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- Mein / euer Leben mit wenig Geld -

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Ich kann manche hier echt nicht verstehen.
Mag ja sein, dass nicht jeder fürs Gymnasium geeignet ist oder es auch gar nicht machen will und sich daher leichter tut einem Nebenjob nachzugehen. Aber ich verstehe unter "ich kann meinem Kind etwas bieten", dass ich ihm tatsächlich etwas bieten kann. Auch in dem Fall, wenn sich das Kind quasi Tag und Nacht auf den Hintern setzt und lernt um einen NC von 1,0 zu erreichen. Wäre bei z.B. einem Medizinstudium empfehlenswert.
Ich habe nicht die Einstellung: Fällt mir nicht leicht, also lasse ich es. Wenn ich ein Ziel habe, dann boxe ich mich so lange durch bis ich es erreicht habe. Diese Option wünsche ich mir auch für mein Kind.
Da will ich meinem Kind dennoch etwas "Luxus" gönnen können, wie ein Smartphone. Wie gesagt, es muss kein iPhone sein. Es muss nicht mal ein neues Handy sein. Nur mache ich das nicht abhängig davon ob mein Kind arbeitet. Ich verstehe unter etwas bieten, dass es vor allem seine Schullaufbahn ohne unnötige Ablenkungen durchlaufen kann. Das Kind kann immer noch etwas zu seinem Luxus beitragen. Das Geld, das es von Oma und Opa bekommt muss es dann halt sparen. Es lernt so immer noch den Umgang mit Geld.
Ich habe es damals ganz einfach gelernt: Alle paar Wochen gabs nen 50er oder 100er,. Davon musste ich mir meine Kleidung kaufen, Frisör, Kosmetik, das Essen in der Schule, Schulweg (Zug, Bus), Hobbys und ab und an Einkaufen. Wenn gerade wieder viel an nötigem Zeug angefallen ist, dann gab es wieder mehr. Ansonsten hieß es meinerseits: Nein, ich brauche das Geld momentan nicht.
Entweder das Kind kommt damit hin oder nicht. Kommt es damit nicht hin, dann hat es halt Pech gehabt. Dann muss es bis zum nächsten Mal ohne Geld auskommen und eventuell mit Kürzungen (für Fixkosten) rechnen, bis es dazu in der Lage ist, sich das Geld so aufzuteilen, dass es auch bis zum nächsten Mal für Fahrtkosten und Essen reicht und im Idealfall noch ein wenig auf der hohen Kante für Notfälle bleibt.
Dadurch bekommt das Kind auch ein Gespür für Geld, lebt nicht so verschwenderisch. Es lernt, wie viel es etwa im Monat ausgibt und wie viel es somit auch verdienen muss. Wie es ist hinter dem Schreibtisch zu hocken oder Stahlträger rum zu schleppen, das lernt es dann schon noch früh genug in der Arbeit.
Daher eben meine Meinung: Mit ALG2 kann man einem Kind nur dann etwas bieten, wenn man an anderen Ecken extrem spart. Aber Erziehung ist und bleibt den Eltern überlassen, jeder soll seine Meinung darüber haben.

Also ich benötige kein überteuertes nerviges Smartphone oder anderes Gerät.

Gerade in der Schule sollte man die Dinger verbieten.
Diese lenken ab und sind nervig.
Mich hat es schon genervt, dass einzelne Leute es nicht einmal schaffen, ihren Ton bei Nachrichten von WhatsApp auszustellen und damit anderen Menschen auf die Nerven gehen.
Oder wenn man sich mit jemanden trifft, gibt es Leute, die die gesamte Zeit am Handy hängen.

...

Nun ja. Wollen wir es vielleicht dabei belassen.

Wie denkt ihr eigentlich über Kostegeld, wenn sich ein Kind in Ausbildung befindet und zu Hause wohnt?
Es gibt Leute, die sagen, dass das Kindergeld ausreichend sein müsste; aber andere wiederum verlangen von ihren Kindern noch zusätzlich Kostegeld.
Sie sind in Schulen verboten. Nicht mal in der Pause darf man sie nutzen.
Und man bekommt gebrauchte Smartphones bereits für 100€, wenn man sich nicht so einen Schrott holt wie ich. Klapphandys kosten i.d.R. auch zwischen 30 und 80€.
Also so teuer sind die nicht, wenn man nach Schnäppchen sucht und sich mit einem gebrauchten zufrieden gibt.
Aber egal. Spätestens wenn das Kind 18 ist und in der Ausbildung steckt sollte es auch einen Teil zur Miete beitragen. Finde ich zumindest. Schließlich vermindert sich dann die Unterhaltspflicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kostegeld ist überflüssig, die Kinder sollen das Geld lieber sparen, für die erste eigene Wohnung, ein Auto und den Füherschein.

Wenn die Eltern noch H4 beziehen wird die Kohle eh angerechnet, was ne absolute Unverschämheit ist, als ab da die Kinder was dafür könnten.
 
Kostegeld ist überflüssig, die Kinder sollen das Geld lieber sparen, für die erste eigene Wohnung, ein Auto und den Füherschein.

Wenn die Eltern noch H4 beziehen wird die Kohle eh angerechnet, was ne absolute Unverschämheit ist, als ab da die Kinder was dafür könnten.
Dem oberen stimme ich je nach Situation zu. Kommt halt darauf an, was die Eltern springen lassen. Viele übernehmen ja den Führerschein. Ist das der Fall, dann kann das Kind bzw. der mittlerweile Erwachsene durchaus eine kleine Leistung erbringen, die dem eigenen Einkommen entspricht. Wer in der Ausbildung keine 400 verdient kann natürlich keine 200€ aufbringen. 25-50 wären dann denke ich schon angemessen und tun auch nicht so weh.
Wird sonst allerdings absolut nicht weiter bezuschusst, dann finde ich auch das Kostgeld sinnlos.

Dem unteren stimme ich absolut zu. Das ist ganz simpel und einfach eine Frechheit. Der Steuerzahler trägt H4, somit tut dies auch das Kind, wenn es arbeiten geht. Allerdings kann das Kind doch genauso wenig dafür, dass es in einer Familie mit H4 aufwächst, wie jeder andere Steuerzahler auch. Nämlich gar nichts.
Warum wird dann sein Kindergeld als Einkommen der Eltern berechnet, wenn es genügend verdient?
 
Wie denkt ihr eigentlich über Kostegeld, wenn sich ein Kind in Ausbildung befindet und zu Hause wohnt?
Es gibt Leute, die sagen, dass das Kindergeld ausreichend sein müsste; aber andere wiederum verlangen von ihren Kindern noch zusätzlich Kostegeld.
Wenn die Eltern Kindergeld bekommen, wird das wohl reichen. Hätten sich vorher überlegen sollen, ob sie Kinder in die Welt setzen möchten.

Kinder sollten doch unterstützt werden und nicht ausgebeutet.
 
Naja, falsch mitbekommen und selber kommen sie dann anscheinend nicht mehr drauf.

"Was Hänschen nicht lernt..."
 
Jetzt bin ich erschüttert. Ich lese also, daß meine Eltern ewig Kindergeld für mich gekriegt haben, aber ich nur 7 Mark Taschengeld. Das war mir gar nie bewußt....
 
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