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4x Nein. Ich sehe da gerade keinen Sinn hinter Arbeit. Ich will nicht in dieses System aus Hierarchie und Leistungsübertreibung und Gründen die mich unten eh nich betreffen.
Meine Eltern wollen sicher, dass ich durchzuehe. Was sonst? Wieso sollte ich kit denen reden und extra Stress erhalten? Ich weiß deren Antwort doch sowieso schon.


Du willst aber das System ausnutzen, was dir dann einfach mal eine Wohnung finanzieren soll und dir Geld als Taschengeld gibt für nichts?

Ich sage ja: geh in dich, informiere dich. Finde raus, was dich interessiert.
 
4x Nein. Ich sehe da gerade keinen Sinn hinter Arbeit. Ich will nicht in dieses System aus Hierarchie und Leistungsübertreibung und Gründen die mich unten eh nich betreffen.
Meine Eltern wollen sicher, dass ich durchzuehe. Was sonst? Wieso sollte ich kit denen reden und extra Stress erhalten? Ich weiß deren Antwort doch sowieso schon.

Gib dem System nicht die Schuld wenn du nicht arbeiten willst 😉

Es gibt diverse Möglichkeiten. Von der Selbstständigkeit, Unternehmensgründung bis zur Lohnarbeit.
Auf Youtube gibt es den "Held der Steine". Der hat seine Arbeit gekündigt und einen Lego Laden aufgemacht, verdient heute damit sehr gut.

Das System ist nicht dafür da dir Arbeit oder Geld zu geben. Dafür bist du verantwortlich. Und ja es geht um Leistung. Wenn du etwas willst, musst du was dafür geben. Du kannst auch einen Youtube Kanal oder Briefmarkenversand aufmachen solange du dafür Käufer/Abonenten findest.

Und keine Sorge: Wenn es schief geht, hast du immer noch Jahrzehnte Zeit von Hartz 4 zu leben 🙄
Was glaubst du zu verpassen wenn du versuchst zu arbeiten? 24 Stunden Dauercoaching mit Netflix Serien oder Mitternachtsraids bei World of Warcraft?
 
das ist auf April 2019 also nicht super aktuell aber:


Ein paar arbeitslose gibt es immer, bedeutet aber nicht das es nicht auch gleichzeitig bedarf gibt.
Grade die IT verteilt sich auch ziemlich auf den bereich Düsseldorf bis München über Frankfurt und Stuttgart. Wohnt man da an der falschen ecke von D hat man weniger auswahl während die schwerpunktstädte suchen. Davon abgesehen kann man auch in der it skills haben die niemand braucht während anderes händeringend gesucht wird. Spiele design z.b. ist überlaufen.

Ein interessanter Link dazu: https://www.zeit.de/arbeit/2018-12/arbeitsmarkt-fachkraeftemangel-personal-jobsuche?page=3#comments
 
Du willst aber das System ausnutzen, was dir dann einfach mal eine Wohnung finanzieren soll und dir Geld als Taschengeld gibt für nichts?

Ich sage ja: geh in dich, informiere dich. Finde raus, was dich interessiert.
Wenn es eine Option gibt, warum nicht in Erwägung ziehen?

Ich werde es nochmal versuchen und mir überlegen, was ich alternatives machen kann. Leider, je öfte ich das mache, desto voreingenommener gehe ich da ran. Ich habe das jetzt ausführlich schon mindestens drei Mal gemacht (jedes Mal stunden- bis tagelang gesucht, verglichen und Tests bei IHK und der BfA gemach), aber die Ergebnisse werden sich nur minimal vom Vorergebnis ändern. Schwächen und Interessen wechseln nicht mit jeder Mondphase.
 
Dann erkläre mir mal warum Betriebe ein Fachkräftemangel haben und gleichzeitig viele Bewerbungen auf den Tisch haben?
Das ist in den meisten Fällen weil bewerber nicht zur stelle passen.

Will ich nen anzubi der mathe kann und ich bekomme 50 bewerbungen von schulabbrechern und Leuten die grade so mit ner 4 durch Mathe durch sind taugen die halt nicht.

Manchmal sind auch einfach die Beerbungen kraut und rüben, die gehaltsvorstellungen überzogen (ich will 120 000 als Putzkraft) oder so niedrig das es wirkt als ob was nicht stimmt (20 000 als Manager).

Oder eben was anderes wie vorstrafen wenn man ein führungszeugnis vorlegen muss, fehlender führerschein wenn die stelle irgendwo im nirgendwo ist oder mit außendinest tätigkeiten oder fehlende Ausbildung.

Oder oder...massig möglichkeiten.

Und dein artikel sagt nix neues Ingenieur ist nicht ingenieur und es kommt darauf an wo man wohnt. Das hatte ich ja auch geschrieben Spiele Entwickler sind auch it aber überlaufen und die Stellen in der it sind sehr stark auf die gegend um Düdo, stuggi, frankfurt und München konzentriert mit eher weniger stellen in anderen gebieten. Wer also spieleentwickler ist oder in pusemuckel ost wohnt hat es schwerer als jemand der in der nähe von frankfurt sitzt und JAva programmiert oder c#.
 
Gib dem System nicht die Schuld wenn du nicht arbeiten willst 😉

Es gibt diverse Möglichkeiten. Von der Selbstständigkeit, Unternehmensgründung bis zur Lohnarbeit.
Auf Youtube gibt es den "Held der Steine". Der hat seine Arbeit gekündigt und einen Lego Laden aufgemacht, verdient heute damit sehr gut.

Das System ist nicht dafür da dir Arbeit oder Geld zu geben. Dafür bist du verantwortlich. Und ja es geht um Leistung. Wenn du etwas willst, musst du was dafür geben. Du kannst auch einen Youtube Kanal oder Briefmarkenversand aufmachen solange du dafür Käufer/Abonenten findest.

Und keine Sorge: Wenn es schief geht, hast du immer noch Jahrzehnte Zeit von Hartz 4 zu leben 🙄
Was glaubst du zu verpassen wenn du versuchst zu arbeiten? 24 Stunden Dauercoaching mit Netflix Serien oder Mitternachtsraids bei World of Warcraft?
Wenn das System nur human wäre 🙄
Ich will Abstand von der Arbeitswelt, in der Hoffnung neue Impulse zu bekommen. Gerade empfinde ich Arbeit als Zwang und Ausbeutung, um irgendwelchen Außenstehenden das Gewissen zu befriedigen. Nur endet dafür Unzufriedenheit in mir als Endlager.
Und für dieses System hat meine Leistubgsbereitschaft eben den Prozentwert null erreicht. Weniger sogar, manchmal würde ich am Liebsten auf der Arbeit alles zerstören und alle anschreien, weil es mich so frustriert.
 
Das ist in den meisten Fällen weil bewerber nicht zur stelle passen.

Will ich nen anzubi der mathe kann und ich bekomme 50 bewerbungen von schulabbrechern und Leuten die grade so mit ner 4 durch Mathe durch sind taugen die halt nicht.

Manchmal sind auch einfach die Beerbungen kraut und rüben, die gehaltsvorstellungen überzogen (ich will 120 000 als Putzkraft) oder so niedrig das es wirkt als ob was nicht stimmt (20 000 als Manager).

Oder eben was anderes wie vorstrafen wenn man ein führungszeugnis vorlegen muss, fehlender führerschein wenn die stelle irgendwo im nirgendwo ist oder mit außendinest tätigkeiten oder fehlende Ausbildung.

Oder oder...massig möglichkeiten.

Und dein artikel sagt nix neues Ingenieur ist nicht ingenieur und es kommt darauf an wo man wohnt. Das hatte ich ja auch geschrieben Spiele Entwickler sind auch it aber überlaufen und die Stellen in der it sind sehr stark auf die gegend um Düdo, stuggi, frankfurt und München konzentriert mit eher weniger stellen in anderen gebieten. Wer also spieleentwickler ist oder in pusemuckel ost wohnt hat es schwerer als jemand der in der nähe von frankfurt sitzt und JAva programmiert oder c#.

Es gibt auch Bewerber mit guten Noten und Qualifikationen. Die bleiben auch Arbeitslos oder sind im Niedriglohnsektor.
 
Das ist in den meisten Fällen weil bewerber nicht zur stelle passen.

Will ich nen anzubi der mathe kann und ich bekomme 50 bewerbungen von schulabbrechern und Leuten die grade so mit ner 4 durch Mathe durch sind taugen die halt nicht.
Ich kann das zwar gänzlich nachvollziehen, bin aber zutiefst angewidert, dass diese anderen 50 keine Chance haben werden. Nie. Dabei wird nicht einmal geprüft, ob sie den Job können oder nicht, sondern einfach Noten herangezogen. Ich habe eine glatte 2 (sogar 12 Punkte in Mathe) im Abi, würde ich mich beim Handwerk bewerben, hätte ich ziemlich sicher die Stelle, obwohl ich mit Nagel und Hammer nur gerade so umgehen kann, während der Hauptschüler mit einer 4 in Mathe, der deutlich mehr KnowHow hat, durch eigene Reparaturen, in der Gosse stehen bleiben darf. Das ist doch nicht richtig so?
 
Das kommt ja einem entgegen. Dann ist die Rente auch keine Sorge mehr.

Langzeitsarbeitslose werden überdurchschnittlich oft depressiv, und daran stirbt man in aller Regel nicht so schnell, auch wenn durch Depressionen das Risiko vieler anderer Erkrankungen erhöht ist.
Höheres Risiko für Krankheit heißt noch lange nicht, dass es einem lange blendend gut geht, und man plötzlich mit 65~67 Jahren (also vor Erreichen der statistischen Lebenserwartung) plötzlich über die Wupper geht.
Im Gegenteil: Wer früher stirbt, bei dem war vorher schon oft etwas im Argen.

Ich kämpfe seit Jahren mit Depressionen, die Arbeit tut mir aber unter'm Strich gut.
Deinen Frust kann ich teilweise verstehen. Ich würde sagen, mach die Ausbildung zu Ende, und orientiere Dich danach um. Mit 21 auf Langzeitarbeitslosigkeit zu spekulieren, ist ein Spiel mit dem Feuer, alleine schon Deiner Gesundheit wegen.

Ja, es gibt Menschen ohne bezahlte Arbeit, denen es gut geht. Die sind dann aber in Familie, Haushalt, Ehrenamt etc. engagiert, pflegen Freundschaften - und sind oft auch ein bisschen älter.
Wenn Du Dich in Deinem Alter in die Langzeitarbeitlosigkeit stürzen würdest, wirst Du sicher irgenwann krank werden.
 
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