Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Lohnt sich eine Begräbniskostenvorsorge? Eure Empfehlungen und Meinungen

Du kämpfst sehr emotional für dein Treuhandkonto 😉
Alle meine Zahlen basieren auf statistischen Durchschnitten und Medianwerte. Es sind keine "Milchmädchenrechnungen" sondern schlicht Statistiken, ebenso ist Börse kein Kasino, sondern 7% Rendite ist ein statistischer Durchschnittswert.

Wenn das alles für dich zu "unsicher" ist, du Sorge vor einem Bürgergeldbezug hast oder andere Faktoren dagegen sprechen, dann hast du für deine Situation mit deinem Treuhandkonto eine nachvollziehbare Entscheidung getroffen, die ich für dich auch nicht kritisiere.

Aber nochmal: Das ist A) nicht die Frage des TE und B) rein statistisch dennoch keine gute Geldanlage
Es geht hier aber nicht um eine Geldanlage, sondern um Bestattungsvorsorge. Und höre endlich auf, Dinge zu behaupten und mir zu unterstellen, die ich nie gesagt habe. Ich habe kein Treuhandkonto und meine Geldanlage findet anderweitig statt. Ich lasse mir von dir auch nicht den Mund verbieten! So langsam muss ich bei dir schon von Vorsatz ausgehen, deshalb...
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht hier aber nicht um eine Geldanlage, sondern um Bestattungsvorsorge. Und höre endlich auf, Dinge zu behaupten und mir zu unterstellen, die ich nie gesagt habe. Ich habe kein Treuhandkonto und meine Geldanlage findet anderweitig statt. Ich lasse mir von dir auch nicht den Mund verbieten! So langsam muss ich bei dir schon von Vorsatz ausgehen, deshalb...
Ich verbiete dir weder den Mund noch behaupte ich einfach etwas. Du hast selber wortwörtlich das Treuhandkonto genannt:
Üblicherweise wird bei vorausbezahlten Bestattungen das Geld auf einem Treuhandkonto angelegt, das ebenfalls Zinsen erbringt.
Jetzt kannst mir gerne nochmal antworten, aber lesen werde ich es nicht mehr.
 
Ich zitiere hier mal eine Antwort aus Google Gemini, wo ich gefragt habe, was eine Vollkaskoversicherung über 60 Jahre kostet:
"Basierend auf aktuellen Durchschnittswerten und einer normalen Entwicklung der Schadenfreiheitsklassen (SF-Klassen) ergeben sich Gesamtkosten von ca. 32.000 € bis 45.000 €."

Dafür kann ich mir gleich zwei(!) neue Autos kaufen. Versicherungen sind statistisch niemals sinnvoll. Sie ergeben nur Sinn wenn der befürchtete Schaden existenziell ist.
Bin 72 , zahle für Vollkasko SF 40, 283 Euro, ohne Selbstbeteiligung, im Jahr.
Kriegst ja beim Schaden nur den Zeitwert des Fahrtzeuges, nur bei einen Einbau einer defekten Scheibe etwa, dies wird voll bezahlt.
Statistiken sagen nichts darüber aus was sinnvoll ist, erfassen und analysieren nur.
Bestimmen was für einen Sinnvoll ist, das entscheidest doch du selbst, oder.
PS; bist du beamtet oder schon Pensionär?
 
Bin 72 , zahle für Vollkasko SF 40, 283 Euro, ohne Selbstbeteiligung, im Jahr.
Kriegst ja beim Schaden nur den Zeitwert des Fahrtzeuges, nur bei einen Einbau einer defekten Scheibe etwa, dies wird voll bezahlt.
Statistiken sagen nichts darüber aus was sinnvoll ist, erfassen und analysieren nur.
Bestimmen was für einen Sinnvoll ist, das entscheidest doch du selbst, oder.
PS; bist du beamtet oder schon Pensionär?
Absolut! Jeder soll für sich selber entscheiden, was sinnvoll ist!

Statistiken sind insofern aber hilfreich als dass sie dir einen "Spiegel" vorhalten, was du im Durchschnitt zu erwarten hast. Darauf basierend kann dann jeder selber entscheiden, ob das für die eigene Situation sinnvoll ist.

Extremsituation: Wenn ein Fahranfänger nur 500 € auf dem Konto hat und sich ein teures Auto finanziert, dann ist eine Vollkaskoversicherung für ihn vermutlich sinnvoll, weil der mögliche Schaden für ihn eine Katastrophe ist, insbesondere wenn er beruflich auf das Fahrzeug angewiesen ist.

