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Mein Vater trinkt und trinkt.

cherry,

wieso schreibst du dass du in der pflegefamilie wie dreck behandelt wirst???

Ich bin auch pflegemama und das macht nmich sehr betroffen.

wie geht es dir heute??

gruß von marie 1966
 
cherry,

wieso schreibst du dass du in der pflegefamilie wie dreck behandelt wirst???

Ich bin auch pflegemama und das macht nmich sehr betroffen.

wie geht es dir heute??

gruß von marie 1966

Pflegeeltern sind nicht gleich Pflegeeltern...ich weiß von vielen sogenannten Pflegeeltern daß sie diesbezüglich rein wirtschaftliche Interessen verfolgen. Die Pflegekinder sind da so ziemlich nebensächlich. Natürlich gibt es auch Pflegeeltern denen es nur um das Wohl des Pflegekindes geht, leider ist das allerdings eher die Ausnahme. In sofern kann ich Cherrys Befürchtung schon nachvollziehen - im übrigem sollten weitesgehendst die Kinder immer bei ihrem leiblichen Eltern bleiben, sofern sie dadurch nicht Gefahren ausgesetzt sind. Und wie ich Cherry verstanden habe, ist sie mehr in Sorge um ihren Vater als einer Situation zu entfliehen. Dem ganzen familiären Zustand den Rücken zu kehren, wäre für eine 14 Jährige kein Problem - da gäbe es auch betreutes wohnen über das Jugendamt.

Viele Grüße

Lumpi
 
hallo lumpi,

es gibt überall schwarze schafe. aber ich habe noch kein einziges pflegeelternpaar kennengelernt, dass mit seiner arbeit rein finanzielle interessen verfolgt. glaube mir, das ist nicht mit geld zu bezahlen, was hier geleistet wird!!!

und noch was: ich sehe sehr wohl eine gefahr für cherry. sie ist 14 und die seiten sind verdreht. ihr vater sollte für seine 14 jährige tochter in der pubertät sorgen. statt dessen ist es andersrum...
so kann eine jugendliche sich nicht gesund entwickeln!!!

ich finde auch dass kinder bei den eltern leben sollen, aber wenn die seelische entwicklung gefährdet ist, sollte eingeschritten werden!!!

ich hoffe sehr, dass es für cherry eine gute lösung gibt!!!

liebe grüße von marie1966
 
Ja, das war vielleicht etwas übertrieben, nicht ganz wie Dreck wurde ich behandelt, aber eben auch nicht besonders gut. Die Pflegemutter war immer nett zu meiner kleinen Schwester und zu mir war sie gemein. Ich hatte zum Beispiel etwas an, was ihr nicht gefallen hatte, sie hat mir nicht normal gesagt dass ich mich umziehen soll, sondern hat mich halb angeschrien. Ich hab auch sehr oft geweint, wenn ich zum Frühstück nichts essen wollte, weil ich eben morgens nichts esse, war sie wieder gemein zu mir und so. Der Pflegevater war einigermaßen nett, aber manchmal auch so wie die Pflegemutter. Ich weiß es gibt auch Pflegeeltern die nicht so sind, leider waren meine so, man muss es mir nicht unbedingt glauben, das ist ja nicht mein Problem.

Mein Vater ist immernoch betrunken, im moment ist er nicht zu Hause, ich glaube er ist die nächste Flasche kaufen gegangen. 🙁
 
Hallo Cherry,

es ist verständlich, dass Angst besteht dich an jmd. zu wenden, wenn schon mal eine Negativ-Erfahrung mit einer Pflegefamilie gemacht hast und der Aufenthalt nicht positiv gewesen ist. Man sagt sich ich halte lieber diese Negativ-Situation bei meinem Vater aus, als bei wildfremden Personen.

