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neuer Kollege

Zunächst ist es lediglich deine Interpretation, dass die Leistung der anderen stärker gewertschätzt wird

Nun vielleicht wird es nicht weniger gewertschätzt, aber kommt nach außen so an. Es geht nicht um Geld. Vielleicht bin ich auch zu bescheiden. Ich verdiene doppelt so viel wie in meinem letzten Job und bin diesbezüglich auch eigentlich zufrieden.
Der neue hat einen Dienstwagen zur privaten Nutzung bekommen. Das haben bisher nur die Abteilungsleiter oder langjährige, verdiente Mitarbeiter. Ich will jetzt gar keinen, vielleicht später mal. Ärgerlich ist uns anderen nur, dass uns erst Firmenparkplätze für unsere Privatautos zugesagt wurden, die wir letztlich nicht bekommen haben und hier nur schwer Parkplätze zu finden sind. Und der neue bekommt nach 6 Mon. gleich ein Auto natürlich inkl. Parkplatz? Obwohl er der jüngste (u30) und unqualifizierteste von allen hier ist?Das ist schon sehr ungerecht... oder nicht?
 
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Re: neuer Kollege
Hallo Sporty321,

schau mal hier:
neuer Kollege. Hier findest du vielleicht was du suchst.
und indirekt ein Vorwurf schlechter Führung wie du ja selber schon richtig erkannt hast. So solltest du im Gespräch daher tatsächlich nicht argumentieren, denn das hört kein Vorgesetzter gern und bringt ihn womöglich direkt gegen dich auf.
Ich sehe es ehrlich gesagt auch mehr als ein Problem schlechter Führung, als dass ich dem Kollegen wirklich einen Vorwurf für sein Verhalten mache. Denn das Verhalten des Kollegen hätte da Grenzen, wo ein guter Vorgesetzter seine Arbeitsweise realistisch betrachtet und sein unkollegiales und schleimendes Verhalten bemerkt. Es wäre am Vorgesetzten, dieses ins Leere laufen zu lassen und konkrete Weisungen zu erteilen, statt den anderen Kollegen, der ihn nun schon mehrfach um Hilfe deswegen bat, abzuweisend. Da sähe ich den Abteilungsleiter in der Pflicht. Aber der will sich offenbar auch nicht unbeliebt machen. Ebenso darin, der Geschäftsleitung realistische Angaben über die Leistungen des Neuen zu geben und vielleicht auch dort mal hinzuweisen, dass die Belohnungen des Kollegen unfair gegenüber den anderen wesentlich kompetenteren Kollegen ankommt. Aber darauf könnte der Geschäftsführer auch selbst kommen.
 
Nun vielleicht wird es nicht weniger gewertschätzt, aber kommt nach außen so an. Es geht nicht um Geld. Vielleicht bin ich auch zu bescheiden. Ich verdiene doppelt so viel wie in meinem letzten Job und bin diesbezüglich auch eigentlich zufrieden.
Der neue hat einen Dienstwagen zur privaten Nutzung bekommen. Das haben bisher nur die Abteilungsleiter oder langjährige, verdiente Mitarbeiter. Ich will jetzt gar keinen, vielleicht später mal. Ärgerlich ist uns anderen nur, dass uns erst Firmenparkplätze für unsere Privatautos zugesagt wurden, die wir letztlich nicht bekommen haben und hier nur schwer Parkplätze zu finden sind. Und der neue bekommt nach 6 Mon. gleich ein Auto natürlich inkl. Parkplatz? Obwohl er der jüngste (u30) und unqualifizierteste von allen hier ist?Das ist schon sehr ungerecht... oder nicht?
Ich kann nachvollziehen, dass es sich für dich, wahrscheinlich sogar für dein gesamtes Team ungerecht anfühlt, wenn solche Versprechungen gegeben wurden und jetzt der neue nutznießt, was euch verwehrt blieb - und sogar mit dem Dienstwagen einen drauf bekommt. Und trotzdem: Offensichtlich konnte der Neue sich diese Privilegien aushandeln. Frag im Gespräch doch einfach mal nach dem Stand der zugesagten Parkplätze.

Wenn dir das Geld nicht so wichtig ist, würde dir denn - wenn der Kollege einen finanziellen Bonus bekommt - ein Dankeschön + Blumenstrauß ausreichen? Ich glaube nicht; man erwartet da wohl eher eine Gleichbehandlung. Und das ist ja auch legitim.

Tatsache ist aber auch, dass dein Chef nichts dazu kann, wenn du (zu) bescheiden auftrittst. Auch wenn man erwarten sollte, dass der/die Vorgesetzten hier alle gleich behandeln ist das in der Realität nur selten der Fall. Dass Männer für dieselbe Arbeit oft immer noch besser bezahlt werden als Frauen ist ja nun auch nichts Neues. Daher mach einfach den Mund auf - die Reaktion wird dir auf jeden Fall weitere Erkenntnisse bescheren, da bin ich sicher.
 
Liste auf, wo die Probleme für dich sind, wo du dir Änderungen wünschst. Nachtrag: Mach idealerweise gleich Lösungs-/Verbesserungsvorschläge. Damit zeigst du, dass du die Situation analysiert und überlegt hast, wie sie verbessert werden kann. Hier kannst du durchaus auch Lösungen aufzeigen, die das ganze Team betreffen. Bleib dabei immer positiv und konstruktiv.
Genau das ist ja das Problem. Ich sehe das Problem bei der Geschäftsleitung und vor allem meinem Abteilungsleiter, der eben nicht leitet, sondern hofft, dass sich die Probleme von alleine lösen, ohne mit dem Geschäftsführer sich auseinandersetzen zu müssen. Das ist glaube ich auch eine grundsätzliche Art von ihm, dass er möchte, dass die Mitarbeiter untereinander selbst zu Lösungen finden, ohne dass er Vorgaben machen muss.
Der neue kann sich nur so benehmen, weil ihm seitens des Abteilungsleiters weder konkrete Weisungen noch Grenzen gesetzt werden. Aber wenn man einem Kollegen gegenüber nicht weisungsberechtigt ist, kann man ihn natürlich auch nicht zwingen gewisse Dinge anders zu machen.

ICh sehe mich auch nicht in der Position, mich vom Abteilungsleiter vor seinen Karren spannen zu lassen und andere Kollegen zurechtzuweisen.

Ein weiterer Punkt ist, dass ich aufgrund meines Berufs in meiner langjährigen Berufserfahrung immer etwas bremsend wirken muss, um Haftungs Sachverhalte von der Firma fernzuhalten. Der GF und der AL sind oftmals sehr hemdsärmelig und naiv in rechtlichen Dingen unterwegs.

Ich werde dann dafür offenbar als Bedenkenträger wahrgenommen, obwohl sie mir auch dankbar sind und eigentlich froh sind, dass alles problemlos läuft.

Der Neue hingegen macht sich über das große Ganze keine Gedanken, weil ihm auch einfach die Erfahrung und das Wissen fehlt und sagt zu allem ja und Amen. Offenbar kommt das bei der Geschäftsführung besser an.

Und das ist ein grosses Problem allgemein in unsere Firma. Motivierte Mitarbeiter bekommen immer mehr aufgedrückt bis sie unter der Last zusammenbrechen und kündigen.

Erst im letzten Jahr hat ein junger Mann in unserer Abteilung gekündigt, der wirklich viel Potenzial hatte. Der AL war darüber sauer, aber als ich ihm anriet, doch mal zu erforschen, warum derjenige gekündigt hat, hat er es lapidar abgewiegelt. Ihn würde die persönliche Motivation nicht interessieren, wenn er nicht mehr hier arbeiten will, soll er halt gehen.
Aus meiner Sicht ein großer Fehler so eine Einstellung zu haben.

Aber wie es halt immer so ist: der Fisch stinkt vom Kopf her.

Ich weiß daher nicht, ob ich derartige Kritik am AL + ĢF üben sollte, auch wenn ich gleichzeitig das als Verbesserungsvorschlag einbringen könnte.

Das bringt mir persönlich überhaupt nichts, zumal ich mit dem AL bislang gut ausgekommen bin.
 
Erst im letzten Jahr hat ein junger Mann in unserer Abteilung gekündigt, der wirklich viel Potenzial hatte. Der AL war darüber sauer, aber als ich ihm anriet, doch mal zu erforschen, warum derjenige gekündigt hat, hat er es lapidar abgewiegelt. Ihn würde die persönliche Motivation nicht interessieren, wenn er nicht mehr hier arbeiten will, soll er halt gehen.
Aus meiner Sicht ein großer Fehler so eine Einstellung zu haben.
Ich kann deine Sicht der Dinge gut nachvollziehen und nachempfinden.

Bis ca. 40 habe ich ähnlich getickt, mich im Job sehr engagiert und auch mal meine Meinung ungefragt - in bester Absicht - geäußert.

Mir ist bei einem Führungswechsel (ehemaliger Job) bewusst geworden, dass mein Engagement bei der alten Geschäftsführung sehr geschätzt wurde, jedoch die neue Geschäftsführung keine "Indianer" wollten, die über den Tellerrand schauen.

So....und jetzt komme ich zu dem Punkt, um den es mir eigentlich geht: Jeder Geschäftsführer/Inhaber kann darüber entscheiden, wie er das Unternehmen führen will.....ggf. auch schlecht....ob beispielsweise Mitdenken erwünscht ist oder nicht.

Mittel- bis langfristig muss man sich ggf. damit auseinandersetzen, ob man ins Unternehmen passt oder nicht (ich will damit nicht sagen, dass du das jetzt bereits tun solltest).
 
Ich kann deine Sicht der Dinge gut nachvollziehen und nachempfinden.

Bis ca. 40 habe ich ähnlich getickt, mich im Job sehr engagiert und auch mal meine Meinung ungefragt - in bester Absicht - geäußert.

Mir ist bei einem Führungswechsel (ehemaliger Job) bewusst geworden, dass mein Engagement bei der alten Geschäftsführung sehr geschätzt wurde, jedoch die neue Geschäftsführung keine "Indianer" wollten, die über den Tellerrand schauen.

So....und jetzt komme ich zu dem Punkt, um den es mir eigentlich geht: Jeder Geschäftsführer/Inhaber kann darüber entscheiden, wie er das Unternehmen führen will.....ggf. auch schlecht....ob beispielsweise Mitdenken erwünscht ist oder nicht.

Mittel- bis langfristig muss man sich ggf. damit auseinandersetzen, ob man ins Unternehmen passt oder nicht (ich will damit nicht sagen, dass du das jetzt bereits tun solltest).
Ja, genau so ist es. Du, liebe TE, bist nicht als Geschäftsführerin angestellt und auch nicht als Abteilungsleitung und daher lediglich für deine eigene Arbeit und deine Entscheidungen verantwortlich. Wenn du siehst, dass etwas gegen die Wand läuft, kannst du im Rahmen deiner Verantwortlichkeit warnen. Wird das nicht gehört ist es nicht deine Verantwortung. Du musst auch nicht Alarm geben, wenn der Neue etwas tut, was der Firma Schaden zufügt. Oder bist du ihm vorgesetzt? Du nimmst das für dich in Anspruch - den Auftrag gibt es aber vermutlich nicht. Falls du hier doch eine gewisse Weisungsbefugnis hast solltest du zunächst direkt mit dem Neuen sprechen. Wenn ihn das einen feuchten Kehricht interessiert kannst du dir auch angewöhnen, das alles schriftlich zu machen - so kannst du später bei kritischen Situationen belegen, dass du deiner Pflicht nachgekommen bist, er sich davon aber nichts angenommen hat. Grundsätzlich würde ich in dem empfohlenen Gespräch mal nachfragen, wie deine Rolle hier gesehen wird und Anweisungen auf diese Weise legitimieren.

Wie ich auch schon sagte geht es nicht darum, die Leitung darauf hinzuweisen, dass sie nicht gut führt und dass - im konkreten Fall - der Neue zuviel darf und ihm fälschlicherweise zu viel Freiheit eingeräumt wird, mit der er (nach deiner Einschätzung) nicht angemessen umgeht. Das geht dich nichts an und das hast du hinzunehmen. Je nach Strickmuster des Vorgesetzen trittst du ihm mit so viel Belehrung auch auf die Füße und er nimmt dir das übel.

Du kannst aber für dich sprechen. DU fühlst dich bzw. deine Arbeit nicht hinreichend gesehen und wertgeschätzt. Also sprich an, dass es nicht geht, dass dir zusätzlich zu deinen Aufgaben weitere aufgedrückt werden, nur weil andere sie nicht oder nicht so gut schaffen. Das geht durchaus, dass man seine Interessen vertritt, ohne andere durch den Kakao zu ziehen oder noch für Dritte zu sprechen. Das musst du hinkriegen - alles andere wäre auch von dir nicht souverän.

Und wenn ihr nicht zusammenkommt - der Abteilungsleiter z. B. sagt, er möchte, dass du trotzdem weiterhin diese Aufgaben on top übernimmst -, dann liegt es an dir zu sagen, okay, dann aber nur gegen mehr Geld oder ich bin weg bzw. suche mir etwas anderes.
 
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Du musst auch nicht Alarm geben, wenn der Neue etwas tut, was der Firma Schaden zufügt. Oder bist du ihm vorgesetzt? Du nimmst das für dich in Anspruch - den Auftrag gibt es aber vermutlich nicht
Du hast vermutlich recht. Es ist halt nicht meine Art andere sehenden Auges ins Messers laufen zu lassen. Ich finde die Firma grundsätzlich gut und arbeite gerne dort. Bislang fand ich die Wertschätzung der Mitarbeiter auch gut und in Ordnung. Das Parkplatzding konnte ich verschmerzen, weil eben nur die Abteilungsleiter mit Dienstwagen einen bekommen haben.

Bei den Mitarbeitern mit Dienstwagen achtete der Chef ganz genau darauf, wer in welcher Preisklasse welches Auto bekam. Mitarbeiter in gleicher Stellung bekamen auch ein gleichwertiges Auto. Selbst wenn ihnen persönlich etwas kleineres gereicht hätte. Ich weiß nicht warum das plötzlich alles keine Rolle mehr spielt ...


Du musst auch nicht Alarm geben, wenn der Neue etwas tut, was der Firma Schaden zufügt. Oder bist du ihm vorgesetzt?

So wie der Abteilungsleiter erwartet und uns angewiesen hat, dass wir den neuen einarbeiten, erwartet er auch, dass wir ihn bremsen, wenn er Mist baut und wir das bemerken. Das finde ich eigentlich auch völlig normal, ich möchte ja selbst nicht, dass die Firma Schaden nimmt.
Weisungsbefugt bin ich ihm nur insoweit, dass ich ihm zu sagen habe, wie gewisse Dinge zu erledigen sind.

Wir sind drei Kollegen die sehr erfahren sind und sich mit allem auskennen. Durch eine Firmenfusion haben wir noch einige Kollegen hinzubekommen, die wir auch in unsere Arbeitsweise einweisen und einarbeiten mussten. Auch alles zusätzlich, aber was soll's. Solange ich mich nicht völlig überfordert fühle, ist es für mich kein Problem anderen zu helfen. Wir drei Alteingesessenen sind auch einfach viel schneller in allem was wir tun als die anderen. Das liegt vor allem daran, dass wir drei einfach eine höhere Ausbildung haben, viel mehr Vorerfahrung auch anders gelernt haben zu arbeiten. Aber wie gesagt eigentlich alles kein Problem, da die anderen lieb und auch kollegial sind. Sie tun halt auch ihr Bestes im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Ich kann ja dem Chef nun auch schlecht vorschlagen, intelligentere Mitarbeiter einzustellen.
Zum einen können sie nur einstellen, wer sich bewirbt und letztlich muss man auch jemanden mit viel Berufserfahrung hoher Intelligenz und Fachkenntnis mehr zahlen, als einem Quereinsteiger.

Vielen lieben Dank für eure Gedanken und Tipps, ich muss mir sehr genau überlegen, was ich wie rüberbringe oder ob ich vielleicht doch aus das Geschichte lerne, selbst mit dem Rücken an die Wand zu kommen.
 
Am besten ein gemeinsames Gespräch mit dem Vorgesetzten als Mediator. Vorher eine Liste mit relevanten Argumenten zusammen stellen, die man anspricht. Er sagt, sie sagt bringt da nichts. Es muss sachlich begründet werden inwieweit und warum die eigene Arbeit darunter leidet. Während des Gesprächs ein Protokoll machen. Kommt natürlich auf den Vorgesetzten an, aber so ist der richtige Weg.
 
Du hast vermutlich recht. Es ist halt nicht meine Art andere sehenden Auges ins Messers laufen zu lassen. .

