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Lohnt sich eine Begräbniskostenvorsorge? Eure Empfehlungen und Meinungen

Begräbniskostenfürsorgen sind statistisch Verlustgeschäfte. Das sind alle Versicherung. Daher empfehle ich nur Versicherungen gegen existenzielle Schäden (Haftpflicht, Berufsunfähigkeit, Gebäude). Für alles andere, empfehle ich Geld zurück zu legen.
Nicht unbedingt. Wunschbestattung komplett bezahlt, Festpreisgarantie, mindestens 1% Zinsen - damit ist das Thema erledigt und gegessen. Als Versicherung würde ich das nicht anfassen mögen...
 
Nicht unbedingt. Wunschbestattung komplett bezahlt, Festpreisgarantie, mindestens 1% Zinsen - damit ist das Thema erledigt und gegessen. Als Versicherung würde ich das nicht anfassen mögen...
Sprichst du von einem Kapitalstock den jemand für eine Bestattung zurücklegt und für den er 1% Garantiezins bekommt?
Wenn ja, darum geht es hier nicht. Der TE spricht ausdrücklich von "Versicherung":
Begräbniskostenvorsorge (also so eine Versicherung, die die Kosten für ihr Begräbnis abdeckt, wenn sie verstirbt).
@Niceguy: Meine Großeltern hatten eine Gräberfürsorge geschlossen: Einmal einen dicken Betrag eingezahlt, der damals mit 4% Zins über 20 Jahre festgeschrieben war. Sowas kann man machen wenn man will. Genau wie (wenn ich das richtig verstehe) deine Rücklage für eine Bestattung. Wobei: Ein gutes Geschäft ist es i.d.R. auch nicht. 1% Verzinsung ist halt echt wenig.
 
Du hast es immer noch nicht verstanden:

Ich habe bei einem Bestattungsinstitut meine Bestattung im Voraus komplett bezahlt, mit Festpreisgarantie. Das Bestattungsinstitut hat diverse eigene Immobilien, in die das Geld investiert wird. Das wird zu mindestens 1% verzinst. Keine Rücklage, keine Versicherung, und keine weitere Vorsorge, sondern alles erledigt. All inclusive.

Es sind allerdings auch Ratenzahlungen möglich. Dann entfällt allerdings die Verzinsung. Jedenfalls sind dabei auch die Fremdleistungen vereinbart und bezahlt wie Leichenschau, Todesfeststellung, Totenschein etc. Da ich meine Geburtsturkunde bereits hinterlegt habe, kann für meine Erben dann zügig die Sterbeurkunde ausgestellt werden, die erst alle weiteren Maßnahmen ermöglicht (Erbschein, Kontozugriff, Wohnungsauflösung etc.) Mit dem "Verbuddeln" ist es im Todesfall doch nicht getan...🙄
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast es immer noch nicht verstanden:

Ich habe bei einem Bestattungsinstitut meine Bestattung im Voraus komplett bezahlt, mit Festpreisgarantie. Das Bestattungsinstitut hat diverse eigene Immobilien, in die das Geld investiert wird. Das wird zu mindestens 1% verzinst. Keine Rücklage, keine Versicherung, und keine weitere Vorsorge, sondern alles erledigt. All inclusive.

Es sind allerdings auch Ratenzahlungen möglich. Dann entfällt allerdings die Verzinsung. Jedenfalls sind dabei auch die Fremdleistungen vereinbart und bezahlt wie Leichenschau, Todesfeststellung, Totenschein etc. Da ich meine Geburtsturkunde bereits hinterlegt habe, kann für meine Erben dann zügig die Sterbeurkunde ausgestellt werden, die erst alle weiteren Maßnahmen ermöglicht (Erbschein, Kontozugriff, Wohnungsauflösung etc.) Mit dem "Verbuddeln" ist es im Todesfall doch nicht getan...🙄
Ich wiederhole meine Aussage:
1. Die TE fragte ausdrücklich nach einer Versicherung und nicht nach dem was du gemacht hast
2. Dein Bestattungsinstitut bietet sowas nicht aus Barmherzigkeit an, sondern verdient daran. Es zahlt dir 1% aber erwirtschaftet selber mit deinem Geld vielleicht 5 oder 7%. Ist total ok und ich finde es gut, hier vorzusorgen. Man sollte es aber nicht als gute Geldanlage sehen.
 
Im Titel wird nach einer Begräbniskostenvorsorge gefragt. Und ich zeige eine Alternative zu solch einer Versicherung auf, die sich so nicht rentiert. Und nein. ich sehe das nicht als Geldanlage, sondern als zusätzliches Benefit, das es sonst eben nicht gibt. Geld lege ich woanders an. Aber ich habe meine Bestattung komplett bezahlt und geregelt und eben alles erledigt in diesem Zusammenhang. Das nennt sich übrigens auch Bestattungsvorsorge, darüber habe ich einen kompletten Bestattungsvorsorgevertrag.

Ansonsten steigen im Laufe der Jahre ja die Kosten für sämtliche Leistungen, abgesehen von der Inflation. D.h. Bestattungen kosten Jahr für Jahr mehr Geld. Da macht es Sinn, im Voraus zu bezahlen bei Festpreisgarantie, so man das kann. Das ist der eigentliche Gewinn des Kunden, unabhängig von der Verzinsung. Von nix kommt nix, und deshalb erwirtschaftet das Unternehmen damit etwas höhere Beträge - so what?

Wäre nett, wenn du meine Beiträge nicht ständig verdrehen würdest. Das nervt nämlich unheimlich...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wäre nett, wenn du meine Beiträge nicht ständig verdrehen würdest. Das nervt nämlich unheimlich...
Dann haben wir aneinander vorbeigeredet. Ich sprach in meinem Beitrag ausdrücklich von Versicherungen (weil der TE genau danach fragte) und ich sagte dass sich so eine Versicherungslösung finanziell nicht lohnt.

Darauf hast du mich zitiert...
Nicht unbedingt. Wunschbestattung komplett bezahlt, Festpreisgarantie, mindestens 1% Zinsen - damit ist das Thema erledigt und gegessen. Als Versicherung würde ich das nicht anfassen mögen...
.... und von etwas völlig anderem, nämlich einer Vorauszahlung gesprochen.

Übertragen gesprochen: Ich habe gesagt "ein Auto lohnt sich nicht" und die hast geantwortet "Nicht unbedingt, denn mit einem Flugzeug kann man ja fliegen".

Es sind zwei völlig verschiedene Dinge. Aber die Diskussion können wir hier imho einstellen, es sei denn der TE wünscht eine Diskussion über deinen Vorschlag.
 
Jetzt schlägts gleich 13 - seit wann bestimmst du, wann eine Diskussion eingestellt wird? Stattdessen machst du eine Milchmädchenrechnung nach der anderen auf. 🙄

Ja, du kannst evt. 5-7% an der Börse gewinnen, aber auch genau so gut noch viel mehr Verlust machen. Die Preise für Bestattungen steigen aber garantiert. Must du unterwegs vielleicht Bürgergeld bzw. Grundsicherung beziehen, dann ist das Geld schlichtweg wech, weil Kapital.

Üblicherweise wird bei vorausbezahlten Bestattungen das Geld auf einem Treuhandkonto angelegt, das ebenfalls Zinsen erbringt. Dabei bleibt man rechtlich noch Eigentümer über das Konto/Geld. Bis zu 10000 € beträgt das Schonvermögen, und die Bestattungskosten zählen dazu. Als Beamter oder Millionär kannst du dann natürlich anders planen. Normalos müssen noch etwas mehr bedenken.

Wie gesagt, es geht schon um etwas mehr als reines Verbuddeln...
 
Begräbniskostenfürsorge ist so unheimlich typisch deutsch. Sich gegen ALLES versichern, sogar über den eigenen Tod hinaus.
Gleichzeitig eine fast panische Aversion etwas zu sparen, denn es könnte einem ja irgendwann weggenommen werden.
DAS habe ich mich auch als erstes gefragt.
Wenn ich nicht möchte das meine Erben die Beerdigungskosten haben, lege ich rechtzeitig was zur Seite.
Wofür benötige ich hier eine Versicherung?
 
Jetzt schlägts gleich 13 - seit wann bestimmst du, wann eine Diskussion eingestellt wird? Stattdessen machst du eine Milchmädchenrechnung nach der anderen auf. 🙄

Ja, du kannst evt. 5-7% an der Börse gewinnen, aber auch genau so gut noch viel mehr Verlust machen. Die Preise für Bestattungen steigen aber garantiert. Must du unterwegs vielleicht Bürgergeld bzw. Grundsicherung beziehen, dann ist das Geld schlichtweg wech, weil Kapital.

Üblicherweise wird bei vorausbezahlten Bestattungen das Geld auf einem Treuhandkonto angelegt, das ebenfalls Zinsen erbringt. Dabei bleibt man rechtlich noch Eigentümer über das Konto/Geld. Bis zu 10000 € beträgt das Schonvermögen, und die Bestattungskosten zählen dazu. Als Beamter oder Millionär kannst du dann natürlich anders planen. Normalos müssen noch etwas mehr bedenken.

Wie gesagt, es geht schon um etwas mehr als reines Verbuddeln...
Du kämpfst sehr emotional für dein Treuhandkonto 😉
Alle meine Zahlen basieren auf statistischen Durchschnitten und Medianwerte. Es sind keine "Milchmädchenrechnungen" sondern schlicht Statistiken, ebenso ist Börse kein Kasino, sondern 7% Rendite ist ein statistischer Durchschnittswert.

Wenn das alles für dich zu "unsicher" ist, du Sorge vor einem Bürgergeldbezug hast oder andere Faktoren dagegen sprechen, dann hast du für deine Situation mit deinem Treuhandkonto eine nachvollziehbare Entscheidung getroffen, die ich für dich auch nicht kritisiere.

Aber nochmal: Das ist A) nicht die Frage des TE und B) rein statistisch dennoch keine gute Geldanlage
 
DAS habe ich mich auch als erstes gefragt.
Wenn ich nicht möchte das meine Erben die Beerdigungskosten haben, lege ich rechtzeitig was zur Seite.
Wofür benötige ich hier eine Versicherung?
Weil manche Menschen eben ALLES versichern. Hausrat, Smartphone, Reiserücktritt.... es gibt sogar eine Hochzeits-Rücktrittskostenversicherung ^^

Menschen rechnen sich nicht wirklich aus, welche Summen sie über die Jahre in solche Versicherungen einzahlen und dass es -wie du sagst- oft viel sinnvoller ist, eine Rücklage zu bilden, die man zudem auch noch anlegen kann.

Statistisch zahlt man bei einer Versicherung immer drauf. Dennoch neigen Menschen dazu Gründe zu suchen warum sie unbedingt eine Versicherung brauchen. Was ist wenn ich Bürgergeld bekomme und meine Rücklage verwerten muss? Was ist wenn ich früher sterbe als erwartet? Was ist wenn irgendwas unvorhergesehendes passiert? usw....

Meine Empfehlung an den TE ist, sich hier nicht durch Angst leiten zu lassen und nur Dinge abzusichern, die existenziell sind. Das spart nicht nur viel Geld sondern ist auch unkomplizierter. Einfach was zur Seite legen anstatt Versicherungsverträge zu lesen.
 

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