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Mit Aktienhandel Geld machen?

ich kenne diese 10% statistik aber die bezieht sich doch auf day-trader bzw. die hebel Produkte. - gegen wen spielt man da ? profis und banken die einfach mehr geld und resourcen /markt wissen haben.

Einfache Spot käufe oder selbst Swing trades 2-3 mal im Monat auf blue-chip stocks... da ist wenig Risiko und wenig auffand. Selbst fondsmanager haben keine chance gegen den index
 
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Re: Mit Aktienhandel Geld machen?

wer für 8000 gekauft hat und für 14.000 verkauft hat...hat nix falsch gemacht.

https://www.finanzen.net/rohstoffe/palladiumpreis/chart ...auch zwei spitzen , denke ich ,

aber was hast Du investiert ? Jeden Tag 2 h Stunden Gedanken ...Sorgen ...Nöte ???? Oder körperliche Anstrengung " Bildschirmarbeit ?? " ...andersrum...

Da war so ne Doku von so nem Millionär, der hat im Jahr ganz viele Zinsen , so 150.000 und die kann er sozusagen ausgeben ,aber das reicht noch nicht, denn wenn er das Geld ausgibt, ist es weg, also spekuliert er mit einem kleinen Teil , was für viele eher viel Geld ist.

Dann macht er auch mal ne Million Gewinn...aber - das stört ihn nicht...die gibt er gerne wieder bis auf einen Teil aus , aber selbst wenn der als Obdachloser von nix 1 Jahr auf der Strasse lebt, hat er dann wieder über 100 .000 auf dem "Brauchichnichgeldkonto"

dann hab ich mal google gefragt


  • Multimillionäre: Hierzu zählen nach Angaben der Boston Consulting Group (BCG) mehr als 700.000 Menschen in Deutschland.
  • Superreiche: Personen, die über ein Vermögen von mehr als 100 Millionen Dollar (ca. 86 Millionen Euro) verfügen. Zu dieser Gruppe zählen laut aktuellem Global Wealth Report rund 5.000 Personen in Deutschland. [1, 2]
Zehnfache Millionäre, also Personen mit einem Nettovermögen im zweistelligen Millionenbereich (z.B. ab \(\$10\) Millionen), bilden das obere Segment dieser Multimillionärs-Gruppe. Genaue amtliche Statistiken zu dieser spezifischen Untergruppe gibt es nicht, jedoch schätzen Vermögensberater ihre Zahl in Deutschland auf einen mittleren bis oberen fünfstelligen Bereich.

Wenn nun einer davon behauptet, er sei content ersteller und verdiene damit sein Geld, wird doch die negativ
Realität , nämlich das x -te Mal die 15.000 im Monat in den Sand gesetzt ...nicht gezeigt....

Aber mit ein wenig Menschenverstand und der "Risikobereitschaft" eines derart Wohlhabenden , können halt rechnerisch nur 10 % gewinnen.

Ist doch logisch ...
 
ich kenne diese 10% statistik aber die bezieht sich doch auf day-trader bzw. die hebel Produkte. - gegen wen spielt man da ? profis und banken die einfach mehr geld und resourcen /markt wissen haben.

Einfache Spot käufe oder selbst Swing trades 2-3 mal im Monat auf blue-chip stocks... da ist wenig Risiko und wenig auffand. Selbst fondsmanager haben keine chance gegen den index
Stimmt, die von mir gepostete Statistik bezog sich auf Daytrader.
Stimmt, Swing Trader, die nur 2-3 Mal im Monat und ohne Hebel kaufen haben ein anderes Risiko.
Und ja, ebenfalls stimmt deine Aussage, dass Fondsmanager langfristig den Index seltenst schlagen.

Aber was ist das Fazit daraus?
1. Trading macht arm (oder zumindest unterbietet man den Index)
2. Schnelles Trading macht schneller arm ^^
3. Statistisch macht Trading für Private (und sogar Fondsmanager) keinen Sinn

Es gibt dazu wissenschaftlichen Langzeitstudien (u.a. von Barber/Odean sowie dem Dalbar-Report)
(Quellen: „Trading Is Hazardous to Your Wealth“ (Barber & Odean, 2000 / Update 2011/2013)" und "„Quantitative Analysis of Investor Behavior")

Das Fazit sieht bitter aus:
In einem Zeitraum von 1 Jahr schaffen es ca. 15 % bis 20 % den Index zu schlagen
Innerhalb 5 Jahren nur noch 5 % bis 7 %
Nach über 10 Jahren nur noch 1 % bis 2 %


Gerade dass es auf lange Sicht fast unmöglich ist, spricht in meinen Augen dafür, dass die Gewinner schlicht Glück haben aber Glück hält bekanntlich nicht ewig.

