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Paranoide Persönlichkeitsstörung

...alles musste nach vorgabe laufen.

Das habe ich mir auch öfters gedacht. Die Beziehung war seinerseits von den Themen "Schuld" und "Kontrolle" dominiert.
Die "Kontrolle" zu verlieren, in sämtlichen Situationen, damit hatte er immer ein Riesenproblem.
Vielleicht erklärt dieser Ansatz das paradoxe Verhalten. Sie verloren die Kontrolle über eine Situation, da sie mit anderen Reaktionen/Umständen gerechnet hatten und verloren den Bezug zur Realität.
Ich habe auch gemerkt, dass seine Ausbrüche mit größerem Zeitabstand passierten, als ich genauso parierte, wie er es wollte.
Von wegen "benimm dich so, wie ich es will und alles ist gut".
Ich finde es super, dass auch du gelernt hast, dich besser kennenzulernen. Dadurch, dass man mit den Vorwürfen immer eine Persönlichkeit und Interessen aufgedrückt bekam, die man niemals selber vertreten würde, bzw. genau das Gegenteil von den Vorwürfen vertritt/lebt.
Mich würde es dennoch interessieren, ob bei Menschen mit dieser Störung irgendwas im Gehirn nicht funktioniert, es also überhaupt nicht möglich ist, Zusammenhänge/Realität zu erkennen etc., oder ob diese Menschen einfach durch frühere schlechte Erfahrungen auf alles mit Vorurteilen reagieren und der Situation/den Menschen einfach "keine Chance geben wollen"?
Mit meiner Art, Toleranz walten zu lassen, den Menschen immer wieder neue Chancen zu geben und ohne Vorurteile an die Dinge heranzugehen, damit kam er überhaupt nicht zurecht.
Er betitelte mich deswegen regelrecht als "dumm und naiv".
Bloß, weil ich aufgrund der jew. Situation, und nicht wegen früheren Erlebnissen urteile?
Verstehe es, wer will..
Jetzt kann ich sagen, zum Glück bin ich so!
Denn deshalb weiß ich auch, dass ich mir durch diese üble Erfahrung mit ihm nicht das Leben zerstören werde, sprich: nie wieder einem Mann eine Chance geben werde, da ich ja mit ihm eine schlechte Erfahrung gemacht habe.
Ich glaube, gerade durch ihn bin ich so bereit für's Leben, wie nie.
Ich will sehen, was das Leben für mich bereithält (ja, ich weiß, nichts kommt von alleine, ist eben ein Sprichwort😉) und ich will verdammt nochmal gute Erfahrungen in der Liebe machen, mit allem anderen bin ich glücklich und zufrieden🙂
 
Ja das stimmt, ich fühlte mich auch so erstickt bei ihm...jeder Lebenskeim erstickt. Und blühe nun auf. Er war allem misstrauisch und verschlossen gegenüber, DEM SEIN AN SICH, dem Leben verschlossen gegenüber. Neuen Erfahrungen gegenüber versperrt. Dunkel, nichts.

Er meinte auch, ich müsste gegen dies oder jenen viel härter vorgehen, da sie planen würden mich abzuziehen...was gar nicht der Fall war, sondern nur seine Verschwörungsfantasien... z.B. einmal bekam ich eine Kaution von einem WG-Mitbewohner zu spät, nachdem ich ausgezogen war... Aber die viel einfachere Erklärung als düstere Absichten ist: er war verpeilt. 🙂 Und die Befürchtung von D., dass sie mich um das Geld betrügen wollten, traf nicht ein. Aber er legt sich doch alles wieder so zurecht, damit er weiterhin das glauben kann. Ich meine auch, da stimmt was im Gehirn nicht. Denn für meinen Ex galt:

Wenn er etwas fühlt (betrogen zu werden etc.) ist es wahr, wenn man es nicht 'zugibt', missachtet man seine Gefühle. Es gab für ihn das kleine Wörtchen INTERPRETATION nicht, dass etwas ganz anders sein kann, als er es momentan wahrnimmt.

Ich denke auch manchmal, einer meiner Freunde enttäuscht mich, doch dann sehe ich, ich habe etwas falsch verstanden. Doch er blieb quasi immer auf dem Gefühl hängen, es gab keine Versöhnung und keine Klärung....sondern man musste sich diesem Gefühl unterwerfen, da es absolut war und Reue zeigen. Also irgendwie ist der normale Ablauf von 'Enttäuschung' zu 'Ent-Täuschung' und damit Erleichterung, dass man etwas viel düsterer eingeschätzt hat als es ist gestört.
 
Mich würde es dennoch interessieren, ob bei Menschen mit dieser Störung irgendwas im Gehirn nicht funktioniert, es also überhaupt nicht möglich ist, Zusammenhänge/Realität zu erkennen etc., oder ob diese Menschen einfach durch frühere schlechte Erfahrungen auf alles mit Vorurteilen reagieren und der Situation/den Menschen einfach "keine Chance geben wollen"?

Ich schätze mal beides...das eine bedingt das andere. Man verinnerlicht diese schlechten Erfahrungen womöglich so sehr und so intensiv, dass es sich fest in dem Menschen "abspeichert" und somit ist man neurologisch auf diese konditionierten Verhaltensmuster festgelegt. Diese dann noch von sich aus als "falsch" und "krankhaft" zu erkennen ist dann womöglich beinah unmöglich, denn das Gehirn bestätigt einem ja stets, dass man richtig liegt und es gar keinen Grund gibt, an sich und seinem Verhalten zu zweifeln bzw. dies zu überdenken.

Doof sind immer die anderen...
 
...das Gehirn bestätigt einem ja stets, dass man richtig liegt und es gar keinen Grund gibt, an sich und seinem Verhalten zu zweifeln bzw. dies zu überdenken.

Doof sind immer die anderen...

Hallo Loner!

So gesehen steckt das ja in jedem von uns.
Im günstigsten Fall denkt man nach, bevor man reagiert.
Ansonsten nimmt man als "normaler" Mensch doch spätestens dann sein Verhalten auseinander, wenn es auf Kritik stößt.
Aber wie kann es sein, dass man immer wieder so dermaßen verdrehte und unsinnige Dinge behauptet und darauf pocht, obwohl es den Menschen, den man doch eigentlich liebt? total verletzt und man auch beim Vorwurf stehen bleibt, also keine Gründe, Beispiele angeben kann?
Es ist doch schon komisch, dass man nicht in der Lage ist, sein Verhalten zu überdenken, realitätsnah, und immer schlimmer weitermacht, wenn man selber merkt, dass man keine Beispiele angeben kann und die Vorwürfe somit haltlos sind.
Kurz gesagt: Wie kann man denken, das Verhalten wäre angemessen, wenn man sieht, wie sehr man andere damit verletzt, welche Probleme man sich selber schafft und wenn einem gesagt wird, dass das Verhalten unangemessen ist?
Was kann/muss wohl passieren, damit es bei diesen Leuten "Klick" macht, bzw. sie lernen, mit ihren Erfahrungen/Äußerungen angemessen umzugehen und das eigene Verhalten auch mal kritisch zu betrachten?
Das ist die einzige Frage, die mich bzgl. meines Ex noch beschäftigt.
Aber wie hier jemand mal sagte "Gut, dass man diese Menschen nicht verstehen kann, sonst hätte man ein Problem"😉
 
Ich denke auch manchmal, einer meiner Freunde enttäuscht mich, doch dann sehe ich, ich habe etwas falsch verstanden. Doch er blieb quasi immer auf dem Gefühl hängen, es gab keine Versöhnung und keine Klärung....sondern man musste sich diesem Gefühl unterwerfen, da es absolut war und Reue zeigen. Also irgendwie ist der normale Ablauf von 'Enttäuschung' zu 'Ent-Täuschung' und damit Erleichterung, dass man etwas viel düsterer eingeschätzt hat als es ist gestört.

