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Mein Freund tut mir nicht gut...

  • Starter*in Starter*in Kissandera
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    freund
Lieber Knuddel,

guten Morgen! Geh mal auf die Seite, die Cora68 empfiehlt. Der absolute Hammer!!!! Wie geht es Dir?

Sorry, Kissandera, dass wir hier einfach so reingequatscht haben. Geht das in Ordnung?
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Morgen alle zusammen,

ich bin schon fleißig am Lesen... der Link zu re-empowerment enthält viele interessante Texte. Zumindest konnte ich feststellen, dass mein Partner noch zu den harmlosen Fällen gehört... Einige der beschriebenen Taktiken treten bei ihm bisher gar nicht in Erscheinung.

Die Seite ist wirklich gut. Allerdings missfällt mir ein wenig, dass zu einseitig davon ausgegangen wird, dass der Täter immer auf der männlichen Seite sitzt. Auch wenn sich wohl prozentual mehr Männer als Frauen so verhalten fände ich es dennoch besser, die Formulierungen geschlechtsneutraler zu halten...

Interessanterweise habe ich beim Lesen der Seiten auch sofort überlegt, in wieweit es sein könnte, dass auch ich selbst das eine oder andere manipulative Verhalten an den Tag legen könnte. Ich würde behaupten, es kommt nicht allzu oft vor, aber möglicherweise macht man sich da ja was vor...

Nachtrag:
Jetzt bin ich nach längerem Lesen auf eine der besten Seiten dieses Links gestoßen: unter dem Titel "Miese Beziehungen - oder Wie konnte ich nur so dämlich sein" wird der Leser / die Leserin nämlich aufgefordert, sich selbst zu reflektieren und die eigenen Muster aufzuspüren, die dazu führen, dass man sich möglicherweise immer wieder in ähnlich problematischen Beziehungen wiederfindet.
 
Zuletzt bearbeitet:
So, jetzt melde ich mich auch mal wieder zu Wort.

Ich finde es überhaupt nicht schlimm, das ihr meinen Thread "an Euch gerissen" habt, ganz im Gegenteil. Zum einen freue ich mich, dass ich damit eine kleine Lawine losgetreten habe, weil ja ganz offensichtlich noch andere außer mir ähnliche Probleme haben und sich jetzt hier mit mir und anderen austauschen können.
Zum anderen habe ich durch die "Lawine" sehr viele Informationen bekommen, die für mich sehr wichtig sind.

Ich bin nach wie vor mit meinem Freund zusammen und ich habe nicht vor, mich von ihm zu trennen. Es mag Leute geben, die geringschätzig fragen, wieso ich mir das gefallen lasse. Diesen Leuten sei gesagt, dass ich eine sehr starke Persönlichkeit habe, die sich davon nur bedingt "runterziehen" lässt. Als ich dieses Thema gestartet habe, war ich an einem Tiefpunkt.

Am meisten bin ich immer noch erstaunt davon, dass das tatsächlich ein Krankheitsbild ist und dass es vielleicht die Möglichkeit gibt, dass meinem Freund geholfen wird. Leider ist er nicht bereit, eine Therapie zu machen. Jedenfalls nicht aus den richtigen Gründen. Seine letzte Beziehung ist an seinem Verhalten zerbrochen. Er hat zwar mal angeboten, eine Therapie zu machen, wenn ich das unbedingt wolle, aber ich fand, er müsse, wenn er schon eine Therapie machen will, das tun wollen, weil er selbst bereit dazu ist und der Ansicht, er brauche sie.

Mit Verstandesargumenten ist ihm nicht beizukommen, wenn er "austickt". Es scheint ihm egal zu sein, ob er mich mit seinem Verhalten verletzt oder nicht. Der Vorfall von letzter Woche hat mich so tief getroffen, weil ich ohnehin beruflich sehr viel um die Ohren habe und privat ja auch, durch die mir nahestehende Person, die ich gepflegt habe und ich so ausgepumpt war wie schon lange nicht mehr und zu allem Überfluss hab ich mir dann jeden Abend seine Vorwürfe anhören müssen.

Das größte Problem sehe ich darin, dass er selbst es nicht hören wollen wird, dass er wahrscheinlich eine narzisstische Persönlichkeitsstörung hat.
Ich poste das jetzt mal, ich bin gerade sehr aufgelöst, weil ich diesen "es gibt noch andere wie ihn und man weiß sogar warum sie sich so aufführen und du bist nicht verrückt"-Effekt habe.
 
Ach, noch was, Kissandera,

sprich ihn besser nicht auf die Störung an. Ich weiß, wie groß die Versuchung ist, weil Du so gerne was ändern möchtest. Doch falls wir hier mit unserer Diagnose richtig liegen, wird er dann unter die Decke gehen.
Bleib erst mal bei Dir.
 
So, nun hatte ich heute auch noch mal Gelegenheit nachzulesen, was ihr alle so zu dem Thema gepostet habt. Ich kann im Übrigen bestätigen, daß ich bei meinem neuen Freund EXTREM unter Eifersucht und Verlustängsten gelitten habe bzw. unter dem 'Gefühl, er verheimlicht mir Liebschaften' etc., mißtrauisch wurde, schon dachte, ich hab echt einen mächtigen Sprung in der Schüssel. So etwas war mir bis dahin vollkommen fremd. Ich meine, ich bin 42, war schon mal 10 Jahre verheiratet, ich denke, WENN man die Anlage zu extremer Eifersucht hat, dann hätte sich das doch schon mal früher bemerkbar gemacht.
Ich glaube, mich hat seine 'Lebenseinstellung' verunsichert, daß es 'ihm reiche, daß wir uns lieben'. Alles weitere, mein Umgang z.B., mein 'anderes' Leben (alles, was ich halt ohne ihn mache oder mit wem!) ist ihm total unwichtig. Er sagt das aber immer so, als wolle er damit im Grunde FÜR SICH diese Freiheiten haben, wißt ihr, ich hab dann das Gefühl, er möchte nicht, daß ich mich 'in sein Leben' einmische. Zu Beginn unserer Beziehung war er noch so drauf, daß er mir auch allen Ernstes erzählt hat, ich könne ja 'auch mal mit einem anderen Mann schlafen, das würde er nicht persönlich nehmen'. Hart oder? Inzwischen ist er soweit, daß er mich bittet, so etwas niemals zu tun, weil ihn das sehr verletzen würde. Aber daß er eifersüchtig ist, so etwas würde er NIEMALS zugeben. ER hat doch keine niederen Gefühle wie Eifersucht, Neid, Aggression etc.!!! Er glaubt, ein ganz besonderer Mensch zu sein, mit ganz außergewöhnlichen Anlagen, gäbe es mehr Menschen wie ihn, hätten wir keine Kriege mehr usw. *gg*

Naja. Wie gesagt, er HAT auch ganz viele gute Seiten an sich, für die ich ihn wirklich sehr schätze. Und ich kann erkennen, daß er sich entwickelt. Er hat den Willen, sich emotional und spirituell weiterzuentwickeln. UND er kann sich mitteilen und ist gesprächsbereit. Hey, die Männer in meinem Leben, die so etwas wirklich konnten, kann ich an einer Hand abzählen... 🙂
 
Besonders der link-Hinweis von Cora.... Alles, was auf dieser Seite steht, hab ich mit meinem Ex erlebt (wir waren über 10 Jahre zusammen) und ich bin jetzt noch dabei, die Wunden zu lecken.

Ja, als ich diesen Link entdeckt hatte, kam ich auch aus dem "Staunen" erst mal nicht heraus... zum Glück war ich da schon geschieden (nach 19 Jahren Beziehung).

Keine Ahnung, ob ich mich früher getrennt hätte, wenn ich diese Seite schon gekannt hätte. Wahrscheinlich hätte ich mir gesagt, dass alles doch gar nicht so schlimm ist, dass wir das schon schaffen (was eigentlich?) und dass wir so viele gemeinsamen Höhen hatten, dass man naturgemäß finstere Täler einkalkulieren muss.

Ich hätte/habe mich schuldig gefühlt, dass ich in so einer Beziehung nicht mehr glücklich sein kann. Aufgrund meines eigenen Unvermögens... völliger Schwachsinn natürlich.
 

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