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Kommentare zu beliebigen Meldungen

Was ist denn "alles darüber Hinausgehende"? Auch die Art und Weise wie es geschieht samt allen Nebenwirkungen und Risiken
Genau, sowas fiel unter das Verbot.

gehört zur Information die frei zugänglich sein muß.
Das war ja auch frei zugänglich.

Es durften nur diejenigen, bei denen ein Vermögensvorteil damit verbunden war, ihre Dienste nicht öffentlich bewerben. Jeder andere - Beratungsstellen, Gesundheitsämter, Ministerien, Gesundheitsportale, Fachzeitschriften, Privatleute, Feministinnen, die Grünen, Wikipedia, Blogger, Peter Lustig, die BILD oder werauchimmer konnte in aller Öffentlichkeit so detailliert informieren wie er wollte.

Was nicht unlogisch ist, da diejenigen, die öffentlich einen solchen Dienst anbieten, damit "Kunden" gewinnen und Geld verdienen wollen, natürlich immer so informieren werden, dass der Eingriff nicht so schlimm wirkt und dass ihre Praxis möglichst gut dasteht, einen besseren Eindruck macht als die Konkurrenz etc.. Und das kann dann eben auch leicht desinformierend und marginalisierend wirken.

Nichtöffentlich durften allerdings auch diejenigen, bei denen ein Vermögensvorteil damit verbunden war, ausführlich informieren. Man konnte bei Ärzten und Kliniken, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen, telefonisch oder per E-Mail Informationen einholen, hingehen und sich beraten lassen, sich Infomaterial aushändigen oder zusenden lassen - alles erlaubt.

Es gab also auch mit dem Werbeverbot nie einen mangelnden Zugang zu Informationen.

Will die AfD das jetzt wieder zurückziehen?
Anscheinend sind sie wohl mit der Abschaffung des Gesetzes nicht einverstanden. Zurückziehen können sie ja nichts, solange es keine Mehrheit dafür gibt.
 
DAs wäre aber eben eine drastische Einschränkung unseres bisherigen Rechts!
Frauen/Jugendlichen also jegliche Möglichkeit nehmen, aus persönlichen Gründen eine Schwangerschaft abzubrechen? Schrecklich!
Wo siehst du denn die Einschränkung?
Man nennt Verhütung in den meisten Fällen auch "Verantwortung übernehmen"

Ich persönlich wäre ja dafür, dass die Hersteller eines Verhütungsmittel welches versagt, zur Rechenschaft gezogen werden. Nur wird es in den seltesten Fällen beweisbar sein und das Paar abgeschmettert werden mit "Anwendungsfehler"

Anschauen von Ultraschallbildern?
Wer auf diese Idee kommt hat eben keine Ahnung von Schwangerschaft. Vor allem davon, dass man damit evtl sogar das Gegenteil erreicht.
Nicht jeder empfindet so wie du. Und einige wird es wohl auch vom Abbruch abhalten, wenn sie sehen/hören was da in ihnen heranwächst.

Die AFD sagt hierzu: Es besteht ein Menschenrecht auf Leben.
Wie siehst du das denn?

.#Aber bei Abtreibung fällt all diese Information (die ja letztlich der Sicherheit der patienten dient!) unter Werbung.
Das sind so Gesetze.
Die Mehrheit der Parteien wird so demokratisch abgestimmt haben

DAs ist absolut unwürdig! Also eine Frau die abtreiben will, soll am besten so wenig wie möglich bescheid wissen....um maximal Angst zu haben? Oder im Gegenteil: Um das ganze zu unterschätzen? Egal wie: Es ist zum Schaden der Patientin.
Die meisten Frauen haben ihre Entscheidung bereits vor einer Beratung gefällt. Jedenfalls die die ich kenne. Und darum geht es hier: Beratung und dann in die Tat umsetzen.
Eine Abtreibung kann auch medikamentös erfolgen.Das muss der Arzt entscheiden.

Und wie du geschrieben hast, die Infos stehen doch alle im Netz?
z.B. hier kann man sich die Ärzte nach der PLZ aussuchen
Alles vorhanden: Name, Adresse, mail, Telefon, Arzt
Man kann sich also ohne Probleme mit einer ausführenden Praxis in Verbindung setzen

Diese Seite wird auch von anderen Seiten verlinkt, sie ist also nicht mal schwer zu finden

Da merkt man, wie wertlos eine Schwangere in unserer gesellschaft nach wie vor ist! Traurig ist das! Eigentlich sollten Schwangere unserer Gesellschaft kostbar sein und nicht seelenloser Brutkasten!
Wer hat hier gesagt, dass eine Schwangere "ein seelenloser Brutkasten" sei?
Der Ausdruck kommt nur von dir.

Gleichzeitig schiebst du diesen Ausdruck auf die Gesellschaft.
Dann belege doch bitte, dass die Gesellschaft das so sieht bzw. den Ausdruck gebraucht.
Eine persönliche Meinung wäre ja deutlich zu kennzeichnen

Was du hier gar nicht schreibst:
Es war ja jetzt (heute oder gestern) eine weitere Debatte im Bundestag über das Thema.

Bisher kann man lesen, dass man die Frist von der Beratung bis zur Abtreibung (waren bisher 3 Tage) evtl. gar nicht mehr einhalten möchte (siehe die Debatte im Bundestag auf der Seite des Bundestages oder Tageszeitungen)
Beschlossen ist da noch nichts, trotzdem kann man ja die Richtung in die es geht bereits sehen.

Für mich als Fazit ergibt sich daraus dass evtl. Väter bei einer Abtreibung gar kein Mitspracherecht mehr haben, wenn die Frau nichts erzählt hat.

DAS finde ich dann viel gravierender und gewichtiger als dass eine Frau mit der Absicht eines Schwangerschaftsabbruches sich Ultraschallbilder anschauen soll.

Die Frau kann sich dem verweigern, sie braucht nur nicht hinschauen wenn sie es nicht sehen möchte
Und was macht der Mann?
Der Mann hat keine Chance mehr.
 
Wo siehst du denn die Einschränkung?
die Einschränkung wäre, dass die Möglichkeit eines Abbruchs vor der 14.SSW wegfallen würde, die ja aktuell durchdie Straffreiheit gegeben ist.
Ich persönlich wäre ja dafür, dass die Hersteller eines Verhütungsmittel welches versagt, zur Rechenschaft gezogen werden.
Dann stellt keiner mehr das Zeug her. Auch nicht besser.
Nicht jeder empfindet so wie du. Und einige wird es wohl auch vom Abbruch abhalten, wenn sie sehen/hören was da in ihnen heranwächst.
ich wäre absolut dagegen, Frauen zu zwingen, sich irgendwas anzuschauen. Frauen, die vor so einer schweren Entscheidung stehen, sind gestraft genug. Aber wenn jemand ihnen die REALEN fakten vorsichtig anbietet, wie es der Arzt in dem Beispiel getan hat und NICHT um sie zu diffamieren oder bloßzustellen, sondern um sie zu informieren, dann kann man so durchaus von der reinen Ideologie runterkommen und eben sehen, dass man eben kein rosiges süßes baby getötet hat sondern dass das was man in sich getragen hat eben noch nicht viel mit einem menschen gemein hatte.
Und das sage ich in dem vollen Bewusstsein WIE unsagbar schön es sein kann, das erste Ultraschallbild eines solchen "Häufchens" zu sehen. Es KANN schön sein, aber es muss nicht!
Die AFD sagt hierzu: Es besteht ein Menschenrecht auf Leben.
Wie siehst du das denn?
Die Frage ist ab WANN?
Eine Frau ist auch ein Menschenleben! Auch wenn das immer wieder in Vergessenheit gerät. Es wird immer gern vergessen, was eine Schwangerschaft für die Gesundheit und das Leben der Mutter bedeutet. Wird in unserer Gesellschaft leider schön geredet- vor allem eben von Leuten, die nicht damit in Kontakt kommen.
Die körperliche Gesundheit eines Menschen ist etwas, über das man nur selber entscheiden kann und unser Gesetzgeber macht das meiner Meinung nach sehr gut, indem er die Grenze bei der 14. SSW zieht. Manche Länder ziehen die Grenze auch erst bei der Lebensfähigkeit außerhalb der Mutter: Auch das ist schlüssig, aber ich persönlich finde die 14 Woche AUCH im Hinblick auf die Mutter selbst (resp. der schwere des Eingriffs) vernünftig.
Eine Schwangerschaft ist etwas so "krasses" dazu darf man keinen Menschen zwigen. So einfach ist das.
Unsere Regelung finde ich gut, denn sie schafft ein Gleichgewicht und setzt die Grenze an einem sinnvollen Punkt. Das einzige, was weg muss ist die Strafbarkeit. Es muss entkriminalisiert werden. Aber die Frist ist genau richtig meiner Meinung nach.
Frauen die ihr Kind übrigens in dieser Phase der Schwangerschaft ganz natürlich verlieren (und das Risiko ist da sehr hoch, weil der Körper gnadenlos selektiert) haben übrigens auch keinen Anspruch auf Mutterschutz und ähnliches: eben WEIL man in dieser Phase noch davon ausgeht, dass da noch nicht viel vorhanden ist, was wirklich mit einem Menschen zu tun hat.
Übrigens: Wer Abtreibung nach Vergewaltigungen erlaubt und vom Recht auf Leben spricht, der zeigt eigentlich, wie absurd das ist. Denn hat denn ein Mensch kein Recht auf leben nur weil der Vater ein Verbrecher ist?
ist es DANN nicht lebenswert?
Wenn der Wert des Lebens von Beginn der Schwangerschaft angenommen wird, darf man auch keine solchen Kinder abtreiben.
Aber DA sagt man ja auch, das könne man der Frau nicht zumuten. Wieso? Wiegt das Recht auf Leben DANN weniger? oder geht es schlicht um einen Schuldgedanken? Da ist die Frau ja nicht "schuld"....also das Baby als Schuldfrage? Sollte so nicht sein!

Die AFD ist übrigens die Partei, die am wenigsten Probleme damit hat, Flüchtlinge im Mittelmeer ersaufen zu lassen...wie ist es mit DEREN Lebensrecht?
Und wie du geschrieben hast, die Infos stehen doch alle im Netz?
z.B. hier kann man sich die Ärzte nach der PLZ aussuchen
Duchst Du Dir deinen zahnarzt, Frauenarzt und Hausarzt oder die Klinik, die Dir deine Augen operiert auch einfahc nach der Postleitzahl heraus oder hättest Du nicht auch lieber genauere Infos dazu, wem Du Dich da anvertraust und wie er arbeitet?

Wer hat hier gesagt, dass eine Schwangere "ein seelenloser Brutkasten" sei?
Der Ausdruck kommt nur von dir.
Das ist es, was ich als Frau empfinde, wenn man sagt: Du hast kein Mitspracherecht, was deinen Körper angeht.
Die Frau kann sich dem verweigern, sie braucht nur nicht hinschauen wenn sie es nicht sehen möchte
Und was macht der Mann?
Der Mann hat keine Chance mehr.
nein, hat er leider auch nicht- kann er auch nicht: und zwar weder in die eine noch in die andere Richtung. Auch wenn das für viele Männer schwer sein mag, was ich absolut verstehe, aber die Entscheidung sich eine Schwangerschaft anzutun, KANN nur die Frau treffen. Also weder die Entscheidung FÜR ein Kind noch gegen ein Kind kann irgendein außenstehender Mensch für eine konkrete Frau bestimmen.

Eigentlich können bei solchen Themen sowieso nur Frauen wirklich mitreden die schon mal schwanger waren (gewollt und ungewollt) denn alle anderen können nicht im entferntesten beurteilen, wie sich das anfühlt und was das für einen Menschen bedeutet. (auch wenn jeder meint, er könne das: das kann man nicht.)
Das Bild der rosig lachenden Schwangeren, die bis zum Schluss durch die Gegend springt, als wäre nichts und die 3 Wochen nach der Geburt wieder wie neu ist, ist eben einfach eine große Lüge, die einen spätestens beim ersten Kind eiskalt erwischen kann.
Das ist etwas, das KANN man bei aller Liebe und bei allem Verständnis für die Gefühle der Männer NIEMANDEM aufzwingen- weder in die eine noch in die andere Richtung.
Du kannst von außen keiner Frau sagen: "Ach hab Dich nicht so, ist doch nur ein Zellhaufen- lass wegmachen." Wenn sie das Kind will, dann hast Du da keinen Einfluss drauf. Und Du kannst einer Frau auch nicht sagen: "Hab Dich nicht so, Augen zu und durch- ist doch nicht so wild"
Es steht niemandem zu, einem anderen Menschen zu sagen: Es ist OK, dass Du Inkontinez, Senkungen, sexuelle Probleme, Schmerzen, berufliche Einschränkungen, körperliche Schäden bis hin zur Lebensgefahr jeglicher Art oder Traumata riskierst und in Kauf nimmst, weil ICH das für richtig halte.
Oder siehst Du das anders? Das ist NIE ok, weder für Frauen noch für Männer.
Das klappt nicht! Weil eben keiner von außen in diesen körperlichen und seelischen Ausnahmezustand reinschauen KANN. Jeder Arzt wird dir das übrigens bestätigen.
(Übrigens: ich finde, WENN man Fraune zB mit Ultraschallbildern von einer Abtreibung abhalten will, sollte man sie im Gegenzug auch EHRLICH mit den erwartbaren Risiken konfrontieren- nicht geschönt, aber auch nicht dramatisiert: Ehrlich eben! Wäre sowieso nicht schlecht, wenn über diese Themen mal EHRLICH geredet werden würde und nicht der Großteil der Gesellschaft denken würde, das liefe wie in Hollywood)
Eine Frau darf auch kein Mitspracherecht für IRGENDWAS haben, das ihr Partner an seinem Körper tun oder lassen kann und möchte, auch wenn es sie noch so betreffen sollte.
Wenn ein mann beispielsweise eine Sterilisation vornehmen möchte oder sich sein bestes stück amputieren lassen will oder was auch immer: Es ist SEIN Körper und er muss mit ihm leben.
 
die Einschränkung wäre, dass die Möglichkeit eines Abbruchs vor der 14.SSW wegfallen würde, die ja aktuell durchdie Straffreiheit gegeben ist.
Nein, der Paragraph 218 ist ein Strafparagraph und den will man deshalb auch abschaffen.

Kennst du eine Frau, die wegen eines Abbruches innerhalb des gesetzlichen Rahmen "bestraft" wurde?

Alles was über einen regulären Abbruch hinausgeht, wird sowieso als "med. Indikation" bezeichnet. Ob es so ist, weiß außer dem Arzt und der Patientin doch niemand.
Aber genau das soll sich ja nicht ändern.

ich wäre absolut dagegen, Frauen zu zwingen, sich irgendwas anzuschauen. Frauen, die vor so einer schweren Entscheidung stehen, sind gestraft genug.
Siehe oben. Es ist ganz normal ein US zu machen.
Wenn der Verdacht einer Schwangerschaft besteht, wird sie über den Urin oder gleich mit einem US festgestellt. Das obliegt dem Arzt wie er hierbei vorgeht.

Das hat nichts mit Gesetzen/Gesetzesvorgaben zu tun, die man ja nun ändern möchte.

Aber wenn jemand ihnen die REALEN fakten vorsichtig anbietet, wie es der Arzt in dem Beispiel getan hat und NICHT um sie zu diffamieren oder bloßzustellen, sondern um sie zu informieren, dann kann man so durchaus von der reinen Ideologie runterkommen und eben sehen, dass man eben kein rosiges süßes baby getötet hat sondern dass das was man in sich getragen hat eben noch nicht viel mit einem menschen gemein hatte.
Hast du dazu Belege, das man die Frauen mit Fakten versucht zu diffamieren und bloßzustellen?

Warum siehst du es denn so, dass man die Frau mit einem US diffamieren oder bloßstellen möchte?
Das ist ein ganz normaler Vorgang mit dem US.
Eine Abtreibung hat doch absolut nichts mit einem "rosigen" Baby zu tun. Das sollte doch jeder Erwachsene wissen.
Es ist ein Zellansammlung oder ein Fötus. Nichts lebensfähiges.
Die Doku die du oben erwähnt hast, meie ich auch gesehen zu haben.
Nur war es gar keine Doku, es war ein Bericht von einem Arzt der Abbrüche ausführt. Und man hat deutlich gesehen, WAS er abgetrieben hat,
Das hatte nichts mit etwas lebensfähigen oder einem Baby zu tun.

Die Frage ist ab WANN?
Nein, die Frage ist ob es ein Menschenrecht ist.
Du scheinbar beziehst es nicht auf den Fötus.

Eine Frau ist auch ein Menschenleben! Auch wenn das immer wieder in Vergessenheit gerät. Es wird immer gern vergessen, was eine Schwangerschaft für die Gesundheit und das Leben der Mutter bedeutet. Wird in unserer Gesellschaft leider schön geredet- vor allem eben von Leuten, die nicht damit in Kontakt kommen.
Die körperliche Gesundheit eines Menschen ist etwas, über das man nur selber entscheiden kann und unser Gesetzgeber macht das meiner Meinung nach sehr gut, indem er die Grenze bei der 14. SSW zieht. Manche Länder ziehen die Grenze auch erst bei der Lebensfähigkeit außerhalb der Mutter: Auch das ist schlüssig, aber ich persönlich finde die 14 Woche AUCH im Hinblick auf die Mutter selbst (resp. der schwere des Eingriffs) vernünftig.
Du widersprichst dir hier. Erst sagst du nur die Frau kann entscheiden, dann ist es richtig, wie die momentane Gesetze liegen, die ja auch entscheidend sind.
Es geht hier nicht um andere Länder. Es geht um die Änderung des 218er Paragraphen in Deutschland.
Bleibe bitte beim Thema.

Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit!
Und klar muss sich der Körper entsprechen einstellen.
Auch das ist ein völlig normaler Vorgang und betrifft alle Säuger.

Eine Schwangerschaft ist etwas so "krasses" dazu darf man keinen Menschen zwigen. So einfach ist das.
Wo siehst du denn einen Zwang?

Unsere Regelung finde ich gut, denn sie schafft ein Gleichgewicht und setzt die Grenze an einem sinnvollen Punkt. Das einzige, was weg muss ist die Strafbarkeit. Es muss entkriminalisiert werden. Aber die Frist ist genau richtig meiner Meinung nach.
Die Parteien wollen aber die jetzigen Regelungen ändern. Daran führt wahrscheinlich auch kein Weg mehr vorbei.

Wie viele Frauen kennst du denn die für einen Abbruch kriminalisiert wurden?

Die Kriminalisierung entsteht doch eher bei denen, die die Umstände gar nicht kennen und sie besteht doch eher in den Köpfen der anderen.

Frauen die ihr Kind übrigens in dieser Phase der Schwangerschaft ganz natürlich verlieren (und das Risiko ist da sehr hoch, weil der Körper gnadenlos selektiert) haben übrigens auch keinen Anspruch auf Mutterschutz und ähnliches: eben WEIL man in dieser Phase noch davon ausgeht, dass da noch nicht viel vorhanden ist, was wirklich mit einem Menschen zu tun hat.
Das wäre ein natürlicher Abgang, aber was hat das nun mit der Änderung die die Parteien gerade diskutieren zu tun?

Übrigens: Wer Abtreibung nach Vergewaltigungen erlaubt und vom Recht auf Leben spricht, der zeigt eigentlich, wie absurd das ist. Denn hat denn ein Mensch kein Recht auf leben nur weil der Vater ein Verbrecher ist?
ist es DANN nicht lebenswert?
Auch hier müssen die Themen völlig unterschiedlich angegangen werden und haben nichts miteinander zu tun! Sie haben unterschiedliche "Gründe"
Auch Verbrecher können liebevolle Väter sein.

Warum wirfst du alles in einen Topf?
So bekommt man weder über das eine Thema noch über das andere Klarheit.

Wenn der Wert des Lebens von Beginn der Schwangerschaft angenommen wird, darf man auch keine solchen Kinder abtreiben.
Es ist immer noch ein Fötus oder Zellhaufen , es ist noch kein Baby und auch noch kein Kind.
Und hier kann niemand beurteilen wie weit die Schwangerschaft bereits fortgeschritten ist.

Die AFD ist übrigens die Partei, die am wenigsten Probleme damit hat, Flüchtlinge im Mittelmeer ersaufen zu lassen...wie ist es mit DEREN Lebensrecht?
Auch das hat absolut nichts mit dem Thema zu tun.
Das ist wieder "alles in einen Topf" werfen und die Ursachen außer acht lassen.
Polemisch eben.

Duchst Du Dir deinen zahnarzt, Frauenarzt und Hausarzt oder die Klinik, die Dir deine Augen operiert auch einfahc nach der Postleitzahl heraus oder hättest Du nicht auch lieber genauere Infos dazu, wem Du Dich da anvertraust und wie er arbeitet?
Man kann doch mit den dort genannten Praxen Kontakt aufnehmen und sie über das Thema befragen?
Wo siehst du denn hier ein Hindernis?
Ich sehe da keines. Die Frauen wollen sich informieren was passiert wenn...

Du weißt doch gar nicht ob der ganz normale (Haus)Gyn der die Schwangerschaft feststellt nicht auch Abtreibungen durchführt?

Und ja, viele die auf der Suche nach einem neuen/anderen Gyn sind, schauen im Netz welcher in nächster Nähe ist oder wer am ehesten einen Termin frei hat.
Daran ist doch nichts verwerfliches?

Das ist es, was ich als Frau empfinde, wenn man sagt: Du hast kein Mitspracherecht, was deinen Körper angeht.
Das hast du aber! Auch bei den Vorschlägen der AFD.

Auch wenn das für viele Männer schwer sein mag, was ich absolut verstehe, aber die Entscheidung sich eine Schwangerschaft anzutun, KANN nur die Frau treffen. Also weder die Entscheidung FÜR ein Kind noch gegen ein Kind kann irgendein außenstehender Mensch für eine konkrete Frau bestimmen.
Nein, die Schwangerschaft ist ein "gemeinsames" Projekt zwischen Mann und Frau.
Und hiermit erklärst du dich damit einverstanden, dass die Väter keinerlei Rechte (mehr) haben.
Das finde ich ungut.

Eigentlich können bei solchen Themen sowieso nur Frauen wirklich mitreden die schon mal schwanger waren (gewollt und ungewollt) denn alle anderen können nicht im entferntesten beurteilen, wie sich das anfühlt und was das für einen Menschen bedeutet. (auch wenn jeder meint, er könne das: das kann man nicht.)
Warst du selbst denn mal schwanger?

Das Bild der rosig lachenden Schwangeren, die bis zum Schluss durch die Gegend springt, als wäre nichts und die 3 Wochen nach der Geburt wieder wie neu ist, ist eben einfach eine große Lüge, die einen spätestens beim ersten Kind eiskalt erwischen kann.
Wer glaubt denn jetzt so etwas? Erwachsene Menschen doch nicht?

Es steht niemandem zu, einem anderen Menschen zu sagen: Es ist OK, dass Du Inkontinez, Senkungen, sexuelle Probleme, Schmerzen, berufliche Einschränkungen, körperliche Schäden bis hin zur Lebensgefahr jeglicher Art oder Traumata riskierst und in Kauf nimmst, weil ICH das für richtig halte.
Oder siehst Du das anders? Das ist NIE ok, weder für Frauen noch für Männer.
Hast du denn Zahlen/Statistiken dazu?
Wie oft passiert das?

Ich glaube, dass das auch bei Frauen vorkommt, die sich bewusst für eine Schwangerschaft und dem Baby entscheiden. Diese nehmen auch die aufgezählten Dinge ganz bewusst in Kauf sollten sie sich überhaupt einstellen. nur weil es vorkommen kann heißt das ja noch nicht, DASS es vorkommt.

Was ist mit dem Beleg, dass die Gesellschaft Schwangere als "seelenloser Brutkasten" bezeichnet?
 
Wenn man den Schutz des Lebens des Kindes ernst meinte, dann müsste bei einem Abbruch das Einverständnis von Mutter UND Vater vorliegen. Dem Vater kann nicht angerechnet werden, daß er das Kind nicht austragen kann, aber er hat es gezeugt.

Auf diese Idee kommt aber niemand. Weil es eben doch um was anderes geht.
 
Die AFD möchte es beibehalten bei Vergewaltigungen und med. Indikationen abtreiben zu können.
Ansonsten beziehen sie sich auf das Recht auf Leben.
Ich glaube, das ist so gar nicht, sondern dieser Eindruck wurde nur durch die mal wieder verkürzte und irreführende Berichterstattung zu dem Thema erweckt. Und manche Leute, die die AfD sowieso blöd finden, springen halt sofort darauf an und ereifern sich gleich, statt sich vernünftig zu informieren...

Fakt ist - die AfD schreibt in ihrem Parteiprogramm-Entwurf einleitend:

"Das Recht auf Leben ist ein fundamentales Menschenrecht. Ohne dieses Recht kann kein anderes Menschenrecht in Anspruch genommen werden. Durch die Befruchtung wird aus der Eizelle ein menschlicher Embryo. Das Lebensrecht des ungeborenen Kindes steht aber einem Wunsch der Mutter auf Abtreibung diametral entgegen. Beim sorgfältigen Abwägen der Interessen muss Abtreibung die absolute Ausnahme bleiben, z.B. bei kriminologischer oder medizinischer Indikation. Bei jährlich etwa 100.000 (davon nur 3.000 aufgrund kriminologischer und medizinischer Indikation) gemeldeten Abtreibungen in Deutschland ist weder das Lebensrecht der Kinder ausreichend geschützt, noch kann davon ausgegangen werden, dass die Schwangeren hinreichend über schwere Abtreibungsfolgen und über Hilfsangebote aufgeklärt wurden. Die verpflichtende Schwangerschaftskonfliktberatung ist in vielen Fällen zu einem formalen Verwaltungsakt verkümmert und befördert eine Bagatellisierung dieses
schwerwiegenden Eingriffs. Sie muss stattdessen dem Schutz des ungeborenen Lebens dienen. Wie vom Bundesverfassungsgericht zur Bedingung gestellt, ist regelmäßig die Wirksamkeit der Beratungsscheinregelung zu überprüfen. Trotz der weiterhin extrem hohen Abtreibungszahlen ist das bis heute nicht erfolgt. Die Beratungspraxis wird somit aktuell nicht mehr durch das Grundgesetz gedeckt (Untermaßverbot lt. Az. 2 BvF 2/90). Die hohe Zahl der Abtreibungen zeigt, dass diese im Laufe der Jahre für viele Menschen zu einer Normalität geworden sind. In vielen Fällen wird von außen Druck auf die Mütter ausgeübt. Angst um die Zukunft, Angst vor der Verantwortung und die Sorge, dass ein Kind oder ein weiteres Kind die Partnerschaft überfordern könnte, veranlassen viele Frauen zu diesem gravierenden Schritt."

Und dann folgen die konkreten Forderungen, die ich hier schon gepostet hatte:

"Forderungen der AfD:
  • Wir setzen uns dafür ein, dass Mütter umfangreiche Unterstützung in der Schwangerschaft und nach der Geburt erhalten, insbesondere in schwierigen Lebenslagen.
  • Die Gewissensfreiheit für Ärzte, Abtreibungen zu verweigern, muss erhalten bleiben.
  • Es darf keine Werbung von Ärzten für Schwangerschaftsabbrüche geben.
  • Während der Schwangerschaftskonfliktberatung sollen den Müttern Ultraschallaufnahmen des Kindes gezeigt werden, damit diese sich über den Entwicklungsstand des Kindes im Klaren sind.
  • Wir wollen die Möglichkeiten der anonymen bzw. vertraulichen Geburt weiter ausbauen und stärken sowie die Verfügbarkeit von Babyklappen sicherstellen und Adoptionen erleichtern.
  • Die AfD lehnt jede Förderung von Organisationen oder Maßnahmen ab, durch die Abtreibungen forciert oder verharmlost werden.
  • Wir lehnen alle Bestrebungen ab, Abtreibungen zu einem Menschenrecht zu erklären.
  • Bezahlte Leihmutterschaft ist eine Form von Kinderhandel. Dies lehnen wir ab."
Da steht also gar nichts davon, dass Frauen die Möglichkeit genommen werden soll, aus persönlichen Gründen eine Schwangerschaft abzubrechen.

Und ebenso steht da auch nichts davon, dass schwangere Frauen im Beratungsgespräch gezwungen werden sollen, sich Ultraschallbilder anzusehen. Das wäre ja auch selbstverständlich nicht zulässig.

Also - objektiv und faktenbasiert ist diese Positionierung der AfD gar kein großer Aufreger, sondern spiegelt nur eine ganz unspektakuläre konservative Haltung zum Thema Schwangerschaftsabbruch wider.

Und einige wird es wohl auch vom Abbruch abhalten, wenn sie sehen/hören was da in ihnen heranwächst.
Das denke ich auch.

Und anders herum könnte es ja auch schlimm für Frauen sein, wenn sie abgetrieben haben, weil sie dachten, im ersten Trimester habe das, was sie in sich trugen, noch nicht viel mit einem Menschen gemein... und sie dann erst im Nachhinein erfahren, wie es wirklich ist. Ich finde die Idee also nicht schlecht, den Frauen in der Konfliktberatung das Angebot zu machen, sich aktuelle Ultraschallbilder von ihrem Kind anzusehen und sie darüber zu informieren, welchen Entwicklungsstand Föten in welcher SSW tatsächlich haben.

Hier z.B. mal Aufnahmen von Föten im ersten Trimester:

8_week_embryo-web-resized.jpg

10. SSW, Größe ca. 3,5 cm (Scheitel-Steiß-Länge)

12_week_fetus-web-resized.jpg

14. SSW, Größe ca. 9 cm (Scheitel-Steiß-Länge)

Bis zur 14. SSW (letztes Bild) gilt die Frist für einen regulären Schwangerschaftsabbruch in Deutschland.

Klar, es sind keine lebensfähigen Babys. Aber dass diese Föten noch nicht viel mit einem Menschen gemein hätten, ist wohl doch eher unzutreffend. Und dass nach einer Abtreibung nicht viel zu sehen ist, liegt natürlich auch daran, dass eine Menge anderes Gewebe mit entfernt wird (Fruchtblase, Plazenta, Schleimhaut...). Außerdem, das muss man ja mal ganz klar so sagen, werden bei Schwangerschaftsabbrüchen, die nicht in einem ganz frühen Stadium stattfinden, die Föten in der Gebärmutter zerstückelt, der Kopf oft zerdrückt... von den noch sehr transparenten einzelnen Körperteilen ist dann inmitten des restlichen entfernten Gewebes meist nicht viel zu sehen, wenn man nicht genau hinsieht.

Wer sehen möchte, wie viel von einem intakten Fötus (nach einer Fehlgeburt) in der 14. SSW tatsächlich zu sehen ist , kann ja mal hier klicken:


Also... wenn ein Arzt einem weismachen will, in den ersten drei Monaten entwickle sich noch nichts, was viel mit einem Menschen gemein hätte, und nach einer Abtreibung sei vom Fötus quasi gar nichts zu erkennen, dann nennt er einem mitnichten objektive Fakten. Sondern er betreibt vielmehr ziemlich fragwürdige Augenwischerei und Schönrederei.

Hier noch mal ein Video, in dem die Entwicklung in den ersten Wochen sehr gut und detailliert beschrieben wird, wie ich finde (die dort genannten Wochenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt der Befruchtung, man muss also immer 2 Wochen dazurechnen, um auf die SSW zu kommen):

 
Nein, die Schwangerschaft ist ein "gemeinsames" Projekt zwischen Mann und Frau.
Nein ist sie nicht: Sie ist in erster Linie ein medizinischer Vorgang im Körper einer Frau.
Wenn das Baby dann DA ist: DANN ist es ein gemeinsames Projekt. Vorher trägt die alleinige Last und alle Risiken die Frau.
Du hättest Recht, wenn es eine Möglichkeit gäbe, dass der Mann teilweise oder abwechselnd das Kind übernehmen könnte.
Kann er aber halt nicht!
Auch wenn es durchaus viele Männer gibt, die das vielleicht gern würden: Es geht halt nicht. Drum kann auch nur die Frau wirklich in letzter Konsequenz entscheiden, ob sie das packt. (WENN sie es überhaupt entscheiden kann, denn diese Entscheidung ist ja auch für die Frauen ungeheuer schwer)

Das heißt aber nicht, dass der Mann nichts dazu tun kann, die Entscheidung einer Frau zu "beeinflussen". Männer, die sich liebevoll um ihre schwangere Partnerin kümmern werden wohl nur in absoluten Ausnahmefällen überhaupt vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Eine Frau, die in einer stabilen und liebevollen Beziehung lebt und auf die Unterstützung des Partners bauen kann, wird deutlich weniger Grund zu einer Abtreibung haben, bzw wird sie ihren Partner natürlich automatisch mit einbeziehen.
Nicht umsonst gehören zu den häufigsten Gründen für eine Abtreibung: Partnerschaftsprobleme (Partner will kein Kind oder hat die Frau bereits verlassen oder die Beziehung ist so am Ende, dass sie einem Kind nicht mehr die basis bieten kann und die Frau sieht sich allein nicht in der Lage)
finanzielle Unsicherheit, instabile Lebensituation.
das kann man ja xfach ergooglen, zb hier:

Gerade bei diesen Hauptgründen ist ein Mann und stabiler Partner ja absolut in der Lage die Situation und damit die Entscheidung seiner Partnerin positiv zu beeinflussen oder gar durch sein Verhalten mit zu entscheiden.
Also der hilflose Partner der bei allen Bemühungen und allem guten Willen von der bösen herzlosen Frau übergangen wird, dürfte eine absolute Ausnahme darstellen.

Hast du denn Zahlen/Statistiken dazu?
Wie oft passiert das?

Ich glaube, dass das auch bei Frauen vorkommt, die sich bewusst für eine Schwangerschaft und dem Baby entscheiden. Diese nehmen auch die aufgezählten Dinge ganz bewusst in Kauf sollten sie sich überhaupt einstellen. nur weil es vorkommen kann heißt das ja noch nicht, DASS es vorkommt.
Zu was möchtest Du denn zahlen oder Statistiken?
Wie oft solche Verletzungen vorkommen? Oder wie oft sie Frauen verschwiegen werden?
Dazu habe ich sogar einiges an Zahlen/ Wissen: Was möchtest Du wissen?
Wir können das auch gern gesondert diskutieren, wenn das in diesem Thread nicht der richtige Ort ist, denn es ist erschreckend viel, was es dazu zu sagen gibt, aber eins ist fakt: schwere und auch irreversible Schäden bei der Geburt und in der Schwangerschaft sind um ein VIELFACHES höher, als gemeinhin angenommen wird und die medizinische Versorgung nachher bzw die Hilfe danach ist mehr als madig, ebenso wie die Aufklärung und Information vorher: Selbst Schwangere wissen nicht davon...Menschen, die nie damit in Berührung kommen oder kamen erstrecht nicht.

Natürlich kommt sowas sowohl bei gewollten Schwangerschaften vor als auch bei ungewollten und es ist in beiden Fällen schrecklich, dass Frauen nicht richtig aufgeklärt werden (und nein: Frauen WERDEN da nicht richtig aufgeklärt- im Gegenteil!). Aber bei ungewollten ist es noch schlimmer, sie in Risiken zu zwingen, wenn sie nicht mal das Kind wollen.
Ist für Frauen mit großem Kinderwunsch und bei Wunschkind schon schrecklich zu ertragen, aber wie schlimm ist es erst, wenn man das Kind nicht wollte. Kann so eine gute Elternschaft entstehen und ein Kind gut aufwachsen?

Warst du selbst denn mal schwanger?
zähl mal eins und eins zusammen....

Was ist mit dem Beleg, dass die Gesellschaft Schwangere als "seelenloser Brutkasten" bezeichnet?
Was ist es für Dich, wenn man Schwangeren das Selbstbestimmtungsrecht und auch die Fähigkeit zur Selbstbestimmung abspricht?
Schau Dir doch diese Diskussion an: Sie wird von Gegnern der Abstreibung IMMER mit dem Unterton geführt, Frauen dürften und könnten das garnicht richtig entscheiden, bzw würden sie das gewissenlos tun und vor dieser Gewissenlosigkeit müsse man sie, bzw das Kind schützen. Kein Wort davon, dass wohl keine Frau sich diese Entscheidung leicht macht und WENN eine Frau diesen Weg gehen muss tut sie dies nach reiflicher Überlegung und weil es nicht anders geht.
Dieses Frauenbild vertreten aber nicht alle. Für diejenigen, für die Frauen einfach nur aus Lust und Laune abtreiben, so dass man sie durch Bilder überzeugen müsste oder auf keinen Fall durch Werbung "anstacheln" dürfe, scheint eine Frau wohl KEIN ernstzunehmendes Wesen zu sein sondern im Moment der Schwangerschaft in erster Linie den EINEN Zweck zu erfüllen, das Kind zu bekommen: Was sie dabei oder danach fühlt oder ertragen muss, spielt in diesen Überlegungen leider selten eine Rolle.
Hauptsache sie "brütet".
Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit!
Und klar muss sich der Körper entsprechen einstellen.
Auch das ist ein völlig normaler Vorgang und betrifft alle Säuger.
Dieser erste Satz zeigt halt leider, genau das was ich meine. Der wird gern benützt, um es runterzuspielen.
Ja es ist auch ein normaler Vorgang, dass man mit 30 keine Zähne mehr hat oder nach einem augeschlagenen Knie an einer Sepsis stirbt oder dass Frauen bei der Geburt sterben. Nur weil etwas "normal" ist oder heute nicht mehr so dramatisch, heißt das nicht, dass es leicht ist oder kein Problem.

Und nein: Ich denke eine Schwangerschaft ist keine Krankheit: Sie ist mitunter deutlich härter als das.
Das ist nichts, worauf man sich mal eben ein wenig einstellt und man sich mal eben ein wenig unpässlich fühlt.
Oder würde man jemandem, der zB einen Unfall hat und 9 Monate deswegen in den Seilen hängt und auch den Rest seines Lebens mit dem ein oder anderen Restproblm zu kämpfen hat, sagen:
Das ist doch keine Krankheit!
Ich erinnere mich noch gut an den Satz eines Arztes: Eine Schwangerschaft und Geburt ist für den weiblichen Körper im Grunde wie ein Unfall mit Ansage: "Man weiß zwar nie, wie schwer es einen trifft und welche Probleme man dann währenddessen haben wird, bzw wie gut man aus der Sache wieder rauskommt, aber DASS es für den Körper ein ordentlicher Schlag ist, ist unbestritten."

Wer glaubt denn jetzt so etwas? Erwachsene Menschen doch nicht?
Das suggerieren zumindest die, die Sätze sagen wie die hier:
Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit!
Und klar muss sich der Körper entsprechen einstellen.
Auch das ist ein völlig normaler Vorgang und betrifft alle Säuger.
 
Fakt ist - die AfD schreibt in ihrem Parteiprogramm-Entwurf einleitend:
DAs scheint ja eben gerade nicht mehr die aktuelle Haltung der AFD zu sein.
Aktuelle Haltung wurde erst vor einigen Tagen diskutiert:
Zum Thema Abtreibungen heißt es in dem Entwurf wörtlich: "Beim sorgfältigen Abwägen der Interessen muss Abtreibung die absolute Ausnahme bleiben, z.B. bei kriminologischer oder medizinischer Indikation." Offen ist, ob für die AfD darüber hinaus weitere Ausnahmen gelten würden. Aufgeführt werden sie in der Auflistung nicht.
Klingt definitiv nicht danach, den aktuellen Weg beizubehalten und Frauen die Möglichkeit der freien Entscheidung innerhalb der Frist zu belassen.
 

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