Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Mein Vater trinkt und trinkt.

Ich empfehele hier eine Hilfe von aussen einzuschalten....weiss nicht jugendhilfe oder sonstige beratungsstelle aufsuchen. für dich selbst, damit du jemanden zum reden hast. jemand der dir tipps geben kann, wie du weiterhin damit umgehst. es gibt soviele jugendberatungsstellen oder auch zur frauenberatungsstelle, die sagen die wohin du dich wenden kannst. ich finde es wichtig,das du selbst jemanden zum reden bekommst.
wenn deine mutter auch nicht einschreitet, ist es wichtig, das du ratschläge von anderen bekommst, versuchs mal mit einer frauenberatungsstelle, adressen in deiner stadt bekommst du aus dem internet. anrufen, prob erzählen und dann wird man dir zuhören,was auf jeden fall wichtig ist.
es gibt auch gruppen, für kinder von alkoholkranken eltern....kannst du ja mal nach googeln.

ist alles nicht schön für dich und es muss sich etwas ändern,was schwierig ist,wenn er selbst das alles nicht so schlimm sieht....
deshalb such dir jemanden den du real zum reden hast.
 
Marie 1966,
das funktioniert bei einem Alkoholabhängigen so nicht. Diese Menschen leben in anderen Welten, die es gilt verstehen zu lernen. Der Alkoholrausch verschafft Scheinwelten, wer sich in eine solche flüchtet hat oftmals ein anderes Problem welches sich in der Realität befindet. Gerade in dem Fall was Cherry hier beschreibt, sollte die Familie eher helfend einschreiten, und nicht drohend oder erpressend. Es ist ja zum Beispiel schon ein Kompromiß wenn man ihm entgegen kommt und sagt daß man ihm den Alkohol keieswegs verbieten will, nur daß es in letzter Zeit vielleicht etwas viel ist, und man sich Sorgen um die Gesundheit macht. Eine kompromißfreundliche Formel würde schon mal lauten "kein Bier vor 4". Auf jeden Fall erst einmal von den "harten Sachen" abbringen. Der Vater gefährdet sich selbst sein Leben, und das muß ihm jemand klar machen, wenn er weiter so trinkt, wird er nicht mehr lange Alkohol trinken können weil er es dann einfach nicht mehr ohne arge Beschwerden verträgt, bzw. es sofort wieder auskotzt.

Viele Grüße

Lumpi


sie als 14 jährige kann das wohl kaum mit dem vater klären,oder wie stellst du dir das vor? der vater wird doch kaum auf sie hören, wenns der mutter schon am ars....vorbei geht.....ist ja echt schlimm. ich denke nicht,das es der te ihre aufgabe ist, den vater zu erziehen....das kann schnell überfordern. sie braucht selbst jemanden,der für sie da ist.
 
sie als 14 jährige kann das wohl kaum mit dem vater klären,oder wie stellst du dir das vor? der vater wird doch kaum auf sie hören, wenns der mutter schon am ars....vorbei geht.....ist ja echt schlimm. ich denke nicht,das es der te ihre aufgabe ist, den vater zu erziehen....das kann schnell überfordern. sie braucht selbst jemanden,der für sie da ist.

Warum sollte denn ein Vater nicht auch auf eine 14 Jährige hören? Die TE macht sich doch ernsthaft Sorgen um ihren Vater, das ist doch schon mal eine gute Grundlage in dieser Hinsicht mit dem Vater zu reden. Ich denke mal Du unterschätzt da etwas 14 Jährige, mag ja sein, daß es 14 Jährige gibt die so was von unreif sind.....nur entsteht bei mir dieser Eindruck bei der TE nicht.

Viele Grüße

Lumpi
 
Warum sollte denn ein Vater nicht auch auf eine 14 Jährige hören? Die TE macht sich doch ernsthaft Sorgen um ihren Vater, das ist doch schon mal eine gute Grundlage in dieser Hinsicht mit dem Vater zu reden. Ich denke mal Du unterschätzt da etwas 14 Jährige, mag ja sein, daß es 14 Jährige gibt die so was von unreif sind.....nur entsteht bei mir dieser Eindruck bei der TE nicht.

Viele Grüße


naja , ich meine nicht das sie unreif ist, ich finde nur sie ist das kind und braucht unterstützung.
weisst du ich habe selbst als kind son scheiss erlebt...und weiss was man da durch macht und was mir gefehlt hätte.
ich habe auch versuche gestartet , etwas zu verändern, doch es ist nicht die aufgabe des kindes. wenn du verstehst was ich meine.
er ist der vater.
er müsste für sie dasein...
wenn nimand für sie da ist, sollte sie sich jemanden suchen...
und er muss merken was er tut.
klar kann man dann bereden was verändert werden kann, aber alkoholiker werden sich kaum an abmachungen halten.

das kind ist nicht für veränderungen der eltern zuständig und braucht selbst noch halt und schutz.ich finde es unverantwortlich das sie es nun andersrum geben soll, indem man ihn in schutz nimmt.und ihm sagt, du kannst ruhig trinken...find ich völlig quatsch. da ist man dann der ständig kontrollierende.wer soll das übernehmen, auch die te?


alkoholiker können nicht kontrolliert trinken.
mehr wollte ich nicht sagen.
 
