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Mein Leben in der Emigration oder die innere Heimat

Hallo, Daniel, du sprichst wie der Adwaita-Lehrer, oder Zen-Buddhyst. Ja, ich stimme dir zu, alles ist der Weg zur eigenen ICH, aber wir können manchmal unsere echte ich nur im Augenblick des Todes treffen, im anderem Leben(im anderen Universum, und so weiter...), und die Hauptsache, um welchen Preis?
Danke für deine nette Worte, schon "rot" geworden, *scmunzel*, manchmal ich denke, besser wäre ohne Gefühle oder ohne "Kopf"(ironisch gemeint) zu leben. Dann kein Kummer mehr.
Ja, hast du recht, ich suche, und diese innere Suche hat sich in die Such-t verwandelt. Vage ich auch ahne, dass hinter dieser Leere ist die ganze Welt verborgen liegt. Es ist wie die Gebärmutter. Sie trägt schon den Samen des neuen Lebens in sich, aber sie weiss noch selbst davon nicht. Und genau dieses rein inneres Glauben, nicht im alltäglichen Sinne hat mir die Kraft gegeben diese ganze Jahre wieder und wieder sich aufraffen und weiter zu gehen.
Wahrscheinlich ich finde etwas, Daniel. Aber ich weiss selbst nicht, was ich suche. Das ist wie die fast stumme aber die unbeschreibliche Melodie tief im deinem Herzen, und du kannst es nicht erfassen, nicht begreifen, nicht festhalten. Wer weiss, wahrscheinlich, das ist die Stimme unserer innerer Heimat, der einziger Heimat, wovon wir kommen und wohin wir gehen.
LG.
Igor.
 
Weiss du, Bonus-Level, habe keine Lust, eigentlich, mein Land zu besuchen. Natürlich, ich wäre echt froh, meine Schule zu sehen, mein Kindergarten, meine alte Wohnung, aber das sind nur meine Erinnerungen, die Nostalgie für auf ewig verlorene Jugend.
Ich war das letzte mal im Kiev im 2001. Bei einer Therpeutin, die mich sehr gut kannte. Sie hat mich enorm ausgenutzt. Und nicht geholfen. Ich war nur eine Woche, fast jeden tag ich ging auf den Bazar mit den Büchern und kaufte Osho und die andere. Sprach mit den Leuten, und diese spontäne Gespräche sind mir mehr geholfen, als die sogenannte professionelle Hilfe. Dort war mehr die Echheit, die Seele.

Hm. Offensichtlich hat die Therapeutin damals das getan, was manche Therapeuten tun; ihr offenes Ohr sich gut bei Dir bezahlen lassen durch Geld.

Die auf ewig verlorene Jugend? Hm. Einerseits sprichst Du von Heimatschmerz, aber sobald jmd. Dich (wie ich z.B.) animiert genau sich den Schmerz anzusehen; also die 11 Jahre Unterschied sich bewusst zu machen; was sich jetzt alles verändert hat; ob Deine Schule noch steht, ob es den Kindergarten noch gbit, usw... sobald Dir also jemand wie ich z.B. mal nahelegt, sich den Schmerz anzusehen, sagst Du "ich will es eigentlich nicht" - also läufst Du weg, vor dem, was Du selber hier mehrfach als Schmerz mir deutlich gemacht hast.

Das ist etwas widersprüchlich, dass jmd. der von Heimatschmerz spricht, dann davor wegläuft, wenn jmd. ihm rät sich seine Heimat, seinen Schmerz anzusehen.

Es ist nur bedingt widersprüchlich, weil die Menschen oft dann flüchten, wenn es darum geht, ihr Problem oder Thema anzugehen.

Denn wenn Du evtl. Erleichterung und Wissenszuwachs für Deinen Heimatschmerz durch einen Besuch dort erfahren würdest, dann hättest Du keinen Schmerz oder einen geringeren Schmerz mehr.

Die Stelle in Deinem Gehirn/ Verstand, die Dir immer sagt "Heimatschmerz fühlen", diese Stelle wäre nach Deinem Besuch evtl. arbeitslos.

Und daher verstehe ich, dass Du es "eigentlich" ablehnst ( wie Du schreibst), die alte Heimat aufzusuchen.
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Vieles verändert sich im Laufe der Zeit, Igor. Vermutlich haben auch die Geschäfte, Gebäude usw. sich verändert.

Wenn Du das erste Mal nach Deiner Emigration nun zurückkehren würdest ( ohne Deine Therapeutin zu besuchen), und Dich auf dem Bazar, im Supermarkt und generell in der Gegend umsehen würdest; ich wette, Du würdest manche Dinge verändert vorfinden.

Es ist selbst in einem kleinen Stadtteil ( eher ländlich) einer Großstadt, wo ich früher gewohnt hatte, mittlerweile so, dass dort probiert worden ist, mehr Einkaufsmöglichkeiten, Einkaufshäuser usw. zu errichten.

Wenn Du also Dich deiner "ewig verlorenen Jugend" stellen wolltest, so vermute ich stark, wirst Du viel mehr als Deine "verlorene Jugend" dort finden.

Du wirst die Veränderungen der letzten 11 Jahre dort erleben. Und wenn Du eine Veränderung erlebst, dann kannst Du zwar immer noch probieren, Deiner Jugend nachzutrauern usw... ; aber letztlich, durch das veränderte Stadtbild wirst Du sehen, dass sich auch die Stadt über die Jahre verändert hat.

Somit ist ein Besuch in Kiew eine Aktualisierung der jetztigen Umstände dort. Selbst wenn Du hoffst, es wäre dort alles so wie früher; und Du könntest etwas "hinterhertrauern" - ich vermute stark, dass die Veränderungen der letzten Jahre auch vor Kiew keinen Halt gemacht haben. Du würdest zwar Dir eine Stadt ansehen; aber vielleicht auch denken : "meine Heimat hat sich verändert" - und wenn Du das stark verinnerlichen würdest, dann könntest Du vielleicht auch besser mit dem Gedanken leben, hier zu sein.

Ist eine Vermutung von mir.
 
Zuletzt bearbeitet:
Adwaita-Lehrer oder Zen-Buddhyst? Das wärs noch 🙂 Danke dir!

Das eigene-Ich, das bist du Igor. Es existiert nicht irgendwo anders. Lediglich du als Kern bestehst aus vielen Schichten, eines davon ist dein Kern-Ich, dein Ursprung, dein Anfang und dein Ende. Doch diese Werte trägst du bereits in dir, deines Kern-Ichs. Du brauchst nicht irgendwo im Universum nach dem Tod dem Ich gegenüber zu stehen. Du bist dieses Ich. Anders erklärt nimm deinen Körper. Dein Körper im Gesamten bist du/dein Ich. Deine Zellen haben allerdings auch ein Bewustsein sie leben und bilden deinen gesamten Körper. Diese Zellen, das bist du.

Das ist wie die fast stumme aber die unbeschreibliche Melodie tief im deinem Herzen
Genau, du kannst sie nicht hören und auch nicht sehen. Aber du kannst sie spüren und du kannst ihr dennoch folgen. Hast du schön gesagt! 🙂

Das könnte dein weiterer Ansporn sein, zu finden wonach du suchst.
 
Das ist wie die fast stumme aber die unbeschreibliche Melodie tief im deinem Herzen, und du kannst es nicht erfassen, nicht begreifen, nicht festhalten. Wer weiss, wahrscheinlich, das ist die Stimme unserer innerer Heimat, der einziger Heimat, wovon wir kommen und wohin wir gehen.

...Und wenn sie mal durchbricht und auf einmal kurz zu hören ist, dann ist sie so wunderschön, so tief berührend, beinah erschütternd, dass es in mir weh tut... Es ist der einzige Schmerz, der mich beglückt, glaub ich..

