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Mein Vater trinkt und trinkt.

Warum nicht? Er hat doch die Wahl.

Das sehe ich etwas anders, ein Kranker hat oft keine Wahl, und eine Suchterkrankung ist eine Krankheit. Die Dunkelziffer an Suchtkranken ist enorm hoch, und man findet sie durchgehend in allen sozialen Schichten. Nur mit einem sozialem Abstieg ist einen Suchtkranken keineswegs geholfen, im Gegenteil: Suchtkranke brauchen wichtige Aufgaben, welche sich nur ohne Alkohol (oder ähnliches ) bewerkstelligen lassen, und an deren Erfolg auch eine entsprechende Anerkennung steht.

Viele Grüße

Lumpi
 
lumpi eine frage-hast du mal etwas mit alkoholkranken mneschen zu tun gehabt?

Ja, habe ich..und nicht zu knapp. Man kann auch nicht einfach sagen "der ist Alkoholiker weil er so oder so ist". Menschen die von dieser Suchtkrankheit betroffen sind, sind völlig verschieden - es gibt also keinen typischen Alkoholiker. Ich muß an dieser Stelle auch noch einmal betonen was ich in einem anderen Beitrag schon einmal schrieb; Alkohol enthemmt und zeigt das wirkliche Wesen was dahinter steckt. Ein Choleriker wird gewalttätig, ein Sanguiniker extremst luschtig, ein Phlegmatiker schläft beständig ein und ein Melancholiker bekommt Heulattacken.
Diese Überspitzung der persönlichen Charaktere unter Alkoholeinfluß ist für die anderen Mitmenschen durchaus belastend, schlimmer allerdings ist die eigene gesundheitliche Belastung. Die Gefahr bei Alkohol ist daß Harnsäure nicht mehr richtig abgebaut werden kann, es kommt dann zu Ablagerungen in den Gelenken und Gefäßen. Sobald Gehirngefäße betroffen sind, kommt es im günstigstem Falle zur Debilität wenn nicht gar zu Alzheimerähnlichen Erscheinungen. Diese Schäden lassen sich nicht mehr rückgängig machen - die Leber hält einiges aus, und erholt sich auch bei längerer Abstinenz wieder, andere Organe hingegen verübeln es einem auf Lebenszeit.

Viele Grüße

Lumpi
 
Ja, habe ich..und nicht zu knapp. Man kann auch nicht einfach sagen "der ist Alkoholiker weil er so oder so ist". Menschen die von dieser Suchtkrankheit betroffen sind, sind völlig verschieden - es gibt also keinen typischen Alkoholiker. Ich muß an dieser Stelle auch noch einmal betonen was ich in einem anderen Beitrag schon einmal schrieb; Alkohol enthemmt und zeigt das wirkliche Wesen was dahinter steckt. Ein Choleriker wird gewalttätig, ein Sanguiniker extremst luschtig, ein Phlegmatiker schläft beständig ein und ein Melancholiker bekommt Heulattacken.
Diese Überspitzung der persönlichen Charaktere unter Alkoholeinfluß ist für die anderen Mitmenschen durchaus belastend, schlimmer allerdings ist die eigene gesundheitliche Belastung. Die Gefahr bei Alkohol ist daß Harnsäure nicht mehr richtig abgebaut werden kann, es kommt dann zu Ablagerungen in den Gelenken und Gefäßen. Sobald Gehirngefäße betroffen sind, kommt es im günstigstem Falle zur Debilität wenn nicht gar zu Alzheimerähnlichen Erscheinungen. Diese Schäden lassen sich nicht mehr rückgängig machen - die Leber hält einiges aus, und erholt sich auch bei längerer Abstinenz wieder, andere Organe hingegen verübeln es einem auf Lebenszeit.

Viele Grüße

Lumpi


okay,
aber der gesundheitliche schaden hat mich jetzt wenig interessiert. auch nicht wie einer ist oder warum.
das ist hier völlig nebensächlig und muss der jenige für sich selbst heraus finden....
kenne ich alles. du denkst nur an diesen mann und willst dem helfen. ich nicht, ich möchte dem mädchen helfen...und habe leider auch genug erfahrung mit alkoholkranken....
jeder alkoholkranke ist insofern gleich.denn alle sind...... süchtig. das muss er selbst in angriff nehmen,welch verhalten er an den tag legt und was der alk bestärkt,ist wohl hier unwichtig.denn dem kinde muss geholfen werden. alles andere hat der vater selbst in angriff zu nehmen.
mich wundert deine ansicht, das ein kind sich um den vater kümmern soll, sehr.

das kind ist in de not-es kann ekin vernünftiges leben leben und hat angst,es sind ja sogar 2 kids. und du sagst ihnen sie sollen den vater zum nichttrinken bringen? ich verstehe dich nicht,sorry.
 
Das sehe ich etwas anders, ein Kranker hat oft keine Wahl, und eine Suchterkrankung ist eine Krankheit. Die Dunkelziffer an Suchtkranken ist enorm hoch, und man findet sie durchgehend in allen sozialen Schichten. Nur mit einem sozialem Abstieg ist einen Suchtkranken keineswegs geholfen, im Gegenteil: Suchtkranke brauchen wichtige Aufgaben, welche sich nur ohne Alkohol (oder ähnliches ) bewerkstelligen lassen, und an deren Erfolg auch eine entsprechende Anerkennung steht.

Viele Grüße
wichtige aufgaben, du willst alkoholkranken wichtige aufgaben geben? bitte aber erst nachdem sie trocken gelegt wurden und nicht im stadium der krankheit...

sorry alles ot aber ich kanns nicht verstehen und ich finde es wird dem kind hier durch deine beiträge eine falsche herangehensweise entgegen gebracht.
 
okay,
aber der gesundheitliche schaden hat mich jetzt wenig interessiert. kenne ich alles. du denkst nur an diesen mann und willst dem helfen. ich nicht, ich möchte dem mädchen helfen...und habe leider auch genug erfahrung mit alkoholkranken....
jeder alkoholkranke ist insofern gleich.er ist süchtig. das muss er selbst in angriff nehmen,welch verhalten er an den tag legt und was der alk bestärkt,ist wohl hier unwichtig.denn dem kinde muss geholfen werden. alles andere hat der vater selbst in angriff zu nehmen.
mich wundert deine ansicht, das ein kind sich um den vater kümmern soll, sehr.

naja kann nicht jeder alles so sehen und wir denken eben verschieden...

Ich denke mal hier liegt ein Mißverständnis vor:
Natürlich muß vorrangig dem Mädel geholfen werden, nur das geht nicht in dem man das Umfeld ignoriert. Man kann doch das Roß nicht ohne Reiter nennen, hier müssen die Gesamtumstände weitesgehendst normalisiert werden so weit es geht.
Der Vater ist alkoholkrank - ein Umstand der nun einmal da ist und sich so nicht auf die Schnelle ändern läßt. Klar, wir können natürlich einfach mal den Vater totschlagen, dann hat sich das Problem erledigt (ACHTUNG! SARKASMUS ), nur lebt man in einer Gemeinschaft, und zu der gehören auch Alte, Schwache und Kranke!

Ich erinnere mich an einen Angestellten, der mich in der früh um 10 Uhr!!!! anrief, und mir mitteilte, er könne nicht zur Arbeit erscheinen weil er Alkoholiker sei ?!?!?! Ich sagte ihm darauf hin: "Ja dann trink ein zwei Bier, und dann kommst zur Arbeit" Er kam natürlich nicht, da er nach seinen Aussagen Angst vor der Treppe hatte und ähnliches mehr (er war von der Kategorie Melancholiker, welche sich dann stundenlang ausheulten). Ich bin dann gegen Abend zu Ihm gefahren und habe ihn abgeholt um zur Klinik zu fahren - dort allerdings nahm man ihn nicht gleich auf, sondern sagte ihm, er möge am nächsten Tag erscheinen wenn er etwas an seinem Zustand ändern möchte - bis dahin kann er trinken, aber im Haus gibt es nichts mehr. Er hat es mit langer Abstinenz durchgezogen...gut, heute trinkt er wieder, hat aber wieder eine Arbeit und scheint sein Trinkverhalten wohl so leidlich im Griff zu haben, auch wenn ich mir gewünscht hätte, er läßt gänzlich die Finger vom Alkohol. Aber gut, dank seines jetzigen doch recht verantwortungsvollen Jobs, hat sich sein Trinkverhalten durchaus gebessert.

Viele Grüße

Lumpi
 
ja ber diese angestellte hatte ja die trockenphase in der er üben konnte wichtige aufgaben zu übernehmen.
also ist mein fazit- vater muss in eine kur,
oder die kids da raus.

alles andere ist für mich spielerei.
 
ja ber diese angestellte hatte ja die trockenphase in der er üben konnte wichtige aufgaben zu übernehmen.
also ist mein fazit- vater muss in eine kur,
oder die kids da raus.

alles andere ist für mich spielerei.

Damit gebe ich Dir ja durchaus recht, nur muß man ihn doch irgendwie da zu bekommen...wenn er erst vor Schmerzen schreit, ist es meist schon zu spät. Unterschätze bitte die Krankheit Alkoholismus nicht...mal ein Beispiel: mische einer Katze 14 Tage lang etwas Whyski mit ins Katzenfutter, anschließend lasse es weg - die Katze wird irre.
Das nur mal als Demonstrationsbeispiel.

Viele Grüße

Lumpi
 
Damit gebe ich Dir ja durchaus recht, nur muß man ihn doch irgendwie da zu bekommen...wenn er erst vor Schmerzen schreit, ist es meist schon zu spät. Unterschätze bitte die Krankheit Alkoholismus nicht...mal ein Beispiel: mische einer Katze 14 Tage lang etwas Whyski mit ins Katzenfutter, anschließend lasse es weg - die Katze wird irre.
Das nur mal als Demonstrationsbeispiel.

Viele Grüße


ich unterschätze das alles nicht, bin unter alkis grossgeworden und mein ex war einer. ich bin einen langen weg verschiedener menschen mitgegangen und habe deren qualen erlebt...und ich habe selbst getrunken.
doch dieses stück für stück weniger alkohol.....hat nimand von denen geschafft.

deshalb mich interesiert der vater hier nicht wirklich. die kids müssen daraus.mehr zählt nicht. es wurde nicht gefragt wie man den vater helfen kann....oder?

die kids leiden.

lass uns nicht mehr soviel über alkoholkranke schreiben...bitte. glaube das hier ist nicht der richtige ort.
man wird sehen wie es der te geht wenn sie sich wieder meldet...
 

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