...wenn ich das so lese.. dann durchlebe ich meine Erinnerung und könnte mich schier über die Kloschüssel hängen, so ein Gefühl macht sich dann in mir breit🙂
Du bist schon viel, viel weiter als noch vor ein paar Wochen!
Vielleicht waren wir beide wirklich sehr anfällig für diese Art von Kritik.
Ich bekam auch lange genug von meinen Eltern gesagt, dass ich stets an allem Schuld trage etc.
Gemeint war damit meine pubertäre Phase, in der ich vielleicht mehr ausprobiert habe als andere. Also haben sie mich zu Freunden, Heimen, Internaten gegeben.
Ich nahm ihre Kritik irgendwann an und hatte extreme Schuldgefühle etc.
Während einer Therapie habe ich erkannt, dass ich nicht einfach nur Schuld habe, sondern dass es 1. Gründe für mein Verhalten gab (die ständige Bevorzugung meiner Schwester) und 2. meine Eltern auch anders hätten reagieren können.
Gerade als die Therapie beendet war, lernte ich meinen Ex kennen, der mit seinen Vorwürfen wieder die "alten" Schuldgefühle und Selbstzweifel weckte.
Vielleicht war ich zu dem Zeitpunkt noch nicht genug gestärkt und deshalb besonders anfällig dafür, wieder in das alte Muster zu verfallen "Ilka ist blöd und Ilka ist immer an allem Schuld".
Vielleicht habe ich aber auch gerade diesen Typen gebraucht, um zu sehen, dass dem nicht so ist😕🙂
Irgendwie ist es immer wieder schön zu sehen, wie gestärkt man aus einer schlechten Erfahrung/Zeit hervorgeht🙂
Und bei dem, was ich in letzter Zeit von dir lese, scheinst auch du deine Vorteile daraus zu ziehen! Ist das nicht ein schönes Gefühl?😉
 
jo ich denke, das liegt irgendwie daran, dass sie ihr gefühl ABSOLUT setzen. sie empfinden es so, dass andere ihnen böses wollen, also ist es. warum da völlig die selbstreflektion, rückversicherung bei anderen oder einfach das betrachten mehrerer möglichkeit fehlt- weiß ich nicht!! mein ex hat seine gedanken auch sonst sehr sorgfältig logisch begründet...aber bei seinen gefühlsausbrüchen - ganz anders.
 
Kognitive Konstruktionen werden ziemlich logisch aus idiosynkratischen Deutungen realer Fakten aufgebaut, daher können sie zuweilen auf so unangenehme Weise überzeugend wirken. - David Shapiro
Persönlichkeitsstörungen - Google Bücher


edit: les da grad so in dem kapitel.... da steht z.b. das beharrliche bestehen auf rechtspositionen sei ein vulnerabilitätsschutz. aber paradoxer weise löst der betroffene genau das aus, vor dem er sich schützen will: ablehnung, kritik, feindseligkeit. das ist doch dann eine fehlfunktion, oder?


der letzte absatz ist interessant, werde ihn abtippen, da ich nicht sehe, wie man das kopieren kann.

Funktion und Dynamik - Auffälligkeiten dieses persönlichen Stils werden aus einer übermäßigen Selbstrepräsentation und aus einem kognitiven Verarbeitungsstil erklärt, der durch analytisches Denken, Planen und Rechtfertigen bestimmt ist: Wer aufgrund der übermäßigen Selbstrepräsentation ständig seine vermeintlich guten Intentionen spürt oder sich ihnen auf der Ebene des sprachnahen Denkens sehr bewusst ist, sich mit vielen dieser Absichten bei anderen jedoch schwer durchsetzen kann, macht über kurz oder lang andere für Missgeschicke verantwortlich oder versucht ihnen die Schuld für Interaktionsstörungen zuzuweisen. Es entsteht ein durchaus realer Teufelskreis sich selbst erfüllender Prophezeihungen, denn das anhaltende Misstrauen führt leicht dazu, dass den anderen tatsächlich Informationen von anderen vorenthalten werden oder dass sie tatsächlich abgelehnt werden, was ihren Argwohn nur noch bestätigt und verstärkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weiterhin lese ich da, dass in der Therapie erst das Gefühl für Eigeneffizienz erhöht werden soll und dann wird daran gegangen, den Patienten zur Einsicht zu bringen, dass er an den Konflikten eine Mitverantwortung hat, welche er völlig abwehrt zu Anfang. Was es dem Therapeuten auch schwer macht, die Therapie anzugehen.

Psychosoziales Konfliktmanagement rückt die Stress - und Konfliktbedingungen in den Behandlungsfokus und nicht die Persönlichkeitsstörung der Betroffenen.
Der Therapeut berät und unterstützt den Patienten, wie Krisen und Konflikte im Alltag mithilfe psychologisch gut begründeter Strategien auf eine möglicherweise neue und befriedigende Weise gelöst werden können.

Das würde nicht auf eine Änderung zielen, denn dem würden sich die Betroffenen sowieso widersetzen. Das kommt dann irgendwie erst später. Aber warum es danngeht, außer dass der Betroffenen dem Therapeuten dann mehr vertraut, steht da nicht.
 
@IlkaCorinna


Oh! Ich habe deinen 2. Beitrag an mich ganz übersehen. Ja ich finde mich sehr wieder in dem was du sagst, zwar aus anderen Gründen, doch trug ich dieses Gefühl mit mir ist was falsch, ich bin Schuld, ich bin böse mit mir rum. Und vielleicht wurde es durch diese Sache endlich mal ausgegraben aus den Furchen meines Unterbewusstseins...sonst hat das immer so mitgeschwungen. Ich kann mich so nun damit konfrontieren, und merke auch schon wie es mir deutlich besser geht mit mir selbst, ich mir mehr zutraue...mehr auf mich höre.... Ja das ist durchaus ein schönes und sehr erleichterndes Gefühl!🙂

Allerdings hatte ich diese Woche einen 'Rückfall', habe mich wieder gemeldet und dauernd auf eine Antwort gewartet. Ich weiß auch nicht, was ich hören will, ob ich auf irgendwas hoffe.... es ist nur so schwer - immer noch - für mich zu begreifen und zwar auf emotionaler Ebene, wie er mir das alles antun konnte. Aber das gehört ja auch zur Genesung...ich denke das wird schon weiterhin.
 
Hallo alle miteinander,
obwohl ich bisher standhaft geblieben bin und mich nicht auf seine Ebene der Kommunikation eingelassen habe (sein Anruf aus Spanien) beschäftigt mich die Vergangenheit doch auch sehr wenn ich sie zulasse.
Momentan habe ich eher das Gefühl, daß ich alles ausblende
und doch manchmal kommt was hoch. Letzte Woche, kurz nachdem ich aufwachte musste ich an K. denken...meine Wohnung ist natürlich mit Erinnerungen behaftet.
Oft haben wir morgens im Bett miteinander geredet - ausschließlich über mich und mein Fehlverhalten...alles andere wurde abgeblockt...ich weiß noch als ich vermutete, daß er was mit einer anderen hat...er war auf der Toilette - ich bin ins Wohnzimmer geschlichen und habe seine sms auf dem Handy kontrolliert (was habe ich mich mies gefühlt sowas zu tun). Aber es war so wie ich vermutete - massig sms von Frauen...mir schlug das Herz bis zum Hals - in der Kürze der Zeit habe ich zwei verschiedene sms aufrufen können und aus beiden konnte man schließen, da ist mehr. Als ich zurück ins Bett kam (natürlich mit Kaffee für Ihn - denn er betrachtete es als Selbstverständlichkeit mindestens einen Kaffee ans Bett gebracht zu bekommen und ich wollt e mir ja nichts anmerken lassen) rang ich um Fassung versuchte aber, ein Gespräch anzufangen, das auf eine mögliche andere Beziehung lenkte...ich habe gesagt, ich hätte da so ein Gefühl und wenn es so wäre dann solle er es lieber sagen denn nichts wäre schlimmer als belogen zu werden...es war nicht die erste Partnerschaft in der ich betrogen wurde und das wußte er ja auch.
Ich sagte auch, daß solch ein Verhalten ja in erster Linie auf eine Störung in der Partnerschaft hinweisen würde und für mich in erster Linie ein Grund sei an der Beziehung zu arbeiten nicht aber unbedingt ein Trennungsgrund sei.
Er reagierte folgendermaßen :
Er sagte mir, daß er dermaßen enttäuscht von mir sei und das unsere Beziehung überhaupt keine Basis hätte und damit auch keine Zukunft wenn ich so ein Bild von ihm hätte. Von ihm, der niemals fremdgehen würde, der treu ist und verantwortungsvoll...er sagte, ich würde ja durch mein Fehlverhalten im Alltäglichen Umgang mit meinem Leben schon genug dafür sorgen, daß unsere Beziehung es so schwer hat und kaum möglich - aber jetzt auch noch das !!! Er sagte, er würde "schwarz sehen" für unsere Zukunft.
- Ich rief eine der Nummer an und die Frau am anderen Ende bestätigte mir, daß sie seit 8 Monaten eine parterschaftl. Beziehung mit K. führe...sie und ich waren total am Ende. Ich lud sie ein zu mir (Klaus wollte am Nachmittag wiederkommen denn ich hatte Geburtstag - schon der zweite vermasselte) Wir warteten gemeinsam auf ihn und als er uns beide erblickte da schaute er nur ohne jegliche Gefühlsregung und so, als ob er das alles als UNBETEILIGTER anschauen würde !!! und sagte ganz ruhig : "na - haben die beiden Damen sich kurzgeschlossen"? "Bei dem blöden Spielchen mache ich nicht mit"...er machte ohne mit der Wimper zu zucken kehrt und wollte einfach gehen, uns sitzen lassen...ich forderte eine Erklärung...bekam aber keine...seitdem hielt er mir vor, wie intrigant und mies ich sei und das er die Dinge schon regeln würde - allerdings unter "Ausschluss der Öffentlichkeit"(damit meinte er, das geht mich alle nichts an)....das wäre seine Bedingung. Eine noch schlimmere Zeit begann...die zweite Tel.Nr. war übrigens auch von einer Frau die schon über ein Jahr mit ihm leiert war...sie waren Nachbarn...alle erlebten die Dinge mit ihm sehr ähnlich wie ich selbst, er schrieb fast idenische Mails, benutzte die gleichen Kosenamen...

Jetzt bin ich ziemlich abgeschweift - was ich aber damit sagen möchte ist, ich erinnere mich eigentlich an keinen einzigen Moment an dem ich ebenbürtig und glücklich neben diesem Menschen stand...Mein Leben war jahrelang eine Riesenkatastrophe und nun lese ich, Euch ist es sehr ähnlich ergangen. Und ? was machen wir alle miteinander ??? Wir machen uns Gedanken über IHN, darüber warum er so tickt und ob man da was ändern kann und in der Zwischenzeit läuft unsere Uhr unaufhörlich weiter...Wir haben Dinge einstecken müssen die so mies sind, daß einem schlecht werden kann wenn man darüber spricht und trotzdem werden wir schwach, melden uns vielleicht doch nochmal, oder liegen weinend im Bett und denken an IHN...WARUM ist das so...warum schenken wir solch einem Menschen weiterhin unsere Zeit, unsere Aufmerksamkeit und vielleicht sogar noch unsere Liebe ? Und wenn ja - warum sind all diese Dinge noch da nach dem er uns so weh getan hat, uns nur benutzt ?

Ich habe Angst vor mir selbst wenn ich daran denke, wie offenherzig und unvoreingenommen, wie hoffnungsvoll ich immer und immer wieder auf ihn zugegangen bin und doch immer und immer wieder ins Messer gerannt bin...habt ihr wirklich die Zuversicht, daß sich was ändern könnte bei einem Menschen der so tickt und wenn ja habt ihr die Kraft all das einzustecken was damit verbunden ist ?

Ich fühle mich immer noch ausgezehrt, oft traurig und unendlich einsam, sehr unsicher im Umgang mit Menschen und ich frage mich, was habe ich mir selbst angetan ?!

Was ist denn mit Euch und Eurer Liebe zu Euch selbst ?

Lg,
Heike
 
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