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Leben ohne meinen Hund

Auch wenn dein Schmerz noch gross ist hilft es dir vermutlich, wenn du dir einen anderen katzenliebenden Hund anschaffen würdest.
Es gibt sooooooooo viele Hunde, welche dringend jemanden suchen.
 
Ich dachte auch erst, dass ich mir keine neue Fellnase mehr in mein Leben lasse... Aber heute bin ich froh, dass wir in ein paar Wochen einen Welpen bekommen und mein Leben hat gleich wieder mehr Farbe und Sinn bekommen, ich hätte das nie gedacht... Trotzdem wird mein Sam meine große Liebe bleiben.. Aber das Haus ist so leer und mir fehlen die Spaziergänge mit einem Freund...
Und irgendwie sollte es so sein... Unsere Züchterin hatte wieder einen Wurf und es gab tatsächlich nur diesen einen Rüden... Mit einem Flecken in Form eines Herzens auf dem Rücken... Ihr haltet mich jetzt wahrscheinlich für verrückt, aber für mich war das ein Zeichen..
Und mein Mann hat den einen Tag zu mir gesagt, schau nach vorne, das Leben geht weiter und es bleibt nicht stehen... Deswegen werden wir Sam weder vergessen noch wird unsere Liebe zu ihm vergehen...
 
@ Sammy.....vielen dank für deine Worte....den Schmerz kann man jetzt ersteinmal nicht ertragen, ich sagte anfang des Jahres als die Katze meiner Tochter an Knochenkrebs erkrankte das dies das Jahr des abschieds wird dabei dachte ich nicht an meine Schwester, klar das es ein Abschied von Tieren werden wird das war irgendwie klar warum auch immer aber diesen Schlag mitten ins Leben damit hat wohl keiner gerechnet:wein: jeden Tag hab ich das mit meinem geliebten Rambo im Kopf, ich war auf der suche nach einem der ihm ähnlich ist und ich habe einen gefunden den hole ich am 04.09. ab, es ist ein Welpe gestern sagte ich noch meint ihr er wird mich überleben.... ich denke ob Rambo das gewollt hätte und bin hin und her gerissen von allem mal freue ich mich auf den kleinen Hope dann würde ich am liebsten alles wieder ab sagen:wein: dann meine Familie ich habe viele Geschwister wir fragen uns jetzt alle sehen wir uns nur noch auf Beerdigungen??? wir sind weit auseinander gerissen ( Hat verschiedene Gründe ) wenn ich das hier was ich schreibe selbst lese frage ich mich ob ein Therapeut für mich eine gute wahl wäre 😕:wein:
Ich möchte hier meine beiden Kinder nicht belasten und mein Mann der ist seltsam er macht einfach weiter als wenn nichts gewesen wäre das kann ich eben nicht
 
Und irgendwie sollte es so sein... Unsere Züchterin hatte wieder einen Wurf und es gab tatsächlich nur diesen einen Rüden... Mit einem Flecken in Form eines Herzens auf dem Rücken... Ihr haltet mich jetzt wahrscheinlich für verrückt, aber für mich war das ein Zeichen..


""der Rüde den ich ausgesucht habe beim Züchter ist meinem Rambo auch sehr ähnlich ich verstehe dich und für verrückt halte ich dich nicht denn der Rüde den ich gewählt habe ist ebenso wie Rambo der letzt geborene von 4 Rüden im Wurf wobei er ja von der Strasse war und er ist genauso ruhig wie Rambo als Welpe war das war mein Zeichen von meinem geliebten Rambo aber ich habe wie eben schon geschrieben Angst
 
Hallo,es tut mir aufrichtig leid, was du erlebt hast.In diesen jungen Hundealter, denkt man gar nicht an so ein Drama.Zur Zeit geht es mir genauso.Ich habe am 9.8.meine Hündin einschläfern müssen. Sie kam nicht auf die Beine, es kam auch sehr plötzlich. Eine Lähmung der Hinterläufe. Sie war 13 Jahre alt. Sie war mein 3.Hund.Ich hatte den 1.Hund verloren, er war 3 Jahre hatte Diabetes der 2.er wurde 8 Jahre musste wegen schwerer Arthrose eingeschläfert werden. Ich bin auch am Boden zerstört. Mein Alltag verlief genau wie bei dir, alles war so arrangiert, das die Hündin mit zur Arbeit konnte und nur 2 Std allein war. Ja, nun ist plötzlich alles leer. Ich werde es wohl auch nicht schaffen, über die Sache weg zukommen. Ein neuer Hund, freilich gut gedacht. Damals hatte ich es nach längeren Abständen gemacht. Heute kriege ich es nicht hin. Da fährt auch die Angst mit vor wieder vielleicht einen frühen Verlust.Diese Einschläferung zu entscheiden und zu erleben von dem was man über alles liebt ist Wahnsinn. Ich möchte gar nicht mehr das Haus verlassen. Ich teile meine Trauer mit dir. Ich wünsche dir, das du es vielleicht besser schaffst als ich und es mit einen neuen Elo, irgendwann, wenn dein Herz es möchte, wieder ein liebes Tier zu bekommen. Liebe Grüße und viel Kraft, ich weiß es tröstet nichts. Es geht alles weiter, nur völlig anders und nichts ist mehr schön.
 