Auch für dich mit deiner hohen Schadensfreiheitsklasse und wenn du das "Sorglos" Paket willst, ist das eine absolut vertretbare Entscheidung. Statistisch wirst du aber dennoch drauf zahlen, denn von irgendwas muss die Versicherung ja leben ;-)

Meine Meinung zu Versicherung ist, dass sie sich dann lohnen wenn sie existenzielle Risiken abdecken für die man selber nicht vorsorgen kann. Je nach Lebenssituation kann ein Totalschaden an einem Auto ein existenzielles Risiko sein. Je teurer etwas und desto weniger Rücklage man hat, desto besser eine Versicherung.

Bezogen auf das Threadthema heißt das für mich: Eine Versicherung für ein Begräbnis würde ich nur abschließen wenn ich A) sehr wenig Erbmasse habe (also deutlich weniger als das Medienerbe) und gleichzeitig B) ich fürchten muss, dass meine Erben auch kein Geld für eine Bestattung haben.

Zu deiner frage: Ich bin Beamter
 
Vielen Dank für den regen Austausch... ich hätte ursprünglich nicht gedacht, dass das so ein großes Thema werden wird. Aber die Meinungen scheinen sehr auseinander zu gehen und alles hat sein für und wider.

In Bezug auf die Statistiken, denke ich zwar, dass sie eine gute Orientierung geben, aber es ist ja immer nur ein Mittelwert und wenn ich dann zu den Personen gehöre, die eben nicht diese Medianerbmasse haben, dann schaut es wieder ganz anders aus... Ich weiß nicht, wie es sein wird, wenn ich sterbe.
Begräbniskostenfürsorge ist so unheimlich typisch deutsch. Sich gegen ALLES versichern, sogar über den eigenen Tod hinaus.
Gleichzeitig eine fast panische Aversion etwas zu sparen, denn es könnte einem ja irgendwann weggenommen werden.

Das Schonvermögen im Pflegefall beträgt 10.000 €. Also nein, es wird nicht "alles fürs Pflegeheim eingezogen".
Danke für den Hinweis. Das stimmt natürlich, dass nicht ALLES weg ist, wenn man ins Pflegeheim kommt. Dennoch muss ich sagen, dass mich persönlich das nicht beruhigt, so wie ich das erlebt habe, war es trotz allem sehr schwierig auf das Erbe in angemessener Zeit zugreifen zu können.

Vielleicht gibt es aber auch nicht die eine beste Lösung, sondern hat viel mit dem Sicherheitsbedürfnis der einzelnen Personen zu tun.
Ich persönlich tendiere derzeit trotz allem zu einer Begräbniskostenvorsorge. Ich habe mir verschiedene Angebote eingeholt. Die Helvetia Versicherung hat da, glaube ich, ein recht gutes Angebot. Jetzt sind die Beiträge echt noch überschaubar und ich kann das Thema fürs erste mal abschließen. Ich gebe mir noch ein bisschen Zeit mit der endgültigen Entscheidung, aber ich bin froh, wenn ich das Thema dann auch wieder mal abgeschlossen habe.

Immerhin bin ich mit meiner Mama jetzt auch dabei konkrete ihr Begräbnis zu planen, zu notieren was sie sich wünscht und so weiter. Und es fällt mir mittlerweile leichter damit umzugehen. Da hat diese Unterhaltung mit euch sicher einiges positiv beigetragen - danke dafür.
 
Weil manche Menschen eben ALLES versichern. Hausrat, Smartphone, Reiserücktritt.... es gibt sogar eine Hochzeits-Rücktrittskostenversicherung ^^
Gut, es gibt durchaus Versicherungen die Sinn machen. man versichert sich ja gegen ein Risiko.
Sterben ist allerdings kein Risiko, sondern eine Tatsache am Ende aller Tage.

Mit diesem Wissen habe ich zu Lebzeiten genug Möglichkeiten, Vorsorge ohne Versicherung zu betreiben.
Wir z.b. werden uns demnächst einen Baum im Waldfriedhof aussuchen und alles schon planen und bezahlen. Dann ist bereits jetzt schon alles geregelt. Und wenn ich ein Pflegefall werde, kann auch niemand die Hand aufhalten da alles schon bezahlt wurde. Außerdem wären die Begräbniskosten das kleinste Problem, wenn man bettlägerig würde.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben