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Weiß gar nicht wann das war. Na ja, muß ich jetzt mal mit dem Erbe verrechnen. Asche kann man ja nicht mehr haftbar machen.Oh ja, 7 Mark waren mal viel Geld. Da hat der Liter Benzinmischung fürs KKR noch 60 Pfennig gekostet. Oder so. ( und zweimal hat man die Säule ( 2 Liter ) noch aufgepumpt, wenn die Oma weggesehen hat )
 
Lesen ist nicht so deine Strärke? Es wurde mehrmals schon geschrieben, das dadurch die Schule vernachlässigt wird und die Erholungsphasen zu kurz kommen.

DU scheinst hier aber auch nicht alles zu verstehen : Es gibt jede Menge junge Menschen, die neben der Schule jobben und trotzdem gut mitkommen und erholt sind !!!! Wie schwer ist es, das zu begreifen ???

Ich kenne einige Kinder, die das gerne ( in einem gewissen Rahmen ) tun, einfach um finanziell unabhängiger zu sein oder um zu sparen etc.

Sicher arbeiten sie nicht jeden Tag stundenlang nach der Schule, sondern gelegentlich. Und z.B 150€ mehr sind für Teenies durchaus ok.

Jetzt verstanden ?

Zuza
 
DU scheinst hier aber auch nicht alles zu verstehen : Es gibt jede Menge junge Menschen, die neben der Schule jobben und trotzdem gut mitkommen und erholt sind !!!! Wie schwer ist es, das zu begreifen ???

Ich kenne einige Kinder, die das gerne ( in einem gewissen Rahmen ) tun, einfach um finanziell unabhängiger zu sein oder um zu sparen etc.

Sicher arbeiten sie nicht jeden Tag stundenlang nach der Schule, sondern gelegentlich. Und z.B 150€ mehr sind für Teenies durchaus ok.

Jetzt verstanden ?

Zuza

Zwischen mitkommen und seinen schulischen Verpflichtungen nachkommen ist aber immer noch ein großer Unterschied.
Ich sage ja an sich gar nichts dagegen, habe ich auch nicht anders gemacht.
Aber es ging darum, dass man seinem Kind etwas bieten kann. Und darunter verstehe ich unter anderem, dass es seinen schulischen Verpflichtungen vollständig nachkommen kann ohne, dass es z.B. auf ein Handy verzichten muss.
Denn, was viele vergessen ist, dass die Schule nicht nur aus Hausaufgaben und Tests besteht. In jedem Fach wird jede Stunde mündlich ausgefragt. In jedem Fach sind jeden Tag unangekündigte schriftliche Abfragen möglich. Und das völlig unabhängig davon, ob man an diesem Tag schon ausgefragt wurde, eine Stegreifaufgabe/Ex, eine Kurzarbeit oder gar eine Schulaufgabe geschrieben hat. Es dürfen lediglich an einem Tag nicht mehr als eine Kurzarbeit/Schulaufgabe geschrieben werden. Es gibt allerdings keine Begrenzung auf die Woche und es ist nicht gerade selten, dass 4 Kurzarbeiten/Schulaufgaben in einer Woche geschrieben werden. Dennoch darf an jedem Tag ausgefragt und Stegreifaufgaben geschrieben werden.
Wie schon wo anders geschrieben: Wir hatten bis zu 10 Schulstunden an einem Tag. Das sind 10 Fächer, in denen zu 100% mindestens einer der Schüler abgefragt wird, wenn nicht sogar mehrere oder gar alle (Stegreifaufgabe). Wenn man 3 Tage hintereinander 8-10 Stunden Unterricht hat bleibt da wenig Zeit, ich denke dem sollte mir jeder zustimmen können.
Und jetzt kommt es ganz auf die Einstellung des Schülers an. Entweder reicht es mitzukommen und halbwegs gute Noten zu schreiben. Oder man will in der Schule wirklich etwas erreichen.
Die erstere Gruppe hat es natürlich leicht.
Ich gehörte zur letzten Gruppe und habe mich jeden einzelnen Tag auf alle Stunden am nächsten Tag vorbereitet. Das heißt, ich habe nach 9 Stunden Unterricht auf alle 10 Fächer am nächsten Tag gelernt. Ich habe jedes mal allein meine Hausaufgaben gewissenhaft gemacht. Und dann war der Tag rum. An den Wochenenden wurde dann durchgehend auf die bevorstehenden Kurzarbeiten und Schulaufgaben gelernt. Es gab keine freie Minute, stand nicht mindestens eine 13 (1-) auf dem Zettel war ich unzufrieden. Und wenn ich mal eine freie Minute hatte, dann ging die für meine damalige Beziehung drauf.
So lange bis ich nebenbei arbeiten ging. Dann wurden keinerlei Hausaufgaben mehr angefertigt, höchstens abgeschrieben. In dem einen Fach habe ich bereits auf das nächste gelernt, war also in den Unterrichtsstunden nie anwesend, weil ich immer nur nachgeholt habe, was die anderen in den vorherigen Stunden gelernt haben. Für meine Beziehung hatte ich keine Zeit mehr, sie ist gescheitert. Die Noten wurden schlechter. Somit habe ich zum Abschlussjahr hin wieder mit dem Arbeiten aufgehört. Ich hatte mein Ziel, einen Schnitt von mindestens 1,x.
Es gibt eben auch solche Kinder, die sich in der Schule wirklich anstrengen, die dort sehr viel Leistung erbringen.
Das wollen nur besonders die Erwachsenen nicht sehen. Wenn ich mich in meiner damaligen Klasse umschaue, dann fallen mir da auf die Schnelle mindestens 2 weitere Leute ein, die genauso viel gelernt haben wie ich und noch ein paar weitere, die das nicht ganz so extrem gemacht haben. Das ist also eindeutig keine Seltenheit.
In Haupt- und Realschulen ist das eher seltener, dass man sich so dermaßend ins Zeug legt. Auf dem Gymnasium oder ähnlichen Schulen ist das schon häufiger.
Sicher, solche "Streber" wie ich sind nicht die Mehrheit. Aber besonders wenige sind wir jetzt auch nicht.
Wenn ein Kind jetzt nicht so der "Strebertyp" ist wie ich und es daher akzeptieren kann seine schulischen Pflichten nicht (vollständig) nachzukommen, dann ist das ja okay. Dann soll es ruhig arbeiten gehen.
Aber das Thema war immer noch: Kann man dem Kind mit H4 was bieten?
Und darunter verstehe ich, dass das Kind sich eben auch vollkommen auf die Schule konzentrieren kann, wenn es das möchte, ohne großartige Einbußen im Lebensstandard zu haben.
Das bedeutet nicht, dass ich die Arbeit nebenher verteufle. Wenn es das Kind so will, dann ist das auch okay.
Aber besonders bei H4 wird der Lebensstandard beeinträchtigt, wenn man nicht an allen Ecken und Enden spart oder das Kind nicht arbeiten geht, weil es sich eben auf die Schule konzentrieren möchte.
Von Urlaub usw. brauchen wir erst gar nicht reden, denn Urlaub ist kein Urlaub, wenn man Verwandte besucht. Im Urlaub will man doch seine Ruhe und nicht mit der Sippschaft ständig auf einem Haufen hocken. Sicher, man kann untertags was unternehmen. Aber wenn man abends zurück kommt, dann sind die immer noch da. Das erfüllt für mich zumindest nicht den Sinn des Urlaubs. Man kommt raus, ja. Aber einen richtigen Urlaub hat man nicht.
Und deshalb sage ich eben ganz klar, dass das Kind kein schlechtes Leben hat, aber man dem Kind nicht wirklich etwas bieten kann.
 
