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Gelöscht 120287
Gast
Ich fürchte den verlust meines selbst und meiner Erinnerungen. Falls der Tod wirklich das absolute Ende ist, selbst wenn dies logisch keinen Sinn ergibt, dann kann ich mir nur im Leben sorgen darüber machen. Und die sind da, selbst wenn es nichts bringt. Nur weil es nichts bringt, heisst nicht das es einen beruhigt oder etwas besser macht.
Ja, unter diesen Bedingungen ist alles so wie es ist. Aber warum ging es nicht anders? Ist Leben nur so möglich, selbst wenn es unendlich viele Universen gibt? Auf diese Fragen gibt es keine Antworten. Auf kaum eine meiner Fragen gibt es welche. Das macht das Leid nur noch sinnloser. Würden wir mehr wissen, über die ungeschriebenen Gesetze von Leben und Tod, könnten wir uns dementsprechend verhalten und Leben.
Gerade wenn es ein Leben nach dem Tod geben sollte, mache ich mir Sorgen. Sorgen darüber was aus mir wird, aus meinen Erinnerungen, wie meine nächste Existenz werden wird, denn dann wäre das schlimmste möglich.
Könnte sein das die Philosophen recht haben. Aber wenn nicht, bedeutet dies, das es den Tod so nicht gibt. Sofortige Wiedergeburt nach dem Tod und somit immer ein Ich welches existiert. Wieder ein Grund sich zu sorgen.
Es ist menschlich, sich zu sorgen.
Erstrebenswert ist es nur dann, wenn man einen Einfluss hat darauf, was kommen wird.
Die Gesetze von Leben und Tod entziehen sich unserem Einfluss.
Was wir tun können, ist, dass wir andere Menschen, soweit möglich auch andere Lebewesen und natürlich auch uns selbst anständig behandeln und helfen, wenn wir können, und unseren Pflichten im hier und jetzt nachkommen.