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Normalo, Vegetarier, oder Veganer usw?

Auf mich trifft zu .....

  • Normalo

    Teilnahmen: 48 59,3%
  • Vegetarier

    Teilnahmen: 14 17,3%
  • Veganer

    Teilnahmen: 16 19,8%
  • Rohköstler

    Teilnahmen: 1 1,2%
  • Fructarier

    Teilnahmen: 0 0,0%
  • strenger Fructarier - ich esse nur, was von selbst vom Baum gefallen ist

    Teilnahmen: 2 2,5%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    81
Ich hatte in einem anderen Thread ja schon mal geschrieben, dass ich so schon Mangelerscheinungen habe z.Bsp. starken Eisenmangel von klein auf und dazu mein Körper andauernd zu viel Ketone ausschüttet und ich sehr schnell abnehme. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass eine rein vegane Ernährung mir da dienlich ist.

Ich bin auch kein Vegetarier, versteh es also bitte nicht als Angriff, aber Notwendigkeit Fleisch zu essen um zb Eisen aufzunehmen sehe ich nicht.

Männer sollten täglich 10 mg Eisen zu sich nehmen, bei Frauen sind es 15 mg. Doch vor allem Frauen erreichen diese Richtwerte nur selten: 75 Prozent der deutschen Frauen nehmen zu wenig Eisen auf.

Umso wichtiger ist es, ausreichend Eisen über die Nahrung aufzunehmen. Doch es ist nicht nur entscheidend, wie viel Eisen ein Lebensmittel enthält, sondern, wie gut es für den Körper verfügbar ist.

Das zweiwertige Eisen (Fe2+) kommt hauptsächlich in Fleisch und Fisch vor und wird zu 15 bis 35 Prozent absorbiert.

Das dreiwertige Eisen (Fe3+), das vor allem in Pflanzen enthalten ist, nimmt der Körper hingegen nur zu 2 bis 20 Prozent auf.

Deswegen gilt die Eisenaufnahme durch pflanzliche Nahrung oft als schwierig. Man kann die Absorption jedoch selber etwas verbessern, wenn man Folgendes beachtet:

Vitamin C, organische Säuren und fermentierte Produkte (z.B. Soja) fördern die Absorbtion
Kaffee, Tee, Phytate (das Enzym entsteht beim Einweichen von Getreide und Hülsenfrüchten), Milch- und Eiproteine hemmen die Absorption

Gerade unsere "moderne" Ernährung mit Kaffee zum Frühstück und vielen Weißmehlprodukten behindert die pflanzliche Eisenaufnahme.

Es ist aber durchaus gut möglich vegan viel Eisen aufzunehmen, z.B. in Amaranth, Leinsamen, Quinoa, Linsen, Spinat, Haferflocken, Pistazien .... nur wer isst das alles? Fleisch ist für viele die bequemere Quelle für bestimme Stoffe wie Eisen.
 
Letztendlich kommt es ja auch mit darauf an, was einem schmeckt.
Ich liebe Spinat. Und Haferflocken zum Frühstück. Mein Körper packt das aber irgendwie einfach nicht und die Eisenpräparate, die ich als Kind schon nahm vertrage ich heute alle auch nicht mehr, mir wird davon so schlecht, dass das sowieso nicht drin bleibt. 🙁
 
Mit welcher Gleichgültigkeit mancher Zeitgenosse auf täglich real existierendes Leid reagiert, Macht mich fassungslos. Nein, es braucht sich jetzt niemand angesprochen oder bemüßigt fühlen, auf Angriff zu schalten.

"Gleichgültigkeit" ist ein sehr gutes Wort dazu.
Ich persönlich habe gar nicht das Problem, dass Menschen Fleisch essen, ich tue es selber in geringem Umfang auch.

Aber ich tue es bewusst. Ich stelle mir im Supermarkt die Frage, muss es die Leberwurst sein oder kann es nicht ein veganer Aufstrich sein?

Ich kann Menschen verstehen, die sagen "Ich liebe Schnitzel und mag die vegane Alternative nicht." Aber muss es deswegen jeden Tag Fleisch geben?

