• Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Leben ohne meinen Hund

Fehmy und Catley ich danke euch für eure lieben Worte !

Bevor ich mich traute hier zu schreiben habe ich alles gelesen über die Trauer wegen des Todes eurer Lieblinge und was dazu führte .
Auch die Geschichten von vielen anderen Tierhaltern auf verschiedenen Portalen welche ihren Liebling einschläfern mußten, und ich bin jedesmal in Tränen ausgebrochen.

Somit las ich schlimme Dinge welche meinem Hund noch nicht passierten und der Gedanke das es bei uns noch nicht so arg war , ich aber trotzdem diese schreckliche Entscheidung traf ,bringt mich fast um den Verstand.


Er hat doch noch sovieles mitbekommen , seinen Futternapf von alleine gefunden .... sein Geschäft immer draussen verichtet, am Tage haben wir ,ich bin 70 jahre alt, beide in der letzten Zeit viel geschlafen.

Diese Unruhe ging doch meist nur abends los.
Sicher ich bemerkte auch andere Dinge, er rutschte schon mal mit allen vier Pfoten beseite ...so als ob er Spagat machte , auch in Ecken stehen aber es waren doch noch nicht so gravierende Dinge wie ich bei vielen anderen Hundebesitzern las.

Hätte ich doch mal vor seine Tod hier gelesen , aber nein ich war ja zu beschäftigt mit dem Schreiben und Lesen auf FB wo es um ganz andere Themen ging.


Mein Tom-Pa war all die Jahre immer mit mir zusammen. Ausnahme war wenn ich kurz einkaufen war , höchstens mal eine oder zwei Stunden.

Ich habe ihn wahnsinnig geliebt und war so stolz auf ihn , denn er verstand sich mit jedem anderen Hund ( selbst agressive Rüden wurden bei Begegnungen mit ihm friedlich ) er mochte Katzen und er liebte sogar die Mäuse auf unserer Terrasse ! er strahlte eine Ruhe und Gelassenheit aus , er war ja auch ein kleiner Tibeter! ..... hat nur gebellt wenn sich Jemand unserer Terrasse näherte


So merkwürdig meine Gedanken, denn wenn ich wüßte das er Schmerzen hatte (Hirntumor ) , würde ich den Zeitpunkt akzeptieren können , doch denke ich wenn es "nur" Demenz war ? .....

ich komme über diesen Punkt nicht hin weg und so herrscht ein totales Chaos in meiner Seele !

Stundenlang lese ich im I-Net ob es Unterschiede der Symthome bei diesen beiden Erkrankungen gibt .

Obwohl meine Tierärztin Tage nach seinem Tod 2 Stunden mit mir sprach , kommen bei mir täglich neue Gedanken welche immer wieder in die gleiche Richtung gehen , Schuldgefühle , das ich es tat weil es nicht schaffte geduldiger zu sein.
meine Name ist Petra .... Tom-Pa hieß mein Hundi
ganz liebe Grüße schicke ich Euch
ich würde euch ja gerne ein Foto zeigen , doch weiß nicht wie das hier geht !
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich mir nun meine Zeilen durchlese fällt mir auf das ich immer wieder vergesse was sich von Tag zu Tag verschlechterte !...
ich vergesse das er einseitig blind und auch fast taub war, er sich nicht mehr gerne berühren ließ, zusammen zuckte wenn ich ihn anfassen wollte , sehr oft da saß und zitterte . das er nun auch in Ecken stand und nicht dort rauskam , ich ihn auf der Terrasse unter der Bank hervor holen musste weil er wohl dort nicht mehr rausfand !
es waren immer mal solche "kleinen Vorfälle" .
Welche ich aber nun in der Erinnerung als harmlos empfinde , bis auf diese permanente Unruhe und das nächtliche Wandern was immer mehr und intensiver wurde.

Merkwürdiger Weise vergesse ich tatsächlich das es ihm sicher nicht gut gegangen ist mit dieser Symthomatik und mir Frau Doktor erklärte das sich sein Zustand nun immer mehr verschlechtern würde !

Ich weiß einfach nicht wie ich aus dieser Denkfalle rauskomme ,damit ich anfangen kann die Trauer zu verarbeiten und nicht diese Verzweiflung mit allen körperichen Schmerzen tagtäglich,stündlich spüren muss!
 
Du kannst einfach soviel schreiben, wie dir ums Herz ist, Tom-Pa!

Hast du schon mal drüber nachgedacht, hier ein Tagebuch zu erstellen, in dem dann auch die Hundeliebhaber antworten können? Nur so ein Gedanke, vielleicht kann es helfen.

Hast du meinen thread gelesen: "Der Tag, an dem mein Katerle starb"?

Ich find ihn wie immer nicht wieder, aber hier sind sehr findige User, die wissen, wo er ist - und vielleicht hilft er auch dir.

(@User: Wenn ihr ihn findet, bitte link einstellen! Danke!)

Ich glaube, wenn man euthanasieren lassen muss, wird man sich immer fragen, ob es richtig war.