Deshalb ist es vielleicht besser, dass wir sie nicht immer hören, oder nur sehr leise - solange wir hier leben, auf dieser Erde und ihrer Stimme lauschen müssen... Doch vielleicht ertönt diese Melodie mit aller Kraft, im Moment unseres Todes und begleitet uns bei diesem Übergang..? Das wäre schön.

Danke Igor für diesen Gedanken 🙂

L.G. Lena
 
Zuletzt bearbeitet:
Das hast du echt verdammt wunderschön ausgedrückt, Lena! Aber, Lena, eigentlich, was wir unter dem Tod verstehen, ist oder könnte nur der Übergang in den anderen Zustand sein. Wie mit der raupe und dem Schmetterling. Nichts geht verloren. Das Leben breitet sich aus, aber sie erscheint in den anderen Gestalten, auf den anderen Ebenen. Und das wissen wir auch, aber nicht mit dem Kopf. Wir sind die fallende Engels, und mit dem Tod wir erlangen unseren Himmel, aber als der Hintergrund er ist immer da, wie die Sonne ist immer da, wenn wir sie hinter der Wolken nicht sehen manchmal. So "nehme" ich es "wahr". Ist es wirklich wahr, weiss ich nicht, aber hoffe.
 
Ja, nichts geht verloren - das endecke ich auch immer mehr, Igor! Genauso, wie du es beschreibst. Es tröstet, erleichtert so..

Ich will daran gauben. Ich will vertrauen. Ja, daran zu vertrauen - ist Glauben!

(du hast es auch echt verdammt schön ausgedrückt 🙂 😉)
 
Wenn Du also Dich deiner "ewig verlorenen Jugend" stellen wolltest, so vermute ich stark, wirst Du viel mehr als Deine "verlorene Jugend" dort finden.
@Bonus-Level. Nein, ich weiss, ich finde nur meine Errinerungen, sogar die Gebäuden sehen dort jetzt anders aus, nicht nur die Leuten. Wahrscheinlich, ich wollte meinen Traum nicht zerstören. Meine Jugend ich kann nicht zurückgewinnen, aber das innere schöne Bild ich kann behalten.
Sogar damals, in 2001 viele Leute wollten mit mir kein Russisch reden, einige machten so Gesichte, als ob mich absolut nicht verstehen, aber ich fragte nur die Namen der Strassen, .....ein Mann zuckte die Schultern, aber dann, rein zufällig, ich entdeckte das Schild, das war die Strasse, auf der ich stand. Dann ich wurde im Strassenbahn bestrafft, irgendwie ich habe es nicht fertiggebracht, sofort das Ticket zu kaufen.
Und meine Therapeutin hat mir einige Pillen für 20 Dollar angedreht. Sie dachte, wenn ich jetzt in Deutschland lebe, dann ich sitze auf dem sack mit der Kohle.
Nein, wollte nicht mehr. Meine Frau besucht die Verwandte dort, sie erzählt mir, wie es dort geht. Ich schaue auch das russische TV nicht, habe keine Lust, ich bevorzuge ARTE oder 3SAT. Das betrifft auch meine russische Bekannte.
Ich habe nicht so viele Wünsche mit Ihnen zu kommunizieren, sie leben wie im Hetto, abgeschirmt. Die Mehrheit.
Und zwischen den Einheimlichen ich fühle mich wie der Fremdkörper, nicht zu ihnen gehörend. Also das erklärt ein bisschen mehr meine Einsamkeit.

LG.

Igor.
 