Ich weiß wirklich nicht mehr weiter. In betrunkenem Zustand kann ich wohl kaum mit meinem Vater reden, Hilfe von außen kann ich nicht bekommen, ich weiß nähmlich nicht mit wem ich sprechen soll.. Niemand kann mir helfen 🙁 Mein Vater sitzt in der Küche und schläft, ich denke ich werde ihn die ganze Nacht hören, entweder schnarchen oder herumlaufen, er wird ganz sicher die ganze Nacht trinken 🙁 Für alles haben meine Eltern zu wenig Geld, das bekomme ich nicht, das bekommen meine Geschwister nicht, in jeden Ecken und Enden müssen wir sparen, aber für Alkohol hat mein Vater genug Geld. Ich kann die ganzen Flaschen die bei uns stehen garnicht mehr zählen, um die 6 Wodkaflaschen, 5 davon leer, und noch ganz viel anderes Zeug. Es macht mich einfach nur fertig, und langsam begreift es auch meine Schwester, sie sagte zu mir "Jenny, ich habe hunger, aber ich habe angst in die Küche zu gehen." und ich fragte sie warum, darauf sie "Papa, macht mir angst" 🙁 Sie tut mir so leid, ich kann ihr nicht helfen, ich kann niemandem helfen, nicht meinem Vater, nicht meiner Schwester, niemandem! :wein:
 
Ich weiß wirklich nicht mehr weiter. In betrunkenem Zustand kann ich wohl kaum mit meinem Vater reden, Hilfe von außen kann ich nicht bekommen, ich weiß nähmlich nicht mit wem ich sprechen soll.. Niemand kann mir helfen 🙁 Mein Vater sitzt in der Küche und schläft, ich denke ich werde ihn die ganze Nacht hören, entweder schnarchen oder herumlaufen, er wird ganz sicher die ganze Nacht trinken 🙁 Für alles haben meine Eltern zu wenig Geld, das bekomme ich nicht, das bekommen meine Geschwister nicht, in jeden Ecken und Enden müssen wir sparen, aber für Alkohol hat mein Vater genug Geld. Ich kann die ganzen Flaschen die bei uns stehen garnicht mehr zählen, um die 6 Wodkaflaschen, 5 davon leer, und noch ganz viel anderes Zeug. Es macht mich einfach nur fertig, und langsam begreift es auch meine Schwester, sie sagte zu mir "Jenny, ich habe hunger, aber ich habe angst in die Küche zu gehen." und ich fragte sie warum, darauf sie "Papa, macht mir angst" 🙁 Sie tut mir so leid, ich kann ihr nicht helfen, ich kann niemandem helfen, nicht meinem Vater, nicht meiner Schwester, niemandem! :wein:


wo ist denn deine mutter? sag ihr doch sie soll sich um ihn kümmern...sag ihr auch wies euch beiden geht, sie muss es erfahren,damit sie sieht,das sie etwas tun muss..
 
wo ist denn deine mutter? sag ihr doch sie soll sich um ihn kümmern...sag ihr auch wies euch beiden geht, sie muss es erfahren,damit sie sieht,das sie etwas tun muss..

Meine Mutter wohnt mit ihrem Freund etwa 30 km von mir weg. Ich habe sie vor 3 Tagen das erste mal nach 6 Jahren wieder gesehen, ich kann ihr nicht sagen wie es bei uns abläuft.. ich kann das nicht. Wahrscheinlich wird sie dem Jugendamt bescheid sagen und dann kommen meine Schwester und Ich wieder zu einer Pflegefamilie oder so, und ich will auf garkeinen Fall wieder da hin, das war einfach nur schrecklich.. Jeden Tag Heimweh, immer behandelt als ist wäre man Dreck und so. Nein das kann ich weder mir noch meinem Vater antun. Und zu meiner Mutter zu ziehen ist auch keine Lösung, denn meine Mutter liebt meine Schwester nicht (Lange Geschichte, fragt mich bitte nicht wie es möglich ist das eigene Kind nicht zu lieben. Und als meine Mutter meine Schwester das letzte mal gesehen hat, war meine Schwester 2 Jahre alt!) und ohne meine Schwester gehe ich nirgendwo hin, denn eigentlich hat sie ja niemanden außer mich.. 🙁
 
Gott du arme!

Vielleicht hilft es dir, meine Mutter war auch Quartalstrinkerin(so nennt man das, was dein Vater macht). Und ich habe mich genau so gefühlt wie du. Wir hatten auch nie viel Geld, aber für Alkohol hat es immer gereicht. Ich hab mich damals an meinen Onkel gewendet(so mit 18 leider erst, da war sie schon Vollzeitalkoholikerin) und der meinte nur: wieso, die hat doch immer schon getrunken...

Ich bin jetzt in Therapie um das alles zu verarbeiten...

Aber wieder zu dir:
Ich weiß, das mit meinem Onkel war ein schlechtes Beispiel, aber kannst du vielleicht mit einem Verwandten deines Vaters darüber reden? Jemand, der einfluss auf ihn hat. Wenn dein Vater wieder aufhört zu trinken und du ihn dann darauf ansprichst, wird er dir wahrscheinlich versprechen, dass das nie wieder passiert und dass er weiß, dass es schlecht ist. Aber es wird nichts bringen, da dein Vater krank ist und ihn die Sucht immer wieder einholt...
Hohl dir auf jeden Fall Erwachsene Hilfe! Du bist zwar schon 14, aber du kommst da alleine nicht raus. Vorallem weil du auch deine Geschwister beschützen willst und das bindet sich zu sehr an deine Situation.

Noch mal zusammen gefasst:
Sprich mit einer außenstehenden Person deines Vertrauens!!! Du brauchst dich nicht zu schämen!!!! Eher im Gegenteil!

Ich schicke dir eine ganz feste Umarmung!
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
G Ist mein Vater ein Narzisst? Familie 13
N Mein mann kann sich nicht von sachen trennen Familie 144
A Mein Sohn will Kontakt zu uns abbrechen Familie 14

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben