@ Mikenull, es ist ja nur ein mögliches Szenario und wird nicht von heut über nacht kommen, aber
sollte es eine lange Phase Negativzinsen geben, werden die Leute ihr Geld irgendwann von den Banken abziehen und zu Hause im Tresor aufheben oder im Ausland anlegen (sofern es dort nicht dieselbe Problematik gäbe), das würde kurz über lang den Kollaps des Finanzsystems bedeuten (Bankenrun ist dir ein Begriff?).
Damit die Menschen mehr ausgeben und nicht sparen, eben der Negativzins, der Negativzins würde dazu führen, dass die Menschen ihr Geld zuhause horten (horten ist nicht gleich sparen) mit den Folgen s.o.; warum sollten die Menschen weniger konsumieren, wenn es kein Bargeld mehr gibt? - Man würde dann eben alles mit Geld- oder Kreditkarte bezahlen.
Trotzdem wäre der Weg zu einem Bargeldverbot eher ein schleichender, ich könnte es mir so vorstellen:
Stufe 1: Eine EU-Verordnung wonach Geschäfte ab einem bestimmten Umsatz nur noch unbare Bezahlung akzeptieren dürfen unter dem Vorwand Schwarzgeld o.ä., also z.B. Supermärkte, Tankstellen.
Stufe 2: Jegliche Barbezahlung wird untersagt, der Besitz von Bargeld wird noch nicht verboten, man könnte z.B. gefundenes Bargeld eintauschen, das ließe noch Raum für einen "Schwarzhandel" mit Bargeld.
Stufe 3: Verbot des Besitz von Bargeldes, damit würde jegliches Bargeld seinen Wert verlieren und die Menschen stünden unter totaler Überwachung, in diese Stufe könnte auch das Erscheinen des Antichrist fallen und das Malzeichen (sofern man an die Bibel glaubt), dass es nur jenen noch ermöglicht zu kaufen und einzukaufen, die das Malzeichen annehmen, mit all den schrecklichen Folgen.
Jeder Sozialhilfeempfänger, zumindest in Deutschland hat m.W. ein Konto, andernfalls könnte die Sozialhilfe garnicht überwiesen werden.
Es gibt außerdem ein Recht auf ein Konto bzw. wird es bald geben:
Alle EU-Bürger erhalten Recht auf Girokonto | tagesschau.de
Aus einem Kontorecht, kann auch schnell eine Kontopflicht werden.