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Negative Zinsen und die möglichen Folgen

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Wer mit dem "Überwachungsstaat" ( oder "Macht" ) argumentiert, hat bisher aber gar nichts verstanden.

Der "Staat" weiß doch längst alles. Er weiß ( oder kann es blitzschnell mit einem Klick erfahren ) was Du, wo verdienst. Er kann wissen ob Du ein Haus besitzt, eine Wohnung oder ob Du Mieter bist. Er kann wissen welches Auto du fährst, wie alt das Ding ist und daher was es wert ist. Und über alle möglichen Umwege kann er noch viel mehr erfahren......

Es gibt kein Argument das für eine Abschaffung von Bargeld spricht.
Ganz im Gegenteil. Wenn heute eine große Masse auf die Banken springen würde, um ihr Geld abzuholen, wäre der Staat sofort am Ende.
 
Also der Überwachungsgedanke wäre der Einzigste, denn ich als Grund akzeptieren würde, aber das ist/wäre ja vom Zinsniveau her losgelöst.

Aber mal ehrlich, es ist wie mit allem : Wer nichts zu Verbergen hat, hat nichts zu befürchten. Mir hat schon vor Jahren auf einem Vortrag mal ein Zentralbänker gesagt, dass "der überwiegende Teil des Bargeldumlaufs nur aus den drei Übeln der Wirtschaft besteht " - Schwarzarbeit , Kriminalität und Steuerhinterziehung.

Das war schon immer so und ist heute noch so. Und wird auch imme noch so sein.

Wie gesagt, Bargeld ist einfach auch in 100 Jahren nicht ganz wegzudenken. Aber dass man es besser kontrollieren kann, dagegen spricht doch nichts . Ich hätte kein Problem, die derzeitige Geldwäschegrenze für Bargeschäfte von 20.000 Euro auf z.B. 2.000 zu senken , oder auch 1000.

Man braucht aber einen Vorwand um Bargeld zu verbieten, das Finanzsystem vor dem Zusammenbruch zu retten wäre ein Vorwand, dazu noch andere Vorteile die sicherlich bestehen (Kriminalität) und ein Appell an die Bequemlichkeit der Leute und schon ließe es sich durchsetzen. Ich bin selbst kein Freund von Bargeld und habe selten mehr als 30€ bei mir, aber es geht darum, die Wahl zu haben.

Das Argument "wer nichts zu verbergen hat..." ist prinzipiell nur solange richtig, wie wir in einem Rechtsstaat leben, es gibt keine Garantie, dass der Rechtsstaat die Zeiten überdauert.

Wer mit dem "Überwachungsstaat" ( oder "Macht" ) argumentiert, hat bisher aber gar nichts verstanden.

Der "Staat" weiß doch längst alles. Er weiß ( oder kann es blitzschnell mit einem Klick erfahren ) was Du, wo verdienst. Er kann wissen ob Du ein Haus besitzt, eine Wohnung oder ob Du Mieter bist. Er kann wissen welches Auto du fährst, wie alt das Ding ist und daher was es wert ist. Und über alle möglichen Umwege kann er noch viel mehr erfahren......

Es gibt kein Argument das für eine Abschaffung von Bargeld spricht.
Ganz im Gegenteil. Wenn heute eine große Masse auf die Banken springen würde, um ihr Geld abzuholen, wäre der Staat sofort am Ende.

Das ist doch genau der Punkt, Bargeld kannst du zu Hause horten und damit dem Finanzsystem entziehen, rein virtuelles Geld kannst du dem Finanzsystem nicht entziehen, rein virtuelles Geld kann nicht gehortet werden. Man könnte dann kein Geld mehr besitzen, d.h. die physische Verfügungsgewalt darüber haben.

Ohne Bargeld kann man mißliebige Menschen völlig vom Wirtschaftsleben ausschließen, man denke z.B. an das NS-Regime.
 
Außer ein paar eingefleischte Omas hortet doch niemand Geld zu Hause.
Es gibt kein ernsthaftes Argument für Bargeldverbot.
Ganz im Gegenteil.
Selbst in Staaten, in denen das eigene Geld nichts wert ist, bildet sich sehr schnell eine andere Währung.
Und europaweit ( wir haben eine gemeinsame europäische Währung, das muß erwähnt werden ) Bargeld verbieten?
Millionen von kleinen Betrieben müßten sich irgendwelche Ritsch-Ratsch Geräte anschaffen.....
Und natürlich interessiert es den Staat schon fürchterlich, wenn jemand morgens beim Bäcker zwei Laugenweck zum Gesamtpreis von 78 Cent per Scheck bezahlt.....

Ist doch ganz klar. Ohne Bargeld würde noch viel weniger Geld ausgegeben werden. Also genau das Gegenteil von dem, was der Staat angeblich beabsichtigt.

"Rein virtuelles Geld kann nicht gehortet werden" hihi, dafür ist es schneller auf den Caymans oder sonstwo. Die Welt ist groß.
 
Außer ein paar eingefleischte Omas hortet doch niemand Geld zu Hause.
Es gibt kein ernsthaftes Argument für Bargeldverbot.
Ganz im Gegenteil.
Selbst in Staaten, in denen das eigene Geld nichts wert ist, bildet sich sehr schnell eine andere Währung.
Und europaweit ( wir haben eine gemeinsame europäische Währung, das muß erwähnt werden ) Bargeld verbieten?
Millionen von kleinen Betrieben müßten sich irgendwelche Ritsch-Ratsch Geräte anschaffen.....
Und natürlich interessiert es den Staat schon fürchterlich, wenn jemand morgens beim Bäcker zwei Laugenweck zum Gesamtpreis von 78 Cent per Scheck bezahlt.....

Ist doch ganz klar. Ohne Bargeld würde noch viel weniger Geld ausgegeben werden. Also genau das Gegenteil von dem, was der Staat angeblich beabsichtigt.

"Rein virtuelles Geld kann nicht gehortet werden" hihi, dafür ist es schneller auf den Caymans oder sonstwo. Die Welt ist groß.

Man darf die technische Entwicklung nicht außer Acht lassen, aber letztlich ist zu dem Thema alles gesagt, einige sind sich der Problematik bewusst, andere nehmen es so oder so nicht Ernst.
 
Wem bewußt ist, daß heute noch in Griechenland, auf dem Balkan, in Spanien oder sonstwo in der EU der Melonenverkäufer mit dem Eselswagen auf den Markt kommt, ( und dann um die Karte zu überprüfen Internet benötigte ) der kommt nicht auf solchen Unsinn. Wenn man nachprüft, wer dieses Bargeldverbot zum "Thema" gemacht hat, landet man aber ziemlich schnell bei Frank Schäffler. Also beim abgehalfterten FDP-Politiker, der eh noch nie was - außer Raus aus dem Euro - bedeutendes hervorgebracht hat.
Aber ich habe es verstanden: Zuerst raus aus der EU, dann Deutschlands Rechtsstaat abschaffen und anschließend unter dem neuen König die Bargeldzeit beenden. Spaß muß sein.🙂
 
Ich kann die Angst vorm Negativzins oder einem Bargeldverbot nach wie vor wenig verstehen.

Kassandrarufe führt direkt mal Vergleiche mit dem NS-Regime auf und prophezeiht das möglich Ende des Rechsstaates.
Es ist erschreckend einfach wie man Dinge als möglichst gefährlich darstellen kann, wenn man nur die schlimmsten Vergleiche zieht. Aber langsam, eins nach dem anderen:

1. Ist ein Bargeldverbot überhaupt praktikabel? (Stichwort "Lesegeräte, Sicherheit, Kleinstbeträge usw.)
2. Ist es gewünscht? (Starbucks würde sicher weniger Kunden haben, wenn man am Monatsende auswerten kann wie teuer der morgentliche kaffee ist 😉
3. Würde es von den Wählern in der Demokratie getragen?
4. Ist ein Bargeldverbot international durchsetzbar? (zumindest im Euroraum, sonst macht es keinen Sinn)

Das ist schonmal eine ganze Liste von Fragen. Und mikenull sagt zurecht, dass "erzwungendes Bankgeld" auf den Caymans oder sonstwo angelegt werden könnte. Wollen wir die große Geldflucht aus dem Euroraum? Und wofür das alles? Damit wir Geld anlegen MÜSSEN? - was wir aber im Ausland tun würden und damit der Plan nach hinten losgeht. Oder um einen totalitären Überwachungsstaat zu ermöglichen, der dann zwar kein Geld mehr hat, aber weiß wann Du Deinen Kaffee bei Starbucks kaufst? Ach ich vergass, es soll ja ein NS Regime hochgezogen werden, in dem nur Katholiken noch Kaffee kaufen dürfen...

Wir haben uns vom Threadthema auch ein bisschen entfernt. Negativzinsen hätten sicher ganz andere Auswirkungen, die wir hier leider nur am Rande besprechen.
- Run auf Aktien
- größere Risikobereitschaft von Anlegern
- häufigeres Kurzzeitinvestment
- Transfer des Geldes von Haus- zu Onlinebanken
- mehr Konsum
- usw.

Ich finde es schon interessant genug, wenn man sieht dass der DAX auf das Allzeithoch von 10.000 Punkten zugeht, obwohl die Aktienquote in Deutschland noch immer eher gering ist. Kommt bald der ganz große Run wenn auch die letzte Hausfrau merkt, nur mit Aktien mach ich noch plus? Oder, wie Portion Control schreibt, werden die Menschen noch mehr konsumieren? Spannend wird es auf jeden Fall! 😀
 
Nur weil etwas noch schlimmer war, bedeutet nicht automatisch dass das heutige System, das nachwievor Menschen weltweit tötet und in Armut hält, ein gutes System ist.
 
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