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Paranoide Persönlichkeitsstörung

Hallo Heike/Wolfsfrau,

nuja sein Verhalten war irgendwo tätertypisch...er weist jegliches Schuldgefühl von sich und wälzt auf dich ab um dir ein schlechtes Gewissen zu machen....damit du zu ihm zurückkriechst und seiner Herrlichkeit huldigst....ihm den Schwanz leckst sozusagen. Der Typ war/ist ein Narziß wie es scheint und mein Rat wäre: Finger von lassen oder halt von Anfang an nicht zu viel erwarten und ne reine Vögelbeziehung führen (falls er gut im Bett war und er zumindest for Pluspunkte liefern konnte)...PUNKT. Frau sollte da halt konsequent sein. Konsequent auch wenn man merkt dass man für sowas wie diesen Typen nicht geschaffen ist und dabei emotional vor die Hunde geht...dann eher schnell auf Abstand gehen und Tschüss sagen.
Interessant ist wieviel Macht dieser Typ aufgebaut hat..du denkst ja immer noch viel an ihn, belässt sogar seinen Kram, Erinnerungen an ihn in deiner Wohnung damit du dich immer wieder an ihn erinnerst...diese Macht solltest du brechen. Wozu auch das Ganze? Masochistische Tendenzen?
Dein EX brauchte das mit den vielen Frauen zur Selbstbestätigung und hat es garantiert auch drauf angelegt dass du entdeckst dass er auch andere Beziehungen hat...er hat da mit dir gespielt...kannte deine Schwachpunkte = Verlustangst etc. und hat das ausgenutzt. Somit heißt es an diesen Schwachpunkten (= Verlustängste, zu wenig Selbstliebe etc.) arbeiten.
Wie? Indem du dich mehr um dich kümmerst....viel Sport machen, ein gutes Körperbewusstsein, Selbstliebe aufbauen. Beschäftigungen nachgehen in denen du Selbstbestätigung erhältst....lernen dich als einen wertvollen und liebenswerten Menschen zu betrachten, der einen besseren Partner verdient, einen Partner der dir gibt was du brauchst.

Du solltest die Dinge die da passiert waren offen analysieren...dich dabei aber nicht ständig runtermachen und fertigmachen sondern mit genügend innerem Abstand und vor dem Hintergrund des Wissens, dass die Beziehung (die ohnehin nie so richtig bestand) vorbei ist, du ggf Fehler gemacht hast aber dir das nicht wieder passiert und die Sache damit erledigt ist.

Deine Wohnung solltest du weitestgehend von Erinnerungskram an die alte Beziehung bereinigen...es tut dir nicht gut dich immer wieder mit den ollen Kamellen zu belasten und zu beschäftigen. In punkto Machtaspekt ist das wichtig, damit die Erinnerung an ihn verblasst...und Platz da ist für was Neues. Du solltest äußerlich ein Zeichen setzen, dass es vorbei ist und du neu anfängst, indem du z.B (die Wohnung und auch dich selbst 😉) renovierst und deine Wohnung umgestaltest...eventuell sogar umziehst od.ä. Das würde dir auch dabei helfen wieder auf andere Menschen zuzugehen, mal nen neuen Mann in die neue Wohnung ein zu laden od.ä.
Gieb dir also eine Chance und fang neu an. Schau nicht zurück (und wenn dann allenfalls in einer Therapie oder in Gespräch mit Freunden die dir beim denken, resümmieren und loskommen helfen) sondern nach vorne.
Guck nicht auf das was du verloren hast sondern auf das was du gewonnen hast. Verloren hast du ja an sich nicht wirklich was...lediglich ne Leidensaffaire...und gewonnen hast du damit die Chance auf eine neue, bessere Beziehung. Verspiel diese Chance nicht.

Tyra

was meine Liebe zu mir selbst angeht, hatte ich nie groß Probleme..ich hatte damals in meiner Kindheit/JUgend meine devote Mutter die von meinem Vater schlecht und achtungslos behandelt wurde beobachtet und analysiert, hatte sie eher verachtet dafür (v.a. weil sie zuließ dass mein Vater dasselbe Verhalten ggü seinen Töchtern zeigte) und war zu dem Schluss gekommen, dass es mit etwas mehr Stolz und Haltung besser geht...ging auch besser.
Mir hat es damals sehr geholfen Bestätigung durch meine Kunst, Sport, Jobs, durch Freundschaften etc. zu erhalten...diese Dinge habe ich mir erschaffen und erarbeitet....Ich war mir im Grunde immer selbst genug, ne autonome Einheit, eins mit mir, selbstzufrieden, mir immer dessen gewiss dass der richtige Partner für mich schon irgendwann kommen würde und geduldig, sehr wählerisch bei der Partnerwahl...ich denke darin liegt auch ein wichtiger Punkt.
Wer Selbstbestätigung zu sehr durch Fremdliebe sucht...also Liebe anderer der wird zu abhängig und läßt sich oft zu was hinreißen vermute ich. Eine solide Selbstliebe ist immer ne gute Basis für alles...ne stabile Beziehung zu Männern, Geschäftspartnern etc. Daran kann jeder arbeiten...auch du noch! Tu noch und nutze deine Zeit dahingehend sinnvoll.
 
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ach zum Warum noch die Erklärung: traditionelle patriarchale Erziehung....Mädels wurden (bzw werden oft immer noch) drauf getrimmt einem männlichen Ideal der Liebe zu folgen...also aufopfernd zu lieben, dabei nicht an sich selbst zu denken, sondern nur an das Wohl des Mannes, dass was er braucht und will und die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zurück zu stellen..die ideale hausdienerin oder Sklavin...die Liebesdienste leistet, hausarbeit etc. und was erhält sie dafür zurück? Im Idealfall Achtung und Liebe und alles ist o.k. aber manchmal auch Verachtung und schlechte Behandlung und dann geht es schief.
Tja...diese Erziehung hat bei mir nie so recht funktioniert.....ich habe immer schon sehr kritisch hingeguckt wenn es um Machtkram ging...solche Dinge wie dieses Täter-Opferverhalten durchschaut...wie in deinem Bericht Wolfsfrau, dieser klassische Trick Schuldgefühl abzuwälzen....und sich damit das Frauchen gefügig machen. Indem man jemanden verächtlich behandelt vermittelt man ihm wie toll man selbst ist, der andere fühlt sich klein und abhängig und bleibt schön in der Spur und genau da wo man ihn haben will..in Fußhöhe zum Füße abtreten z.B.
Mein Vater war genauso ein Typ...ist es heute noch ggü meiner Mutter, aber nicht mehr ggü mir oder meinen Geschwistern...da hat sich schon was geändert...aber auch nur weil ich unabhängig bin (und damit Machtposition habe) und Präsenz zeige, weiss wie man undramatisch und effektiv Grenzen setzt und insgesamt den Kontakt zu meinem Vater auf ein Minimum eingeschränkt habe, der innere Abstand da ist.

Dieser innere Abstand zu sich selbst und anderen ist wichtig...durch Selbstreflexion zu erreichen...per Therapie z.B.

..habt ihr wirklich die Zuversicht, daß sich was ändern könnte bei einem Menschen der so tickt und wenn ja habt ihr die Kraft all das einzustecken was damit verbunden ist ?

Ähm...also betr Zuversicht...die meisten ändern sich nicht...Zuversicht und auch wenn dann nur minimale Hoffnung besteht ledlich dann wenn der Betreffende Einsicht und Reue zeigt...und man sollte niemals die Kraft haben sich solchen Scheiss bieten zu lassen wie du ihn dir hast bieten lassen Wolfsrau/Heike. Seine Kraft setzt man sinnvoller ein in einer besseren Beziehung zu einem normalen Partner. 😉
Erwachsen werden und von mädchenhaften, märchenhaften Blubberblasenillusionen Abstand nehmen...in nicht jeder Kröte steckt ein Prinz und die Permanentkröten schmeisst man in den Teich anstatt illusionsverhaftet weiter dran rum zu knutschen.

