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Muss euer Partner vermögend sein?

Entweder bin ich auf der Seite zu emotional aber der Partner gehört zu einem.
Es geht nicht darum sich ausnutzen zu lassen sondern es geht um Liebe, 200% Vertrauen und gegenseitiges helfen was sich nicht nur aufs Finanzielle beschränken muss was aber viel wichtiger ist: Es geht um den Menschen.

Wenn das in etwa ausgeglichen ist, ist das vollkommen in Ordnung. Ulkig ist aber das wieder mal Szenarien gebildet werden welche das Topic gar nicht hergibt. Hier kommen zuweilen nichtmal etliche Kinder ins Spiel, sondern sogar die Schwiegereltern. So tief muss man also greifen um nach Argumenten zu wühlen und schnell für den anderen Partner einen 24h Tag ausfüllen - den übrigens in dieser Form kein normaler Mensch mitmacht.

Paradox ist ebenfalls das es hier ja um die Schieflage der Einkommen geht, dann aber mit Beispielen aufgewartet wird, in welchen Kleinkinder vorhanden sind und die Mutter sich logischerweise im Erziehungsurlaub befindet und dementsprechend kein eigenes Einkommen vorweisen kann. Und für diese Fälle wird einem dann ebenso "Schmarotzer" in den Mund gelegt? Wie nett.

Eure übertriebene und selbstgestrickte Phantasie kennt mal wieder keine Grenzen.

Wenn ausgesagt wird, dass der eine sein Geld teilt und der andere die Familie, seine Gesellschaft, die Liebe und das Leben - dann kann ich ja wohl nicht anders als festzustellen, dass selbiges der Vermögende zusätzlich zu seinem Geld genauso teilt. Wenn das nicht logisch ist, tuts mir schrecklich...


@ monarose
danke!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier kommen zuweilen nichtmal etliche Kinder ins Spiel, sondern sogar die Schwiegereltern. So tief muss man also greifen um nach Argumenten zu wühlen und schnell für den anderen Partner einen 24h Tag ausfüllen - den übrigens in dieser Form kein normaler Mensch mitmacht.

/QUOTE]

Wieso "tief greifen"?

Zu den Worten "den übrigens in dieser Form kein normaler Mensch mitmacht": Ich könnte aus dem Stegreif viele aus Freundes- und Verwandtenkreis sowie Nachbarn aufzählen, die genau das "mitmachen".
 
Zu den Worten "den übrigens in dieser Form kein normaler Mensch mitmacht": Ich könnte aus dem Stegreif viele aus Freundes- und Verwandtenkreis sowie Nachbarn aufzählen, die genau das "mitmachen".

Nun, dann ist ihnen das wohl lieber als den ganzen Tag bei einem Arbeitgeber herum zu hängen. Dafür wird sie samt Kinder voll finanziert. Haben also doch beide ihre Aufgaben. Wo ist das Problem?
 
Dafür wird sie samt Kinder voll finanziert.

Auch, wenn das nur ein kleiner Teilbereich des Themas ist...

Schon wieder dieser Denkfehler. Die Kinder sind in einem solchen Fall auch SEINE Kinder und ich gehe mal davon aus, dass der Vater die Kinder auch wollte. Dementsprechend möchte er, dass es den Kindern gut geht, die ja auch seiner Verantwortung unterliegen.
Gäbe es die Mutter nicht, dann müsste er Kindergarten, Nachmittagsbetreuung, Babysitter etc. bezahlen oder die Arbeit aufgeben. Betreuung gibt es in den seltensten Fällen umsonst.

Ich gehe also mal davon aus, dass er nicht "die Kinder finanziert", sondern seinen Teil der Verantwortung übernimmt. Er könnte auch daheim bleiben und die Mutter finanziert die Familie. Da jedoch meist der Vater mehr verdient, stellt sich die Frage häufig nicht. (Wäre er dann der "Schmarotzer"?)

Grundsätzlich hast du jedoch recht: Jeder hat seine Aufgabe - es handelt sich hier um eine vereinbarte Aufgabenteilung in der es nicht fair wäre zu behaupten, dass der arbeitende Teil der allein gebende und der andere nicht oder kaum im Berufsleben stehende Teil der allein nehmende wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe hier in beiden Fällen keinen Schmarotzer. Egal ob du aus dieser Person jetzt ein Männchen oder Frauchen machst.

Und was die Kinder angeht hast du natürlich Recht. Ganz korrekt trägt er mit seinen Geldmitteln lediglich die Hälfte, also seinen Anteil an der Kindesversorgung! Wie auch an allem anderen! Deshalb, wie erwähnt, sehe ich hier niemanden der seinen Partner aushält!
 
Ich sehe hier in beiden Fällen keinen Schmarotzer. Egal ob du aus dieser Person jetzt ein Männchen oder Frauchen machst.

Und was die Kinder angeht hast du natürlich Recht. Ganz korrekt trägt er mit seinen Geldmitteln lediglich die Hälfte, also seinen Anteil an der Kindesversorgung! Wie auch an allem anderen! Deshalb, wie erwähnt, sehe ich hier niemanden der seinen Partner aushält!

Gut, da sind wir dann ja mal tatsächlich einig.
 
Gut, da sind wir dann ja mal tatsächlich einig.

Die Meinungen gehen dann erst später wieder auseinander - wenn die Kinder längst keine Kleinkinderbetreuung mehr benötigen, über den Köpfen der Schwiegereltern längst ein paar Nelken stehen und der Partner dann trotzdem keine wirkliche Lust mehr hat, den Weg wieder in den Berufsalltag zu finden.

Und das kommt wahrscheinlich bedeutend häufiger vor als die Betreuung fremder Eltern! 😛
 
Nun, dann ist ihnen das wohl lieber als den ganzen Tag bei einem Arbeitgeber herum zu hängen. Dafür wird sie samt Kinder voll finanziert. Haben also doch beide ihre Aufgaben. Wo ist das Problem?

Hättest Du das schon mal hautnah miterlebt, wüsstest Du, dass es durchaus angenehmer sein kann, bei einem Arbeitgeber "rumzuhängen" als einen "Job" zu haben, der weit mehr als 8 Stunden am Tag in Anspruch nehmen kann.
Übrigens hinkt Dein Vergleich, denn "beim Arbeitgeber rumhängen" bringt Rente.
 
Puh jetzt habe ich erstmal alles verpasste gelesen.🙄

Es kommt denke ich auf das Statium der Beziehung an.

Wenn man sich gerade kennenlernt und die ersten paar Jahre zusammen verbringt ist ein finanzielles Ungleichgewicht sicher schwierig.

Es ist auch nicht besonders schön wenn der andere wesentlich mehr hat als man selbst.
Eine Bekannte hatte mit 22 einen Freund der einiges älter war.

Dieser Mann hatte wesentlich mehr Geld als sie und war extrem drauf bedacht sich keinesfalls ausnutzen zu lassen.
Das monatliche Einkommen war ca das 4fache...

Man sollte jetzt ja denken wie bequem..aber es war alles andere als das.
Es sollte gemeinsam in den Urlaub gehen. Die Ansprüche die der Mann normalerweise an einen Urlaub hatte konnte sie aber nicht zu 50% bezahlen.
Also wurde ein ganz billiger Urlaub geplant. Für beide Seiten sehr unangenehm.

Zudem wollte er einen Frau die immer top gekleidet ist. Das war aber mit dem geringen Gehalt nach der Ausbildung in diesen Dimensionen sehr schwer für meine Bekannte zu machen. Da musste man damals eine Hose halt auch mal nähen.

Wenn es ihn derart gestört hat, warum hat er ihr keine neue Hose gekauft?
Seine Einstellung zum Geld hat sie derart gestört, das sie Schluss gemacht hat.
Und das nicht weil er nichts hat springen lassen sondern weil das schon Geiz war.

Sie hat dann jemand genommen der genau wie sie kaum Geld hatte aber auch kein Problem sie mit wenig Geld auf ein billiges Essen einzuladen.

Denn mit dem Typen der Geld hatte sagte sie, hat sie sich in 20 Jahren zu Hause mit genau abgerechnetem Haushaltsgeld gesehen (falls sie durch Kinder abhängig geworden wäre)..

Es ist am Anfang sicher schwer die Balance zwischen Geben und nicht ausnutzen zu halten.
Und dafür zu sorgen das sich der ärmere Part nicht seltsam dabei fühlt.

Wenn die Beziehung länger andauert, man zusammen wohnt, ggf Kinder dazu kommen relativiert sich das Ganze. Dann wird zusammengeschmissen.
Dann sollte man sich bereits sicher sein das man nicht ausgenutzt wird.

Wenn man den Eindruck hat ausgenutzt zu werden oder der mit weniger Geld den Eindruck hat das der andere geizig ist, dann muss man die Beziehung beenden. Und das kann man in den Anfangsjahren nachprüfen.

Später sollte das Geld keine "getrenntes " Thema mehr sein
 
Die Meinungen gehen dann erst später wieder auseinander - wenn die Kinder längst keine Kleinkinderbetreuung mehr benötigen, ...

Stellt sich die Frage, wann das bei dir ist. Meiner Erfahrung nach brauchen Schulkinder fast noch mehr Betreuung als Kindergartenkinder.

Das eigentliche Problem wird jedoch wohl woanders liegen. Je nach Beruf ist es nämlich gar nicht so einfach wieder ins Berufsleben einzusteigen. Aus manchen Berufen ist man einfach raus und uninteressant geworden. Übrig bleiben dann in diesen Fällen häufig nur die Niedriglohnberufe. Auch nicht eben lustig.

Darüber hinaus arbeiten in meinem Umfeld eigentlich fast alle Frauen später wieder - jedoch nicht Vollzeit. Die Kinder brauchen meist nämlich doch noch Betreuung.
Damit entstehen oft gleich zwei Probleme auf einmal - zum einen, dass man öfter nicht mehr in den ursprünglichen Beruf zurück findet, zum nächsten, dass es kaum gutbezahlte Stellen in Teilzeit gibt.

Nicht zu vergessen, dass es in manchen Bereichen verdammt schwierig ist von Teilzeit auf Vollzeit aufzustocken, weil der Arbeitgeber nur schwer mitspielt.

Das ist dann häufig der Preis, der aufgrund unserer leidigen Berufswelt gezahlt wird für ein paar Jahre Betreuung der Kinder.
 

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