Das stimmt, man kann lernen es wegzublenden. Favori hat sich ja sehr über den Kinderlärm geärgert, und je mehr er sich darüber aufgeregt hat, desto weniger wurde er damit fertig.Wegen der Frage, ob man sich an Geräusche gewöhnen kann, ich glaub schon- es gibt ja viele, die neben richtigen Lärmquellen leben und das irgendwie integriert haben und wegblenden können.
Die Mutter eines Bekannten hat ihr Haus neben dem Bahngleis, auf der anderen Seite gibts eine stark befahrene Straße, sehr beliebt bei Motorradfahrern- unvorstellbar laut- sie merkt das gar nicht, sagt sie.
Meine Nachbarn wohnen direkt neben einem Wildbach, der fließt an ihrem Fenster vorbei- mich hat das mal irre gewundert- sie konnten mich über dieses laute Rumpeln hinweg verstehen, ich hörte nur rumpeln. Weggefiltert, ausgeblendet. Das lässt sich trainieren.
Umgekehrt auch- wenn man seine Ohren spitzt kann man seeeehr sensibel auf alle Geräusche doppelt und dreifach reagieren. Auch das ist zu erlernen. Ein geschultes Ohr..
Er fühlte sich dann wieder ungerecht behandelt, aber Kinder lärmen nicht um ihm persönlich zu schaden. Diese Familien kamen aus einer anderen Kultur, wo man generell lauter ist und Kinder nicht um 7 oder 8 im Bett liegen. Trotzdem ist es rücksichtslos von den Eltern, in ein anderes Land zu kommen, was ihnen helfen soll , wo sie umsonst eine Wohnung bekomen und nicht daran denken sich hier anzupassen und die Nachtruhe einzuhalten.