Betr Menschenbild: es ist normal (Begriff wird wertneutral benutzt, also ohne Aussage ob ich das gut oder schlecht finde!) dass Menschen andere ausnutzen..hat sich evolutionär als sinnvoll erwiesen die Energie anderer ein zu setzen um für sich selbst Energie zu sparen....biologisch gesehen ist es toll für die Jungs weit verbreitet rum zu bumsen und überall Nachwuchs zu zeugen...am besten mit Weibchen die keine Ansprüche stellen und sich eigenständig um die Nachfolgschaft kümmern..damit kann ein Männchen tralala seinem natürlichen Genegoismus nachgehen oder triebhafte Männchen ihren Sexfreuden nachgehen etc... Fraglich ist nur ob sowas kultiviert und sozial genug ist...ich würde bei solchen Männchen eher mein Herz und die Beine dicht machen ..ich erwarte da an sich etwas mehr.
Jede Frau hat da natürlich das Recht anders für sich zu entscheiden..sollte sich dann jedoch über die Konsequenzen im Klaren sein.
 
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@Tyra

Tja...diese Erziehung hat bei mir nie so recht funktioniert.....ich habe immer schon sehr kritisch hingeguckt wenn es um Machtkram ging...solche Dinge wie dieses Täter-Opferverhalten durchschaut...wie in deinem Bericht Wolfsfrau, dieser klassische Trick Schuldgefühl abzuwälzen....und sich damit das Frauchen gefügig machen. Indem man jemanden verächtlich behandelt vermittelt man ihm wie toll man selbst ist, der andere fühlt sich klein und abhängig und bleibt schön in der Spur und genau da wo man ihn haben will..in Fußhöhe zum Füße abtreten z.B.
Das finde ich interessant, meine Mutter ist jemand, der dauernd das Opfer spielt - damit aber andere manipuliert, sie dazu bringen will, dass sie genau das tun, was sie will. Ich habe das leider sehr spät durchschaut und trage eine große Portion Schuldgefühl mit mir herum. Im Prinzip machte D. ja das gleiche: er spielte das Opfer, machte mir Vorwürfe - er ging schon wesentlich offensiver vor als meine Mutter, aber das Prinzip bleibt das gleiche. Ich soll mich schlecht fühlen, während sie rein davon bleiben, Schuldgefühle zu haben. Ich habe mich zwar oberflächlich dagegen geweigert, und mich verteidigt. Aber innerlich habe ich es doch irgendwie angenommen, was sich wohl in meinen emotionalen Reaktionen (Wut, Entrüstung) zeigte. Ich dachte, es liegt daran, dass ich mich so aufrege, dass ich Ungerechtigkeit so hasse. Aber ich denke, ich wurde auch verunsichert, dass jemand mir nahestehendes so etwas von mir denkt. Also bekamen sie irgendwie, was sie wollten -nämlich Bestätigung: "ich bin gut und alle anderen sind böse. Konsequenz: ich muss mich nicht ändern, die anderen sind das Problem." Eine ganz schöne Verdrehung, mir wurde von D. oft das vorgeworfen, was er selbst ist. Da soll noch einer durchblicken. Aber wie gesagt, ich habe mehr Selbstbewusstsein entwickelt und lasse mir nicht mehr so leicht den schwarzen Peter zuspielen. Aktuelles Beispiel:

Ich habe jemand kennengelernt, eine Frau, und wir waren abends zusammen unterwegs, mit jemand Dritten noch. Sie ging weg irgendwann und sagte, sie wolle eine Toilette suchen. Wir befanden uns draußen und die Toiletten waren etwas abseits. Sie kam nicht wieder. Wir machten uns etwas Sorgen, überlegten, wo sie sein kann. Der Dritte, der sie besser kennt, meinte, sie sei entweder in den Club schon rein - wo wir noch hinwollten- oder nach Hause gegangen. Im Endeffekt traf letzteres zu, denn im Club später fanden wir sie nicht. Ich habe mich darüberaufgeregt, dass sie nicht Bescheid sagte, konfrontierte sie damit. Sie meinte, sie sei eben aufs Klo gegangen und dann habe sie gemerkt, dass sie heim will. Da sie nicht so auf soziale Konventionen achte, habe sie nicht Bescheid gesagt. Ich meinte, das habe damit nichts zu tun, sondern damit, an andere zu denken.