@Bonus-Level. Nein, ich weiss, ich finde nur meine Errinerungen, sogar die Gebäuden sehen dort jetzt anders aus, nicht nur die Leuten. Wahrscheinlich, ich wollte meinen Traum nicht zerstören. Meine Jugend ich kann nicht zurückgewinnen, aber das innere schöne Bild ich kann behalten.
Sogar damals, in 2001 viele Leute wollten mit mir kein Russisch reden, einige machten so Gesichte, als ob mich absolut nicht verstehen, aber ich fragte nur die Namen der Strassen, .....ein Mann zuckte die Schultern, aber dann, rein zufällig, ich entdeckte das Schild, das war die Strasse, auf der ich stand. Dann ich wurde im Strassenbahn bestrafft, irgendwie ich habe es nicht fertiggebracht, sofort das Ticket zu kaufen.
Und meine Therapeutin hat mir einige Pillen für 20 Dollar angedreht. Sie dachte, wenn ich jetzt in Deutschland lebe, dann ich sitze auf dem sack mit der Kohle.
Nein, wollte nicht mehr. Meine Frau besucht die Verwandte dort, sie erzählt mir, wie es dort geht. Ich schaue auch das russische TV nicht, habe keine Lust, ich bevorzuge ARTE oder 3SAT. Das betrifft auch meine russische Bekannte.
Ich habe nicht so viele Wünsche mit Ihnen zu kommunizieren, sie leben wie im Hetto, abgeschirmt. Die Mehrheit.
Und zwischen den Einheimlichen ich fühle mich wie der Fremdkörper, nicht zu ihnen gehörend. Also das erklärt ein bisschen mehr meine Einsamkeit.

LG.

Igor.

Und wie fühlt sich Dein "Heimatschmerz" jetzt an, wenn Du solche Sätze als Antwort schreibst?
 
Und wie fühlt sich Dein "Heimatschmerz" jetzt an, wenn Du solche Sätze als Antwort schreibst?
Lieber Bonus-Level, du wolltest mich doch nicht festnageln? Lach...🙄
Als ich noch kein 4 war, mein Opa war sehr krank. Er hatte den Schlaganfall, hinkte mit dem Stock, im seinem Zimmer war der dicke Geruch von der Medikamenten. Und dann er war ..weg. Und ich habe meine Oma gefragt:"Wo ist doch der Opa?" Sie streckte die Hand aus und zeigte oben, zum Himmel. Bis heite ich erinnere das Bild, das im meinem Gedächtnis wie eingeprägt war: Das Blaue und die kräuselte Wolken dazwischen". Die Weite ohne Grenzen.
Die bodenlose Tiefe. Das war das Leben lang meine innere Heimat. Besonders ich als Kind war, ich war Schwärmer und betrachte die Sterne ...und träumte auch davon, meine einzige Liebe dort zu finden. Ich war echt wie nicht vor diesen Welt. Wenn du wolltest mich als den durchschnittlichen Ausländer betrachten, um seine Probleme besser zu verstehen, dann ich gehöre bestimmt nicht zu dieser Kategorie.
Und (Daniel, habe dich auch gelesen, danke!), als das Kind schon ich spürte, dass es so gleichsam das andere Welt oder das andere Leben gibt, es ist hier, auf dieser Erde, nur die Übergang-Station. Und sogenannte Meine Person als Igor ist wie die verschiedene Schichten, aber hinter diesen Schichten man findet nichts. Oder alles, Bonus-Level, das weiss ich (noch) nicht.
Wenn ich es richtig erinnere, M.Heidegger schrieb über unseres "Hinaus-ge-worfen". Genau das ich immer intuitiv spürte. Meine Dazu-nicht-Gehörigkeit. Im diesem Zusammenhang der Begriff "Heimat" hat die Bedeutung , wie es in meistens Duden steht, für mich verloren.
Eher, es ist das Auge in Zentrum des Zyklons, die totalle Stille in der Mitte des tosenden Ozeans. Der innere Zustand, also.
LG.
Igor.
 
Lieber Bonus-Level, du wolltest mich doch nicht festnageln? Lach...🙄
Als ich noch kein 4 war, mein Opa war sehr krank. Er hatte den Schlaganfall, hinkte mit dem Stock, im seinem Zimmer war der dicke Geruch von der Medikamenten. Und dann er war ..weg. Und ich habe meine Oma gefragt:"Wo ist doch der Opa?" Sie streckte die Hand aus und zeigte oben, zum Himmel. Bis heite ich erinnere das Bild, das im meinem Gedächtnis wie eingeprägt war: Das Blaue und die kräuselte Wolken dazwischen". Die Weite ohne Grenzen.
Die bodenlose Tiefe. Das war das Leben lang meine innere Heimat. Besonders ich als Kind war, ich war Schwärmer und betrachte die Sterne ...und träumte auch davon, meine einzige Liebe dort zu finden. Ich war echt wie nicht vor diesen Welt. Wenn du wolltest mich als den durchschnittlichen Ausländer betrachten, um seine Probleme besser zu verstehen, dann ich gehöre bestimmt nicht zu dieser Kategorie.
Und (Daniel, habe dich auch gelesen, danke!), als das Kind schon ich spürte, dass es so gleichsam das andere Welt oder das andere Leben gibt, es ist hier, auf dieser Erde, nur die Übergang-Station. Und sogenannte Meine Person als Igor ist wie die verschiedene Schichten, aber hinter diesen Schichten man findet nichts. Oder alles, Bonus-Level, das weiss ich (noch) nicht.
Wenn ich es richtig erinnere, M.Heidegger schrieb über unseres "Hinaus-ge-worfen". Genau das ich immer intuitiv spürte. Meine Dazu-nicht-Gehörigkeit. Im diesem Zusammenhang der Begriff "Heimat" hat die Bedeutung , wie es in meistens Duden steht, für mich verloren.
Eher, es ist das Auge in Zentrum des Zyklons, die totalle Stille in der Mitte des tosenden Ozeans. Der innere Zustand, also.
LG.
Igor.

Okay. ich gestehe ein, mir fehlt der Zugang offensichtlich zu Deinem vermeintlichen Leid. Demnach kann mein Lösungsansatz auch schlecht fruchten.

Demnach ist die Lösung durch Dich selber zu finden.

Ich werde wohl hier den Kontakt beenden; da ich erkenne, dass ich das Problem des Hinausgeworfen-Seins schlecht verstehe.

Es ist sehr emotional gelagert. Viele Gefühle und Erinnerungen prägen Deine Sichtweise auf die ehemalige Heimat.

Und wie Du selbst Deine emotional gelagerten Dinge lösen kannst, ohne dabei neue Schritte wagen zu müssen, kann ich mir schlecht erklären.

"Gleiche Verhaltensweisen erzeugen gleiche Ergebnisse" -> im Kontrast dazu ist die Definition von Wahnsinn: "Bei gleichem Verhalten ein völlig anderes Ergebnis zu erwarten".

Ich fasse zusammen, dass ich Dir trotz Bemühungen schlecht helfen kann; und maximal irgendwelche emotionalen Geschichten von früher in Dir auslöse.

Und somit erkenne ich an, dass es im Grunde ein "über-Früher-Sprechen" bei Dir ist; und weniger ein konkretes Bedürfnis nach aktuellem Handeln.

Das "über-Früher-Reden" ist Dein konkretes Handeln. Dein aktuelles Verarbeiten von Deinem Schmerz, der sich Dir selber unklar zeigt.

Ich bin sicher, Lenja, oder manch andere hier, haben vielleicht mehr Geduld und Ruhe - sowie Lust und Zeit, sich auf einen längeren Prozess von Gesundung über das Schreiben der Vergangenheit mit Dir auszutauschen.

Für mich wären in so einer Situation eher ganz konkrete Handlungen; wie ein Besuch der ehemaligen Heimat sinniger, als nur von dem zu erzählen, was mich im Kopf belastet.

Aber: ich bin jemand anderes, als Du , Igor; und ich kann mir kein Urteil darüber erlauben, was Du innerlich an Schmerz fühlst; und was davon wie am besten gelöst werden kann (über einen längeren Zeitraum).

Hätte ich wirklich die Geduld und neutrale Sachlichkeit in allen meinen Antworten Dir gegenüber, so wäre ich hier sicherlich etwas ähnliches wie ein unentgeltlicher Therapeut für Dich.

Diese Aufgabe und mögliche Verantwortung lehne ich dankend ab.

Lg

Bonus-Level
 

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F Lebensmüde - mit dem Gefühl / Zustand leben Leben 36

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