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Nebeneinkünfte bei Abgeordneten

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Dadreht ihr Euch aber alle im Kreis. Bundestagsabgeordneter ist ein Job auf Zeit. Und warum sollte jemand sich für 4 Jahre da reinsetzen und seine gutgehende Anwaltskanzlei aufgeben? Damit er hinterher dem Steuerzahler zur Last fällt?
Zudem locken die Diäten wohl kaum jemand an ( außer eben die Neider und Nichtskönner ) der in der freien Wirtschaft ein vielfaches davon verdient.
 
Heute gab's ja wieder mal eine Debatte zum Thema. Raju Shamar (DIE LINKE; ich mag diese Partei nicht sonderlich, finde das Zitat aber dennoch hilfreich):

Wenn ich Sozialdemokrat wäre und vielleicht in Mettmann etwas bewegen wollte, dann würde ich mich wirklich aufregen. Aber es regen sich ganz andere auf, zum Beispiel der Kollege Dobrindt. Der wird immerhin dafür bezahlt, dass er sich aufregt:

(Thomas Oppermann (SPD): Wo ist er überhaupt?)

von der Allianz, von BMW, von der bayerischen Metallindustrie, die allesamt kräftig der CSU spenden.
DIE LINKE. Raju Sharma, MdB: Von mehr Transparenz profitieren wir alle

Über den Link kann man sich auch per Video die ganze Rede ansehen. Das Protokoll ist sehr interessant. Wer da was die ganze Zeit dazwischen quasselt!
 
Zuletzt bearbeitet:
Dadreht ihr Euch aber alle im Kreis. Bundestagsabgeordneter ist ein Job auf Zeit. Und warum sollte jemand sich für 4 Jahre da reinsetzen und seine gutgehende Anwaltskanzlei aufgeben? Damit er hinterher dem Steuerzahler zur Last fällt?
Zudem locken die Diäten wohl kaum jemand an ( außer eben die Neider und Nichtskönner ) der in der freien Wirtschaft ein vielfaches davon verdient.

Ich denke nicht, dass du weißt, was da verdient wird.
Und jemand mit gutgehender Anwaltskanzlei, muss die nicht schließen...
Die läuft weiter.
Das große Geld kommt hinterher.
Es werden zudem Übergangszahlungen geleistet.
Faktisch werden die Leute, die nicht mehr reingewählt werden, durch die Partei versorgt.
Da wechselt man in die Hauptamtlichkeit als Funktionär oder in die Bundestagsverwaltung oder Ministerien.

Das Geld wächst auch nicht in der Wirtschaft auf Bäumen.
Wenn dieser Vergleich gezogen wird kann er allenfalls ab Ministerebene gelten, jedoch nicht für den Abgeordneten...
Zumal es viele Beamte und Funktionäre sind...
 
Heute gab's ja wieder mal eine Debatte zum Thema. Raju Shamar (DIE LINKE; ich mag diese Partei nicht sonderlich, finde das Zitat aber dennoch hilfreich):

DIE LINKE. Raju Sharma, MdB: Von mehr Transparenz profitieren wir alle

Über den Link kann man sich auch per Video die ganze Rede ansehen. Das Protokoll ist sehr interessant. Wer da was die ganze Zeit dazwischen quasselt!

Ja stimmt, ich mag die auch nicht...
Doch wenn jemand Recht hat, hat er Recht!
 
Es gibt genügend Leute die da nur 4 Jahre sitzen und keineweswegs von der Partei bis zur Rente versorgt wedren.


Für die Anwaltslkanzleien gibt es ganz bekannte Beispiele wie Merz oder Kubicki. Für die ist das Salär des Bundestagsabgeordneten höchstens eine Art Trinkgeld.


Transparenz ja, aber da werden die Regierunsgparteien nicht mitspielen.
Wer Nebeneinkünfte gänzlich verbieten will - was vermutlich sowieso nicht geht - der muß sich wohl oder übel mit einer noch besseren Versorgung der Abgeordneten beschäftigen - auch wenn das ernstlich niemand will.
 
Es gibt genügend Leute die da nur 4 Jahre sitzen und keineweswegs von der Partei bis zur Rente versorgt wedren.


Für die Anwaltslkanzleien gibt es ganz bekannte Beispiele wie Merz oder Kubicki. Für die ist das Salär des Bundestagsabgeordneten höchstens eine Art Trinkgeld.


Transparenz ja, aber da werden die Regierunsgparteien nicht mitspielen.
Wer Nebeneinkünfte gänzlich verbieten will - was vermutlich sowieso nicht geht - der muß sich wohl oder übel mit einer noch besseren Versorgung der Abgeordneten beschäftigen - auch wenn das ernstlich niemand will.

Das Letztere will ja auch keiner ernsthaft, obwohl das teilweise über den Interessenskonflikt zu begründen wäre.

Wieso Versorgung? Eine bessere Versorgung gibt es doch nicht!
Ich halte das auch für hypothetisch, es kann allenfalls Nachrücker betreffen, da die Etablierten in sicheren Listenplätzen sitzen. Die sind faktisch nicht abwählbar.
Spitzenleute setzt man in sichere Listen auch als Neueinsteiger.

Übrigens erwartet man von allen Menschen eine Flexibilität, oder?
"Fördern und fordern", bekommt da eine ganz besondere Note.
 
Wenn einer vier Jahre drin sitzt, hat er keine gute Versorgung.

Es ist doch klar: Wenn man Nebeneinkünfte nicht zuläßt, werden sie logischerweise nach einer noch besseren versorgung rufen - und es auch beschließen. Daher sidn Nebeneinkünfte vollkommen in Ordnung - was ja auch ernsthaft niemand bestreitet. Es geht im Moment lediglich um Transparenz. Und da wird man sehen, wie ernst es der SPD wirklich ist.
 
Wenn einer vier Jahre drin sitzt, hat er keine gute Versorgung.

Es ist doch klar: Wenn man Nebeneinkünfte nicht zuläßt, werden sie logischerweise nach einer noch besseren versorgung rufen - und es auch beschließen. Daher sidn Nebeneinkünfte vollkommen in Ordnung - was ja auch ernsthaft niemand bestreitet. Es geht im Moment lediglich um Transparenz. Und da wird man sehen, wie ernst es der SPD wirklich ist.

Die Logik erschließt sich mir nicht...
Man bekommt doch in der Wirtschaft auch nicht nach 4 Jahren Rente.
Sie bekommen doch das Geld ausbezahlt oder werden Nachversichert.
 
Dadreht ihr Euch aber alle im Kreis. Bundestagsabgeordneter ist ein Job auf Zeit. Und warum sollte jemand sich für 4 Jahre da reinsetzen und seine gutgehende Anwaltskanzlei aufgeben? Damit er hinterher dem Steuerzahler zur Last fällt?
Zudem locken die Diäten wohl kaum jemand an ( außer eben die Neider und Nichtskönner ) der in der freien Wirtschaft ein vielfaches davon verdient.

Da muss ich Mike ausnahmsweise mal recht geben.

Die Frage ist ob wir noch kompetente Politiker im Parlament hätten, wenn sie über die Diäten hinaus nichts dazu verdienen dürften. Sicher, über Kompetenz kann man bei dem einen oder anderen Politiker sicher streiten. Aber ich möchte nicht wissen was für "Experten" da so rumsitzen würden wenn es so eine krasse Verdienstobergrenze geben würde wie von manchen gefordert.

Aber zum Schluss mal ne ganz andere Frage.

Wer bezahlt eigentlich freiwillig Geld dafür, um Herrn Steinbrück oder Herrn Glos sinnieren zu hören???????🙄😉
 
Ausserdem kann es uns doch völlig egal sein was die noch dazu verdienen. Solange die ihre Arbeit machen ist doch alles in Butter. Und nicht bei jeder aktuellen Stunde müssen sämtliche Parlamentarier im Plenum anwesend sein. Was hat jemand der für Wohnungsbau und Verkehr zuständig ist, in einer Debatte in der es um Gesundheitspolitk geht, zu suchen?
 
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