Sie meinte, ich würde wegen einer Kleinigkeit einen Riesenaufstand machen, da habe sie keine Lust drauf. Gut...ich habe den Kontakt abgebrochen! Es ist tatsächlich eine Kleinigkeit, aber ihre Rücksichtslosigkeit und später noch das nicht vorhandene Mitgefühl dafür, dass ich mir Gedanken gemacht habe, wo sie ist...und dass sie nicht einsieht, dass eine SMS schreiben in etwa schon viel gelöst hätte, zeigte mir, dass ich mit ihr nicht klarkomme. Ich brauche Menschen, die sich abschätzbar verhalten und nicht einfach irgendwas machen, sondern auch anderen Bescheid geben. Aber ich denke, früher hätte ich tatsächlich begonnen zu zweifeln, ob ich im Recht bin, oder mich zu sehr aufrege. Aber andere sind da vielleicht lockerer, ich brauche eben klare Ansagen und nicht 'Ich komme gleich wieder (oder auch nicht).' Es gibt auch kein offizielles Recht haben, einer empfindet es so, der andere so -und man sollte sich halt mit Menschen umgeben, die zumindest respektieren, dass man selbst etwas anders empfindet als sie.

Der letzte Satz macht mich nachdenklich, denn ich hatte auch keine Empathie für das extreme Empfinden von meinem Ex - aber die Sache war ja nicht, dass er 'nur' verletzt war, sondern mich gleich mit Anschuldigungen bombardierte...also auch nicht meine Sichtweise hören wollte. Sondern gleich festlegte: du Täter - ich Opfer.

Ich danke dir, Tyra, ich habe so meine sozialen Schwierigkeiten, kann Dinge nicht gleich durchschauen (bedingt auch durch mein Asperger Syndrom), aber dieses Konzept, bringt mich sehr weiter. Dass nicht immer alles ist, wie es scheint. Dass jemand total überzeugt wirken kann, aber dennoch unrecht hat. Dass jemand genau das Gegenteil (Täter) sein kann, von dem was er spielt (Opfer).
 
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Ich liebe ihn, er liebt mich. Doch er liebt sich nicht, glaubt mir meine Liebe für ihn nicht. Und ich liebe mich nicht zu 100%......

Das ist so eine paradoxe Mischung, die alles so schwer macht, es zu verstehen. Es ist seine Krankheit, die zwischen uns steht. Aber sie steht da, felsenfest - un ist nicht wegträumen.

Geht es euch auch so, dass euer Ex eine unglaubliche körperliche Anziehung auf euch hat, oder kommt das bei mir nur noch erschwerend dazu? Ich meine eigentlich sollte doch jemand, der sich selbst hasst, nicht attraktiv wirken? Ist das dann das Helfersyndrom in mir? Oder ist es einfach banal: er sieht gut aus. 🙄
 
Ich liebe ihn, er liebt mich. Doch er liebt sich nicht, glaubt mir meine Liebe für ihn nicht. Und ich liebe mich nicht zu 100%......

Das ist so eine paradoxe Mischung, die alles so schwer macht, es zu verstehen. Es ist seine Krankheit, die zwischen uns steht. Aber sie steht da, felsenfest - un ist nicht wegträumen.

Geht es euch auch so, dass euer Ex eine unglaubliche körperliche Anziehung auf euch hat, oder kommt das bei mir nur noch erschwerend dazu? Ich meine eigentlich sollte doch jemand, der sich selbst hasst, nicht attraktiv wirken? Ist das dann das Helfersyndrom in mir? Oder ist es einfach banal: er sieht gut aus. 🙄

Die Dinge, die du mit Liebe betrachtest, sind immer schön😉
Ich hatte auch in "Erinnerung", dass er verdammt gut aussah.
Bis ich ihm vor ein paar Wochen ja zufällig über den Weg lief. Für mich sah er völlig fremd aus. Mehr sein Gesichtsausdruck und seine Reaktion (Straßenseite wechseln, bevor ich ihn überhaupt gesehen hatte) zeigte, dass man mal was "miteinander zu tun" hatte, alles andere wirkte fremd.
Für mich sah er überhaupt nicht mehr gut aus.
Zum einen, weil die Gefühle für ihn nicht mehr da waren, zum anderen sicher auch, weil ihn sein Charakter für mich "extra hässlich" machte.
Warum bist du dir so sicher, dass er dich noch liebt?
Könnte es nicht auch sein, dass er einen unheimlichen Groll auf dich hegt und jetzt nur noch "Spaß" will?
Ich würde es nicht so sehen, dass "nur" die Störung zwischen euch liegt. Davon solltest du dich freimachen, denn mit dem Gedanken wirst du weiterhin gefühlsmäßig an ihm hängen bleiben..
Während er nun vielleicht, nach der super schlechten Erfahrung und bitteren Enttäuschung mit dir (du weißt, wie es gemeint ist), sein Leben "genießt"...
 
naja eher genieße ich mein leben, wenn ich eben nicht gerade traurig bin wegen ihm - doch immer öfter denke ich nicht dran. er ist einsam, kann nicht mal nach hause zu freunden/familie fahren, weil sein psychologe meint, die therapie braucht kontinuität und das wäre nicht gut für ihn. er sagt, er liebt mich nicht mehr - aber es klingt für mich nicht überzeugend. doch ich denke schon, er liebt mich noch. die trennung war ja, wie er sagt, 'eine rationale entscheidung'....wenn auch von mir, nicht wie er meint, von ihm. aber unwichtiges detail. 🙂 irritiert mich nur manchmal.

nein also, mich kann niemand davon abbringen mir hoffnungen zu machen, dass es ihm irgendwann besser geht und er besser mit menschen umgehen kann, also mir. ich liebe ihn. deswegen. aber mir ist nun etwas mehr die realtität klargeworden, die behandlung dauert sehr sehr lange. und deswegen brauch ich da erstmal nicht mehr daran denken...und ja muss eben irgendwie bestmöglich vergessen, dass ich ihn liebe. ich habe ihn gesehen letztens...und ich mag nicht nur sein aussehen, sondern wie er lacht...lauter kleinigkeiten. es ist nicht rational, ich weiß, aber ich will auch nicht mehr depressiv sein...deswegen ist jetzt zurückgehen sicher keine option.

aber weißt, ich mache mir einfach nichts vor. er kann sich täuschen, aber nicht mich und ich kann mich nicht täuschen. ich liebe ihn. aber auch mich, deswegen halte ich mich von ihm fern.


hier ein tipp: ein englischsprachliches forum über PPS oder PPD im englischen...mit vielen themen. vielleicht kannst das in dein erstes posting einbauen ilkacorinna, für neue leute?

----> klick: Paranoid Personality Disorder Forum
 
aus dem forum...lol - lügendetektor -das geht ja fast durch als paranoidenwitz!😀

About a year and half ago he had a friend of his stay with us and he is convinced that I had an affair with him and also continued the affair over a period of months. I have spent the last year and half trying to convince him I did not do this and now I believe I am done. I even went as far as to take a lie detector test which he set up. I passed it showing no deception indicated, but because I wasn't in his face saying "There!" (I was deflating after the excruciating test, it was stressful although I knew I would pass) He thinks that I somehow talked the tester into saying I was telling the truth. Then he thinks I continued on with the affair after the test.

Kein Plan, ob alle englisch können, weil ich gerade Zeit habe, übersetz ich mal:

Vor 1,5 jahren kam ein freund von ihm zu besuch und er ist überzeugt, dass ich eine affäre mit ihm hatte, die affäre auch noch für einige monate dauer fortgeführt habe. ich habe die letzten 1,5 jahre damit verbracht, zu versuchen ihn zu überzeugen, dass ich das nicht getan habe und ich denke nun habe ich genug. Ich bin sogar so weit gegangen mich einem Lügendetektor-Test zu unterziehen, welchen er vorbereitet hat. Ich habe ihn bestanden, keine Täuschung wurde angezeigt, aber weil ich ihm nicht ins Gesicht sagte 'Siehst du!' (Ich war erschöpft nach dem qualvollen Test, auch wenn ich wusste, dass ich bestehen würde) Er dachte, dass ich irgendwie den Testleiter beredet hatte, damit er sagt, ich würde die Wahrheit sagen. Weiterhin denkt er, ich hätte die Affäre nach dem Test weitergeführt.


Ok, jetzt wo ich es übersetze, ich es nicht wirklich witzig, wer ihre weitere Geschichte lesen will, die auch mal wieder tragisch ist (sogar ein gemeinsames Kind haben sie), lese hier weiter:

http://www.psychforums.com/paranoid-personality/topic39554.html
 
Zuletzt bearbeitet:
du kannst diese meinung haben, aber warum postest du sie hier? die menschen, die hier diskutieren, haben scheinbar das bedürfnis, darüber zu reden. und da du nicht in einer beziehung mit so einem menschen warst kannst du -wie dir, wie ich meine mich zu erinnern- schon mehrfach gesagt wurde, nicht nachvollziehen, wie es sich anfühlt, wie lange man braucht darüber hinwegzukommen. und wenn du etwas genauer gelesen hättest, hättest du gesehen, dass es nicht nur um die krankheit geht, sondern auch um uns - was uns dazu bewegt hat, das so lange mitzumachen, sich darauf erst einzulassen, was man daraus lernen kann. diese reflektionen halte ich nicht für krankhaft, sondern gesund, oder nennen wir es: gesundheitsfördernd.

manche menschen setzen sich gar nicht mit dingen auseinander, verdrängen sie lieber oder versuchen sich irgendwas einzubilden, was es ihnen einfacher macht. andere nehmen es eben ziemlich genau, brauchen erklärungen, um negatives besser verarbeiten zu können. ich meine, das entzieht sich jeder bewertung - es kann zu viel sein, aber das kannst du nicht beurteilen - insofern ist dein beitrag überflüssig, finde ich.

ich fühle mich dadurch auch unangenehm berührt, weil ich mich hier eben sehr öffne und mir unterstützung erhoffe und anderen versuche zu geben. dein beitrag gleich einem schwerthieb da hindurch, weiß nicht, ob du irgendwie sadistisch bist. es ist auf jeden fall reichlich unsensibel.
 
ich bin übrigens jemand, der sich sehr intensiv mit allem möglichen auseinandersetzt- gedanklich-, habe ja auch ne asperger diagnose...da kommt das...durchaus häufig vor!🙂

lese gerade das:
1. An individual with a paranoid personality disorder is characteristically suspicious and distrustful of others. He may not even trust his own family member, and is indeed incapable of truly trusting anyone.

Strategy: Stick with the facts of the case scrupulously. Do not attempt to argue or reason with this client. Explanations are futile. Merely recite the facts and the law as applied to them.(..)
nochmal übersetzen:

Ein Individuum ist charakteristischereise argwöhnisch und misstrauisch anderen gegenüber. Er vertraut vielleicht nicht einmal seinen eigenen Familienmitgliedern und ist tatsächlich unfähig jemand aufrichtig zu vertrauen.

Strategie: Halten Sie sich an die Fakten des bedenklichen Falls. Versuchen Sie nicht mit dem Klienten zu streiten oder zu argumentieren. Erklärungen sind nutzlos. Sagen Sie nur die Fakten auf und die dafür geltenden Regeln (?).

http://www.psychforums.com/paranoid-personality/topic2031.html
 

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