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    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Lasst uns doch einfach eine Partei gründen und die Welt verändern

... müsste auch und insbesondere an einem globalen Grundeinkommen gearbeitet werden.

Es geht in erster Linie um einen minimalen Lebensstandard, den meines Erachtens jeder Mensch bedingungslos verdient hat.

"Den lieb ich, der Unmögliches begehrt!" (Goethe, Faust)

Es ist wichtig, eine Utopie zu formulieren, um den Gedanken
neue Impulse zu geben - und warum sollte nicht jeder Mensch
auf der Welt eines Tages von der Weltbank einen Betrag auf
sein (Handy-)Konto überwiesen bekommen, mit dem er bei
den "Ganze-Welt-Läden" seinen Grundbedarf decken kann?

Natürlich nur im Gegenzug dafür, dass er sich an die maxi-
male Fortpflanzungsrate für sein Land hält 🙂 und seine jähr-
liche Anzahl an Arbeitsstunden für die Weltgemeinschaft ge-
leistet hat (und keine Drogenpflanzen anbaut, keiner ge-
waltbereiten Ideologie angehört usw.) - eine Form von Ge-
genleistung wäre schon angemessen, oder?
 
"Den lieb ich, der Unmögliches begehrt!" (Goethe, Faust)

Es ist wichtig, eine Utopie zu formulieren, um den Gedanken
neue Impulse zu geben - und warum sollte nicht jeder Mensch
auf der Welt eines Tages von der Weltbank einen Betrag auf
sein (Handy-)Konto überwiesen bekommen, mit dem er bei
den "Ganze-Welt-Läden" seinen Grundbedarf decken kann?

Natürlich nur im Gegenzug dafür, dass er sich an die maxi-
male Fortpflanzungsrate für sein Land hält 🙂 und seine jähr-
liche Anzahl an Arbeitsstunden für die Weltgemeinschaft ge-
leistet hat (und keine Drogenpflanzen anbaut, keiner ge-
waltbereiten Ideologie angehört usw.) - eine Form von Ge-
genleistung wäre schon angemessen, oder?

Nun ich bin angesichts der Überbevölkerung und dadurch resultierender Not und Elend, immer knapper werdenden Ressourcen und Arbeit, ein wenig verwundert, dass du Fortpflanzung als erstrebenswertes Ziel ansiehst, was zudem gefördert werden sollte/müsste.

Und genau deshalb würde dein Model des Grundeinkommens, mit der Verknüpfung an Zwangsarbeit, nicht funktionieren, es führte zu Lohndumping.
Zudem hast du nicht weit genug gedacht, oder möchtest du die Zwangsarbeit für Kinder, Kranke, Gebrechliche und Alte?

Weiter, eine Utopie ist das Bedingungslose Grundeinkommen lange nicht mehr, man nennt es jetzt anders und wird nicht allen gewährt...
Ich hingegen, würde es auch den Arbeitenden geben, also jedem.
Das schafft Kaufkraft, Anreiz zu arbeiten, Wohlstand und geistige Innovation.
Letzteres bleibt vielfach auf der Strecke.

Hätten Bill Gates und andere das schaffen können, was sie leisten konnten aufgrund ihrer finanziellen Unabhängigkeit?
Hätten sie es überhaupt schafften können, wenn sie sich zuerst um ihr Überleben kümmern mussten?
Wohl eher nicht.
 
Rhenus

Kennst du Henry David Thoreau? Er war der Meinung/Ansicht, dass Wörter mächtig sind und hat dies sogar unter Beweis gestellt. Vielen Menschen ist Thoreau unbekannt, aber geschichtlichen Größen wie Martin Luther King, Mahatma Gandhi, William Butler Yeats und vielen anderen ist Thoreau keinesfalls unbekannt.

Über Thoreau sagt man:

Ein kleiner Mann, der in seinem dunklen Zimmer Königreiche vernichtet.

Und so unglaublich das auch klingt, so sehr ist es auch wahr.

Ich glaube auch an die Macht des Wortes, ich schrieb es mehrmals.
Und darum halte ich diesen Strang für wertvoll.
Sie wird von denen, die sie nicht ertragen wollen/können zuerst belächelt, dann bis hin zur Diffamierung bekämpft.
Dabei tragen diese Leute dann ungewollt dazu bei, die Wahrheit der geschriebenen Worte zu bestätigen.

Leider fehlt in den westlich orientierten Ländern eine geistige Elite von Schriftstellern, Künstlern, Wirtschaftsfachleuten und natürlich auch Politiker, die einen Ehrgeiz haben gehört zu werden, wofür es keine Kohle gibt.
So hat nur eine Gruppe (es gab natürlich mehrere!) etliche tausend Menschen auf die Straße, gegen einen Nato-Doppelbeschluss, neue Atomwaffen zu stationieren, bringen können.


https://www.youtube.com/watch?v=c4pgBDsvyec

Für die Nichtkölner... 😉

Plant mich bloß nicht bei euch ein.
Seit ich euch durchschaut habe,
weiß ich, dass ich nicht auf dem allerfalschsten Dampfer bin.
Ich habe mit eurer Logik nichts am Hut -
wieso ihr was wo getan habt und noch vorhabt,
weshalb ihr über Leichen geht.

Denn was ihr logisch nennt, das nenne ich pervers,
eure ganze Wertigkeit auch.
Mir bricht der Schweiß bei jedem Wort von euch aus,
und wenn ihr still seid dann auch.
Was ihr Moral nennt, das ist für mich Krampf,
was ihr "normal" nennt, das auch.

Eure Ideale habt ihr diskret verschlampt,
wie ein gebrauchtes Tempotuch.
Seit ihr scheuklappenblind,
wie es alte Schlachtrösser sind,
abgestumpft oder bloß skrupellos?

Ihr Nadelstreifen-Schreibtischtäter ,
hört zu, egal wo ihr euch versteckt:
Die Sorte stirbt aus, die marionettengleich ihr als Mienenhunde vorschickt.
Eure Schachfiguren haben das Denken gelernt
und springen einfach vom Brett.
Bis zum Kadaver wird jetzt nicht mehr pariert.
Probiert doch selbst wie Dreck schmeckt.

Noch ist es nicht so weit, doch seit einiger Zeit werden es Tag für Tag mehr ? immer mehr.

Plant uns bloß nicht bei euch ein.
Seit wir euch durchschaut haben, wissen wir,
dass wir nicht auf dem allerfalschsten Dampfer sind.
Wir haben mit euren Lügen nichts am Hut,
mit dem, was ihr schon gelogen, lügen wollt und dem, was ihr gerade lügt.

400.000 Menschen mit einem Ziel... :daumen:

Friedensdemonstration in Bonn 1982

Und... ein Satz, sei es gewollt oder ungewollt, hat die Mauer geöffnet!

Günter Schabowski
 
Will aber niemand, sonst wären die Piraten - die einzige Partei, die ernsthaft in Erwägung gezogen hat, das einzuführen - nicht bei der Bundestagswahl förmlich versenkt worden.

Und am Unrechtssystem sind zu viele beteiligt, verdienen mit und missbrauchen Macht, kaum einer wird Interesse daran haben, die Staatsgewalt wieder zu reduzieren, auf ein demokratisches Normalmaß - da sehen "wir freien Bürger" aber alt aus, die dem Nächsten das Überleben gönnen würden.

Sicher siehts in anderen EU-Staaten nicht weniger antidemokratisch aus, machts aber auch nicht besser, oder?

Die Piraten, lieber Edy, haben eine große Chance verpasst, weil sie Nabelschau betrieben, und sich wie eine Partei zuvor, selbst zu Fall brachten... 😉

Es ist das Los aller neu gegründeten Parteien, sich erst einmal ihrer zugelaufenen Chaoten zu entledigen, die vorgeben, alles besser, doch in Wirklichkeit nichts können.

Übersteht sie das, muss sie den langen Instanzenweg gehen.
Wer aber nicht versteht, sich als breite Volkspartei aufzustellen, wer Leute vor die Kameras setzt, die nichts von Politik verstehen und bereitwillig in die ausgelegten Fallen der Moderatoren tappen, die genau solche Leute als naiv darstellen wollen, der muss eben wieder in die Versenkung... oder als Splitterpartei in der Unbedeutsamkeit verschwinden.

Es reicht eben nicht, eigene Regeln aufzustellen, sich autistisch zu verhalten, wenn nun einmal die etablierte Politik mit Worten und Charisma funktioniert.

Es gibt für mich nur noch zwei gangbare Wege.
Entweder eine etablierte Partei "kapern", um bei dem Wortschatz der Piraten zu bleiben. Um sie auf den richtigen Kurs zu bringen.

Oder den Weg von der Kommunalpolitik über Jahre hin aufwärts.

Denn das ist auch noch eine Phänomen, nicht nur der Piraten... jeder will Häuptling aber niemand Indianer sein...
Das irritiert einen Wähler, er will Leitfiguren haben, die sich nicht ständig fürchten müssen, von den eigenen Leuten gemeuchelt zu werden...

Partei kommt u.a. von Gleichgesinnten... und das erwartet der Wähler auch, dass sie tatsächlich gleichgesinnt sind und nicht als eine Partei von "wie kann ich am besten über ein Mandat Kohle machen", darstellt...

Alleine, dass die Mitgliederzahlen geschönt, die Parteienfinanzierung dubios, und die Verwaltung nicht funktionierten, zeigt, dass diese Partei noch viel zu lernen hat.
Und das Bashing hat noch nie einem Kandidaten genutzt.

Um als Vertreter einer Partei nach außen hin glaubwürdig zu sein, kann es sich keine Partei leisten, dass ein Kandidat nicht frei sprechen kann, ohne befürchten zu müssen, dass ein Haufen von Besserwissern, dies nachher infrage stellen wird.

So, Edy, so funktioniert die Politik nicht... 😉
Es gibt ungeschriebene Regeln, die befolgt werden müssen, daran ändert eine neue Partei nichts.
Schade für die geleistete Arbeit, für das Geld, aber so ist es...

 
Nun ich bin angesichts der Überbevölkerung und dadurch resultierender Not und Elend, immer knapper werdenden Ressourcen und Arbeit, ein wenig verwundert, dass du Fortpflanzung als erstrebenswertes Ziel ansiehst, was zudem gefördert werden sollte/müsste.

Ich hatte absichtlich geschrieben, die "maximale" Fort-
pflanzungsrate - hieße für die meisten Länder wohl,
dass nur ein Kind je Frau in Ordnung wären. Die Be-
völkerungszahl wird so oder so stark sinken in den
nächsten 200 Jahren, das scheint mir klar und die
Frage nur, ob wir das mit Verstand hinbekommen
oder ob die Natur das systemisch lösen muss, sprich:
durch den entstehenden Nahrungsmangel ab einer
bestimmten Bevölkerungszahl und die dadurch re-
duzierten Nachkommenschaft.

Ansonsten habe ich die Idee eines globalen Grundein-
kommens nicht durchdacht, nur so meine spontanen
Ideen aufgeschreiben, weil Tsunami das angesprochen
hatte und ich die Idee spannend fand. Es würde auch
nur Sinn machen, wenn es eine demokratisch gewähl-
te Weltregierung und eine Weltwährung gäbe - und
dies ist nun wirklich utopisch und nicht zu erwarten.
 
Ich hatte absichtlich geschrieben, die "maximale" Fort-
pflanzungsrate - hieße für die meisten Länder wohl,
dass nur ein Kind je Frau in Ordnung wären.

Das hat China auch versucht und lockert es gerade wieder weil es massive Probleme mit dem Unterhalt der älteren Generation sowie einseitigen Abtreibungen des weibliichen Geschlechts gibt.
 
Das hat China auch versucht und lockert es gerade wieder weil es massive Probleme mit dem Unterhalt der älteren Generation sowie einseitigen Abtreibungen des weibliichen Geschlechts gibt.

Es gibt eine Provinz in China, in der es keine Vorschriften
in Richtung Ein-Kind-Politik gab und dort ist die Geburten-
rate niedriger als andernorts - weil die Leute verstanden
haben, dass sie nicht ein begrenztes Stück Land unter
immer mehr Menschen aufteilen können und trotzdem
davon leben. Das Rentenproblem kann nicht durch immer
mehr Nachkommen gelöst werden, das ist mathematisch
auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen nicht mög-
lich und je früher man das einsieht, desto eher kann man
nach alternativen Lösungen suchen.