Nun gibt es anerkannterweise Gegenbeispiele wie Warren Buffet, aber selbst bei dem würde ich zweifeln, dass er in der informationsintensiven Zeit von heute, seine Erfolge von früher wiederholen könnte. Jeder kann heute einen Geschäftsbericht durch ne KI laufen lassen, jeder hat heute Zugriff auf Zahlen, ohne das eigene Haus zu verlassen. Die hohe Transparenz an Daten, macht es schwieriger denn je, mehr zu wissen als Andere und den Index zu schlagen.

Ich persönliche glaube, dass es Gelegenheiten gibt, aber das Ausnahmen sind. Sagen wir du hast Glück und ein Index crasht wenn du gerade Kapital übrig hast (und sei es dass du gestern geerbt hast), dann kann das eine gute Kaufgelegenheit sein. Aber wie die Langzeitstatistiken zeigen, funktioniert dauerhaftes Trading nicht.

Ich denke übrigens ein Grund warum es dennoch so viele machen ist, dass sie es nicht wissen. Ich bin überzeugt viele Trader machen 3% im Jahr aber vergleichen sich nicht mit den Indizes. So wie ich davon überzeugt bin, dass auch viele Immobilieninvestoren nicht vernünftig rechnen. Und in den sozialen Medien sind natürlich immer nur die wenigen Gewinner präsent während all die Verlierer kein Wort mehr von sich geben.
 
index besparen ist für mich etwas Langfristiges, sieht man ja durch die ganzen rechnungen..., nach 10 jahren/200€ im Monat kann man mit einer schönen Finanzspritze gehen. wäre mir da keine Renovierungsarbeit dazwischen gekommen, dann würde ich das auch heute noch so machen.

Aktuell bevorzuge ich spotkäufe, ich habe mir etwas geld zu seite gelegt das ich bereit bin zu verlieren und kann etwas opportunistischer/mit mehr risiko unterwegs sein. ich plane aber trotzdem wieder mit einem etf. bei mir sieht die verteilung dann so aus: 1. ETF; 2. BTC; 3 Spotkäufe
 
Also, ich persönlich bin jetzt von dem Gedanken weggekommen, das mit dem Trading "hauptberuflich" oder so zu machen. Das ist mir dann doch irgendwie zu anstrengend, kann mir das nicht so recht vorstellen. Möchte ich es dennoch machen? Ja, aber wohl eher als Hobby, für ein bisschen Taschengeld sozusagen. Wenn im Monat 300 EUR oder so bei rumkommen, wär's vermutlich auch okay.
 
bei einem Portfolio das 300€ im Monat macht und gleichzeitig etwas besser performt als der s&p500, sagen wir du machst dann ca. 15% im jahr, dann reden wir hier schon von einem Startkapital von 20000€-30000€

ist auch ok wenn du so einsteigen würdest, aber wenn du schon so offene ziele hast, legt dir doch nicht diese feste summe "ich will x€ im Monat machen".

lieber: "ich habe 20000€-30000€ übrig, die ich im Moment für nichts verplane, also trade ich damit und was auch immer ich gewinne, kommt auf das Urlaubsbudget oder reinvest usw. - damit bist du offener/opportunistisch und musst keiner quote folgen.
 
Laufen lassen und ab und zu stauen oder die Augen zu machen ^^

Wenn ich überlege was es diese Jahr für eine Achterbahn im Depot schon gab.

Gerade denke ich mir "nvidia aktie " und dieser ganze KI Bums kann nicht nachhaltig sein....
Deshalb ein Sparplan im Dezember auslaufen als der nur KI drin hatte.

= Dumme Entscheidung

Niemand weiß wo die Reise hingeht.

Ich dachte Gold, Silber Verteidigung werden laufen...
Antwort zur Zeit nicht.

World und entspannt laufen lassen wäre die goldene Mitte gewesen.
EM läuft auch Recht gut.

Fazit: Berg und Talfahrt
Ich denke es wird vielen so gegangen sein in 2026.
 
Naja, Tsunami. Wie einige hier schon erwähnt haben, brauchst du einen 4 stelligen Betrag als Startkapital. Zumindest für Trading. Mit 3 Stelligen Beträgen musst du in was festes, längeres Investieren.
Ich selber habe 4 s tellig angefangen und jeweils fast jedes Wochenende 200- 400 eingenommen. Hauptsächlich durch pures Glück.
Und dann kam es so wie Andreas erklärt hat: Fast alles verloren. Nach Jahren habe ich jetzt wieder ein Vermögen aufgebaut. Das auch nur, weil ich meine Anlagestrategie und dessen Firmen studiert habe.
 
Spannend vielleicht der Börsengang von SpaceX, der ja am 12. Juni stattfindet. Die Gewichtung im NASDAQ 100 wird wohl künstlich auf das Dreifache erhöht, was recht außergewöhnlich ist. Dadurch landet SpaceX voraussichtlich direkt auf Platz 6 des Index.

~~~

Übrigens scheinen mir für die langfristige Anlage ggf. auch gefilterte Indizes wie bspw. der "MSCI World Quality" oder "MSCI World Minimum Volatility" nicht uninteressant zu sein - jeweils etwas geringere Rendite und Volatilität als der klassische MSCI World.
 

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