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Papa meiner Tochter ist Alkoholiker

Exakt so war meine Kindheit auch, jedoch war mein Vater der Alkoholiker und meine Mutter für die Wahrung des Scheins verantwortlich!
Ich kenne das genau so.
Wir haben nie über die Sucht meines Vaters gesprochen.
Mit anderen sprach man darüber schon gar nicht.
Meine Mutter währte den Schein.
Da der Papa hier allein erziehend ist, fällt eine Last auf die Tochter.
Wenn zu Hause mal etwas nicht so läuft, wie es sollte, hat sie dann den Mut das anzusprechen? Oder wird sich wie eine " Verräterin " fühlen und aus Loyalität ihrem Vater gegenüber schweigen?
Gibt es die Möglichkeit gemeinsam mit ihm das Thema mit eurer Tochter zu besprechen?
Das sollte ihr signalisieren dass ihr offen damit umgeht und sie auch dir gegenüber nichts verheimlichen/ beschönigen muss!
Das finde ich eine gute Idee.
Wie ich verstanden habe, ist euer Verhältnis untereinander schwierig, aber zum Wohl des Kindes solltet ihr versuchen , wenn es nicht gemeinsam geht, dem Kind zu erklären, was eine Sucht ist, und ihr die Möglichkeit geben darüber zu sprechen.
Gemeinsam wäre besser.
 
Leider tatsächlich eine schwierige Situation, habe einige Gedanken dazu:

Allerdings ein positives Zeichen, er ist sich offensichtlich des Problems bewusst!

Gibt es die Möglichkeit gemeinsam mit ihm das Thema mit eurer Tochter zu besprechen?
Das sollte ihr signalisieren dass ihr offen damit umgeht und sie auch dir gegenüber nichts verheimlichen/ beschönigen muss!

Du benötigst mehr Einblick!

Exakt so war meine Kindheit auch, jedoch war mein Vater der Alkoholiker und meine Mutter für die Wahrung des Scheins verantwortlich!

Verwandte oder auch andere Kontakte zu denen du Vertauen hast, um der Tochter eine Ausweichmöglichkeit für den Notfall zu geben und dir etwas Information/ Kontrolle über den Alltag!

Wir haben schon mit ihr gesprochen und sie weiß auch, was eine Sucht ist. Sie wusste auch schon, dass es eine Krankheit ist. Sie geht jetzt in die 5. Klasse und versteht das schon ganz genau.

Verwandte in der Nähe dort gibt es nicht.

Ich kenne das genau so.
Wir haben nie über die Sucht meines Vaters gesprochen.
Mit anderen sprach man darüber schon gar nicht.
Meine Mutter währte den Schein.
Da der Papa hier allein erziehend ist, fällt eine Last auf die Tochter.
Wenn zu Hause mal etwas nicht so läuft, wie es sollte, hat sie dann den Mut das anzusprechen? Oder wird sich wie eine " Verräterin " fühlen und aus Loyalität ihrem Vater gegenüber schweigen?

Das finde ich eine gute Idee.
Wie ich verstanden habe, ist euer Verhältnis untereinander schwierig, aber zum Wohl des Kindes solltet ihr versuchen , wenn es nicht gemeinsam geht, dem Kind zu erklären, was eine Sucht ist, und ihr die Möglichkeit geben darüber zu sprechen.
Gemeinsam wäre besser.

Sie hat auf jeden Fall den Mut zu sagen, wenn irgendetwas nicht so läuft. Sie könnte zwar vom Kopf her theoretisch vieles „auffangen“ und selber regeln, aber körperlich nicht. Es würde schnell auffallen, wenn er da nichts mehr hinbekommt.
 
Wir haben schon mit ihr gesprochen und sie weiß auch, was eine Sucht ist. Sie wusste auch schon, dass es eine Krankheit ist. Sie geht jetzt in die 5. Klasse und versteht das schon ganz genau.

Verwandte in der Nähe dort gibt es nicht.



Sie hat auf jeden Fall den Mut zu sagen, wenn irgendetwas nicht so läuft. Sie könnte zwar vom Kopf her theoretisch vieles „auffangen“ und selber regeln, aber körperlich nicht. Es würde schnell auffallen, wenn er da nichts mehr hinbekommt.
Es ist aber nicht ihr Job, die Suchterkrankung ihres Vaters zu verstehen oder was auch immer vom Kopf her aufzufangen.

Das ist genau das, was den Weg in die Co-Abhängigkeit ebnet.

Warst Du schon bei einer Sucht-Beratungsstelle?
 
Ich denke, dass die Entwicklung Richtung Co-Abhängigkeit, wenn man nicht nah dran ist und/oder kein geübtes Auge dafür hat (allgemein, nicht nur auf euch bezogen) erstmal überhaupt nicht negativ auffällt.

Im Gegenteil - die Eigenschaften/Verhaltensweisen werden oberflächlich betrachtet, häufig positiv gewertet.
 
Finde das auch ein bisschen komisch, dass selbst, wenn man 300 km weit weg ist, als Mutter sich doch so sehr rauszieht.

Es gäbe doch bestimmt Möglichkeiten, da näher dran zu sein, mit dem Vater zu sprechen, gerade jetzt, wo er doch zumindest ambulante Therapie macht.

Man könnte doch denken, dass er doch auch in Richtung der Familie inbesondere bezüglich seines Kindes geht in der Therapie.

Vielleicht ist er längst trocken, vielleicht aber auch nicht.

Mir als Mutter wäre meine Tochter da schon sehr wichtig. Ich würde da alles versuchen, um irgendwie auch mit dem Vater der Tochter in Kontakt zu treten, um genaueres zu wissen.
 
Es ist aber nicht ihr Job, die Suchterkrankung ihres Vaters zu verstehen oder was auch immer vom Kopf her aufzufangen.

Das ist genau das, was den Weg in die Co-Abhängigkeit ebnet.

Warst Du schon bei einer Sucht-Beratungsstelle?

Es hatte auch keiner gesagt, dass es ihre Aufgabe sei.

Ich war schon bei einer offensichtlich schlechten Beratungsstelle. Die haben mich quasi weggeschickt und meinten sie müssten mit ihm anstatt mit mir reden. Das fand ich sehr komisch. Ich will nochmal zu einer anderen gehen.

Finde das auch ein bisschen komisch, dass selbst, wenn man 300 km weit weg ist, als Mutter sich doch so sehr rauszieht.

Es gäbe doch bestimmt Möglichkeiten, da näher dran zu sein, mit dem Vater zu sprechen, gerade jetzt, wo er doch zumindest ambulante Therapie macht.

Man könnte doch denken, dass er doch auch in Richtung der Familie inbesondere bezüglich seines Kindes geht in der Therapie.

Vielleicht ist er längst trocken, vielleicht aber auch nicht.

Mir als Mutter wäre meine Tochter da schon sehr wichtig. Ich würde da alles versuchen, um irgendwie auch mit dem Vater der Tochter in Kontakt zu treten, um genaueres zu wissen.

Ich nehme mich nicht absichtlich raus. Wenn er nicht mit mir redet, dann habe ich wenig Möglichkeiten. Er hat mir gesagt, dass er quasi jeden Tag trinkt und in Therapie ist. Mehr wird da von ihm nicht kommen. Ich bekomme den Alltag ja auch nicht vollständig mit. Nur die Situation, wenn ich mit ihr Kontakt habe und telefoniere. Was ansonsten so passiert, bekomme ich nur mit, wenn sie es mir erzählt. Er wird es nicht machen.

Das hat nichts damit zu tun, dass mir alles egal wäre.
 
Ich bekomme den Alltag ja auch nicht vollständig mit. Nur die Situation, wenn ich mit ihr Kontakt habe und telefoniere. Was ansonsten so passiert, bekomme ich nur mit, wenn sie es mir erzählt. Er wird es nicht machen.
Möchtest du eine ehrliche Meinung?
Das wäre mir zu wenig, zu unsicher.

Ich weiß ja nicht, wie alkoholkrank dein Ex ist.
Wie sein Trinkverhalten ist.

Ich erinnere mich ( mit Schauder) an eine Szene bei uns Zuhause.
Mein Vater , Sonntag Nachmittag, kam nach Hause ,( viel zu spät , er sollte schon zum Mittagessen da seinnn) , wir waren bei Kaffee und Kuchen.
Er, total betrunken, sackt auf den Boden und schläft ein.
Meine Mutter : " Esst euren Kuchen, er hat selber Schuld"."
Der Kuchen wäre mir fast im Hals stecken geblieben ....
Was für Szenen mögen da im Haus abgehen?
Ich habe von diesem Sonntag Nachmittag erst viele Jahre später sprechen können.
 
Möchtest du eine ehrliche Meinung?
Das wäre mir zu wenig, zu unsicher.

Ich weiß ja nicht, wie alkoholkrank dein Ex ist.
Wie sein Trinkverhalten ist.

Ich erinnere mich ( mit Schauder) an eine Szene bei uns Zuhause.
Mein Vater , Sonntag Nachmittag, kam nach Hause ,( viel zu spät , er sollte schon zum Mittagessen da seinnn) , wir waren bei Kaffee und Kuchen.
Er, total betrunken, sackt auf den Boden und schläft ein.
Meine Mutter : " Esst euren Kuchen, er hat selber Schuld"."
Der Kuchen wäre mir fast im Hals stecken geblieben ....
Was für Szenen mögen da im Haus abgehen?
Ich habe von diesem Sonntag Nachmittag erst viele Jahre später sprechen können.

Es ist mir alles auch zu unsicher und deswegen mache ich mir ja so viele Sorgen. Ich weiß nur aktuell nicht, wie die Lösung aussehen soll/kann.
 
Ich kann mir nicht vorstellen, dass du nicht wenigstens Szenarien gedanklich durchgespielt hast......und wenn wirklich nicht, dann wäre ganz wichtig, bei dir selbst hinzuschauen, was dich blockiert!

In letzter Konsequenz könntest du das Jugendamt einschalten. Wenn ich an deiner Stelle würde ich es auf die "nette Tour" versuchen, wenn das nicht fruchtet, dann Druck machen.

Sollte das alles scheitern, würde ich anstreben, dass das Kind wieder zu mir kommt. Punkt!
 
Ich kann mir nicht vorstellen, dass du nicht wenigstens Szenarien gedanklich durchgespielt hast......und wenn wirklich nicht, dann wäre ganz wichtig, bei dir selbst hinzuschauen, was dich blockiert!

In letzter Konsequenz könntest du das Jugendamt einschalten. Wenn ich an deiner Stelle würde ich es auf die "nette Tour" versuchen, wenn das nicht fruchtet, dann Druck machen.

Sollte das alles scheitern, würde ich anstreben, dass das Kind wieder zu mir kommt. Punkt!

Wenn ich Druck mache, dann macht er zu. Wenn ich mit dem Jugendamt drohe, dann macht er sowieso zu. Es könnte dann auch noch sein, dass entschieden wird, sie wäre aktuell besser bei mir aufgehoben. Dann brauche ich aber Hilfe, weil ich dann die Situation mit ihr bei uns nicht mehr alleine schaffe. Sie wird mich dann außerdem hassen.
 

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