Umwelt- und Tierschutz ist kein ganz-oder-garnicht. Man kann es auch mit seinem Wünschen abwägen.
 
Ich kann Menschen verstehen, die sagen "Ich liebe Schnitzel und mag die vegane Alternative nicht." Aber muss es deswegen jeden Tag Fleisch geben?

Die andere Frage wiederum wäre, wie viele Allesesser überhaupt jeden Tag in großen Mengen Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchte essen. Mir scheint da oft eine Art Dualismus in der Denkweise vorzuherrschen: auf der einen Seite die Veganer/Vegetarier, und wer nicht dazu gehört, dem scheint unterstellt zu werden, dass er sich täglich riesige Mengen Fleisch reinstopft. Kann das sein?

Es gibt aber meiner Erfahrung nach eine breite Palette an Essgewohnheiten, von "Isst selten ein paar Gramm Fleisch oder Fisch" bis zum Hardcore-Steak-Paleo-Vertilger. Deswegen trifft die Frage "muss es jeden Tag Fleisch sein?" ja bei weitem nicht auf alle Nichtvegetarier zu, bzw. die Antwort wäre: "Muss es ja gar nicht..."
 
Wenn du hier - in diesem Thread - schreibst dass manche Zeitgenossen gleichgültig auf Leid reagieren, hilft auch der Zusatz "braucht sich niemand angesprochen fühlen" nicht. Das finde ich schon ziemlich dreist. Aber egal. Kannst ja für OT löschen. Oder Graybear.

Sie ist hat doch recht 😉
 
Zu dieser Anmerkung passt eine Aussage, über die ich vor kurzem in einem Artikel gestolpert war:

"Was mir Sorgen an der Veganismus-Bewegung macht: Dass sie vor lauter Tierschutz viel zu oft dazu neigt, anderen Menschen den Verstand abzusprechen. "


Schau dir doch mal die provokanten Antworten hier an, die man mir an den Kopf wirft.

Oh, ein Veganer schreibt was, ich schreibe schnell "Fleisch"...
 
Die andere Frage wiederum wäre, wie viele Allesesser überhaupt jeden Tag in großen Mengen Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchte essen. Mir scheint da oft eine Art Dualismus in der Denkweise vorzuherrschen: auf der einen Seite die Veganer/Vegetarier, und wer nicht dazu gehört, dem scheint unterstellt zu werden, dass er sich täglich riesige Mengen Fleisch reinstopft. Kann das sein?

Es gibt aber meiner Erfahrung nach eine breite Palette an Essgewohnheiten, von "Isst selten ein paar Gramm Fleisch oder Fisch" bis zum Hardcore-Steak-Paleo-Vertilger. Deswegen trifft die Frage "muss es jeden Tag Fleisch sein?" ja bei weitem nicht auf alle Nichtvegetarier zu, bzw. die Antwort wäre: "Muss es ja gar nicht..."

Richtig: Schwarz-Weiß-malerei hilft uns nicht weiter.

Ich finde es dennoch erstaunlich wie viel Fleisch viele Allesesser zu sich nehmen. 1,2 Kg ist der Durchschnittsdeutsche die Woche. Rechnen wir mal Vegetarier raus, dann kommen viele Allesesser auf 1,5 Kg, teilweise 2 Kg die Woche. Dafür muss es schon ein 300 Gramm Rumpsteak täglich sein um auf ca. 2 Kg zu kommen.

Leider ist das aber so ähnlich bei manchen und sie wissen gar nicht wie viel Fleisch sie essen. Das ist ja Teil des Problems: Menschen haben kein Bewusstsein für ihre Ernährung.

30 Gramm Putenbrust am Morgen, Brötchen mit 30 Gramm Salami als Zwischenmahlzeit, 300 Gramm Steak zu Mittag, ne Minisalami Zwischendurch und Abends noch nen kleinen Eintopf aus der Dose mit lecker Frikadellchen. Am Wochenende wird gegrillt, dann gibs noch mehr Fleisch 🙄

Und wenn solche Menschen dann mit fester Überzeugung sagen sie würden sich natürlich ernähren (durch wohlbemerkt 90% Fleisch, Fett, Weizenmehl) und hätten Bedenken, dass ihrem Körper ohne Fleisch etwas fehlen würde, dann muss ich schmunzeln.
 
