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Lärm nicht als solches wahrnehmen

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 85277
  • Datum Start Datum Start
Ich bin halt ausgezogen, aber ob es richtig war, ist die andere Frage. Daher ja auch die Frage, ob man den Lärm innerlich anders bewerten kann.
Dass eine Wohnung zu kündigen ohne eine neue, bessere gefunden zu haben, unüberlegt und dämlich war, steht wohl ausser Frage. Wenn du nun nachträglich selbst auf diese Idee kommst, hilft dir das aber nicht weiter. Du hast halt gehandelt und erst später dein Hirn eingeschaltet. Aber jetzt musst du mit der Situation leben lernen und am Ende möglicherweise noch schlechtere Wohnung nehmen, denn mit deiner Langzeitarbeitslosigkeit bist du für die interessanten Wohnungen kein interessanter Bewerber. Das ist Fakt und jammern ist keine Lösung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin halt ausgezogen, aber ob es richtig war, ist die andere Frage. Daher ja auch die Frage, ob man den Lärm innerlich anders bewerten kann.
Ich denke, es kommt auch auf die Situation und die Art der Geräusche ( Frequenz) an.

Geräusche der eigenen Kinder wird man anders bewerten, als die Geräusch fremder Kinder.

Ein gefließter Betonboden und eine Holzbalkendecke machen sehr unterschiedliche Geräusche wenn man sie begeht, etwas hinfällt, mit dem Dreirad befahren wird
 
Eine Bekannte von mir störte sich an einem verfallenen Hühnerstall den man vom Balkon in 80 Meter Entfernung sah. Ihren Mann hat der nicht gestört, mich auch nicht. War also bei ihr eine Einstellungssache.

Mit Geräuschen ist es nicht ganz so einfach, aber die Einstellung dazu kann in der ein oder anderen Situation doch hilfreich sein.

Als es für mich um die Entscheidung ging, in diese Wohnung zu ziehen ( Straße nur 3 Meter von Balkon/Logia und Schlafzimmer, hab ich mir auch überlegt, wieviel wird mich das stören. Und spontan hätte ich gesagt " geht nicht"
Aber dann viel mir ein, wenn ich mit dem Camper unterwegs bin, steh ich auch so manches mal an einem Platz, wo ich vorbei fahrende Autos höre. Nur wenige pro Nacht, aber eben doch ab und an mit wenig Abstand. Stört mich mich nicht, weil ich ja im Abenteururlaub bin. Und mit diesem Gedanken bin ich hier eingezogen " Es wird mich nicht stören"
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast du jetzt rechtzeitig eine neue Wohnung, obwohl du die alte gekündigt hattest ohne zu dem Zeitpunkt eine neue gefunden zu haben? Wolltest du diese Wohnung oder hast du sie aus der Not heraus genommen?
Ich habe ja eine Unterkunft. Die Wohnung erwies sich zunächst als Glücksgriff, die Tücken hat man leider erst zu spät bemerkt.
 
Eine Bekannte von mir störte sich an einem verfallenen Hühnerstall den man vom Balkon in 80 Meter Entfernung sah. Ihren Mann hat der nicht gestört, mich auch nicht. War also bei ihr eine Einstellungssache.

Mit Geräuschen ist es nicht ganz so einfach, aber die Einstellung dazu kann in der ein oder anderen Situation doch hilfreich sein.

Als es für mich um die Entscheidung ging, in diese Wohnung zu ziehen ( Straße nur 3 Meter von Balkon/Logia und Schlafzimmer, hab ich mir auch überlegt, wieviel wird mich das stören. Und spontan hätte ich gesagt " geht nicht"
Aber dann viel mir ein, wenn ich mit dem Camper unterwegs bin, steh ich auch so manches mal an einem Platz, wo ich vorbei fahrende Autos höre. Nur wenige pro Nacht, aber eben doch ab und an mit wenig Abstand. Stört mich mich nicht, weil ich ja im Abenteururlaub bin. Und mit diesem Gedanken bin ich hier eingezogen " Es wird mich nicht stören"
Es sind leider sehr tieffrequente Geräusche.. Ich wohne ja an einer Hauptverkehrsstraße,wo der Lärm von draußen nicht stört, zumal die Fenster das meiste abfangen.
 
Also ich blicke nicht durch: Reden wir gerade von der Wohnung, in der du die ganze Zeit schon lebst und bei der Dich der Kinderlärm gestört hat?
Aber aus der bist Du doch jetzt raus oder nicht?
Oder reden wir von der wohnung, in der Du gerade übergangsweise bist? Aber wenn Du nur übergangsweise dort bist, kann es Dir doch erstmal ziemlich wuppe sein, wenn es nich tso ruhig ist....für eine kurze Zeit kann man sich doch damit abfinden.
Oder reden wir von einer neuen dauerhaften Bleibe?
Aber dann hast Du dort sicher noch nicht mit den Nachbarn geredet und alles versucht, oder?
Also ich vestehe das gerade nicht ganz.

Grundsätzlich sehe ich folgende Optionen:
1. Du suchst Dir eine Wohnung in einer kleinen Wohnanlage in der es möglichst wenige oder sogar garkeine Kinder gibt. Da du eh gerade keinen Job hast, kannst Du auch in eine kleinstadt oder ein Dorf ziehen, wo die Mieten günstiger sind und das Angebot größer. Muss man halt ein bißchen suchen, aber da Dir das so wichtig ist, würde ich da Vollgas geben.
2. Du hattest doch auch mal darüber nachgedacht, ob eine betreute Wohnform etwas wäre- wie schaut es damit aus?
3. Du könntest zurück zu deinen Eltern ziehen
4. wenn Du dort wo Du jetzt bist wohnen bleiben willst, würde ich Dir raten: Freunde Dich mit deinen Nachbarn an. Kinderlärm stört nur dann, wenn man die Kinder nicht mag oder nicht kennt. Sobald man ein gutes Verhältnis zu den Familien pflegt, wird es einen deutlich weniger stören und WENN es doch mal zu viel wird, reicht es, kurz bescheid zu sagen und die Nachbarn werden in der Regel leiser sein.
Dazu muss man aber in eine gute Nachbarschaft investieren und sich eben mit den Leuten "anfreuden". Das ist aber normalerweise nicht so schwer.
Ein nettes Gespräch im Hausflur? Wenn man mal ein Paket beim Nachbarn abholt oder ähnliches kann man ja ein kleines Dankeschön geben (Schoko für die Kinder?) oder generell mal Süßigkeiten für die Kinder springen lassen usw.
In einer nachbarschaft gibt es eigentlich immer Gelegenheiten für solche kleinen "Bestechungsversuche" die aus einer anonymen Nachbarschaft einen guten Kontakt werden lassen. Und schon ist das Problem mit dem Lärm geslöst.
Wenn man seine Nachbarn aber eher als Assos ansieht, wird einen der Lärm deutlich mehr stören und die NAchbarn werden auch deutlich weniger kooperationsbereit sein.
 

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