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Normalo, Vegetarier, oder Veganer usw?

Auf mich trifft zu .....

  • Normalo

    Teilnahmen: 48 59,3%
  • Vegetarier

    Teilnahmen: 14 17,3%
  • Veganer

    Teilnahmen: 16 19,8%
  • Rohköstler

    Teilnahmen: 1 1,2%
  • Fructarier

    Teilnahmen: 0 0,0%
  • strenger Fructarier - ich esse nur, was von selbst vom Baum gefallen ist

    Teilnahmen: 2 2,5%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    81
Mein Opa meinte auch immer wegen dem Essen:

Von allem was und von nichts zuviel.

Der ist fast hundert geworden und war - bis auf die letzten 2 Monate - kerngesund.
 
Was mir immer wieder große Bauchschmerzen bereitet ist jegliche Form von Fundamentalismus. ich finde es ist sehr gut, wenn Menschen vegetarisch leben oder vegan. Ich selber kann es nicht, auch wenn ich es manchmal gern würde. Gründe dafür gibt es ja genug.
Was mir jedoch sauer aufstößt ist, dass zuweilen (vor allem, wenn man spezielle Veganerforen anschaut) die Tierliebe in Menschenhass umschlägt. Da liest man dann zeugs wie: Ist doch super, dass in Indien ein Mensch von einem Tiger angefallen wurde: Böser Mensch- was hatte er im Revier des Tiegers verloren?
Ich denke: Menschenhass kann niemals ein Antrieb sein, irgendwelche Zustände zu verbessern. (und damit wird man auch nie wirklic viele Mitstreiter gewinnen)
Oder man liest Dinge wie, dass Menschen die vegan leben, weil sie es einfach so mögen (und nicht primär aus Tierschutz) keine echten Veganer seien usw. Das ist in meinen Augen einfach nur krass.
Fundamentalismus hat noch nie Probleme gelöst und fundamentalistischer Veganismus wird auch keine Probleme lösen.
Im Gegenteil: Konsequent zuendegedachte funktioniert das nicht, was sich manche so vorstellen - bzw bringt neue Probleme.
ZB habe ich von Veganern gelesen, die Bienenhaltung ablehnen: Damit würde das Gleichgewicht total aus dem Ruder laufen. Imker müssen sich teilweise beleidigen und verleumden lassen, dabei würden wir alle ziemlich alt ohne sie aussehen.
Oder wie sieht es zB mit Haustieren aus? Es ist OK, sich einen Hund zu halten, aber Bienen halten ist nicht OK? Wird der Hund nicht auch rein zum Vergnügen des Menschen aus seinem Umfeld fern gehalten? Also ich finde: Konsequent wäre es dann auch auf Haustierhaltung generell zu verzichten.

Ich will damit keinesfalls die vegane Lebensart schlecht reden- ich will nur klar stellen: Der Königsweg ist das auch nicht! Und so einfach ist es auch nicht. Es gibt immer Zweifelsfälle und Fragen, die sich einfach nicht ganz klar lösen lassen.
Es wird IMMER dieses Dilemma geben, dass eins lebt und das andere stirbt: Wir zertreten eine Ameise, wir überfahren einen Igel, bekämpfen Schädlinge, Löwen fressen Fleisch usw- schöner wärs, sie müssten das nicht, bzw all das würde nicht passieren. Fühlen Pflanzen nicht vielleicht auch etwas? Es ist ein vergehen und ein werden: Ein auf und ab und es ist zuweilen grausam. Ist es richtig? Geht es anders? Wie? Diese letzte Frage können wir leider nie so eindeutig klären, dass man moralisch auf der guten Seite ist. Und ich denke, das muss man auch nicht: Ein Rest bleibt immer: Nur Fundamentalisten, Sekten und dergleichen meinen, sie hätten eine Universallösung. Das ist nie glaubhaft und deswegen schrecken Veganer, die so drauf sind, auch viele Menschen ab: Sie machen ihre eigenen guten Ziele unseriös.

Auf der anderen Seite ist natürlich ganz klar zu sagen, dass die Umstände, unter denen bei uns Fleisch produziert wird und überhaupt alles, was damit einhergeht einfach nur grauenhaft ist und sowas von dringend geändert werden muss: Da spielen Veganer und CO natürlich eine absolut wichtige Rolle.
Da gibt es nix zu diskutieren.
Jedoch würde ich mir wünschen, dass sich ihr Engagement gegen die wirklich schrecklichen Dinge richten würde und sich keiner zB darin verzetteln würde, den Imker von nebenan, oder den kleinen Bauern zu drangslieren.

Ich denke, dass würden Veganer auch viel mehr Leute ansprechen.
 
Da bleibt der Fokus auf: Die Veganer (Generalisierung) meinen wohl, dass sie was Besseres sind.

Nu ..... nu ...... ja, meinen sie das denn etwas nicht? 😉

Und wenn nicht alle, dann doch viele davon.

Oder anders ausgedrückt:

Viele Veganer meinen doch offensichtlich, dass die Normalos schlechtere Menschen sind.
Das klingt doch immer wieder an.
 
