke, jeder hat Probleme in irgendeiner Art und wenn mein Partner die mit mir Teil, dann unterstütze ich ihn.

Natürlich muss er auch selbst was tun - mir wurde die Last zu groß, weil er zu wenig selbst tat und ich zu wenig Kraft hatte. Aber ich sehe an unterstützen nichts falsches - Mutterrolle/Therapeut ist natürlich ungünstig. Das ist nicht der Bereich des Partners.

nicht nur möglicherweise..ich hatte ja in meinem Vorbeitrag was von diesem Sich was vormachen geschrieben.....paradox ist halt nur dass man mit diesem Verhalten alles andere als Harmonie erreicht, sondern eher immer größeres Chaos....aber natürlich kann man sich auch hier wieder was vormachen und Mist/Chaos in harmonie umdefinieren..wo wir bei dem häufigen Knackpunkt sind was jeder als Normalität definiert. Opfertypen empfinden es oft als normal schlecht behandelt zu werden und in einer Beziehung ausgebeutet zu werden, sexuell, psychisch, physisch...Menschen mit zu geringem Selbstwertgefühl neigen dazu sich in eine Aufopferungsrolle rein zu steigern bis an den Rand ihres Niedergangs..manchmal auch drüber hinaus rein in den burn out oder vorzeitigen Tod. so sind Menschen nun einmal...oft irrational bzw einer ganz eigenen und manchmal eigensinnigen selbstgefährdenden Rationalität folgend.

Wichtig ist dass man wenn es kritisch wird, also in Beziehungen wie der der TE hier mal mithilfe von einigermaßen reflexionsfitten oder analysegeschulten Leuten (Therapeuten z.B) guckt wie die eigene Rationalität so aussieht und was man da ggf. ändern sollte.

jemanden mal zeitweilig zu unterstützen ist gewiss nicht falsch aber daraus ne Dauerrolle zu machen schon. Es kommt auch hier auf das richtige Maß an und ein möglichst ausgeglichenes Geben und Nehmen..und manche Partner nehmen nur und geben einfach zu wenig...schmarotzen sich durch eine Beziehung und leben ihr Leben auf Energiekosten oder sonstige Kosten anderer.
jeder Partner der nur nimmt und wenig oder gar nix gibt ist schlecht, ein psychisch Kranker der Therapie und Arbeit an sich selbst verweigert und damit automatisch viel zu viel Energie kostet ist in meinen Augen nicht beziehungstauglich...eine Beziehung mit einem solchen Partner halte ich für reinen Masochismus.

Tyra
 
Hallo,

warum wird man eigentlich nicht müde, hier immer über das gleiche zu diskutieren?
Für mich persönlich sieht es so aus:
Mein Ex ist total gestört, was sich immer wieder an seinem derzeitigen Verhalten zeigt und beweist, dass ich für ihn immer noch nicht Vergangenheit bin. Mir macht sein Verhalten mittlerweile Angst und ich kriege Panik bei dem Gedanken, ihm irgendwo über den Weg zu laufen.
Es ist noch so einiges passiert, was er alles angeleiert hat und sich völlig reinsteigert. Ich bin dermaßen froh, wenn das alles endlich ein Ende nimmt, er die üble Nachrede etc. bleiben lässt und ich mein Leben endlich normal weiterleben kann, ohne durch sein Verhalten immer wieder rausgerissen zu werden und Angst dadurch bekomme.
Mittlerweile habe ich gefühlsmäßig alles durch. Die Zeit, in der man trauert, wütend ist, sich immer wieder fragt, was man selber wohl getan hat, was das Verhalten der Gegenseite begründen könnte, darauf aber keine Antworten findet, bereut, abschließen möchte etc.
Die Frage, die ich mir stelle ist die, warum ich an einem früheren Exfreund, der total lieb war, treu, loyal etc., keinen Gefallen fand und die Beziehung schnell wieder beendete ohne hinterher zu trauern, im Gegensatz dazu aber so überzeugt von dem Ex war, um den es hier ging, der mir nichts gab, nur nahm und sich immer in allen Situationen unfair und respektlos verhielt.
Es muss ja einen Grund dafür geben, dass mich das, was eigentlich richtig war, kalt ließ und von dem, was mir zu keinem Zeitpunkt gut tat, völlig überzeugt war und mich so runterbrachte.
Es geht hier überhaupt nicht darum, für jemanden die Mama, Therapeutin etc. zu spielen.
Man war verliebt, hat sich zuviel gefallen lassen, kurz: blind vor Liebe. Und man hatte Hoffnung, dass der andere sein unfaires Verhalten irgendwann in dem Schmerz, den er dem Partner immer wieder zufügte, erkennen wird und endlich was ändert.
Die Hoffnung solange zu wahren war falsch.
Falsch ist es aber auch, direkt immer alles hinzuschmeissen und sich Neuem zuzuwenden.
Beziehungen sind kompliziert und es kann nicht immer so laufen, wie man es sich wünscht.
Beide müssen in der Lage sein, sich mitzuteilen und Kompromisse eingehen zu können. Schließlich geht es um zwei Individuen, die versuchen, einen gemeinsamen Weg zu finden.
Das ist nichts Neues und altbekannt.
Ich hoffe für Elisa, dass auch sie allmählich an dem Punkt angekommen ist, zu erkennen, dass ihr das, was sie hatte, größtenteils nicht gut getan hat und auch in Zukunft nicht gut tun wird. Wenn ihr Ex irgendwann was erkennt, eine Therapie macht, sich ändert usw. wird er sich bestimmt wieder bei ihr melden. Vielleicht, um sich für sein Verhalten zu entschuldigen.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass sich Menschen ändern können. Habe allerdings Grund genug dazu, bei meinem Ex das niemals erwarten zu würden.
Wenn andere sich von ihren Gefühlen überwältigen lassen und ihre üblen Erfahrungen immer wieder wiederholen wollen, weil sie an ihrer Hoffnung festhalten und immer wieder enttäuscht werden, dann sollen sie das tun, ich werde das nicht mehr tun und demnächst sofort reagieren, wenn ich mich nicht wohlfühle und mein Verstand mir sagt, dass es keinen Sinn hat.
So gesehen war es gut, diese Erfahrung zu machen, da man jetzt weiß, dass die Dinge sich immer wiederholen und etwas, das beim 1./2. Mal nicht funktionierte, auch nicht beim 2./3. Mal funktionieren wird.
Wer an so eine Person geraten ist, wird sich wahrscheinlich sehr viele Fragen stellen und drauf hoffentlich Antworten finden, die der Realität entsprechen und einen dazu bringen, zu lernen, die Hoffnung zu begraben und zu reagieren, sobald man seine eigenen Bedürfnisse und Persönlichkeit verrät..
In dem Sinne:
Trauert nicht hinterher, sondern tut das, was einem gut tut und seht der Zukunft entgegen..

Lieben Gruß,

Ilka
 
Tja

Selbe Story.
Man solte sich klarmachen, dass das, was der so interessant erscheinende schwierige Mensch einem "im Geiste" zu bieten scheint, also das Ideal, das er darstellt -
dass das in einem selbst schon längst drinsteckt, wenn man es denn in dem anderen sieht und in ihm vielleicht nie so drin war oder er das zumindest ganz anders wahrnimmt.

Mit Ideal meine ich die herausragende Kritikfähigkeit, die uns imponiert - und uns dann selbst getroffen hat, das Herausragende, Besondere, Aufregende. Ect.

Sie mögen sich nicht. Also verstehen sie auch nicht, dass man sie mag. Und sie wissen wenig, wie sie einen mögen können.

Also das Ideal lieber in sich mit sich und anderen ausleben, die es verstehen.

@ Ilka: Word.

an die anderen:
Es braucht Zeit. Aber gründlich verdauen und irgendwann geht es langsam weg, auch wenns geprägt hat und man manchmal noch dran denkt. Es ist ja nicht egal und man kann ihn mögen, aber er will ja u.U. selbst gar nicht, dass man sich einmischt, also muss er selbst klarkommen. Muss jeder.
 

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