Zitat. "Und eine Putzstelle findet sich immer.
Eine Putzstelle finden , nach meiner Erfahrung, Menschen , die weder eine Ausbildung haben noch der deutschen Sprache richtig mächtig sind. Und das relativ schnell und häufig. Und das sind wesentlich schlechtere Voraussetzungen als die, die die TE hat."
Da ich vom Fach bin, glaube ich der Th. schon, wenn sie sagt, dass sie auch keinen (Putz-) job findet.von Leuten in der Reinigung wird erwartet, dass sie schwere körperliche Arbeit unter Zeitdruck (Leistungsvorgaben) erledigen können. Da die meisten Deutschen im Wohlstandsmilieu des "Hotel-Mama" gross geworden sind, sind sie im Gegensatz zu vielen Ausländer(-innen), die von klein auf in der Familie mitarbeiten müssen, körperliches Arbeiten nichtgewöhnt. Hinzu kommt der gesellschaftliche Substatus, der mit solchen Arbeiten verbunden ist und die bescheidene Entlohnung. Abgesehen davon ist man/frau als Facharbeiter, der man/frau nach einer Umschulung ist überqualifiziert, und auch deshalb für einen potentiellen Arbeitgeber in der Putzbranche 2.Wahl. Einen Vollzeitjob in der Reinigung wird die Th. deshalb wohl eher nicht finden. Generell ist es für schwer vermittelbare Arbeitslose leichter sich über einen 400 Euro-Job am Arbeitsmarkt zu integrieren. Mit 24 Jahren ist man/frau definitiv zu jung um den Anschluss zu verpassen und nach über einem Jahr Arbeitslosigkeit sollte man/frau m.M.n vorerst jeden zumutbaren Job ,auch wenn er nur stundenweise oder teilzeit ist, annehmen.