Das tut mir leid, wenn du so empfindest.. Aber man sollte das nicht verurteilen, wenn man die Menschen und ihr Umfeld nicht kennt, Sorry...
Erstens hat das nichts mit Eiseskälte zu tun. Ich liebe meinen verstorbenen Hund ohne Ende... Er wird immer meine große Liebe sein..
Aber ich habe eine 16 jährige Tochter, die so unter diesem Verlust leidet, dass sie fast eine Depression hat... Das so etwas passiert, hätte ich niemals für möglich gehalten... Und uns fehlt hier allem im Haus diese Lebendigkeit, die eine Fellnase für uns hat...
Und Ersatz für unseren Sam ist das bestimmt nicht, wir weinen noch heute fast täglich um ihn...
Und wenn ein neuer Hund kommt, werden wir die Letzten sein, die ihn als Ersatz für den anderen sehen...
Er gibt uns einfach Lebensfreude und die werden wir mit jeder Faser unseres Herzens an ihn zurück geben..
Schade, dass du das so empfindest... Ich habe hier sehr viel Hilfe und Zuspruch erfahren... Und außerdem bin ich ein sehr positiver Mensch und mein Mann hat den einen Tag ganz richtig gesagt, dass das Leben weiter geht und das heißt nicht, dass man Sam vergisst und das weiß unser Schnuff in seinem Hundehimmel
 
Hallo, schade das du so denkst, man möchte niemanden sagen das er / sie Eiskalt sind denn wir alle teilen deinen Schmerz und wissen wie es sich anfühlt den Seelenhund / Fellnase etc zu verlieren:wein:...ich habe mir die Entscheidung nicht einfach gemacht und 8 Wochen gesucht immer das Bild von meinem geliebten Hund vor augen ich habe mich schuldig gefühlt beim Züchter und selbst heute obwohl der kleine Hope noch nicht einmal bei mir ist gehen meine Gefühle hin und her.....mal sagt mein Herz alles gut es ist gut das Hope kommt dann fühle ich mich wieder schuldig....du siehst hier macht es sich keiner einfach aber jeder muss sehen wie es ihm geht in der Situation das hat wirklich nichts mit Eiskalt sein zu tun sondern damit ob man so wie ich Deperessiv wird wobei mein Schicksal wirklich dieses Jahr nichts gutes mit mir vor hat erst mein Hund dann:wein: am 29.07. meine Schwester jetzt wohl noch mein Kater ich verliere gerade alles um mich herum von daher musste ich mich Dringend um sehen nach einer ablenkung.
Klar habe ich hier noch andere Hunde aber es sind die Tiere von meinem Mann und meiner Tochter das ist eben nicht das selbe wie einen Hund nur für sich zu haben..... die Hilfe findest du in den Worten die man hier bekommt wenn ich weis es sind weitaus mehr als nur ich die hier leiden Leute die das Empfinden was ich Empfinde das hilft ungemein hier Trauern wir alle zusammen und keiner muss sich der Worte die er hat schämen..hier sagt keiner heul nicht hier darf man es ohne wenn und aber:wein:
 
ich weiß nicht wohin mit meinen Gedanken deßhalb schreibe ich sie hier nieder
Heute ist es 16 Tage her das ich den Entschluss gefasst hatte meinen überalles geliebten und einzigen Freund einschläfern zu lassen , und nun denke ich das es sich um eine Kurzschlusssreaktion gehandelt hat und ich aus Egoismus gehandelt habe um meine Ruhe oder es hinter mir zu haben !
Er war 15 und ein halbes Jahr alt . vor circa über einem jahr , genau weiß ich es nicht mehr , stellte ich fest das er wohl einseitig nicht mehr richtig sehen und hören kann , dann bekam er ständig schlimme Niesanfälle und ein verklebtes Nasenloch was ich aber soweit gut säubern konnte , dachte an eine Allergie.
Nun kamen immer mehr "kleine Sachen" dazu , beim Verlassen seines Schlafplatzes stakste er manchmal so das man denken konnte ihm seien die Pfötchen eingeschlafen , ein paar mal sah es beim Laufen aus als knickten die Vorderbeinchen ein ,das kam aber nicht oft vor und ich habe es seinem Alter zugeordnet.
Mit der Zeit kam dazu abends rein ins Körbchen und gleich wieder raus , rastlos hin und her, fast jeden abend bzw. nachts .
Dann begannen diese Nachtwanderungen und das laufen gegen Möbel .Stehen vor der Terrassentür an der nicht geöffneten Seite oder an einem Möbelstück stehen.
Ich holte ihn dann dort weg , also ich dachte das es mit dem schlecht sehen zu tun hatte , später bei meiner Tierärztin dachten wir dann an eine Demenz.
Am Tag des Einschläferns äußerte sie den Verdacht das es sich doch wohl eher um einen Hirntumor gehandelt hat.
Er war ja nun auch einseitig blind und war fast taub !
Ihn Einschläfern zu lassen war eine Spontanentscheidung da er wieder von 3.00 Uhr an stundenlang durch die Wohnung lief, ich mit ihm nach draussen ging und doch kam er einfach nicht zur Ruhe.
Heute denke ich wir hätten doch einfach dann irgedwann unseren Schlaf nachholen können , ich glaube es war viel zu früh und ich einfach nur mit den Nerven am Ende.
schrecklich das ich so überreagiert habe !!
Er frass gut , sogar mehr als früher ich liess ihn gewähren weil er auch irgendwie dünner geworden war.auch sein schönes fell wurde am rücken (wirbelsäule nun auch spürbar) etwas dünner !
Gassirunden waren meist Highlight des Tages , er hatte ein Tempo drauf das ich manchmal kaum hinterher kam .dies erklärte mir die Tierärztin auch als ein Symthom eines Hirntumors .das er in seiner Welt lebte und einfach nur vorwärst wollte.
Er konnte regelmäßig Kot absetzen ( im ganzen Leben nur dreimal Durchfall) weil ich stets auf gutes Futter achtete ,zumal er ein Kargfresser ( Lhasa Apso) war.Puschen klappte auch prima. allerdings mir fiel auf das er sehr viel und ständig trank .
Es war klar das Einiges nicht mehr stimmte doch ich dachte das es alles mit dem Alter zu tun hat und da er beim Tierarzt so ein riesiges Theater jetzt immer machte , der pure Stress für ihn, und es ja nix akutes war , habe ich dann zwar Kontakt mit der TA gehalten doch ersparten wir uns Besuche in der Praxis.
Sie machte ab und an Hausbesuche und wir kamen immer zu dem Ergebniss das es ihm ja soweit gut geht !
Auch hätte ich niemals diversen Untersuchungen oder Op's zugestimmt , das wollte ich ihm nicht antun !
Ich habe so schreckliche Schuldgefühle es frisst mich förmlich auf innerlich, richtige Schmerzen weil ich denke das ich ihn in der letzten Zeit schlecht behandelt habe, habe ihn eine Nacht mal in den Flur gesperrt weil er wieder am Laufen war und ich hundemüde , er hat dann schrecklich geschrien da hab ich ihn dann wieder reingeholt .
Ich muste ihm jeden morgen die Augen säubern bzw. das Fell unter den Augen von dem festgeklebten Augenfluß befreien es war fast jedesmal ein Kampf in der letzten Zeit obwohl er sich sonst immer kämmen ließ und ich habe ihn dann energisch im Nacken gerüffelt damit ich diese für Ihm nun wohl unangenehme Prozedur durchführen konnte , sonst hätten sich seine Augen entzündet.
Wenn ich mir nun vorstelle das er Schmerzen hatte und ich ihn derat schroff behandelt habe .... dieser Gedanke bringt mich fast um !
Und wie oft habe ich vor mich hin geschimpft das mich alles nervt und manchesmal geweint wegen solcher Gedanken , die Angst das nachts etwas passieren könnte und keiner da der uns in eine Klinik fährt !
Nun ist er nicht mehr da und ich laufe täglich unsere Gassirunden ohne ihn , ständig der Gedanke das er doch hätte noch hier sein können und ich nicht in der Lage war noch etwas durchzuhalten !
Der Verlust ist so schmerzhaft weil er doch das Einzige war an dem mein Herz hing ,ich nicht weiß wie ich ohne ihn weiterleben soll .schlafe kaum noch, esse kaum.
ich bin ganz alleine habe keine Familie oder Freunde weil ich mich vor Jahren schon zurückgezogen habe um mit meinem Hund alleine zu leben.
was soll ich nur tun ?
 
Guten Morgen,mein Herzliches Beileid ich weiß wie du dich fühlst es ist das schlimmste was einem passieren kann habe meine Sammy am 19.06.2018 einschläfern lassen müssen es war der Horror seit dem ist viel passiert denke immer noch jede Minute an Sie,kann dir nur sagen mit der Zeit wird es besser. Auf jeden Fall hast du alles richtig gemacht du brauchst dir keine Vorwürfe machen. Ich war kurz vorm verrückt werden da hat mir das Schicksal oder vielleicht doch meine Sammy, Jacky geschickt er ist ganz anders aber er hat mir sehr geholfen wieder etwas Freude ☺ zu haben. Gehe jetzt wieder spazieren und bin froh das ich ihn habe. Ich bin felsenfest davon überzeugt das er geschickt wurde um auf mich auf zu passen. Hast du schon mal " Linus im Regenbogenland " gelesen kann ich dir empfehlen es hat mir sehr geholfen seit dem kann ich Sammys Tod besser akzeptieren. Und bin voll davon überzeugt alles richtig gemacht zu haben. Wenn du magst kannst du mir gerne schreiben. Fühle dich einfach ganz fest gedrückt. LG
 
Lieber TomPa, ich glaube, das fragt man sich, wenn ein Tier nicht natürlich, sondern durch Fremdeinwirkung stirbt, wohl immer:

War es richtig? War es richtig jetzt schon?

Du hast mein volles Mitgefühl und ich umarme dich virtuell still und sanft.

Und bitte: Keine eigenen Vorwürfe! Wem bringt das was?

Dein Hund hat immer gewusst, dass du ihn liebst, egal, wie du drauf warst! Das geht sowas von klar aus deinem ganzen thread hervor!

Glaubst du, mein Katerle hätte mich damals, als er durch die KH und durch die Medis so aggro wurde, nicht genervt? Wie oft hab ich ihn da leider mal am Nackenfell gepackt und geschüttelt, vor allem, wenn er mal wieder den einst von ihm so geliebten Hund attackierte... 😱

Erklärung:
Denn ich kenne deine Situation nur zu bitter...... Vor 4 Jahren musste - musste? Denn da ist schon die erste innere Frage.... - ich mein an CNI erkranktes Katerle euthanasieren lassen....
Und es war damals eher eine Entscheidung pro Hund als denn contra Katerle.

Hier hat mir das Forum hier sehr geholfen.
Und ich entsinne mich besonders an eine Frage einer Userin:
"Willst du deinem sterbenden Tier dein gesundes opfern"?

Okay, das war nun ja nicht so ganz deine Situation, aber ich habe für mich diese Frage im Inneren ausgedehnt:
Will ich mein Katerle leiden lassen - denn er litt, das war offensichtlich - oder will ich, dass es ihm in Gottes neuer Heimat gut geht?
Schaffe ICH es, ihn loszulassen, damit er nicht mehr leidet?
Ich habs damals auf den Hund geschoben, für den es angeblich notwendig war - aber das war nur EIN Grund. Der andere war: Der Kater konnte und wollte nicht mehr. Und es war an der Zeit, ihn gehen zu lassen..... :wein:

Du hast es geschafft, genau das zu tun - und das, lieber TomPa, ist der größte Liebesbeweis, den du deinem Tier zuteil werden lassen konntest.

Den Schmerz um den Verlust, den werden wir immer in uns tragen. Er wird weniger, aber er wird nie vergehen. Noch heute, nach 4 Jahren, weine ich manchmal, wenn ich den leeren Sessel sehe, wo mein Kater-Schatz so oft gelegen hat.....

Vielleicht ist eines Tages Raum und Zeit für einen neuen Hund. Sozusagen als Vermächtnis deines Lieben, den du grad hergeben musstest.

Aber dafür ists noch zu früh - lass dir Zeit, um deinen Schatz zu trauern.

Ich denke an dich.

Catley
 
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