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Lasst uns doch einfach eine Partei gründen und die Welt verändern

Um eine tatsächlich gerechte Verteilung geht es den Politikern meistens nicht...erst recht nicht was ihre eigene Person betrifft.
Oft geht es eher um ihr Machtgefühl und um ihre eigenen Privilegien.
 
Um eine tatsächlich gerechte Verteilung geht es den Politikern meistens nicht...erst recht nicht, was ihre eigene Person betrifft.
Oft geht es eher um ihr Machtgefühl und um ihre eigenen Privilegien.

Das geht nicht nur den Politikern so, sondern allen bzw. fast allen Menschen - individuell, national und international. Von "ganz unten bis nach ganz oben", wie man so schön sagt.

Ganz hypothetisch würde sich die Frage stellen, was sich verändern würde, wenn man "die ganz unten" mit "denen ganz oben" austauschen würde bzw. könnte.

(Als extrem abstruses Beispiel: Man verfrachte alle Deutschen nach Afrika und alle Afrikaner nach Deutschland.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine gerechte Verteilung......also bedingungsloses Grundeinkommen?

Zur Gerechtigkeit gehört weitaus mehr.
Bedingungsloses Grundeinkommen würde zweifellos dazu beitragen.
Doch auch der ungleiche Besitz von Ressourcen, Kapital und Grundbesitz.

Wenn wir jedoch von allen Menschen sprechen, dann gehören die Fremdausbeutung von Bodenschätzen und die daraus nachfolgende Ruinierung von Land und Grundwasser dazu. Um nur ein Beispiel zu nennen.

Unsere Meere werden durch Lachsfarmen zum Abladeplatz von hochgiften Chemikalien.
Zudem wird immer noch Müll und Sondermüll, bis hin zu atomaren Stoffen, verklappt.
Es wäre also auch eine Gerechtigkeit gegenüber Nachfolgegenerationen angebracht.

Tsunami,

Ich denke nicht, dass der Versuch Arm gegen Reich, Politiker gegen Nichtpolitiker, zu tauschen, tatsächlich Erkenntnisse brächte.
Außer vielleicht, dass noch mehr Hemmschwellen fallen würden.
Bildung, Ethik und Moral, sowie Gemeinsinn und der Wille, sich sozial zu verhalten, kann man nicht an Stände festmachen, sondern nur am einzelnen Menschen selbst.

Im gewissen Sinne habe ich Abraham Lincoln bewundert, der gegen den Zeitgeist Sklaven befreite.
Er sagte:
"Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht."

Genau das Experiment, ist sowohl beim Faschismus des Nazideutschland und auch beim roten Faschismus Stalins und dessen Vasallen, schief gegangen.

Und es führt auch dazu, dass so mancher vollmundige Präsidentschaftskandidat, der Bürgerrechte einforderte anschließend unfähig, gelähmt und schweigsam im Amt verharrt, weil er um seine Position fürchtet.

Die Größe, hatte wohl auch nur Lincoln.
Denn seine Entscheidung war auch in den Nordstaaten umstritten.
 
Eine gerechte Verteilung......also bedingungsloses Grundeinkommen?

Das sog. bedingungslose Grundeinkommen ist aus meiner Sicht ein vielversprechender Ansatz. Damit dieser Ansatz aber zur vollen Geltung kommt, müsste auch und insbesondere an einem globalen Grundeinkommen gearbeitet werden.

Es geht in erster Linie um einen minimalen Lebensstandard, den meines Erachtens jeder Mensch bedingungslos verdient hat.
 
Das sog. bedingungslose Grundeinkommen ist aus meiner Sicht ein vielversprechender Ansatz. Damit dieser Ansatz aber zur vollen Geltung kommt, müsste auch und insbesondere an einem globalen Grundeinkommen gearbeitet werden.

Es geht in erster Linie um einen minimalen Lebensstandard, den meines Erachtens jeder Mensch bedingungslos verdient hat.
Will aber niemand, sonst wären die Piraten - die einzige Partei, die ernsthaft in Erwägung gezogen hat, das einzuführen - nicht bei der Bundestagswahl förmlich versenkt worden.

Und am Unrechtssystem sind zu viele beteiligt, verdienen mit und missbrauchen Macht, kaum einer wird Interesse daran haben, die Staatsgewalt wieder zu reduzieren, auf ein demokratisches Normalmaß - da sehen "wir freien Bürger" aber alt aus, die dem Nächsten das Überleben gönnen würden.

Sicher siehts in anderen EU-Staaten nicht weniger antidemokratisch aus, machts aber auch nicht besser, oder?
 
Rhenus

Kennst du Henry David Thoreau? Er war der Meinung/Ansicht, dass Wörter mächtig sind und hat dies sogar unter Beweis gestellt. Vielen Menschen ist Thoreau unbekannt, aber geschichtlichen Größen wie Martin Luther King, Mahatma Gandhi, William Butler Yeats und vielen anderen ist Thoreau keinesfalls unbekannt.

Über Thoreau sagt man:

Ein kleiner Mann, der in seinem dunklen Zimmer Königreiche vernichtet.

Und so unglaublich das auch klingt, so sehr ist es auch wahr.
 
Ich denke nicht, dass der Versuch Arm gegen Reich, Politiker gegen Nichtpolitiker, zu tauschen, tatsächlich Erkenntnisse brächte.
Manchmal bringt es schon was, die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen. Eben nicht nur aus jener, die man kennt und so gerne verteidigt.

Außer vielleicht, dass noch mehr Hemmschwellen fallen würden.

Negativ oder positiv. Könnte durchaus dienlich sein.

Bildung, Ethik und Moral, sowie Gemeinsinn und der Wille, sich sozial zu verhalten, kann man nicht an Stände festmachen, sondern nur am einzelnen Menschen selbst.

Sicherlich. Aber Edy hat das schon gut erkannt und ausgesagt: "Wer will das schon?"

Im gewissen Sinne habe ich Abraham Lincoln bewundert, der gegen den Zeitgeist Sklaven befreite.
Er sagte:
"Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht."

Das dürfte immer funktionieren.

Genau das Experiment, ist sowohl beim Faschismus des Nazideutschland und auch beim roten Faschismus Stalins und dessen Vasallen, schief gegangen.

Manchmal wehren sich die Menschen noch, was ja gar nicht so schlecht ist.

Und es führt auch dazu, dass so mancher vollmundige Präsidentschaftskandidat, der Bürgerrechte einforderte anschließend unfähig, gelähmt und schweigsam im Amt verharrt, weil er um seine Position fürchtet.

Traurig, aber wahr. Was man aber natürlich gleichfalls den Gewählten und den Wählenden ankreiden kann.

Die Größe, hatte wohl auch nur Lincoln.
Denn seine Entscheidung war auch in den Nordstaaten umstritten.
Ich mag mich täuschen, aber er sagte sinngemäß wohl auch:

Ich gehe langsam, aber ich gehe niemals rückwärts.
 

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