Wenn wir in Deutschland so gewachsen wären (bevölker-
ungsmäßig) wie der Rest der Welt, dann würden heute
in Deutschland nicht 80, sondern über 200 Millionen Ein-
wohner haben (um soviel ist die Weltbevölkerung seit
1950 ungefähr gewachsen) - und dann sähen unsere
Städte, Autobahnen, Schulen, Unis und Kindergärten
ganz anders aus und das Problem wäre (wie etwas in
Ägypten) offensichtlich. Die Chinesen waren hier wirklich
schlauer und haben frühzeitiger gemerkt, wohin die Ent-
wicklung geht und dank ihrer Regierungsstruktur konn-
ten sie auch eingreifen (über den Erfolg und die Neben-
wirkung will ich mal nicht urteilen).

Für mich ist eine Partei, die vorgibt, weltweit zu denken
und die Bevölkerungsentwicklung nicht mit bedenkt,
nicht sehr glaubwürdig oder schlichtweg ignorant ...
 
Für mich ist eine Partei anmaßend, die dem einzelnen vorschreibt wieviele Kinder er haben darf und wieviele nicht.

Aber das wäre hier nach unserem Grundgesetzt sowieso nicht möglich.
 
Für mich ist eine Partei anmaßend, die dem einzelnen vorschreibt wieviele Kinder er haben darf und wieviele nicht.

Aber das wäre hier nach unserem Grundgesetzt sowieso nicht möglich.

Welche Lösung für das Problem hättest du dann?

Wenn es eine Partei in ihrem Wahlprogramm hat
und dann dafür gewählt wird, wäre es ja der
"Wille des Volkes", ebenso wie mal beschlossen
wurde, dass wir Sicherheitsgurte im Auto haben
müssen, dass Steckdosen so gemacht sein müs-
sen, dass man da nicht gleich einen Stromschlag
bekommt oder neulich, dass Atomkraftwerke
nicht mehr gewünscht sind.

Der Staat muss ja "für alle" denken und wenn die
Freiheit eines einzelnen (wie viele Kinder er in
die Welt setzen will) die Freiheit aller bedroht
(weil es einen Krieg aller gegen alle auslöst, wenn
immer mehr Menschen um begrenzte Ressourcen
konkurrieren, wie jetzt schon an vielen Orten auf
der Welt zu sehen), dann ist es sogar die Pflicht
des Staates, die Freiheit aller zu verteidigen und
dafür die Freiheit Einzelner einzuschränken.

Zumindest würde ich mal damit anfangen, ab
dem zweiten Kind kein Kindergeld mehr zu be-
zahlen - mir ist aber klar, dass solche Ansätze
in einer Demokratie sehr gut begründet werden
müssen und es Jahrzehnte dauern kann, bis die
Mehrheitsmeinung den Denkpionieren folgt 🙂
(siehe Atomkraftnutzung und Co) ...

Aber nur mal als drastisches Beispiel: Indien
wäre ein anderes (ich würde sagen: besseres)
Land, wenn dort nicht über eine Milliarde, son-
dern vielleicht 50 Millionen Menschen leben
würden (nicht nur für die Menschen selbst!).
 
Welche Lösung für das Problem hättest du dann?

Jedenfalls nicht Menschen zwangsweise zu nur einem Kind zu verdonnern, was in vielen Nationen sowieso weder vom Gesetz noch praktisch durchführbar ist.

Und wie soll das gehen? Wie willst Du verhindern , dass eine Familie mehr als 1 Kind bekommt. Das ist nicht durchführbar.

Eine Möglichkeit wäre die Bildungssituation zu verbessern und damit die Grundvoraussetzungen.

Wenn es eine Partei in ihrem Wahlprogramm hat
und dann dafür gewählt wird, wäre es ja der
"Wille des Volkes",

Auch das ginge praktisch nicht, weil das Grundgesetz dem entgegen steht.
 

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