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meine arbeitslosigkeit belastet die beziehung, partner wird unfair

Vielleicht weil er nicht angenommen hat , dass das zum (lebenslangen) Dauerzustand wird?

Aber sie hat ihn aber auch nicht versprochen das sie gleich eine arbeit findet.......und wer das automatisch annimt, der ist ziemlich naiv..bei dem arbeitsmarkt....und so ein risiko trägt es doch immer, wenn man gerade arbeitslos ist. Also daher sollte er sich auch nicht verarscht fühlen. Er ist dieses risiko eingangen.
 
Empfinde ich ebenso. Es geht im vorliegenden Fall wohl eher um unterschiedliche finanzielle Erwartungen an die Partnerschaft/lebensplanung, die nie vollständig offen kommuniziert wurden.

Naja am anfang der beziehung, kann man ja nicht vorausplanen. Vielleicht hat sie genauso interesse wie er an eine finanzielle zukunft. Aber wenns nicht klappt dann klappt es nicht. Sie hat es sich viellleicht auch einfacher vorgestellt. Man kann ja nicht in die zukunft sehen, wann man eine arbeit usw findet. Ich finde jetzt die Te die schuld zu geben irgendwie blödsinnig. Eigentlich hat keiner schuld, es ist halt nun mal blöd gelaufen, daher sollten beide partner was dafür bunternehmen, der partner sollte die te unterstüzen und nicht nieder machen und die Te sollte sich noch mehr bemühen nach einer arbeit, also die ratschläge von freund annehmen, ein kurs machen usw.
 
"...Aber sie hat ihn aber auch nicht versprochen das sie gleich eine arbeit findet....."

Zitat Ende.

Warst du dabei? 😕
 
Aber sie hat ihn aber auch nicht versprochen das sie gleich eine arbeit findet.......und wer das automatisch annimt, der ist ziemlich naiv..bei dem arbeitsmarkt....und so ein risiko trägt es doch immer, wenn man gerade arbeitslos ist. Also daher sollte er sich auch nicht verarscht fühlen. Er ist dieses risiko eingangen.

Es gibt einen Unterschied zwischen nicht gleich und gar nicht bzw. 2 Jahre nicht.

Und eine Putzstelle findet sich immer.

Eine Putzstelle finden , nach meiner Erfahrung, Menschen , die weder eine Ausbildung haben noch der deutschen Sprache richtig mächtig sind. Und das relativ schnell und häufig. Und das sind wesentlich schlechtere Voraussetzungen als die, die die TE hat.
 
Zitat. "Und eine Putzstelle findet sich immer.

Eine Putzstelle finden , nach meiner Erfahrung, Menschen , die weder eine Ausbildung haben noch der deutschen Sprache richtig mächtig sind. Und das relativ schnell und häufig. Und das sind wesentlich schlechtere Voraussetzungen als die, die die TE hat."

Da ich vom Fach bin, glaube ich der Th. schon, wenn sie sagt, dass sie auch keinen (Putz-) job findet.von Leuten in der Reinigung wird erwartet, dass sie schwere körperliche Arbeit unter Zeitdruck (Leistungsvorgaben) erledigen können. Da die meisten Deutschen im Wohlstandsmilieu des "Hotel-Mama" gross geworden sind, sind sie im Gegensatz zu vielen Ausländer(-innen), die von klein auf in der Familie mitarbeiten müssen, körperliches Arbeiten nichtgewöhnt. Hinzu kommt der gesellschaftliche Substatus, der mit solchen Arbeiten verbunden ist und die bescheidene Entlohnung. Abgesehen davon ist man/frau als Facharbeiter, der man/frau nach einer Umschulung ist überqualifiziert, und auch deshalb für einen potentiellen Arbeitgeber in der Putzbranche 2.Wahl. Einen Vollzeitjob in der Reinigung wird die Th. deshalb wohl eher nicht finden. Generell ist es für schwer vermittelbare Arbeitslose leichter sich über einen 400 Euro-Job am Arbeitsmarkt zu integrieren. Mit 24 Jahren ist man/frau definitiv zu jung um den Anschluss zu verpassen und nach über einem Jahr Arbeitslosigkeit sollte man/frau m.M.n vorerst jeden zumutbaren Job ,auch wenn er nur stundenweise oder teilzeit ist, annehmen.
 
Auf Dauer ist das auch langweilig, weil man kaum was unternehmen kann, den alles was Spaß macht kostet Geld.

...Denken nur Leute, die sich an Kleinigkeiten dank gesellschaftlichen Konsumdenkens nicht mehr erfreuen können. Mir persönlich fallen viele Dinge ein, die auch ohne oder mit wenig Geld Spaß machen. Und ich weiß wie man günstig an Urlaub kommt (natürlich kein All-Inclusive-Urlaub mit gebräunten Muskelprotz-Animateur).
 
...Denken nur Leute, die sich an Kleinigkeiten dank gesellschaftlichen Konsumdenkens nicht mehr erfreuen können. Mir persönlich fallen viele Dinge ein, die auch ohne oder mit wenig Geld Spaß machen. Und ich weiß wie man günstig an Urlaub kommt (natürlich kein All-Inclusive-Urlaub mit gebräunten Muskelprotz-Animateur).

Nichtsdestotrotz ist es angenehmer , wenn man nicht jedesmal einen Schock bekommt, wenn im Haushalt etwas kaputt geht.

Und es ist blöd , wenn sich einer eigentlich was leisten könnte und der andere nicht.

Dann muss der, der mehr hat immer auf irgendeine Art verzichten.

Entweder auf Geld oder auf gemeinsame Erlebnisse, die mit Geld möglich sind oder auf beides.

Prinzipiell ist das für eine gewisse Zeit nicht schlimm, auf Dauer aber belastend, wenn keine Aussicht auf Änderung der Situation besteht.

Es sei denn, der der Geld hat teilt gerne und hat soviel, dass es ihm nicht weh tut.
 

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