Schreibst deine Schwester hatte auch schon Angst....d.h. sie leidet auch schon...
Dein Stiefbruder verbarikadiert sich in seinem Zimmer....leidet auch still vor sich hin....
Ihr seid eine Patchworkfamilie, da ist es jetzt die Aufgabe deiner Stiefmutter, die Verantwortung zu übernehmen.

Anstatt still vor dich hin zu leiden, was auch wirklich nichts an der Situation ändert, so wie sie jetzt ist. Könntest aktiv werden und deiner Stiefmutter evtl. ein Brief schreiben, wo du deine Ängste und Nöte zum Ausdruck bringst? Es geht um Eure Existenz um dich und deine Schwester!
Vielleicht wird ihr die eigene Verantwortung (Zuwendung, Versorgung) wieder bewußt, nachdem du ihr deine Ängste und Nöte mitgeteilt hast.
Wenn man mit der betreffenden Person nicht verbal kommunizieren kann, geht es auch in schriftlicher Variante.

Hat deine Stiefmutter evtl. eine Freundin, an die du dich wenden kannst? Oder die Eltern deiner Freundin?

Vielleicht um selbst auch zu verstehen, was da passiert sich einfach mal über die Krankheit informieren....

Liebe Grüsse.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Marie 1966,
ich will keineswegs alle Pflegeeltern über einen Kamm scheren, jedoch sind mir persönlich Fälle bekannt wo Kinder es dort nicht unbedingt sehr gut hatten - aber wie gesagt, natürlich gibt es da solche und solche.

Im Normalfall müßte sicherlich der Vater für die Tochter da sein, nur wir haben es in diesem Fall mit einem kranken Menschen zu tun. Kranke Menschen sind nunmal häufig nicht in der Lage für ihre Kinder da zu sein.
Alkoholismus ist nun mal keine Undiszipliniertheit oder Unzuverlässigkeit, sondern eine schwere Erkrankung die unheilbar ist, und welche nur mit vollständiger Abstinenz zu handhaben ist. Diese Menschen müssen trinken, ob sie wollen oder nicht. Bei den sogenannten Quartalstrinkern besteht zwar (noch) keine körperliche Abhängigkeit wohl aber eine psychische. Man kann denen nicht einfach die Flasche wegnehmen und sagen "Du trinkst jetzt nichts mehr - das funktioniert so nicht. Auch ein zwangsentzug läßt sich nur durchsetzen wenn unter Alkoholeinfluß auf Grund des Alkoholes Straftaten verübt werden.
Hier ist wohl der Weg über die Stiefmutter sinnvoll daß sie vielleicht etwas Einfluß auf den Vater nehmen kann und auch mal seinen Hausarzt in dieser Sache konsultiert. Vielleicht sieht sie ja Handlungsbedarf wenn ihr klar wird daß sie auf dem besten Wege zur Witwe ist, oder noch schlimmer, bald einen Pflegefall im Hause hat?

Viele Grüße

Lumpi
 
Ich denke, so lange der vater "nur" Quartalstrinker ist udn im Alltag die Kinder weitestgehend versorgt sind, ist eine Herausnahme nicht angezeigt und unwahrscheinlich.

Das für Dich, liebe Cherry. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Dir dieses Trinken Angst macht. Dein Vater ist der einzige, den Du hast, er hat Dich aus der Pflegefamilie geholt und Deine Mutter ist nicht für Dich da. Du hast vielleicht Angst, ihn zu verlieren. Und dass er seinen Arbeitsplatz verliert, das hast Du ja schon geschrieben.

Trotzdem ist es wichtig, dass Du für Dich sorgst. Tut ja sonst keiner, also nimm die Sache in die Hand.

Das mit dem Kummertelefon ist eine gute Sache. Vielleicht gibt es in Deiner Nähe Familien- oder Jugendberatungsstellen. Dort kannst Du auch hingehen und sagen, dass Du anonym bleiben willst. das müsste gehen. und wenn nicht, dann kannst Du die Leute dort fragen, wo Du anonym direkte Hilfe bekommst. So musst Du nicht Angst haben, dass mehr passiert, als Du erst einmal willst.

Weder Deine Stiefmutter und erst Recht nicht Du kannst etwas am Trinken des Vaters ändern. Das muss er selbst tun. Euer Part wäre, ihn im Trinken nicht zu unterstützen.

Meist läuft das auf eine Trennung hinaus und ich verstehe Deine Angst, Deine Familie erneut zu verlieren. Das ist wirklich nicht einfach.
 
Hallo Marie 1966,
ich will keineswegs alle Pflegeeltern über einen Kamm scheren, jedoch sind mir persönlich Fälle bekannt wo Kinder es dort nicht unbedingt sehr gut hatten - aber wie gesagt, natürlich gibt es da solche und solche.

Im Normalfall müßte sicherlich der Vater für die Tochter da sein, nur wir haben es in diesem Fall mit einem kranken Menschen zu tun. Kranke Menschen sind nunmal häufig nicht in der Lage für ihre Kinder da zu sein.
Alkoholismus ist nun mal keine Undiszipliniertheit oder Unzuverlässigkeit, sondern eine schwere Erkrankung die unheilbar ist, und welche nur mit vollständiger Abstinenz zu handhaben ist. Diese Menschen müssen trinken, ob sie wollen oder nicht. Bei den sogenannten Quartalstrinkern besteht zwar (noch) keine körperliche Abhängigkeit wohl aber eine psychische. Man kann denen nicht einfach die Flasche wegnehmen und sagen "Du trinkst jetzt nichts mehr - das funktioniert so nicht. Auch ein zwangsentzug läßt sich nur durchsetzen wenn unter Alkoholeinfluß auf Grund des Alkoholes Straftaten verübt werden.
Hier ist wohl der Weg über die Stiefmutter sinnvoll daß sie vielleicht etwas Einfluß auf den Vater nehmen kann und auch mal seinen Hausarzt in dieser Sache konsultiert. Vielleicht sieht sie ja Handlungsbedarf wenn ihr klar wird daß sie auf dem besten Wege zur Witwe ist, oder noch schlimmer, bald einen Pflegefall im Hause hat?

Viele Grüße

Lumpi

Lumpi, man kann nicht "Einfluss" auf einen Süchtigen nehmen. Dass sie sie zur Witwe macht, schert die Sucht keinen Deut.

Der Süchtige muss selbst erkennen, dass ihn die Sucht ruiniert. Und dazu muss sie ihn erst ruinieren. Entweder gesundheitlich so schlimm, dass er stirbt, wenn er nicht aufhört oder eben sozial. Verlust der Familie, der Wohnung, des Arbeitsplatzes, des Kontos, der Glaubwürdigkeit, des Ansehens, der Kreditwürdigkeit.

Nicht alle brauchen das ganze Programm. Aber saufen ist kein verhalten, was man sich nach gutem Zureden mal eben abgewöhnt.
 
Der Süchtige muss selbst erkennen, dass ihn die Sucht ruiniert...... Verlust der Familie, der Wohnung, des Arbeitsplatzes, des Kontos, der Glaubwürdigkeit, des Ansehens, der Kreditwürdigkeit.

ja, und dann ist man richtig im Teufelskreis - jemand der sozial völlig unten ist kommt aus einem Suchtproblem erst recht nicht mehr raus.

Viele Grüße

Lumpi
 
ja, und dann ist man richtig im Teufelskreis - jemand der sozial völlig unten ist kommt aus einem Suchtproblem erst recht nicht mehr raus.

Viele Grüße
jeder mensch ist eigenverantwortlich und sollte seine probs nur im notfall auf andere schultern legen,aber nimals in die hände von kindern.was meinst du wieviel wirkliche alkis es geschafft haben?...kennst du welche wirklich.?
haben alkis ein anrecht darauf andere mit in ihren sumpf zu ziehen,weil sie allein nichts gegen ihren sumpf machen?
 

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