Wenn er auch ausnutzt und sich mit fremden Federn schmückt - warum nicht?
So wie der Abteilungsleiter erwartet und uns angewiesen hat, dass wir den neuen einarbeiten, erwartet er auch, dass wir ihn bremsen, wenn er Mist baut und wir das bemerken. Das finde ich eigentlich auch völlig normal, ich möchte ja selbst nicht, dass die Firma Schaden nimmt.
Weisungsbefugt bin ich ihm nur insoweit, dass ich ihm zu sagen habe, wie gewisse Dinge zu erledigen sind..

Was er erwartet kann Dir egal sein. Mach Deinen Job und lass den Abteilungsleiter selber bremsen.

Ich kann ja dem Chef nun auch schlecht vorschlagen, intelligentere Mitarbeiter einzustellen.
Zum einen können sie nur einstellen, wer sich bewirbt und letztlich muss man auch jemanden mit viel Berufserfahrung hoher Intelligenz und Fachkenntnis mehr zahlen, als einem Quereinsteiger.

Nein kannst Du nicht. Aber Du musst auch nicht die Fehler anderer Leute ausbügeln.
 
Was er erwartet kann Dir egal sein. Mach Deinen Job und lass den Abteilungsleiter selber bremsen.

Der macht aber irgendwie gar nichts. Ich hatte ein paar Tage Urlaub und war eigentlich wieder ganz guter Dinge... für mich gab es heute gleich zwei neue Schläge in die Magengrube.
Zum einen hatte ich vor meinem Urlaub eine sehr umfangreiche Zuarbeit für meinen Vorgesetzten vorbereitet. Ich weiß, dass er es schätzt und sehr froh ist, dass ich das mache - dennoch kam kein einziges Wort des Dankes von ihm. Es scheint für ihn alles selbstverständlich zu sein, dass ich das zum einen kann und zum anderen auch ohne extra Anweisung mache, einfach weil es notwendig ist. Die Anweisung kam von der Geschäftsführung sehr kurzfristig, es hätte niemand mehr geschafft es auszuarbeiten, wenn ich es nicht schon längst vorbereitet gehabt hätte. Zumal ich als einzige über die Sache wirklich Bescheid weiß und eben auch Urlaub hatte.

Da bekam der AL Schnappatmung als die Anweisung des GF kam. Dass er es längst per Mail vorliegen hatte, hatte er noch nicht mal gecheckt.

Und zur Krönung habe ich dann noch erfahren, welches Auto der Indianer bekommen hat. Ein 70.000 € Auto, was nicht mal die anderen Abteilungsleiter haben, nur wirklich zwei langjährige Bereichsleiter fahren ein Auto dieser Preisklasse. Also noch eine Hierachiestufe über dem Abteilungsleitern.
Ich hätte mich so glücklich geschätzt, wenn wir dieses Auto auch nur als Pool-auto für unsere Abteilung gehabt hätten. Also exakt genau dieses.
Aber wir hatten bislang nur die kleinsten und ältesten Autos in unserer Abteilung. Auch das rechne ich dem Abteilungsleiter zu, der für Autos überhaupt keinen Sinn hat und nicht sieht, dass das innerhalb der Firma von anderen Kollegen durchaus als Wertmaßstab wahrgenommen wird. Für ihn sind sie reines Transportmittel und in der Stadt praktisch umso kleiner, da er selbst nicht gerne Auto fährt. Und wie gern wir dieses Auto als unser Poolfahrzeug gehabt hätten, wusste der AL auch. Aber sich mal für uns einzusetzen war wahrscheinlich auch zu viel verlangt.

Ich hätte selbst es nicht mal für möglich gehalten, dass ich so ein Auto bekomme aufgrund meiner noch nicht so langen Betriebszugehörigkeit und Stellung.
Und jetzt bekommt der neue genau dieses Auto ... ich bin einfach so mega enttäuscht.

Selbst wenn der Chef mir 1000 € mehr zahlen würde, würde es das für mein Gefühl nicht wieder wettmachen, weil ich mich einfach so ungerecht behandelt fühle ( die anderen langjährigen Kollegen genauso...)

Ich weiß gerade überhaupt nicht, wie ich für mich selbst rein emotional damit umgehen soll. Es demotiviert mich so insgesamt so sehr, ich habe gar keine Lust mehr mehr, mir für meine Arbeit Mühe zu geben.
 
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