Damals, bei meinem Katerschatz, wars zu dem Zeitpunkt eher eine Entscheidung pro Hund als denn nur contra Kater. Oder schrieb ichs schon? Sei nicht böse, wenn - ich kämpfe mir einer beginnenden Demenz, aber das soll hier nicht das Thema sein.

Überlegs dir mit dem Tagebuch. Ichhab den Eindruck, es wäre gut.

Liebe Grüße

Catley
 
Sehr lieb gemeint , Catley .....


doch im Moment schaffe ich garnichts . Ich muss mich zwingen aufzustehen und dann laufe ich die Gassirunden alleine immer in Gedanken an meinen Tom-Pa .
Ich versuche den Tag irgendwie rum zu bekommen , es ist sehr sehr schwer


Danke Dir Catley für deine Anteilnahme.... ich lebe wie im Trance und fange an zubezweifeln das ich aus diese Zustand wieder rausfinde.
ich suche, deinen Thread über dein Katerchen , werde es auf jeden Fall versuchen !
ganz liebe Grüße und nochmals vielen Dank
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo, ich bin ja erst seit Juni hier Angemeldet aber ich habe viele liebe Worte gelesen die mir geholfen haben, in der letzten Zeit ist viel passiert ich musste mich erst vor einer Woche entscheiden ob ich meinem Prince das alles weiter an tun möchte.
Er ist 13 Jahre alt geworden ist ein Spanischer Jagdhund gewesen der in der Tötung in Spanien war, ich habe ihn aus dem Tierheim geholt er wurde in der letzten Zeit immer dünner, er hatte mit dem Herzen Probleme und zuletzt konnte er das Wasser nicht mehr so halten.
Ich habe ihn letzte Woche Montag über die Regenbogenbrücke gehen lassen in diesem Jahr war es der zweite Hund und mein Kater dann ist meine Schwester verstorben Monat 6 der erste Hund Monat 7 meine Schwester Monat 8 mein Kater und letzte Woche mein zweiter Hund, ich weiß wie du dich fühlst Tom-Pa, es ist die Hölle und man fragt sich immer wieder ob das alles so richtig war.
Meine mittlere Tochter hat 2 Tage nicht richtig mit mir gerdet denn einer muss ja schuld sein....Mein Mann und ich haben beide heftig geweint dennoch sagten wir unser Prince hatte mal 25 Kilo und zum schluß wog er nur noch 17 Kilo:wein: es ist nicht einfach und vergessen wird man NIEMALS aber man lernt damit um zu gehen.
Es ist noch alles so unreal weil wir zuviel durch machen mussten in diesem Jahr...jetzt haben wir noch unsere alte Dame Lucky und unseren 3 Jährigen Chihuahua sowie unseren 7 Monate jungen Pinscher allein für die muss ich weiter machen für sie ist der verlust mindestens genaus schlimm wie für mich und meine Familie..... das Leben ist manchmal sehr unfair aber zumindest können wir unseren Fellnasen viel ersparen an schmerz und leid
Ich versuche mit all dem zurecht zu kommen leide viel sitze in einer Ecke und Weine wenn es keiner sieht denn Stark sein soll ich....ich frag mich nur wie ich das schaffen soll:wein::wein:
 
Guten Morgen Rambo .... ich habe alles gelesen was Du durchgemacht hast. einfach schrecklich !
Das Du Familie und auch andere Tiere um Dich hast ist aber ein Segen.

Ich sitze hier nun ganz alleine und weiß nicht warum ich noch weitermachen soll.
Mein Hund hat mich am Leben gehalten , hat Struktur und Emotionen in den Tag gebracht !

Vor zwanzig Jahren ,damals hatte ich noch ein Hundepärchen,habe ich mich bewusst von Menschen zurück gezogen um allein mit meinen Hunden zu leben.

Doch da war ich nie allein oder einsam , denn meine Hunde waren immer bei mir und das reichte völlig aus !
Nun wo ich weiß das jetzt nie mehr ein Hund an meiner Seite sein wird ist eine Welt für mich zusammen gebrochen.

Ich wünsche Dir auch alles Liebe und bitte bedenke was Du an deiner Familie und den anderen Tieren hast .....
bei mir hier in der Wohnung herrscht eine Grabesstille und es schnürt mir die Kehle zu !

Sei ganz lieb gegrüßt und danke das Du mir geantwortet hast
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr lieb gemeint , Catley .....


doch im Moment schaffe ich garnichts . Ich muss mich zwingen aufzustehen und dann laufe ich die Gassirunden alleine immer in Gedanken an meinen Tom-Pa .
Ich versuche den Tag irgendwie rum zu bekommen , es ist sehr sehr schwer


Danke Dir Catley für deine Anteilnahme.... ich lebe wie im Trance und fange an zubezweifeln das ich aus diese Zustand wieder rausfinde.
ich suche, deinen Thread über dein Katerchen , werde es auf jeden Fall versuchen !
ganz liebe Grüße und nochmals vielen Dank



Tom-Pa, ganz ehrlich: Als ich DAS jetzt hier las, kam mir ganz spontan der Gedanke, dass dir nur ein anderer Hund aus diesem Tief heraushelfen kann.
Nein, wehre nicht gleich ab - er soll deinen Verlust nicht ersetzen, das kann niemand.

