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Lohnt sich eine Begräbniskostenvorsorge? Eure Empfehlungen und Meinungen

@Andreas900
Bezüglich des Nachlasskontos ist es so eine Sache. Das handhabt u.U. jede Bank in ihrem Rahmen anders. Ich weiss bis heute nicht, was auf den Konten meines Manns los ist. Ohne Erbschein habe ich leider keinen Zugriff....
 
@Andreas900
Bezüglich des Nachlasskontos ist es so eine Sache. Das handhabt u.U. jede Bank in ihrem Rahmen anders. Ich weiss bis heute nicht, was auf den Konten meines Manns los ist. Ohne Erbschein habe ich leider keinen Zugriff....
Die Banken regeln das alle gleich. Um an das Konto zu kommen brauchst du immer den "Erbschein". Deswegen schrieb ich vom "legitimierten Erbenden". Du musst der Bank belegen können, dass du der Erbe bist. Dann kommst du ans Konto und kannst davon auch eine Bestattung bezahlen.

Den Erbschein bekommt man vom Nachlassgericht bzw. dem Notar. Das dauert meist maximal 4-6 Wochen. Ich empfehle hier dringenst ein klares Testament, denn wenn es länger dauert als die 4-6 Wochen dann meist weil irgendeine Unklarheit im Testament ist oder Erben einen Testamentsstreits vom Zaun brechen.

Und wie gesagt bezogen auf das Threadthema sprechen wir hier von im Schnitt vielleicht 3 Wochen, für die das Geld zur Bestattung vorgestreckt werden müsste. Wie gesagt, der Gedenke ist ehrenhaft, aber für mein Ableben habe ich keine Skrupel Erben im Worst Case ein paar Euro für einen Kleinkredit aufzubürden. Dafür zahle ich doch nicht über Jahre eine Begräbniskostenvorsorge. (Die nebenbei bemerkt natürlich auch das Erbe schmälert ;-) )
 
Man könnte eine zweckgebundene Zahlung zB auf ein Treuhandkonto der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG ansparen oder leisten, ohne an einen Bestatter gebunden zu sein, weil Umstände sich ändern können.
Die dort eingezahlten Beträge müssten als zweckgebundenes Schonvermögen dem Zugriff Dritter entzogen sein.
Der später gewählte Bestatter würde die Sterbeurkunde dort vorlegen und bekäme den angesparten Betrag nebst Zinsen zur Deckung von Kosten überwiesen.

Im Idealfall würde der Bestattungspflichtige sich zunächst nach den Kosten erkundigen ohne das verfügbare Budget zu nennen. Er erfährt dann, ob eine Zuzahlung erforderlich ist oder der Erbmasse eine Erstattung zugeführt werden kann und entscheidet entsprechend.
 
Man könnte eine zweckgebundene Zahlung zB auf ein Treuhandkonto der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG ansparen oder leisten, ohne an einen Bestatter gebunden zu sein, weil Umstände sich ändern können.
Die dort eingezahlten Beträge müssten als zweckgebundenes Schonvermögen dem Zugriff Dritter entzogen sein.
Der später gewählte Bestatter würde die Sterbeurkunde dort vorlegen und bekäme den angesparten Betrag nebst Zinsen zur Deckung von Kosten überwiesen.

Im Idealfall würde der Bestattungspflichtige sich zunächst nach den Kosten erkundigen ohne das verfügbare Budget zu nennen. Er erfährt dann, ob eine Zuzahlung erforderlich ist oder der Erbmasse eine Erstattung zugeführt werden kann und entscheidet entsprechend.
Lach typisch Beamter. Von der Wiege bis zur Bahre, Formulare Formulare...
Klingt für mich sehr umständlich, bürokratisch und auch unverstehbar.
 
Nee nix "typisch Beamter". Ich habe auch eine Verfügung ausgestellt. Allerdings sieht die so aus, dass ich ohne weiteres Pipapo einfach verbuddelt werden will.
Sprich: Keine Trauerfeier (wer sollte auch trauern?), nur einfacher Sarg zur Einäscherung, einfachste Urne und anonym ab unter die Erde ohne weiteren Aufwand und ohne weitere Kosten.
 
Nee nix "typisch Beamter". Ich habe auch eine Verfügung ausgestellt. Allerdings sieht die so aus, dass ich ohne weiteres Pipapo einfach verbuddelt werden will.
Sprich: Keine Trauerfeier (wer sollte auch trauern?), nur einfacher Sarg zur Einäscherung, einfachste Urne und anonym ab unter die Erde ohne weiteren Aufwand und ohne weitere Kosten.
Dann hast du das von der Treuhand AG usw wohl nicht gelesen.

Wo hinterlegst du deine Verfügung oder wie hast du das gemacht?

(P.S hallo 😍)
 
Und genau das wollen ja viele heutzutage nicht mehr. Ich möchte auch auf keinen Fall ein Grab.

Anderes Thema, aber das geht mir schon lange im Kopf herum, wie ich das kommuniziere. Unfall kann man ja jeden Tag haben und weg sein.
Naja einfach ansprechen. Sollte man ja schon vorher alles klären.
Deine Überlegungen gehen ja in die Richtung, dass deine Nachkommen keinen großen Aufwand haben. Also ist das ja besser als zu sagen, ich will ein großes Begräbnis und min. 20 Jahre das Grab haben. Da sollte sich ja keiner dagegen wehren.
Aber ich finde es halt nicht ganz richtig den Hinterbliebenen etwas aufzuzwingen.
Wenn ein Angehöriger verstirbt und man vorher nicht mit ihm geredet hat, steht man oft vor der Situation nicht zu wissen was er wollte und hat das Gefühl es nicht in seinem Sinne zu machen.
Als meine Großmutter starb stand ich im Bestattungshaus vor Särgen zwischen 500 und 5000 €. Über solche Details hatte ich mit meiner Oma nie gesprochen und für Manche scheint das lächerlich, aber in der Trauer einen Sarg aussuchen zu müssen, kann durchaus belastend sein. Selbst wenn man das Geld hat, stellt man sich dann fragen wie "Hätte XY einen so teuren Sarg überhaupt gewollt?"
Streng genommen ist eine Trauerfeier ja auch nur für die Hinterbliebenen da. Ja, als Verstorbener kann man einen Wunsch äußern aber der muss auch realisierbar sein.
Man bekommt es ja eh nicht mehr mit, wieso also den Hinterbliebenen vorschrieben wie sie zu trauern haben? Das kann ich nicht wirklich verstehen.
Ob ein Sarg jetzt 500 oder 5000€ kostet, wird dem, der drinnen liegt egal sein. Das ist dann nur für die Menschen gedacht, die zum Begräbnis kommen. Für mich ist das nicht fehlende Wertschätzung oder Liebe - einfach nur unnötig.
Hast du Erfahrungen wie lange das bei der Versicherung dauert, bis das alles abgewickelt ist im Todesfall?
Die letzten beiden Begräbnisse habe ich nicht bezahlt, das ging einem anderen Familienstrang etwas an. Ich werde es erst bei meinen Eltern sehen. Aber laut der Beratung bei Helvetia geht es wesentlich schneller und unkomplizierter als alles was die Bank betrifft.
 
Dieser Gedanke ist ehrenwert, aber ganz ehrlich? Bei einer entsprechenden Erbmasse sollten Erben (finde ich) nicht über Begräbniskosten jammern.
Ja, wenn genug Geld da ist, dann ist das natürlich finanziell vertretbar, aber das weiß ich ja vorher nicht, denn wenn wirklich alles fürs Pflegeheim eingezogen wird, dann schaut es mit dem Erbe schlecht aus. Und außerdem finde ich, zählt nicht nur der finanzielle Punkt, sondern auch der Aufwand. Wenn ich um jemanden trauere, dann bin ich froh, wenn alles Organisatorische möglichst wenig Aufwand bringt und wenn ich da erst um einen Kredit ansuchen muss, oder dann in finanzielle Bedrängnis komme, weil ich das Begräbnis vorstrecken muss und nicht weiß, wann und ob ich das Geld zurückbekomme, das ist einfach zusätzlicher Stress in einer ohnehin belastenden Situation.
Man könnte eine zweckgebundene Zahlung zB auf ein Treuhandkonto der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG ansparen oder leisten, ohne an einen Bestatter gebunden zu sein, weil Umstände sich ändern können.
Die dort eingezahlten Beträge müssten als zweckgebundenes Schonvermögen dem Zugriff Dritter entzogen sein.
Der später gewählte Bestatter würde die Sterbeurkunde dort vorlegen und bekäme den angesparten Betrag nebst Zinsen zur Deckung von Kosten überwiesen.

Im Idealfall würde der Bestattungspflichtige sich zunächst nach den Kosten erkundigen ohne das verfügbare Budget zu nennen. Er erfährt dann, ob eine Zuzahlung erforderlich ist oder der Erbmasse eine Erstattung zugeführt werden kann und entscheidet entsprechend.
Ich muss gestehen, davon habe ich noch nie gehört. Aber es klingt im Wesentlichen auch wie eine Versicherung. Wo liegt hier denn genau der Unterschied?
5000 Euro zurücklegen, Problem gelöst.
Ja, wenn nicht der Staat die Kosten fürs Pflegeheim davon einziehen könnte...
Naja einfach ansprechen. Sollte man ja schon vorher alles klären.
Deine Überlegungen gehen ja in die Richtung, dass deine Nachkommen keinen großen Aufwand haben. Also ist das ja besser als zu sagen, ich will ein großes Begräbnis und min. 20 Jahre das Grab haben. Da sollte sich ja keiner dagegen wehren.
Aber ich finde es halt nicht ganz richtig den Hinterbliebenen etwas aufzuzwingen.

Die letzten beiden Begräbnisse habe ich nicht bezahlt, das ging einem anderen Familienstrang etwas an. Ich werde es erst bei meinen Eltern sehen. Aber laut der Beratung bei Helvetia geht es wesentlich schneller und unkomplizierter als alles was die Bank betrifft.
Ich denke auch, dass alles, was nach dem Tod kommt, vor allem für die Angehörigen ist. Ich persönlich brauche kein Erdgrab oder große Bestattung, aber ich will auch nicht festlegen, dass es nichts davon geben soll. Wenn meine Kinder beispielsweise das gerne hätten, weil sie einen Ort des Gedenkens haben wollen, will ich nicht etwas anderes festlegen.
Und ja, gerade eine unkomplizierte und schnelle Abwicklung würde ich als einen der größten Vorteile einer solchen Versicherung sehen - neben der Zweckbindung.
 
Vor zwei Wochen habe ich meine Seebestattung geregelt und komplett bezahlt. Dafür habe ich eine Festpreisgarantie für die Bestatterleistungen. Hab dort auch schon meine Geburtsurkunde hinterlegt, damit dann zügig eine Sterbeurkunde ausgestellt werden kann. Das ging alles ruckizucki.
 

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