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Öffnungszeiten: abends und am Wochenende?

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Bis in die 90er mussten wir damit auskommen unter der Woche bis spätestens 18h alle Einkäufe erledigt zu haben, Samstag oft sogar schon bis 14h, ohne den Luxus eines Spätkauf oder gar Online-Handel. Heute kriegen wir Schnappatmung, wenn man nicht auch noch am Sonntag einkaufen gehen kann, weil man es ja sonst unmöglichen schafft entspannt und in Ruhe zu shoppen. Nobel und dekadent geht die Welt zu grunde.

Bevor wieder jemand kommt, JA ABER die Altenpfleger, Polizisten.......

Aber wenn du es nicht schaffst von Mo-Sa dein Zeugs zu kaufen, wenn die Läden zwischen 7-8 Uhr aufmachen und zwischen 20-22 Uhr wieder schließen nicht genug Zeit hast, dann ist das dein eigenes Problem. Musst du deinen Alltag halt besser planen.

Kino, Restaurant, Tankstelle, Bars, Call Center, Fabriken...weißt Du eigentlich wie viele Menschen arbeiten, nach 22 Uhr, was nicht sein muss? Was wäre denn die Lösung? Alles dichtmachen nach 20 Uhr?

Und was die 90er angeht, das war echt gruslelig was das shoppen angeht. Heute ist der Samstag Nachmittag voller Leute in allen Städten. Da will keiner zurück in das Mittelalter Service Wüste Deutschland.
 
Kino, Restaurant, Tankstelle, Bars, Call Center, Fabriken...weißt Du eigentlich wie viele Menschen arbeiten, nach 22 Uhr, was nicht sein muss? Was wäre denn die Lösung? Alles dichtmachen nach 20 Uhr?
Wie erwähnt, in Australien und Neuseeland ist das mehr oder weniger so, dass nach 20 Uhr das meiste dicht ist (von Metropolen wie Sydney mal abgesehen). Die Leute dort sind das anscheinend gewöhnt, weil die Länder auch sehr dünn besiedelt sind, aber ich fand es schon sehr gewöhnungsbedürftig.

Ich könnte mir übrigens vorstellen, dass die Geschäfte an Samstagen aus allen Nähten platzen würden, wenn wirklich zukünftig das der einzige Tag der Woche wäre, an dem Vollzeit-Arbeitnehmer mit "normalen" Bürozeiten einkaufen könnten. Derzeit verteilen sich die Einkäufe halt doch so halbwegs über die ganze Woche, und ich bin mir nicht sicher, ob das nicht zu sehr stressigen und trubeligen Samstagen führen würde, wenn viele Leute an diesem einen Tag einkaufen müssten.
 
JA das entscheide ich 🙂
Und qualifiziert bist du dafür, weil?

Und hat man noch große Klappe, weil es kein Brot mehr gibt und das Gemüse teilwese leer ist, lol.
Kontext? 😕

Und warum muss man denn unbedingt unter der Woche einkaufen gehen? Man kann auch samstags für die ganze Woche einkaufen, funktioniert mit Einkaufszettel wunderbar.
Na super, dann schließen wir doch gleich die Läden von Mo-Fr und machen nur samstags auf... Und dann natürlich auch nur bis 13/14 Uhr, damit die Angestellten des Einzelhandels auch etwas vom Wochenende haben. 🙂

Ich könnte mir übrigens vorstellen, dass die Geschäfte an Samstagen aus allen Nähten platzen würden, wenn wirklich zukünftig das der einzige Tag der Woche wäre, an dem Vollzeit-Arbeitnehmer mit "normalen" Bürozeiten einkaufen könnten. Derzeit verteilen sich die Einkäufe halt doch so halbwegs über die ganze Woche, und ich bin mir nicht sicher, ob das nicht zu sehr stressigen und trubeligen Samstagen führen würde, wenn viele Leute an diesem einen Tag einkaufen müssten.
Dann wird sich halt auch darüber aufgeregt, dass da Leute einkaufen, die das ja auch unter der Woche machen könnten. Rentner und Arbeitslose z.B.
 
Inwiefern "gerechtfertigt"?

Es ist, wie Athanasia schreibt, tatsächlich so, dass sich der Einzelhandel dem Kunden, und nicht andersherum, anpassen muss.
Insofern rechtfertigt der Wunsch der Kunden und damit die vorhandene Kundschaft eben doch die Öffnungszeiten. Sonst braucht der Laden irgendwann dann gar nicht mehr zu öffnen.


Das wollte ich nochmal hervorheben. Der Kunde ist König. Dachte ich zumindest immer.

Und, der Gesetzgeber hat das vor einigen Jahren freigegeben, unterschiedlich von Bundesland zu Bundesland. Denn die Anforderungen haben sich geändert, die Menschheit entwickelt sich ja weiter, was zählen da die Öffnungszeiten von anno dazumal.

Und daher wird auch der Sonntag irgendwann mal offen sein. Die jüngere Generation geht lieber shoppen als in die Kirche. Die wenigen verkaufsoffenen Sonntage sind in meiner Region oft richtig gut besuchte Events.
 
Und, der Gesetzgeber hat das vor einigen Jahren freigegeben, unterschiedlich von Bundesland zu Bundesland. Denn die Anforderungen haben sich geändert, die Menschheit entwickelt sich ja weiter, was zählen da die Öffnungszeiten von anno dazumal.

Deswegen ist es in Bayern auch immer noch vergleichsweise restriktiv geregelt. Hier darf normalerweise kein Geschäft nach 20 Uhr oder am Sonntag geöffnet haben (von Bahnhöfen und Tankstellen abgesehen). Für mich ist das wie gesagt ein akzeptabler Kompromiss, der es mir zumindest trotz meiner Arbeitszeiten ermöglicht, einzukaufen.
 
Ich plane meine Einkäufe schon immer so, dass sie nicht spät Abends kurz vor knapp erledigen muss oder gar Sonntags. Genauso wenig spät Abends noch Grußputz machen würde. Die Zeit reservieren ich liebe für Partner und die schönen Dinge.
Die großen Geschäfte haben jetzt schon bis 22 Uhr, teils 24 Uhr offen. Was wünscht man moch? 24/7 offene Geschäfte? Die meisten hier sind sicherlich froh, wenn sie Wochenende haben und Sonntags gemeinsame Freetime mit Partner und ggf. Family. Die Leute, die im Verkauf arbeiten haben auch sowas wie Partner und Familie. Ist doch schon schlimm genug das entspannte, gemeinsame Heiligabende und Silvester für sie in's Wasser fällt, weil das auch Arbeits- und im Verkauf enorme Stresstage sind.
Und diese überhebliche übertriebene Kunde ist König Einstellung find ich so unsympathisch. Als müssten die Leute im Einzelhandel sich alle Gliedmaßen ausreißen für die Bequemlichkeit des Kunden und ihr eigenes Privatleben dafür zurückstellen.

Ich bin wirklich immer mehr froh, dass ich nicht mehr im Einzelhandel arbeite. Schichten, teils erst Mitternacht zuhause, an Aktionstagen auch mal 2 Uhr nachts...und die Apokalypse vor Feiertagen...
Manche vergessen halt wirklich, dass Ladenschluss noch längst nicht Feierabend und ab nach Hause bedeutet.
 
Die großen Geschäfte haben jetzt schon bis 22 Uhr, teils 24 Uhr offen. Was wünscht man moch? 24/7 offene Geschäfte?

Wie gesagt, das hängt vom Bundesland ab und ist nicht überall gleich. In Bayern dürfen die Geschäfte nur bis maximal 20 Uhr geöffnet haben. Und von einer Rund-um-die-Uhr-Öffnungszeit habe ich nie gesprochen, ich bin aber schon froh, wenn wenigstens der status quo erhalten bleibt, und nicht wieder zu Öffnungszeiten bis 18 Uhr zurückgekehrt wird.

Und wie gesagt: meiner Erfahrung nach sind Menschen sehr unterschiedlich, und auch Menschen, die im Handel bzw. in Dienstleistungstätigkeiten arbeiten, sind unterschiedlich. Nicht allen Menschen sind Arbeitszeiten außerhalb der Standardbürozeiten ein Graus, manche schätzen es durchaus, zu unüblichen Zeiten arbeiten zu können. Ich selbst würde sofort andere Arbeitszeiten wählen, weil ich eigentlich diese Bürozeiten von morgens bis abends viel belastender finde.

So ist eben jeder Mensch unterschiedlich...
 
Und diese überhebliche übertriebene Kunde ist König Einstellung find ich so unsympathisch. Als müssten die Leute im Einzelhandel sich alle Gliedmaßen ausreißen für die Bequemlichkeit des Kunden und ihr eigenes Privatleben.....

Ich erwarte eigentlich nicht dass sich jemand die Gliedmaßen rausreißt. Mit Abkassieren bin ich zufrieden an der Kasse.

Man darf halt nicht vergessen, wer einem den Arbeitsplatz zahlt.

Ich habe auch mit Kunden zu tun und mache oft Überstunden. Hab ich nie so empfunden dass man sich da opfern muss. Das ist halt der Job. Und in der Regel weiß man das vorher.
 
Vielleicht schon?! Auch meine Großeltern fanden/finden die "längeren" Öffnungszeiten gut.😉

Und, wie schon gesagt wurde, haben sich die Zeiten (und damit die Bedürfnisse) einfach gewandelt.

Außerdem, würden die Läden noch immer um 18:00 Uhr schließen, würden sich die Verkäufer auch über Kunden, die um 17:45 Uhr noch in den Laden kommen, aufregen.

Ich fänd's auch super, wenn Geschäfte auch sonntags aufhätten. 🙂

Das gibt es auch in Berlin, Dresden, Leipzig, die Spätis dürfen auch am Sonntag öffnen, haben teilweise sogar 24/7 geöffnet. Gut, das Sortiment ist jetzt nicht so groß wie im Supermarkt, doch das Sortiment alleine ist es auch nicht, in Berlin sind diese Spätis auch eine Art Kiezkultur, und soziale Treffpunkte. In Berlin soll es ca. 900 davon geben, es gäbe sie bestimmt nicht mehr, würden sie sich nicht rechnen. Die Politik ist ab und zu dran, es geht da um Ladenschlussgesetze und so, wenn ich mich richtig erinnere, sollten die Spätis den Status von Tankstellen bekommen. Diese führen ja inzwischen auch Butter und Wurst ...

In einigen Jahren wird es im Handel wahrscheinlich auch ganz anders aussehen, es gibt jetzt bereits Geschäfte, wo man gar nicht mehr an die Kasse braucht, weil es Automaten gibt, wo man seine Einkäufe bezahlt. Technik erfasst, wo wann irgendwas nachgelegt werden muss, Roboter fahren den Nachschub heran ...

Und es geht noch viel weiter mit dem einkaufen, per Strichcode checkt man wie am Flughafen am Eingang in den Laden ein. Von nun an erkennt allein die Sensorik im Laden, was man aus einem Regal nimmt und ob man es zurückstellt. Was man mitnehmen will, wird in die Tasche gelegt und mit all seinen Einkäufen geht man raus aus dem Geschäft. Was dann in meiner Tasche gelandet ist, das kommt in den virtuellen Warenkorb, was ich zurückgelegt habe, wird wieder gelöscht. Abgebucht wird automatisch per Amazon-Account, die Rechnung kommt dann aufs Handy. Die Zukunft wird wohl so sein, dass ich rund um die Uhr dann so einkaufen gehen kann, wann ich kann und will. Und die Zahl der Verkäufer wird sich wohl dadurch auch minimieren. Nicht der Handel kann den Menschen vorschreiben, bis wann sie etwas dürfen ... Viele Ladeninhaber klagen darüber, dass der Online-Einkauf ihnen schadet ... der Kunde entscheidet halt eben doch.

Dass sich die Diskussion bei den Arbeitszeiten so oft am Handel aufhängt, kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt neben Krankenschwestern, Ärzten, Polizei, Bus-/Bahnfahrern/Pflegediensten usw. usf. so viele Jobs, wo die Menschen nicht am frühen Nachmittag Feierabend haben, wenn ich von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr arbeiten muss, dann gehe ich vielleicht noch ein frisches Brot holen, aber nach so einem Arbeitstag gehe ich nicht mehr shoppen. Da bin ich einfach froh, wenn ich am Samstag mittag in die Stadt gehe und ausgiebig bummeln kann. Ohne stets auf die Uhr zu gucken, dass die Geschäfte um 18:00 Uhr schließen.
 
Ich bekomm schon schützelfrost, wen ich an hektische asiatische Städte auch nur denke...obwohl ich noch nie da war.
Wäre auch ganz hinten auf meiner Wunschliste der zu bereisenden Länder...

Ach Hempel, das ist schade, dass Du solche Vorurteile hast. Ich war schon in mehreren und kann Dir sagen, asiatische Städte sind nicht viel mehr oder nicht viel weniger hektisch als unsere Großstädte. Vermutlich hast Du Bilder im Kopf von vollgestopften Metros, von Straßen mit Menschenmassen ... So was ist einfach nur eine Momentaufnahme, meistens von der Rush hour.

In asiatischen Städten ist ein Einkauf mehr ein Ereignis. Und selbst in den entferntesten Stadtteilen gibt es Geschäfte, die haben 24/7 Stunden geöffnet. Da man als Tourist ja üblicherweise viel sehen und erleben will, kommt man ganz oft - so ist es bei uns jedenfalls - erst am Abend in die Nähe seiner Unterkunft. Und dann kann man, wenn man will, seine Einkäufe fürs Frühstück o. ä. erledigen. Überall, wo Du hingehst, wirst Du fast hofiert, man begrüßt Dich, als wärest Du sonstwer. Man empfängt und begrüßt Dich, als wärest Du der Freund des Hauses. Du hast niemals das Gefühl, dass einer denken würde, meine Güte, was kommen die denn jetzt hier um 22:30 Uhr in den Laden? Im Gegenteil. Jetzt kann man wieder dagegen halten, ja, ja, diese asiatische Freundlichkeit ist auch nicht echt ... dann sollte man das erstmal selbst kennenlernen. Die Menschen dort haben eine andere Einstellung zu ihrem Job und Arbeitgeber; wie sagt man - andere Länder, andere Sitten und ich ergänze, andere Menschen und anderes Denken.
 
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