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Negative Zinsen und die möglichen Folgen

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Mein Großvater hätte Dir zu seinen Lebzeiten erzählen können, zu was ein Staat alles schreckliche fähig ist und wie viele Freiheiten wir heute genießen.
Darüber kannst Du Dich heute auch nur wundern.
Aber Du scheinst Dich nicht weiter zu informieren, außerhalb der Tagesschau und Bild.

FG
 
So, liebe Leute,

die letzte Schlacht ist eröffnet:

Angriff auf das Bargeld

Banken und Staaten ziehen gegen das Bargeld ins Feld. Ohne Bargeld hätten sie die Kontrolle über uns. Ihre Kampagnen und Argumente sind bisweilen abenteuerlich.
Am Straßenrand sitzt ein Mann in abgerissenen Klamotten. Vor sich hat er ein paar Exemplare einer Obdachlosenzeitung ausgebreitet. Wer vorbeikommt, wird angebettelt. Die Ausrede „Kein Kleingeld dabei“ akzeptiert dieser Mann nicht: Dieser Bettler nimmt auch Kreditkarten. Das Lesegerät dafür hat ihm die Obdachlosenzeitung zur Verfügung gestellt – finanziert wurde es von einer millionenschweren Kreditkarten-Gesellschaft.Was in Schweden schon Wirklichkeit ist, zeigt, was in Deutschland noch bevorsteht – zumindest, wenn es nach den Banken geht.
In Stockholm ersetzen Kreditkartengeräte in vielen Kirchen schon den Klingelbeutel

Hier geht's weiter: Warum Banken und Staaten Krieg gegen das Bargeld führen

Diese Schlacht bzw. "War*on cash“ (so nennt der amerikanische Ökonom Joseph Salerno, was derzeit passiert) wird lange dauern. Die Bevölkerung wird diese Schlacht höchstwahrscheinlich verlieren und in Kriesenzeiten nie mehr was materielles unterm Kissen verstecken können.
 
Ich kann die Angst vorm Negativzins oder einem Bargeldverbot nach wie vor wenig verstehen.


1. Ist ein Bargeldverbot überhaupt praktikabel? (Stichwort "Lesegeräte, Sicherheit, Kleinstbeträge usw.)
2. Ist es gewünscht? (Starbucks würde sicher weniger Kunden haben, wenn man am Monatsende auswerten kann wie teuer der morgentliche kaffee ist 😉
3. Würde es von den Wählern in der Demokratie getragen?
4. Ist ein Bargeldverbot international durchsetzbar? (zumindest im Euroraum, sonst macht es keinen Sinn)

Das ist schonmal eine ganze Liste von Fragen. Und mikenull sagt zurecht, dass "erzwungendes Bankgeld" auf den Caymans oder sonstwo angelegt werden könnte.

Also Andreas, daß Du solche Fragen stellst, wundert mich. Zu 1) Natürlich ist es praktikabel. Alles eine Frage der Organisation. Zu 2) ..von der Bevölkerung eher nicht, denk ich mal. Aber das dürfte für Regierung/Banken nicht ausschlaggebend sein. Zu 3) ...siehe 2. Zu 4) Sicher. Siehe Antwort zu 1.

Und wo wer was und wieviel im Ausland anlegt, interessiert die Steuerverwaltung schon lange. Um das zu kontrollieren werden heute schon viele Maßnahmen ergriffen. Für die breite Bevölkerung sind Auslandskonten z.B. auf den Caymans völlig uninteressant, da die wenigen Euros, die der einzelne besitzt, auf einem heimischen Konto zur Verfügung stehen müssen, um hier fällige Rechnungen oder Abbuchungen begleichen zu können. Das Wegfallen von Bargeld ist kein Problem der sogenannten Reichen, sondern dient der Kontrolle der "breiten Masse".
 
Das Wegfallen von Bargeld ist kein Problem der sogenannten Reichen, sondern dient der Kontrolle der "breiten Masse".

Klar wollen die Reichen ihre nachfolgenden Generationen absichern und die breiten Massen auf Abstand halten.
Aber müssen die breiten Massen das widerstandslos hinnehmen? Wenn wir das jetzt zulassen, werden unsere Kinder und deren Kinder Arbeitssklaven der Oligarchie sein, es gibt dann kein Entkommen.
 
Hat nicht Italien Mitte des Jahres Bargeldverbot angekündigt - *grübel*wo habe ich denn das gelesen?
 
Die Bevölkerung wird diese Schlacht höchstwahrscheinlich verlieren und in Kriesenzeiten nie mehr was materielles unterm Kissen verstecken können.
Mann oh Mann, das ist ja schlimmer als ein pures Goldhandelsverbot.

:wein:

Nachtrag: eigentlich sind ja nur Münzen richtige Zahlunsmittel, den Papier ist wie ein Schuldschein - in einem Heui - verbrannt. Früher waren Münzen* aus Silber oder Gold, oder Legierungen, die hatten wirklich den Metallwert. Naja, besser wäre man würde waren tauschen, da wüßte man wenigstens, was man tatsächlich hat.😉

(Gibts in 6 Teilen)
 
Zuletzt bearbeitet:
Mann oh Mann, das ist ja schlimmer als ein pures Goldhandelsverbot.

:wein:

Nachtrag: eigentlich sind ja nur Münzen richtige Zahlunsmittel, den Papier ist wie ein Schuldschein - in einem Heui - verbrannt. Früher waren Münzen* aus Silber oder Gold, oder Legierungen, die hatten wirklich den Metallwert. Naja, besser wäre man würde waren tauschen, da wüßte man wenigstens, was man tatsächlich hat.😉

(Gibts in 6 Teilen)

Ja das wäre es, wobei man natürlich Goldmünzen (z.B. Krügerrand) trotzdem noch horten könnte, es ist allerdings sehr fraglich ob es in der Situation noch irgendwas bringen würde, der private Besitz von Gold wäre dann sicher auch verboten, auch das gab es schon in der Praxis, sogar in demokratischen Ländern.

Waren tauschen hört sich einfach an, ist aber auch nicht das Wahre, aber ich denke das war ironisch gemeint?
 
Tauschhandel funktioniert weltweit immer noch am besten von allem - auf dem "Land" besonders. Ich könnte hier z.B. alle benötigten wichtigen Lebensmittel auch völlig ohne Bargeld erwerben.

Aber auch damit - wir erinnern uns was im Krieg die Währung war - nämlich Zigaretten, Kartoffeln etc. - könnte der Staat, das was ihm hier lustigerweise unterstellt wird - nicht, oder gerade noch weniger erreichen: Nämlich das die Leute Geld ausgeben. Mehr Geld geben die Leute nämlich nur aus, wenn sie auch mehr Geld haben. Schon mal drüber nachgedacht? Nein, natürlich nicht.

Übrigens hat sich der gute Konz auch schon mal schriftlich mit dem Gold beschäftigt. Er wies daraufhin das tatsächlich schon mal privater Goldbesitz verboten war. Er gab den Tipp Gold einfach zu vergraben - und zwar nicht auf dem eigenen Grundstück.
 
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