@ Kimi

Ich weiß nicht ganz genau, worauf du hinaus willst.
Jeder von uns hier hat doch seine ganz persönliche Einstellung und Meinung. Und viele (oder einige) Menschen haben einen Bereich im Leben, der ihnen besonders am Herzen liegt. Bei dem er vielleicht komplett gegen den Strom schwimmt, für den er sich einsetzt. Den habe ich persönlich auch und dann ist es mir wichtig, die Menschen über Missstände aufzuklären, vielleicht auch zu informieren, was man wie besser machen könnte.


Aber ich würde nie auf die Idee kommen, da ich das mache oder eben nicht mache, bin ich ein besserer Mensch. Ich weiß, dass du das auch nicht behauptet hast, trotzdem gab es diese Aussage und ich finde, dadurch wird eine Annäherung sehr schwer.

Ich vertrete zwar meine Meinung, aber lasse anderen ihre. Missionieren ist nicht meine Art.
Eine Verallgemeinerung ist immer schlecht "die Veganer, die Tierschützer, die Öko's, die Allesesser...." Mir gelingt es leider auch nicht immer :wein:

Wenn du mir vorwirfst, dass ich mein Leben über das, dieses Tieres stelle, das wegen mit getötet wurde, dann gebe ich dir recht. Da brauche ich keine Ausflüchte.

Ich habe auch ein Jahr lang vegetarisch gelebt, könnte mir aber nicht vorstellen vegan zu leben. Habe aber großen Respekt, vor denen, die das konsequent durchziehen. Zur Zeit gibt es bei mir einmal in der Woche Fleisch plus einmal Wurst.

In anderen Bereichen muss ich zugeben, dass ich nicht besonders informiert bin.

Wenn ich dir sage, dass 90 Prozent meiner Kleidung aus Baumwolle ist und der Rest aus Kunstfasern, ist das vegane Kleidung, oder muss ich da noch mehr beachten?

In Pflegeprodukten sind z.B. Ei, Milch, Butter, Honig und wahrscheinlich noch vieles andere drinnen?
Dazu gibt es bestimmt ganz unterschiedliche Meinungen, oder?

Für den eine ist es Ausbeutung der Tiere, für den nächsten ist es Lebensmittelverschwendung und ein dritter würde sagen, das ist toll, den es sind ganz natürliche Produkte. Wer hat recht?

Ich persönlich setzte meinen Schwerpunkt eher auf regionale Produkte. Frisch vom Garten oder vom Landwirt meines Vertrauens.
 
Für den eine ist es Ausbeutung der Tiere, für den nächsten ist es Lebensmittelverschwendung und ein dritter würde sagen, das ist toll, den es sind ganz natürliche Produkte. Wer hat recht?

Ich persönlich setzte meinen Schwerpunkt eher auf regionale Produkte. Frisch vom Garten oder vom Landwirt meines Vertrauens.

Ich erinnere mich, dass dies noch vor einigen Jahrzehnten für viele Menschen sehr wichtige Kriterien waren: Produkte sollten naturbelassen bzw. naturverbunden und regional produziert sein. Dazu gehörte beispielsweise auch Fleisch vom Bauern, frischer Käse von Kuh, Schaf oder Ziege, echte Wolle und gutes Leder.

Da scheint sich der Schwerpunkt stark verlagert zu haben. Zwar gilt auch immer noch, dass regionale Produkte gut sind, aber die Tierfreiheit scheint mir als wichtigstes Kriterium die Regionalität zu überlagern.
 
Vegan bei Pflege und Kosmetikprdodukten bedeutet aber auch, das sie Tierversuchsfrei sind. Tierversuche gehen einfach gar nicht.

Bei vielen Produkten ist die Vegane Blume drauf und das kannst du dir dann auch bedenkenlos kaufen. Oder schau dir dir Links an:

Animals' Liberty - Wer macht was?
https://utopia.de/ratgeber/kosmetik-ohne-tierversuche/
http://www.veganblog.de/tierversuch...ierversuchsfreier-kosmetik-und-naturkosmetik/


Meine Lieblingsmarke: https://www.sante.de/



Bezüglich veganer Lebensmittel schau mal hier: https://www.petazwei.de/einkaufsguide




Reginal und saisonal einkaufen ist immer gut 🙂
 
Nu ..... nu ...... ja, meinen sie das denn etwas nicht? 😉

Und wenn nicht alle, dann doch viele davon.

Oder anders ausgedrückt:

Viele Veganer meinen doch offensichtlich, dass die Normalos schlechtere Menschen sind.
Das klingt doch immer wieder an.

Es ist relativ schwer, über Vegane Ernährung zu sprechen ohne über Werte (Tierwohl, Umweltschutz etc) zu reden. Und da liegt es nahe Menschen als moralisch schlechter darzustellen wenn sie solche Werte nicht oder weniger achten.

Ich meine, was macht einen guten Menschen denn aus?
Imho dass er andere Lebewesen respektiert.
Er hilft anderen, fügt niemandem ein Leid zu, handelt uneigennützig, etc.

Ist es dann nicht der Weg zu einem "besseren Menschen" wenn man durch sein Handeln erreicht, dass weniger Lebewesen leiden müssen und weniger umgebracht werden?

Natürlich ist dadurch ein Veganer nicht in seiner Gesamtheit automatisch besser. Ein machtbesessener Diktator wird nicht zum guten Menschen, weil er Veganer ist, aber vegan leben ist sicherlich ein Puzzlestück in die gute-Mensch-Richtung.
 

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