Manchmal ja. Aber das ist eher selten.
Nein, ich kann dir das leider nicht sagen, wo das herkommt.
Mein Tipp wäre, dass du mal jeden Tag in deinen Kalender eine Zahl zwischen 1 und 10 schreibst (immer abends z.B. vor dem Zubettgehen). 1 heißt: mir ging es heute extrem schlecht und 10 heißt: es war extrem gut. Und alle Stufen dazwischen eben entsprechend.
Und wenn die Zahl über 4 ist (5-10), dann dir nochmal genau überlegen, was du an diesem Tag gemacht oder gelassen, gegessen oder gelesen, geschaut oder geschrieben hast, mit wem du dich getroffen und was du unternommen hast.
So kommen viele darauf, was die Unterschiede zum Guten auslöst und dann kann man mehr davon versuchen und wieder beobachten, ob das einen guten Einfluss hat.
Ein Klient von mir kam z.B. mal drauf, dass wenn er Sonntagmorgens nicht den Jogginganzug sondern normale Kleidung anzieht, dann hat er Montagmorgens keine Depressionen. Eigentlich unglaublich - aber wenn er die normalen Sachen anhat, dann traut sich sein Sohn, ihn zu fragen, ob er mit ihm raus geht auf den Spielplatz und dann verläuft der Sonntag so, dass er zufrieden ist und sich bewegt, Leute trifft und es ihm gut geht. Das bewirkt dann den guten Montag.
Er und sein Arzt dachte bis dahin, er hätte irgend eine schlimme psychische Erkrankung weil er früher Drogen genommen hatte.
Das nur als Beispiel - komischerweise sind die Sachen, die etwas ändern oder lösen ganz oft ziemlich mickrig im Vergleich zu dem Grad des Schlimmen, das jemand erlebt.