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Muss euer Partner vermögend sein?

Hättest Du das schon mal hautnah miterlebt, wüsstest Du, dass es durchaus angenehmer sein kann, bei einem Arbeitgeber "rumzuhängen" als einen "Job" zu haben, der weit mehr als 8 Stunden am Tag in Anspruch nehmen kann.

Über was genau möchtest du jetzt mit mir diskutieren? Welche Arbeit schwieriger in ihrer Ausübung ist, bei welcher man mehr Leistung zeigen muss und häufiger angeschissen wird? Welche Aufgaben sinnvoller sind oder mehr Wertschätzung erfahren? Bitte nicht!

Es leisten beide ihren Anteil in dem von euch konstruierten Beispiel. Du kannst aber gerne eine andere Meinung vertreten wenn du meinst das lediglich einer etwas arbeitet und der andere faulenzt.

Übrigens hinkt Dein Vergleich, denn "beim Arbeitgeber rumhängen" bringt Rente.
Hinkt gar nicht, denn von der Rente profitiert auch der andere welcher zeitlebens zu Hause war. Ich kenne keinen Rentner der dann seine Partnerin zu Hause rauswirft oder verhungern lässt bloß weil wir dann vom Gehalt zur Rente kommen. Bitte nicht albern werden.

Dann könnte ich auch sagen: Bei den Kindern rumhängen bringt Spass den man sich ja auch wünschte, während derjenige auf Arbeit da den ganzen Tag nichts von hat.
 
Wenn das in etwa ausgeglichen ist, ist das vollkommen in Ordnung. Ulkig ist aber das wieder mal Szenarien gebildet werden welche das Topic gar nicht hergibt. [...]
Eure übertriebene und selbstgestrickte Phantasie kennt mal wieder keine Grenzen.

Wenn ausgesagt wird, dass der eine sein Geld teilt und der andere die Familie, seine Gesellschaft, die Liebe und das Leben - dann kann ich ja wohl nicht anders als festzustellen, dass selbiges der Vermögende zusätzlich zu seinem Geld genauso teilt. Wenn das nicht logisch ist, tuts mir schrecklich...

Klar wird der Vermögende das genauso mit der Liebe hinkriegen, das versteh ich ja wie du das meinst, aber man wählt sich seinen Partner nicht nach dem Geld aus. Das Problem ist eben wenn du den Menschen liebst dann ist es dir völlig egal ob er Geld hat oder nicht.
Das du deine Sorgen hast das der gegenüber einem nur etwas vorspielt und es nur ums Geld geht ist nachvollziehbar aber das prüft man ja vorher alles und wenn man sich sicher ist geht man eine Partnerschaft ein. Ich denke auch das dem Partner das nach einiger Zeit blöd vorkommt, deswegen wird wie bereits gesagt der Gedanke vom selber arbeiten noch kommen, aber durch ein erzwingen macht man deutlich das man zweifel an der Partnerschaft hat weil man damit indirekt rüberbringt das sich die Partnerschaft nur aufs Geld beschränkt. Ende vom Lied ist das es Streit gibt oder einer von beiden verletzt das weite sucht.
Der viel größere Vorteil den ich darin sehe wenn der Partner nicht arbeitet ist das er wenig Stress hat d.h. wenn man nach Hause kommt als Alleinverdiener, findet man ein wesentlich entspannteres Umfeld vor als wenn der andere auch noch arbeiten würde. Wenn dann noch Kinder im spiel sind, werden diese eben viel besser umsorgt (übertreiben sollte man es aber auch nicht). Wenn beide arbeiten sind beide eben am Ende platt, für den Rest ist zu wenig Zeit, dann immer nur schnell gemachtes Mittag etc.
Da arbeite ich lieber alleine, wenn der Rest vom Partner gut erledigt wird und da noch kleinlich Taschengeld oder so geben ist doch viel kranker als wenn man einfach alles miteinander teilt.
Wenn man Angst hat vom Partner nur ausgenutzt zu werden oder über den tisch gezogen zu werden hat das von Anfang an alles keinen zweck und man kann es direkt lassen, weil du dir selber was mit dem Vertrauen vormachst. Ich bin in der Sache aber sehr altmodisch, weil ich die Rollenverteilung: Mann arbeitet, Frau macht Haushalt optimal finde. Wenn die Frau dann gerne noch arbeiten möchte kann es einem recht sein, nur dann muss der Mann eben auch im Haushalt helfen. Denn den Haushalt machen ist wie ich finde auch Arbeit und keinesfalls es sich gemütlich machen.
Was ich ebenfalls nicht Ok finden würde wenn der Partner das Geld regelrecht ohne rücksicht verschleudert sprich 50 Paar Schuhe die unbedingt nötig waren, weil ja sonst nichts mehr zum anziehen da wäre obwohl noch 20Paar Schuhe im Schrank liegen, nur über sowas spricht man und geht nicht pauschal davon aus das es so kommen wird.

@Sevi
Obdachlosen in Deutschland bin nicht bereit Geld in die Hand zu drücken, weil man den Personen so nicht hilft. Die meisten versaufen es direkt. Wenn man helfen will dann richtig. Dazu gibt es eben welche die sich so Tachengeld verdienen oder es auch regelrechte Mafias gibt z.b. die Romänen die oft herumlaufen. Ein Bekannter hat einmal den Fehler gemacht und etwas gegeben. Ende vom Lied: Eine Woche später wurde bei ihm eingebrochen. Zufall ? wohl kaum.
 
Ich kann beide Ansichten so ein wenig verstehen. Wenn ich dich richtig verstanden habe PC ,geht's dir darum, dass einige Menschen den "Geber" in einer Beziehung kritischer beurteilen als den "Nehmer". Wenn der Geber zuwenig bereit ist zu geben, dann wird er als geizig gesehen und als total materiell orientiert. Das der Nehmer nimmt, wird als natürlich und selbstverständlich angesehen, weil er nunmal weniger Einkommen hat. Dadurch wird das nehmen legitimiert.

Wenn wir uns das losgelöst von einer Beziehung betrachten ,sieht das schon ganz anders aus. Da ist man meist nicht mal bereit dem Obdachlosen 1 Euro in die Hand zu drücken. Aber das ist dann kein Geiz, da ist das vollkommen in Ordnung. Hier sieht man den Höherverdienenden allgemein nicht in der Pflicht etwas abzugeben.
Jetzt kann man natürlich sagen, aber in einer Beziehung da liebt man den anderen ja auch und da sollte es doch kein Problem sein, dem Partner, der weniger verdient auch mal teure Sachen zu ermöglichen ,die über seinen finanziellen Mitteln liegen. Ich finde wenn man die Sache ganz rational (ohne Emotionen) betrachtet, dann kann man das schon in Frage stellen. Liebt man denn nur, wenn man als Geber bereit ist, dem anderen finanzielle Geschenke zu machen? Und liebt der Nehmer, wenn er diese finanziellen Geschenke ohne Einschränkung annimmt? Wenn der Nehmer es als lieblos sieht, wenn der Geber ihm diese Geschenke nicht macht? Ist es okay, dass der Nehmer es so erwartet und gegenteiliges als Geiz betitelt?
Warum wird meist erwartet, dass der Lebensstil des schlechter verdienenden auf Kosten des Gebers upgegradet wird?
Warum wird es oft als geizig gesehen , wenn der Geber seinen Lebensstil "downgraded" damit Nehmer für diesen Stil selber aufkommen kann (Beispiel kostengünstiger Urlaub)?

Bekommt der Geber einen Ausgleich für seine finanziellen Geschenke? Zählt geliebt werden und für den Partner dasein schon als Ausgleich? Es ist natürlich schön für den Geber jemanden an seiner Seite zu haben, der einen liebt und sich kümmert, aber der Nehmer hat dieses doch auch durch den Geber und das ohne die finanzielle Komponente.

Das sind so Fragen ,die ich mich stelle, wenn ich alles von einer philosophischen, rationalen Seite aus betrachte, wie PC es glaube ich versucht hat. (Ich hoffe, ich habe dich da richtig verstanden?🙂)

Damit hast du mich 1A verstanden und genau das wiedergegeben was ich fragte! Leider wurde das nicht beantwortet, stattdessen seitenlang wohl extra missverstanden um diese Gegensätzlichkeit nicht beachten zu müssen. ^^
 
sorry, aber sich selbst downzugraden ist KEIN Geiz.

Es ist dann Geiz wenn man etwas von dem anderen verlangt, also selbst haben will, was man sich nur selbst leisten kann und den anderen dafür verantwortlich macht das er das nicht kann.

Der Unterschied zwischen Sparsamkeit und Geiz ist leicht spürbar.
Wenn ich mit einer Frau essen gehe und ich habe wesentlich mehr als sie und lasse sie ihre 12,50 EUR selbst bezahlen, dann ist das schon Geiz.
Vor allem wenn es immer geschieht.


Es ist natürlich immer leicht aus der Situation der Person die weniger Geld hat zu beurteilen wie sich jemand mit mehr Geld zu verhalten hat.

Allerdings zeigt sich durch nichts einfacher der Character eines Menschen als wie er in Bezug auf einen Partner mit Geld umgeht.

Und aus der Sicht der Person die weniger hat ist es auch hochgradig albern sich zu zieren wenn der andere mal was bezahlt.

Am schlimmsten finde ich es wenn jemand immer unterschwellig andeutet was er gerne hätte, damit es noch so aussieht als wäre es die Idee der Person die Geld hat gewesen dem anderen das zu kaufen.

Manipulation...
 
@ sevi

genau so ist es! Und deshalb bemängele ich schon die ganze Zeit diese einseitige Betrachtungsweise. Selbst nicht zahlen wollen aber dem gegenüber für die eigenen Belange "Geiz" unterstellen. Schlimmer kann es kaum noch kommen.
 
Anscheinend wird hier zuweilen "Geiz" mit "Egoismus" verwechselt. Der Typ in dem vorgenannten Beispiel der die 12,50 für die Frau nicht bezahlt, kann trotzdem alle 2 Jahre sein Geld ins Porsche Zentrum tragen oder auf die Malediven fliegen. Dann ist er nicht geizig denn Geiz fängt direkt bei einem selbst an. Ich kenne geizige Menschen und die gönnen sich selbst nichtmal ne Tasse Kaffee unterwegs. Sie heben ihren Kaffeedurst auf bis sie zu Hause ankommen. Und der Kerl der mir hierbei vorschwebt hat ne Menge Knete!
 
Sie heben ihren Kaffeedurst auf bis sie zu Hause ankommen. Und der Kerl der mir hierbei vorschwebt hat ne Menge Knete!
Genau, und diese Tasse Kaffee bekommt er dan von seiner Frau, die zur Hälfte die Kaffeebohnen bezahlte und für lau den Kaffee kocht, weil er von seiner Hälfte den Strom für das heiße Wasser bezahlt, und sie ihm noch Gesellschaft leistet. Ihre Gesellschaft natürlich mit einem Eigennutz: Dass die Hälfte seines schwer verdienten Geldes am Anfang des Monats ihr wieder zur Verfügung steht, um die gemeinsame Familie in seiner Abwesenheit ernähren zu können.😀
 

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