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Kommentare zu beliebigen Meldungen

@Violetta Valerie
Ich hatte hier schon eine ganze Menge geschrieben, aber dann wurde mir klar, dass du persönliche Ängste mit der aktuellen gesetzlichen Veränderung des 218er Prapgraphen vermischt, welches hier aber das Thema sein soll.
Das hat so keinen Sinn weiter zu diskutieren.

Ich denke auch nicht, dass du bereits schwanger warst, weil du nicht wusstest dass beim Gyn sowiso ein US gemacht wird oder dass man auch medikamentös abtreiben kann (je nachdem wie weit die Schwangerschaft bereits fortgeschritten ist)

Aber um festzustellen wie weit eine Schwangerschaft bereits fortgeschritten ist, wird ein US gemacht, damit man auch im Rahmen der Gesetze einen Abbruch vollziehen kann, falls gewünscht.

Klingt definitiv nicht danach, den aktuellen Weg beizubehalten und Frauen die Möglichkeit der freien Entscheidung innerhalb der Frist zu belassen.
Man kann dir das Original der Partei einstellen, man kann Videos der Partei zeigen was besprochen wurde und dann glaubst du lieber dem Spiegel?

So kann man das Thema hier nicht weiter diskutieren
 
Ich zitierte aus dem

"LEITANTRAG
DER BUNDESPROGRAMMKOMMISSION
PROGRAMM DER ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND
FÜR DIE WAHL ZUM 21. DEUTSCHEN BUNDESTAG
zum 16. Bundesparteitag der AfD in Riesa
11. bis 12. Januar 2025"

In meinem Zitat findet sich dementsprechend auch der Satz: "Beim sorgfältigen Abwägen der Interessen muss Abtreibung die absolute Ausnahme bleiben, z.B. bei kriminologischer oder medizinischer Indikation."

Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass Schwangerschaftsabbrüche als Ausnahmen angesehen werden sollen, und es werden Beispiele für Fälle genannt, die nachvollziehbare Ausnahmen darstellen. Konkreter wird der Entwurf an dieser Stelle nicht.

Konkret sind dann aber die anschließend aufgelisteten Forderungen:

Winnetou meinte:
"Forderungen der AfD:
  • Wir setzen uns dafür ein, dass Mütter umfangreiche Unterstützung in der Schwangerschaft und nach der Geburt erhalten, insbesondere in schwierigen Lebenslagen.
  • Die Gewissensfreiheit für Ärzte, Abtreibungen zu verweigern, muss erhalten bleiben.
  • Es darf keine Werbung von Ärzten für Schwangerschaftsabbrüche geben.
  • Während der Schwangerschaftskonfliktberatung sollen den Müttern Ultraschallaufnahmen des Kindes gezeigt werden, damit diese sich über den Entwicklungsstand des Kindes im Klaren sind.
  • Wir wollen die Möglichkeiten der anonymen bzw. vertraulichen Geburt weiter ausbauen und stärken sowie die Verfügbarkeit von Babyklappen sicherstellen und Adoptionen erleichtern.
  • Die AfD lehnt jede Förderung von Organisationen oder Maßnahmen ab, durch die Abtreibungen forciert oder verharmlost werden.
  • Wir lehnen alle Bestrebungen ab, Abtreibungen zu einem Menschenrecht zu erklären.
  • Bezahlte Leihmutterschaft ist eine Form von Kinderhandel. Dies lehnen wir ab."
Wenn dieser Entwurf aussagen würde, dass die AfD fordert, die Fristenregelung abzuschaffen und Schwangerschaftsabbrüche außer bei medizinischer oder kriminologischer Indikation komplett zu verbieten - dann müsste das logischerweise auch in den Forderungen angeführt sein. Ist es aber nicht.

Die Schlussfolgerung daraus ist also doch wohl eindeutig: Diesem Papier ist eine solche Forderung nicht zu entnehmen.
 
Nächstes Jahr kommt das Amalgamverbot.

Das könnte vor allem bei Menschen, die wenig finanzielle Mittel zur Verfügung haben, zum Problem werden.
Gregor Bornes, Bundessprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft der Patientenstellen und -Initiativen, kritisiert, dass besonders Menschen mit wenig Geld hier das Nachsehen haben: "Menschen, die kein Geld haben, müssen sich die Kassenleistungen machen lassen. Ab nächstem Jahr wird es das billige Material sein, das schlechter hält. Das heißt, wir haben das Problem, dass wir Menschen, die wenig Geld haben und womöglich auch aufgrund ihrer Situation eher Karies bekommen, mit schlechterem Material versorgt werden. Das ist, finde ich, ein Skandal."

Außerdem könnten die Kosten für das Gesundheitssystem steigen.
Da die neuen Standardfüllungen nicht so lange halten wie bisher Amalgam, fürchtet Patientenschützer Bornes, dass der Wechsel der Füllungen das Gesundheitssystem belasten wird. Wie hoch diese Kostensteigerungen sein könnten, sei aber noch nicht klar.
 
Für mich als Fazit ergibt sich daraus dass evtl. Väter bei einer Abtreibung gar kein Mitspracherecht mehr haben, wenn die Frau nichts erzählt hat.

DAS finde ich dann viel gravierender und gewichtiger als dass eine Frau mit der Absicht eines Schwangerschaftsabbruches sich Ultraschallbilder anschauen soll.

Die Frau kann sich dem verweigern, sie braucht nur nicht hinschauen wenn sie es nicht sehen möchte
Und was macht der Mann?
Der Mann hat keine Chance mehr.

Warum sollten sie ein Mitspracherecht haben? Ist es sein Körper? Der Mann gibt sein Sperma ab und dann ist er raus aus der Nummer. Der Rest erledigt die Frau.
 
Ich denke auch nicht, dass du bereits schwanger warst, weil du nicht wusstest dass beim Gyn sowiso ein US gemacht wird oder dass man auch medikamentös abtreiben kann (je nachdem wie weit die Schwangerschaft bereits fortgeschritten ist)

Aber um festzustellen wie weit eine Schwangerschaft bereits fortgeschritten ist, wird ein US gemacht, damit man auch im Rahmen der Gesetze einen Abbruch vollziehen kann, falls gewünscht.
Wusste ich das nicht? Kannst Du das mal zitieren? Hab ich irgendwo geschrieben das ist das nicht wüsste?
Sag bloß: In einer Schwangerschaft wird ein Ultraschall gemacht? ich denke mal DAS gehört sogar zu den Dingen, die sogar Leute wissen, die wirklich keine Ahnung von Schwangerschaft haben...
Darüber haben wir aber noch nicht mal geredet, denn das ist ja garnicht die Frage: Die Frage ist: Welche RECHTE hat eine Schwangere, abzutreiben. Und nicht: Wie wird eine Schwangerschaft festgestellt, oder begleitet.
DARUM geht es doch!
Es geht um die Grundsätzlichen Rechte einer Schwangeren auf Information (inkl der Frage, wie leicht oder schwer man diese bereitsstellen sollte) und die Frage der rechtlichen Stellung einer Frau: Also der Entkriminalisierung einer Abtreibung innerhalb einer Frist.
Bzw geht es auch um die Akzeptanz der Gründe für eine Abtreibung: Also respektiere ich eine Frau in ihrer Entscheidungsfreiheit in der Weise, dass ich ihr zugestehe Gründe abzuwägen oder respektiere ich sie (bzw ihre Entscheidungsfähigkeit) NICHT und lasse allemal zu dass aus medizinishen Gründen abgetrieben wird oder aus kriminologischen?
Und da gibt es ja ganz offenbar große Abstufungen zwischen dem Respekt einer Frau als Mensch, der über seinen Körper entscheiden KANN und dies auch darf, oder eben nicht (mit allen Abstufungen)
 
Wusste ich das nicht? Kannst Du das mal zitieren? Hab ich irgendwo geschrieben das ist das nicht wüsste?
Du hast dich derart sinnlos darüber aufgeregt, weil die AFD hier ein "muss" bei der Beratung vorschreibt.

Wenn man es weiß dass sowieso ein US gemacht werden muss (schon um das Alter zu bestimmen), regt man sich darüber gar nicht auf.

Es geht hier ja immer noch "nur" um die Änderung des § 218, nicht um die persönlichen Ängste.

Es geht um die Grundsätzlichen Rechte einer Schwangeren auf Information (inkl der Frage, wie leicht oder schwer man diese bereitsstellen sollte) und die Frage der rechtlichen Stellung einer Frau: Also der Entkriminalisierung einer Abtreibung innerhalb einer Frist.
Das Frau sich informieren kann, wenn sie das möchte habe ich mehrmals aufgezeigt.
Das kann sie auch schon vor einer Schwangerschaft machen.

Sie kann sich aber auch informieren bei einem Termin bei Gyn (der vll. auch die Schwangerschaft festgestellt hat) dazu hast du keine Stellung genommen.

Im Netz kann sie sogar alles ganz anonym machen, sich die noch offenen Fragen aufschreiben und sich dann beim Arzt, Schwangerschaftsberatungen, ProFamilia, Caritas usw. usw. informieren
Ist ja nicht so, dass es dazu keine Möglichkeiten gibt.

Und da der Mann (oder sein Samen) bei einer Schwangerschaft "gebraucht" wird, der Mann alles zahlen muss, ist das eben meine Meinung, dass er hier ein Mitspracherecht haben sollte.
Sonst muss es halt die Allgemeinschaft zahlen, aber ob das "Frau" dann angenehmer ist?

Das hat NICHTS damit zu tun, ob der Partner oder alle anderen Respekt vor der Frau und ihrem Körper hat, wenn man darüber redet.

Schade, dass du so gar nicht auf die anderen Punkte die ich genannt hatte, eingehen willst.
So redet man nur aneinander vorbei.
 
Du hast dich derart sinnlos darüber aufgeregt, weil die AFD hier ein "muss" bei der Beratung vorschreibt.

Wenn man es weiß dass sowieso ein US gemacht werden muss (schon um das Alter zu bestimmen), regt man sich darüber gar nicht auf.
Aber Du weißt schon, dass man nicht gezwungen wird, einen medizinischen US zu betrachten oder in eine Beratung einfließen zu lassen oder?
Wenn ein Frauenarzt eine US macht ist er auch nicht gezwungen, zB einen 3 D Us oder irgendwelche fotorealistischen Bilder zum Zweck der Beeinflussung zu machen, sondern es geht allein um die Gesundheit.
Dass das zwei Paar Schuh sind, sollte klar sein.
Es ist ein Unterschied, zu beraten und aufzuklären, oder mit einer ganz klaren ideologischne Marschrichtung zu beeinflussen.
Schade, dass du so gar nicht auf die anderen Punkte die ich genannt hatte, eingehen willst.
So redet man nur aneinander vorbei.
Was möchtest Du denn gerne wissen?
 
Du hast dich derart sinnlos darüber aufgeregt, weil die AFD hier ein "muss" bei der Beratung vorschreibt.
Ja. Zumal der Parteiprogramms-Entwurf ja gar kein "muss" enthält - wortwörtlich steht da:

"Während der Schwangerschaftskonfliktberatung sollen den Müttern Ultraschallaufnahmen des Kindes gezeigt werden, damit diese sich über den Entwicklungsstand des Kindes im Klaren sind."

Ich nehme doch an, der AfD ist der Unterschied zwischen "sollen" und "müssen" durchaus bekannt. Und "zeigen" sagt auch nichts darüber aus, ob das Gegenüber sich diese Aufnahmen überhaupt anschaut... geschweige denn, wie lange. Wenn hier beabsichtigt wäre, die Forderung aufzustellen, dass Schwangere bei der Beratung zwingend aktuelle Ultraschallaufnahmen des Fötus ausgiebig betrachten müssen... dann müsste (und könnte) es schließlich auch eindeutig so formuliert werden...
 

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