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Papa meiner Tochter ist Alkoholiker

Man müsste schon wissen, was in welcher Menge in welchen Zeiträumen getrunken wird. Damit kann man eine Gefährdung deiner Tochter schon ganz gut eingrenzen. Denn es gibt Dinge, die dann entsprechend typisch sind und wahrscheinlich vorliegen.

Ein reiner Biertrinker kann sich nicht bewusstlos saufen, und wer immer abends trinkt ist früh vermutlich halbwegs nüchtern. Und wer Sxhnaps konsumiert tut das oft daheim, weil es sonst zu teuer wird in der Kneipe. So in etwa kann man eingrenzen.

Natürlich verheimlicht ein Trinker die genauen Umstände. 2 oder 3 Bier am Abend heisst Eben eher 5 oder 6, aber man muss sowas ungefähr wissen. Ohne dem ist alles Spekulation.

Ich finde, dass Du das ein bisschen zu locker siehst.

Mindestens die genaueren Umstände, was er wie viel und wann trinkt - wie sein Alkoholkonsum mit dem Alltag verbunden ist, das würde ich genau wissen wollen, wenn mein Kind dort leben würde.

Gibt es vor Ort weitere Verwandte, die für das Kind da sind?

Was weißt du über den Alltag?

Kriegt sie regelmäßig warmes Essen? Ist er in der Lage, die Hausaufgaben zu betreuen? Hat sie soziale Kontakte?

Meine persönliche Erfahrung meinen Exmann betreffend war u. a. so, dass er keinen Anteil genommen hatte....an niemanden. Weder emotional noch ..hm....in Taten.

Er sagt mir nicht was und wie viel er trinkt. Ich vermute nur, dass es kein Bier ist, weil er noch nie Biertrinker war.

Er scheint den Alltag aber dennoch hinzubekommen und nicht besinnungslos irgendwo in der Ecke zu liegen.

Unsere Tochter hat ein eigenes Smartphone. Ich kann also zu jeder Tageszeit mit ihr Kontakt haben. Meistens machen wir Videoanrufe. Er ist dann auch irgendwo im Hintergrund, sagt kurz Hallo und da wirkte er bisher nie betrunken. Ich hatte ja wie gesagt, bis sie es mir erzählt hatte, nie etwas geahnt oder gemerkt.

Sie erzählt dann immer, was sie gerade so machen. Oder welche Ausflüge sie gemacht haben. Wie die Schule war. Er kümmert sich definitiv. Er kocht, er unternimmt was mit ihr, die Schule läuft. Er hat nie Arzttermine, Physiotherapie etc. von ihr verpasst.

Er wohnt dort mit ihr alleine. Seine Familie wohnt auch nicht in der Nähe.


Ich wohne 300 km entfernt. Ich kann sie ja schlecht morgens zur Schule hin und her fahren.
 
Mich würde auch interessieren, ob es andere Verwandte in dem Umfeld gibt, die deinen Ex unterstützen.
War es eigentlich der Wunsch deiner Tochter beim Papa zu wohnen?
Außerdem hat er mir sehr deutlich gesagt, dass er sie quasi nicht "kampflos" einfach wieder zu mir lassen wird
Ihr solltet versuchen nicht gegeneinander zu kämpfen, sondern beide das Wohl des Kindes im Auge behalten.



Was erzählt das Kind denn sonst?

Ist sie zufrieden? Fühlt sich sicher?Aufgepasst?
Es gefällt ihr total gut bei ihm, auch wenn ich nicht immer mit allem so einverstanden bin.

Es ist aber natürlich die eine Seite, ob es ihr aus Kindersicht dort gut gefällt und die andere Seite, ob es das geeignete Umfeld ist. Jetzt in Bezug auf die Alkoholsucht.

Ich sehe, du hast das schon beantwortet.
So kann man schlecht einschätzen, wie sehr die Sucht des Vaters das Leben Kindes beeinflusst.
Wann trinkt er ( vllt nur , wenn sie schläft?)
, wieviel usw.
Ich hätte ehrlich gesagt Angst um mein Kind.
Mein Vater war alkoholkrank, als ich Kind war.
Aber ich hatte meine Mutter, auf die Verlass war.Hauptsächlich hat sie sich um uns Kinder gekümmert.
Die Anwesenheit des Kindes hilft aber vielleicht auch deinen Ex sich verantwortungsvoll zu verhalten ?
Schade, dass ihr so ein schlechtes Miteinander habt.
Sonst wäre es gut, wenn ihr darüber sprechen könntet, was hier das Beste für euer Kind wäre.
Er sollte zugeben, wenn er sich nicht in der Lage fühlt , sich ausreichend um sie zu kümmern.
Aber würde er das tun?
 
Gibt es die Möglichkeit Richtung Papa/Kind zu ziehen, um selbst ein Auge auf die Sache zu haben? Als Kind mit einem Suchtkranken Elternteil aufwachsen zu müssen, sorgt nicht unbedingt dafür, dass aus diesen Kindern gesunde Erwachsene werden.

Den Tipp mit der Beratungsstelle finde ich gut. Letztendlich muss der Vater auch hier kooperieren, da es um das Wohlergehen eurer Tochter geht. Wenn er komplett blockt, würde ich das Kind rausnehmen.
 
Ich finde das total schwierig. Auch wenn das alles einen so harmonischen und wunderbaren Eindruck macht, würde ich als Mutter ganz genau hinschauen wollen.

Was genau bedeutet es denn, dass er ein Alkoholproblem hat? Wann und wieviel trinkt er? Das weißt Du immer noch nicht sicher.

Was bedeutet es, er hat sich Hilfe geholt? Was für eine Hilfe ist das?

Alkoholkranke Eltern sind für Kinder sehr schwierig und es wird im Suchtbereich so viel gelogen und verharmlost, auch aus Scham, was ich nachvollziehbar finde. Hilft nur nichts.

Ich habe den Eindruck, dass Du vor allem wenig Stress möchtest, wenn es doch so gut läuft. Und vielleicht dadurch auch nicht richtig hingucken willst? Auch das finde ich absolut nachvollziehbar, aber auch hier hilft das dem Kind nicht.
 
Mich würde auch interessieren, ob es andere Verwandte in dem Umfeld gibt, die deinen Ex unterstützen.
War es eigentlich der Wunsch deiner Tochter beim Papa zu wohnen?

Ihr solltet versuchen nicht gegeneinander zu kämpfen, sondern beide das Wohl des Kindes im Auge behalten.



Was erzählt das Kind denn sonst?

Ist sie zufrieden? Fühlt sich sicher?Aufgepasst?


Ich sehe, du hast das schon beantwortet.
So kann man schlecht einschätzen, wie sehr die Sucht des Vaters das Leben Kindes beeinflusst.
Wann trinkt er ( vllt nur , wenn sie schläft?)
, wieviel usw.
Ich hätte ehrlich gesagt Angst um mein Kind.
Mein Vater war alkoholkrank, als ich Kind war.
Aber ich hatte meine Mutter, auf die Verlass war.Hauptsächlich hat sie sich um uns Kinder gekümmert.
Die Anwesenheit des Kindes hilft aber vielleicht auch deinen Ex sich verantwortungsvoll zu verhalten ?
Schade, dass ihr so ein schlechtes Miteinander habt.
Sonst wäre es gut, wenn ihr darüber sprechen könntet, was hier das Beste für euer Kind wäre.
Er sollte zugeben, wenn er sich nicht in der Lage fühlt , sich ausreichend um sie zu kümmern.
Aber würde er das tun?

Ich habe schon das Gefühl, dass er niemals etwas tun würde, was unsere Tochter gefährdet. Wenn er nicht in der Lage wäre sich zu kümmern, dann würde er das sagen.

Er kümmert sich definitiv. Das merke ich, auch wenn ich nicht vor Ort bin. Unsere Tochter braucht aus verschiedenen Gründen und bezogen auf verschiedene Dinge, mehr Aufmerksamkeit/Unterstützung. Das läuft alles. Er würde es wahrscheinlich auch nicht hinbekommen, wenn permanent extrem betrunken wäre.

Gibt es die Möglichkeit Richtung Papa/Kind zu ziehen, um selbst ein Auge auf die Sache zu haben? Als Kind mit einem Suchtkranken Elternteil aufwachsen zu müssen, sorgt nicht unbedingt dafür, dass aus diesen Kindern gesunde Erwachsene werden.

Den Tipp mit der Beratungsstelle finde ich gut. Letztendlich muss der Vater auch hier kooperieren, da es um das Wohlergehen eurer Tochter geht. Wenn er komplett blockt, würde ich das Kind rausnehmen.

Leider kann ich nicht in die Nähe ziehen.

Ich finde das total schwierig. Auch wenn das alles einen so harmonischen und wunderbaren Eindruck macht, würde ich als Mutter ganz genau hinschauen wollen.

Was genau bedeutet es denn, dass er ein Alkoholproblem hat? Wann und wieviel trinkt er? Das weißt Du immer noch nicht sicher.

Was bedeutet es, er hat sich Hilfe geholt? Was für eine Hilfe ist das?

Alkoholkranke Eltern sind für Kinder sehr schwierig und es wird im Suchtbereich so viel gelogen und verharmlost, auch aus Scham, was ich nachvollziehbar finde. Hilft nur nichts.

Ich habe den Eindruck, dass Du vor allem wenig Stress möchtest, wenn es doch so gut läuft. Und vielleicht dadurch auch nicht richtig hingucken willst? Auch das finde ich absolut nachvollziehbar, aber auch hier hilft das dem Kind nicht.

Ich will definitiv richtig hingucken. Ich wohne aber dennoch 300 km entfernt. Die meiste Zeit bekomme ich nur das mit, was ich mitbekommen soll bzw. sie mir erzählt.

Er sagt mir nicht, was, wann und wie viel er trinkt. Er sagt nur, dass er quasi täglich trinkt. Und er macht eine ambulante Therapie, weil stationär ja nicht geht.
 
Leider tatsächlich eine schwierige Situation, habe einige Gedanken dazu:
Hm, sehr schwierig. Immerhin ist er so offen, dass er mit seiner Tochter über sein Problem spricht.
Allerdings ein positives Zeichen, er ist sich offensichtlich des Problems bewusst!
Die Gefahr, dass sie eine Helferpersönlichkeit auf eigene Kosten entwickelt ist nicht von der Hand zu eisen.
Gibt es die Möglichkeit gemeinsam mit ihm das Thema mit eurer Tochter zu besprechen?
Das sollte ihr signalisieren dass ihr offen damit umgeht und sie auch dir gegenüber nichts verheimlichen/ beschönigen muss!
Ich weiß nur, wie gesagt, nicht, was noch so im Hintergrund läuft. Was vielleicht unsere Tochter auch nicht so wahrnimmt oder mitbekommt, aber ihr dennoch schaden könnte.
Du benötigst mehr Einblick!
Denn nach Außen hin wurde von meiner Mutter erzählt wie gut doch alles bei uns läuft, aber in Wirklichkeit war gar nichts gut.
Exakt so war meine Kindheit auch, jedoch war mein Vater der Alkoholiker und meine Mutter für die Wahrung des Scheins verantwortlich!
Gibt es vor Ort weitere Verwandte, die für das Kind da sind?
Verwandte oder auch andere Kontakte zu denen du Vertauen hast, um der Tochter eine Ausweichmöglichkeit für den Notfall zu geben und dir etwas Information/ Kontrolle über den Alltag!
 

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