Ja klar, aber er nervt ja ständig mit Fragen. Am Anfang habe ich ihm auch immer bereitwillig geholfen. Aber es stört mich einfach beim Arbeiten, wenn mich jemand permanent anspricht, weil er selbst zu bequem ist, sich Gedanken zu machen, irgendwas auszuprobieren oder selber nachzulesen. Gerade was Excel betrifft. Mach ich nicht mehr.Gibst du ihm wenigstens die Gelegenheit selbst herauszufinden, wie es geht?
Diese Position gibt es nicht. Über ihm ist unser AL, darüber die GL. Unser AL hat echt was drauf, er ist wirklich der Beste. Er hat ein technisches Studium und auch in jeglicher anderer Sicht umfangreiche Erfahrungen und Kenntnisse. Ohne das geht's nicht. Der wird sich sicherlich auch nicht von dem neuen absägen lassen wollen, was in der Sache selbst absurd ist. Der neue hat nur eine technische Berufsausbildung und wie gesagt keinerlei auch nur kaufmännisches/ rechtliches Hintergrundwissen.Die Sache mit dem "großen Schlitten" könnte möglicherweise ein Hinweis darauf sein, dass man ihm einen anderen/besseren Job in Aussicht gestellt hat. Betonung auf "könnte", ob das in eurem Unternehmen denkbar ist, weiß ich natürlich nicht.
Es einfach tatsächlich so, dass der Neue mit seinem Wissen an unterster Stelle in unserer Abteilung steht.
Der Gf hat offenbar überhaupt nicht nachgedacht. Der Neue hat ihm die Ohren vollgejammert, dass sein altes Auto kaputt ist und der Schlitten war halt gerade da. Und auf Gejammer steigt der offenbar gut ein, dass habe ich auch schon von anderen gehört.
Es ist einfach absolut nicht meine Art so manipulativ vorzugehen.
Nicht der neue Kollege ist das wirkliche Problem, sondern eure Defizite (z. B. sich nicht verkaufen können), die durch ihn deutlich sichtbar werden. Eigentlich ärgert ihr euch über euch selbst.
Da ist was dran. Es fällt mir schwer, mich zu verkaufen. Ich weiss genau, was ich kann. Und ich weiß auch, dass die GF das schätzt. Ich betreue aktuell gerade wieder ein sehr heikles Projekt im hohen sechsstelligen Bereich. "Bei Ihnen weiss ich, dass das läuft".
Die Gf vertraut mir und eigentlich reicht mir das.
Ich bin zu bescheiden. Ich hatte vor dieses Jahr nach einer Gehaltserhöhung zu fragen, aber eigentlich brauche ich die überhaupt nicht so für mich, ich komme mehr als gut mit meinem Geld aus, ich brauche nichts und kann mir alles kaufen, was ich möchte.
Auf jeden Fall hat der Neue beim GF unsere gemeinsame Arbeit als seine Leistung verkauft. Aber was nützte die Fleißarbeit, wenn es inhaltlich falsch ist, weil er es einfach nicht versteht? Da haben wir ihm noch geholfen und ihn korrigiert, bevor er es der Geschäftsleitung vorgelegt hat... aber offenbar hat er es dann so dargestellt als hätte er es alleine erarbeitet.
Diese Art und Weise ist aber überhaupt nicht meine Art ich möchte morgens auch noch in den Spiegel schauen können.
Klar könnte ich das lernen,aber will ich das??
Ich möchte nur eben nicht weniger verdienen, als jemand der weniger kann und leistet.
Offenbar habe ich zu schlecht verhandelt und es wäre noch viel mehr drin. Nur würde es mich kein bisschen glücklicher machen, wenn ich doppelt so viel verdienen würde.
Ich will ja eigentlich auch keinen Dienstwagen. Ich fahre privat mein Traumauto.
Ich hätte mich gefreut, wenn wir den Schlitten als Poolfahrzeug für unsere Abteilung gehabt hätten. Aber einfach nur um nicht mit kleineren Autos zu fahren als andere Kollegen, weil es nach außen hin eben wie ein Wertmaßstab aussieht.
Mir ist es im Grunde auch egal womit ich meine Dienstwege in der Stadt erledige, da ich privat das Auto fahre, was mir gefällt und was ich wollte. Der ist auch kein Statussymbol sondern einfach für mich und meine Bedürfnisse perfekt.
So bin ich nun an dem Punkt, dass ich nach einer Gehaltserhöhung bitten muss und diese dann eigentlich so ausfallen muss, dass es die Sache kompensiert, damit es sich für mich richtig anfühlt.
Und da fehlt es mir gerade an Ideen, wie das für mich aussehen könnte. Einen Dienstwagen will ich aktuell nicht.
Selbst wenn, wüsste ich nicht, was ich haben wöllte, da wir die Marke unsere Dienstwagen gewechselt haben und mir kein Modell gefällt, ich persönlich privat niemals ein Fahrzeug dieser Marke kaufen würde aufgrund schlechter Erfahrungen.
Was kann ich also fordern, um mich nicht schlechtergestellt zu fühlen, als das, was er bekommen hat?