BeyondHellAboveHeaven
Aktives Mitglied
Ich weiß jetzt nicht mehr, wer das geschrieben hat, aber egal. Derjenige fühlt sich dann schon angesprochen.
Ich habe nie behauptet, dass wir unterschiedliche Meinungen zu grundlegenden Dingen wie eine Wohnung haben. Ich habe nur gesagt, dass mittlerweile auch ein Handy zu den grundlegenden Dingen dazugehört.
Zurück zu Arbeit und Schule:
Das hängt denke ich auch davon ab, welche Einstellung man zur Schule hat.
Mir ist ein 2,5er Schnitt zu wenig. Ich habe von mir seit dem ich mich an meine Schnitte erinnern kann immer mindestens einen 1,9 Schnitt gefordert. Das war aber absolutes Minimum.
Falls ich jemals Kinder habe, werde ich es natürlich nicht so machen. Das war nur eine Forderung an mich selbst.
Wenn einem jetzt ein Schnitt von 3,0 reicht, dann hat man es natürlich leichter, was das Arbeiten angeht. Aber wenn man sich in der Schule wirklich bemüht, jeden Tag brav seine Hausaufgaben macht und auf jedes Fach lernt, dann funktioniert das mit einem Job nicht.
In niedrigeren Klassen, ja. Aber ich als Elternteil würde meinem Kind tatsächlich im Abschlussjahr verbieten arbeiten zu gehen. Von einem Jahr mehr lernen (und dementsprechend mehr Freizeit als Ausgleich) hat es doch für sein restliches Leben bedeutend mehr, als von einer bescheuerte Playstation. Die gibts knapp 1 Jahr später immer noch zu kaufen. Das Abschlusszeugnis hat so viel Entscheidungskraft, sei es fürs Studium oder für die Ausbildung.
Außerdem kommt es sehr darauf an, wo man her kommt. Damit meine ich nicht nur das Bundesland, obwohl das natürlich auch eine große Rolle spielt. Für die unteren Schichten ist der Druck viel höher als für die höheren Schichten. Den meisten Druck machen wohl immer noch die Eltern. Sie wissen ganz genau, dass man auf dem Arbeitsmarkt ersetzbar ist. Also wollen sie natürlich auch möglichst gute Foraussetzungen für ihr Kind schaffen.
Edit: Habe gerade eine Abschlussprüfung aus Hamburg gefunden (Realschule).
Es handelt sich bei den folgenden Aufgabe um den Teil, den man ohne Taschenrechner lösen muss. Habe nur ein paar herausgezogen.
1/4 m = ?cm
2,5 h = ?min
24 km = ?m
2*(x-6) = ?
Und das Beste daran ist, dass dann rechts neben dran auch noch 4 verschiedene Auswahlmöglichkeiten stehen! Da hat man eine Chance von 1:4, dass man es richtig hat.
Ich glaubs nicht. Muss mir mal das Abitur von denen anschauen, aber wenn wir solche Aufgaben gehabt hätten, dann wäre das mit dem Arbeiten auch kein Problem gewesen.😀
Quelle:
http://www.hamburg.de/contentblob/6...=B4CDC9285055442F21AB531B203F2252.liveWorker2
Ich habe nie behauptet, dass wir unterschiedliche Meinungen zu grundlegenden Dingen wie eine Wohnung haben. Ich habe nur gesagt, dass mittlerweile auch ein Handy zu den grundlegenden Dingen dazugehört.
Zurück zu Arbeit und Schule:
Das hängt denke ich auch davon ab, welche Einstellung man zur Schule hat.
Mir ist ein 2,5er Schnitt zu wenig. Ich habe von mir seit dem ich mich an meine Schnitte erinnern kann immer mindestens einen 1,9 Schnitt gefordert. Das war aber absolutes Minimum.
Falls ich jemals Kinder habe, werde ich es natürlich nicht so machen. Das war nur eine Forderung an mich selbst.
Wenn einem jetzt ein Schnitt von 3,0 reicht, dann hat man es natürlich leichter, was das Arbeiten angeht. Aber wenn man sich in der Schule wirklich bemüht, jeden Tag brav seine Hausaufgaben macht und auf jedes Fach lernt, dann funktioniert das mit einem Job nicht.
In niedrigeren Klassen, ja. Aber ich als Elternteil würde meinem Kind tatsächlich im Abschlussjahr verbieten arbeiten zu gehen. Von einem Jahr mehr lernen (und dementsprechend mehr Freizeit als Ausgleich) hat es doch für sein restliches Leben bedeutend mehr, als von einer bescheuerte Playstation. Die gibts knapp 1 Jahr später immer noch zu kaufen. Das Abschlusszeugnis hat so viel Entscheidungskraft, sei es fürs Studium oder für die Ausbildung.
Außerdem kommt es sehr darauf an, wo man her kommt. Damit meine ich nicht nur das Bundesland, obwohl das natürlich auch eine große Rolle spielt. Für die unteren Schichten ist der Druck viel höher als für die höheren Schichten. Den meisten Druck machen wohl immer noch die Eltern. Sie wissen ganz genau, dass man auf dem Arbeitsmarkt ersetzbar ist. Also wollen sie natürlich auch möglichst gute Foraussetzungen für ihr Kind schaffen.
Edit: Habe gerade eine Abschlussprüfung aus Hamburg gefunden (Realschule).
Es handelt sich bei den folgenden Aufgabe um den Teil, den man ohne Taschenrechner lösen muss. Habe nur ein paar herausgezogen.
1/4 m = ?cm
2,5 h = ?min
24 km = ?m
2*(x-6) = ?
Und das Beste daran ist, dass dann rechts neben dran auch noch 4 verschiedene Auswahlmöglichkeiten stehen! Da hat man eine Chance von 1:4, dass man es richtig hat.
Ich glaubs nicht. Muss mir mal das Abitur von denen anschauen, aber wenn wir solche Aufgaben gehabt hätten, dann wäre das mit dem Arbeiten auch kein Problem gewesen.😀
Quelle:
http://www.hamburg.de/contentblob/6...=B4CDC9285055442F21AB531B203F2252.liveWorker2
Zuletzt bearbeitet: