Vielen Dank für den regen Austausch... ich hätte ursprünglich nicht gedacht, dass das so ein großes Thema werden wird. Aber die Meinungen scheinen sehr auseinander zu gehen und alles hat sein für und wider.
In Bezug auf die Statistiken, denke ich zwar, dass sie eine gute Orientierung geben, aber es ist ja immer nur ein Mittelwert und wenn ich dann zu den Personen gehöre, die eben nicht diese Medianerbmasse haben, dann schaut es wieder ganz anders aus... Ich weiß nicht, wie es sein wird, wenn ich sterbe.
Begräbniskostenfürsorge ist so unheimlich typisch deutsch. Sich gegen ALLES versichern, sogar über den eigenen Tod hinaus.
Gleichzeitig eine fast panische Aversion etwas zu sparen, denn es könnte einem ja irgendwann weggenommen werden.
Das Schonvermögen im Pflegefall beträgt 10.000 €. Also nein, es wird nicht "alles fürs Pflegeheim eingezogen".
Danke für den Hinweis. Das stimmt natürlich, dass nicht ALLES weg ist, wenn man ins Pflegeheim kommt. Dennoch muss ich sagen, dass mich persönlich das nicht beruhigt, so wie ich das erlebt habe, war es trotz allem sehr schwierig auf das Erbe in angemessener Zeit zugreifen zu können.
Vielleicht gibt es aber auch nicht die eine beste Lösung, sondern hat viel mit dem Sicherheitsbedürfnis der einzelnen Personen zu tun.
Ich persönlich tendiere derzeit trotz allem zu einer Begräbniskostenvorsorge. Ich habe mir verschiedene Angebote eingeholt. Die Helvetia Versicherung hat da, glaube ich, ein recht gutes Angebot. Jetzt sind die Beiträge echt noch überschaubar und ich kann das Thema fürs erste mal abschließen. Ich gebe mir noch ein bisschen Zeit mit der endgültigen Entscheidung, aber ich bin froh, wenn ich das Thema dann auch wieder mal abgeschlossen habe.
Immerhin bin ich mit meiner Mama jetzt auch dabei konkrete ihr Begräbnis zu planen, zu notieren was sie sich wünscht und so weiter. Und es fällt mir mittlerweile leichter damit umzugehen. Da hat diese Unterhaltung mit euch sicher einiges positiv beigetragen - danke dafür.