30 Gramm Putenbrust am Morgen, Brötchen mit 30 Gramm Salami als Zwischenmahlzeit, 300 Gramm Steak zu Mittag, ne Minisalami Zwischendurch und Abends noch nen kleinen Eintopf aus der Dose mit lecker Frikadellchen. Am Wochenende wird gegrillt, dann gibs noch mehr Fleisch 🙄

Das ist aber schon massiv viel. Ich kenne jetzt persönlich niemanden, der so viel Fleisch isst.
 
Ich finde es nur immer interessant, dass einerseits immer so auf menschliche Gleichberechtigung, Respekt und Toleranz gepocht wird (siehe Homosexualität), aber man andererseits einen Menschen, der sich nicht streng fleischfrei ernährt so dermaßen als Mensch schlechterer Klasse sieht und ständig draufhauen muss... traurig
 
Wenn du hier - in diesem Thread - schreibst dass manche Zeitgenossen gleichgültig auf Leid reagieren, hilft auch der Zusatz "braucht sich niemand angesprochen fühlen" nicht. Das finde ich schon ziemlich dreist. Aber egal. Kannst ja für OT löschen. Oder Graybear.
? Wieso, muss sich doch auch niemand angesprochen fühlen.

Letztendlich kommt es ja auch mit darauf an, was einem schmeckt.
Für viele ist das aber das einzige Kriterium (dass es schmeckt). Deswegen läuft FastFood so gut. Bequem, schnell, schmeckt. Gesundheitliche und ethische Aspekte spielen dabei keine Rolle. Im Gegenteil fühlt man sich genervt oder provoziert, wenn man darauf angesprochen wird. Da hat denke ich eher der innere Schweinehund das Zepter in der Hand.

Wenn die Natur gewollt hätte, dass wir Menschen kein Fleisch essen, dann hätten wir keine Reißzähne. Wir hätten auch keine Gallenblase, sondern wären nur mit einer Drüse gesegnet. Wenn die Natur gewollt hätte, dass wir von Pflanzen leben, dann hätten wir nicht nur eine Bauchspeicheldrüse, sondern eine Bauchspeichelblase. Auch hätten wir ein komplett anderes Darmsystem und mehrere Mägen sowie möglicherweise einen Kropf.
Die "Natur" hat auch "gewollt", dass man hinter seinem Fleisch selber hinterherrennt (jagen) und es nicht billig aus dem Supermarkt holt. Es hilft ja schon was, wenn man seinen Fleischkonsum reduziert, wenn man schon nicht ganz darauf verzichten will. Die Natur wollte schließlich auch keine Zivilisationskrankheiten, wie Übergewicht, Gicht, Rheuma, Herz- u. Kreislaufkrankheiten,...

Na ja, ein Hirn haben wir ja "bekommen", aber mit der sinnvollen Nutzung hapert es manchmal.
Hirne sind ja auch zum Essen da. 🙄 Hat die Natur so gewollt. *würg* Jetzt fühl ich mich an früher getriggert, als ich das Rinderhirn möglichst unauffällig in die Backentaschen gepresst habe und am Klo wieder ausgespuckt habe. Deswegen bin ich aber nicht zur vegetarischen Ernährungsweise gekommen. Ich habe auch den Hintergrund, auf dem Land und in einer Landwirtschaft groß geworden zu sein (mit reichlich Fleischkonsum). Gewohnheit und weil man es nicht anders kennt, muss keine Fahrspur sein, die man nicht wechseln kann.

Diese Missionierung - dieses Dauergerede, dass Veganer und Vegetarier die besseren Menschen seien - das habe ich nun so satt, dass ich das nächstbeste Wienerschnitzel verspeisen möchte.
Sicher, deswegen hast du den Thread nach 6 Wochen Stillstand wiederbelebt.
 

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