Aber es könnte ein Vermächtnis deines Toms sein, der sicherlich niemals gewollt hätte, dass sein Herrchen SO aufgibt und den Bach runter geht! So denke ich mir nachdem, wie du deinen Schatz geschildert hast.

Es gibt SOviele Hunde, die genauso fühlen wie du (und noch schlimmer, denn Hunde verstehen das Warum ja nicht) : Sie haben ihre Bezugsperson verloren. Dann nahm sie jemand und brachte sie ins Heim - und sie sind allein. Warum?

Und sie warten - nein, TomPa, deinen verlorenen Hund können sie nicht ersetzen, aber das sollen sie auch gar nicht.

Doch sie können eine Antwort deines verstorbenen Hundes sein auf deine innere Leere.

Die Antwort deines Hunde-Schatzes:

>Schau, Herrchen, ich bin nun gegangen. Es musste sein, du weißt das. Wir hatten eine gute Zeit, aber die ist nun vorbei, doch mir geht es bei unserem Schöpfer gut und ich bin daheim.
Doch jetzt - da ist die Zeit, einem anderen Hund, der sich nach Liebe und einem neuen Zuhause sehnt, das zu geben, was du mir immer gegeben hast.

Schau dich um, ganz zwanglos - und ich werde dir den neuen Kumpel zeigen, den ich für dich ausgesucht habe.
Mach ihn glücklich, so, wie du mich glücklich gemacht hast. <
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Tom Pa, danke für deine Antwort und dein Mitgefühl...dir müssen Menschen sehr weh getan haben wenn du dich so zurück gezogen hast
Ich sag auch immer Tiere sind die wahren Freunde der Menschen, sie schauen dich durch ihre Augen an und man denkt sie verstehen dich....manchmal ist es auch so ich kann dich schon verstehen
Also ich habe zwar noch andere Tiere aber das ist ja nicht das was ich mir wünsche meine Schwester zum Beispiel warum musste sie im alter von gerade mal 37 Jahren gehen???? gerade einen Monat nach meinem geliebten Rambo ??? dann wieder der nächste Monat mein Kater er war NIE krank und BÄÄÄÄÄM auch er musste gehen......Prince mein toller Freund der mich an sah und wusste was ich von ihm wollte ohne Worte warum er ich denke wir fragen das immer letzten endes weiß ich das Prince mit 13 schon sehr alt war für einen Jagdhund ohne Jagdtrieb er hatte 10 tolle Jahre bei uns ich weine jeden Tag derzeit bin ich Krank und ich habe das Gefühl das meine lieben versuchen mich ans Bett zu fesseln damit ich wieder Gesund werde....ich bin der Mensch aufstehen weiter machen bis jetzt in diesem Jahr das alles passiert ist:mad:
Ich stelle mir vor wie es bei dir sein muss und kann dir voll nach empfinden, diese schreckliche Stille wenn man heim kommt oder wenn es klingelt es fehlt das Bellen das so vertraut war....es wird dauern manchmal sogar sehr lange bis man das Akzeptieren kann aber geb nicht auf bitte egal wie kalt und leer es in dir ausschaut:wein: irgendwann wirst du eventuell den Mut haben einfach mal zu schauen nach einem Begleiter für dich vielleicht schickt deine Fellnase dir dann ein Zeichen ich wünsche es dir so sehr ich drücke dich und bin in Gedanken bei dir
 
Die Antwort deines Hunde-Schatzes:

>Schau, Herrchen, ich bin nun gegangen. Es musste sein, du weißt das. Wir hatten eine gute Zeit, aber die ist nun vorbei, doch mir geht es bei unserem Schöpfer gut und ich bin daheim.
Doch jetzt - da ist die Zeit, einem anderen Hund, der sich nach Liebe und einem neuen Zuhause sehnt, das zu geben, was du mir immer gegeben hast.

Schau dich um, ganz zwanglos - und ich werde dir den neuen Kumpel zeigen, den ich für dich ausgesucht habe.
Mach ihn glücklich, so, wie du mich glücklich gemacht hast. <[/QUOTE]


Das ist sehr schön und hat so wahnsinnig viel Wahrheit:wein:
 
Aber es stimmt. Der Schmerz, er wird nie ganz vergehen. Auch heute noch, 4 Jahre nach dem Tod meines Katerles, kommen mir die Tränen, wenn ich den leeren Sessel sehe, in dem er so gern gelegen hat.

Aber er wird milder und wäre ich jünger und würde anders wohnen, hätte ich mir inzwischen ein anderes Katzentier geholt, eines, das sonst keiner will und das doch dringend ein neues Zuhause braucht.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.
      Oben