Also ich habe kein Problem damit, Familie usw. zu besuchen. Bei ca. 450 km Unterschied sehe diese ja auch kaum und kann folglich nur selten etwas mit meinen Neffen unternehmen. Dann mache ich doch gerne bei meiner Familie Urlaub, vor allem weil diese in einer schönen Region in unserem Land wohnen. Für die Hin- und Rückfahrt mit der Bahn nehme ich immer das Sparticket für jeweils 29,00€. Wenn ich vor Ort bin kaufe ich dann auch mal ein, damit ich nicht das Gefühl, ich lebe dort nur auf deren Kosten, bekomme.

Oder demnächst fahre ich mit einem Bekannten für wenig Geld für ein paar Tage zelten. Der Zeltplatz ist klein, ruhig gelegen und kostet für uns zwei 10,50€ die Nacht. Die Landschaft dort lädt zum Wandern ein, es gibt viel zu sehen und direkt neben unserem Urlaubsziel ist die Grenze zu einem anderen Land. Die Hin- und Rückfahrt mit der Deutschen Bahn kostet uns insgesamt 60,00€. Für Nahrungsmittel und anderes planen wir 50,00€. Dann wollen wir noch ein Event besuchen, der Eintritt für dieses kostet uns im Vorverkauf insgesamt ca. 35,00€. Fahren wir vier/fünf Tage machen wir Urlaub für ungefähr 200,00€. Ist man, bestehend aus zwei Erwachsenen und zwei Kindern, eine Familie - kann man ein ganzes Jahr lang jeden Monat 10,00€ von seinem HartzIV bei Seite legen und auch einmal zelten fahren..

Als ich das letzte Mal in der Klinik war, kam mein Bekannter für die letzten drei Tage hoch bzw. hat mich abgeholt. Da ich in der Klinik war, benötigte ich kaum Geld, so dass ich ihm diesen kleinen Urlaub als Dank bezahlte. Er hat in einer kleinen Pension geschlafen und wir haben etwas unternommen, wenn ich keine Therapie hatte. Er durfte auch für wenig Geld mit in der Klinik Abendbrot essen. Und wir waren sogar auf Sylt in Westerland und haben uns die Nordsee angesehen. Ein Traum!

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Also ich habe kein Problem damit, Familie usw. zu besuchen. Bei ca. 450 km Unterschied sehe diese ja auch kaum und kann folglich nur selten etwas mit meinen Neffen unternehmen. Dann mache ich doch gerne bei meiner Familie Urlaub, vor allem weil diese in einer schönen Region in unserem Land wohnen. Für die Hin- und Rückfahrt mit der Bahn nehme ich immer das Sparticket für jeweils 29,00€. Wenn ich vor Ort bin kaufe ich dann auch mal ein, damit ich nicht das Gefühl, ich lebe dort nur auf deren Kosten, bekomme.

Oder demnächst fahre ich mit einem Bekannten für wenig Geld für ein paar Tage zelten. Der Zeltplatz ist klein, ruhig gelegen und kostet für uns zwei 10,50€ die Nacht. Die Landschaft dort lädt zum Wandern ein, es gibt viel zu sehen und direkt neben unserem Urlaubsziel ist die Grenze zu einem anderen Land. Die Hin- und Rückfahrt mit der Deutschen Bahn kostet uns insgesamt 60,00€. Für Nahrungsmittel und anderes planen wir 50,00€. Dann wollen wir noch ein Event besuchen, der Eintritt für dieses kostet uns im Vorverkauf insgesamt ca. 35,00€. Fahren wir vier/fünf Tage machen wir Urlaub für ungefähr 200,00€. Ist man, bestehend aus zwei Erwachsenen und zwei Kindern, eine Familie - kann man ein ganzes Jahr lang jeden Monat 10,00€ von seinem HartzIV bei Seite legen und auch einmal zelten fahren..

Als ich das letzte Mal in der Klinik war, kam mein Bekannter für die letzten drei Tage hoch bzw. hat mich abgeholt. Da ich in der Klinik war, benötigte ich kaum Geld, so dass ich ihm diesen kleinen Urlaub als Dank bezahlte. Er hat in einer kleinen Pension geschlafen und wir haben etwas unternommen, wenn ich keine Therapie hatte. Er durfte auch für wenig Geld mit in der Klinik Abendbrot essen. Und wir waren sogar auf Sylt in Westerland und haben uns die Nordsee angesehen. Ein Traum!

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Das kommt halt drauf an ob man seine Familie leiden kann und wie man sich seinen Urlaub vorstellt.
Abgesehen davon, dass ich den Teil meiner Familie, der weit weg wohnt hasse würde ich das auch sonst nicht wollen. Im Urlaub will ich wirklich meine Ruhe, auch mal andere Länder kennen lernen.
Kleiner Tipp fürs Zelten: Wenn man einfach nach Lust und Laune los fährt/läuft und auf der ländlichen Gegend jemanden fragt, ob man nicht auf seinem Grund zelten könnte (direkt am See, Waldrand, ...), dann kommt man da deutlich billiger weg (i.d.R. gratis, aber 5€ haben wir immer als Danke gegeben) und meist ist man auch an viel viel schöneren Orten als wenn man auf Campingplätzen ist.
 
Natürlich ist es situationsabhängig, kann ich ja auch verstehen. Wir haben uns auch Gedanken darüber gemacht, im Wald zu zelten. Da wir aber nicht wissen, ob dies in Deutschland rechtlich erlaubt ist, lassen wir dies lieber.
 
Natürlich ist es situationsabhängig, kann ich ja auch verstehen. Wir haben uns auch Gedanken darüber gemacht, im Wald zu zelten. Da wir aber nicht wissen, ob dies in Deutschland rechtlich erlaubt ist, lassen wir dies lieber.
Wildcampen ist so weit ich weiß verboten.
Wir waren damals mitten in der Pampa in einer wunderschönen Gegend. Da war nur ein einziger Bauernhof, direkt am See. Da haben wir dann eben nachgefragt, ob er denn etwas dagegen hätte. Er meinte, das sei kein Problem. Und mit der Erlaubnis des Grundstückbesitzers ist das ja dann kein Problem mehr.
Also je nach dem wo ihr nächstes Mal seid könnte das eine günstigere Alternative sein. Zudem kommt man einfach an ruhige Plätze, die kaum einer zuvor gesehen hat. Und wenn man sie richtig auswählt (wir hatten damals echt Glück), dann gibt es kaum einen schöneren Ort. Irgendwen findet man immer, der ja sagt.🙂
 
im bezug auf das wildcampen, habe ich einmal gehört, dass die rechtslage von bundesland zu bundesland unterschiedlich ist. aber es kommt für uns wie gesagt nicht in frage. ich hätte angst davor, dass plötzlich ein tier oder jemand anderes vor dem zelt steht. mir ist dies zu gefährlich. ich könnte nicht ruhig schlafen. immer in erwartung.
 
Wir haben uns auch Gedanken darüber gemacht, im Wald zu zelten. Da wir aber nicht wissen, ob dies in Deutschland rechtlich erlaubt ist, lassen wir dies lieber.

Ich mache Radtouren und übernachte dann immer dort wo ich gerade am Abend angekommen bin. Einfach wild campieren ist nicht erlaubt, aber eine Nacht nen Biwak sagt dann auch keiner was, wenn man nicht gerade noch unfreundlich, die Stelle wie nen Saustall aussieht oder sonstwie negativ rüberkommt.
Bei Leuten in der Nähe nachfragen und auch nur mal Bescheid geben, ergab schon öfter den Hinweis wo es geschützter ist usw. 😀 (Und jetzt nach den S-Ferien gibt es viele Einmal-Sachen in Ebay sehr günstig von den 'echten' Campern!)
Grüssle

PS: [ruhig schlafen usw.] Die ersten Male hab ich mir auch fast in die Hose gemacht, aber das lässt nach. Der Schlaf verändert sich so, dass du eh wach wirst, wenn es gefährlich wird. So'n "Tierchen" greift in unseren Breiten nicht an, sondern schnüffelt nur was da so komisch riecht. 😕
 
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