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Klimaschutz? Rezession!

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Obama kann so viele in sein Team holen, wie er will.

Er wird 100 Prozent seiner Kraft darin investieren müssen, dass die US-Wirtschaft nicht zusammenbricht. Heute schon sind die Zahlen verheerend: Der Konsum ist eingebrochen, fatal für eine Wirtschaft, die beinahe nur aus Konsum besteht. Die Arbeitslosenzahlen sind auf Rekordnievau und es gibt es "Bailout" nach dem anderen.

Dann kommt Mr. O und wird ausgerechnet die Arbeitsplätze belasten, die Amerika jetzt so dringend braucht? Niemals.

Im Übrigen, aber das sollte man wissen, herrscht in den USA ein anderes politisches System. Im Gegensatz zu Deutschland, gibt dort nicht Einer von oben den Ton vor und alle folgen.

Viele, auch und vor allem Demokraten, haben in ihren Bundesstaaten massive Probleme durch Abwanderung von Industriearbeitsplätzen. Sie werden sie gegen alles sperren, was diese noch mehr belastet.

Wenn man sich mal US Nachrichten anschaut und sie mit den deutschen bzw. europäischen vergleicht, so kommt etwas sehr witziges heraus: Hier sagt man, EU Klimaschutz ist mind. solange wirkungslos, wie die USA nicht mitmachen.

In den USA sagt man, US Klimaschutz ist solange wirkungslos, wie China nicht mitmacht. Alle schauen also auf den nächsten.

Und eines kann ich dir sagen, China wird nicht mitmachen.

China selbst hat größte Probleme wegen der Wirtschaftskrise. Ihr Wachstum ist eingebrochen und könnte nächstes Jahr nur, aus ihrer Sicht, bei 4-6 Prozent liegen.

Fatal für China, welches seit Jahren zweistellige Wachstumsraten hat und jährlich 15 Millionen Jobs für die Menschen kreieren muss, die vom Land in die Stadt strömen. Ganz zu schweigen von den inneren Unruhen, denn diesen Menschen hat man ihr Land gewaltsam genommen, um dort Fabriken zu bauen. Mit dem Versprechen, ihnen wird es hinterher besser gehen.

Diese Fabriken schließen nun eine nach der anderen, weil die Nachfrage aus den USA und Europa wegbleibt.

Wir leben in interessanten Zeiten, wie die Chinesen sagen würden.
 
Deine Gedanken dazu sind Deinem Alter entsprechend.....😀
Immer die alte Leier: Umweltschutz nzw. Klimaschutz kostet Geld. Das stimmt eben nicht. Die amerikanische Industrie geht den Bach runter - und zwar ohne Kliamaschutz. Denn dieser war gar nicht in Bush´s "Gehirn" vorgesehen.
Jetzt wird man es andersrum versuchen und damit Arbeitsplätze schaffen. ( in der BRD arbeiten etwa 1,8 Million im Umwelt-und Klimaschutz ) Richtig so.
Die paar Ewiggestrigen kann man vernachlässigen.😀
Konzentriere Dich doch einfach auf komplexere Dinge, von denen Du so viel verstehst. Zum Beispiel auf so wichtige Dinge wie Frau Palin. Na, wo ist deine große Liebe hin?
 
Ach ja, die üblichen Milchmädchenrechnungen der selbtsernannten Umwelt - und Klimaschützer.

"1,8 Millionen Menschen arbeiten in der Umwelt und Klimaindustrie...."

Und wie viele Jobs wurden durch die ideologisch bedingte Verteuerung der Energie, zum durch das EEG, vernichtet? Oder durch die Ökosteuer? Oder durch die immer strengeren Regeln für den Umweltschutz, für Emissionen?

Na, kann das jemand von euch beziffern?

PS: Palin wird 2012 selbst Kandidatin.
 
Nun sei mal nicht so weinerlich. Laß einfach Obama machen, der schert sich nicht um quackende Frösche in der deutschen Provinz.
Umwelt-und Klimaschutz haben nicht einen einzigen Arbeitsplatz vernichtet, sondern nur welche geschaffen. Und vor allen Dingen erhalten sie welche. Gerade in der BRD die Weltmeister ist, bei der Technik erneuerbarer Energien. Und das auch bleiben will!
Es gibt kein Zurück in alte Zeiten.
 
Nun sei mal nicht so weinerlich. Laß einfach Obama machen, der schert sich nicht um quackende Frösche in der deutschen Provinz.

Nein, aber um amerikanische Senatoren wird es sich kümmern müssen.
Und auch um die Wirtschaft des eigenen Landes.

Umwelt-und Klimaschutz haben nicht einen einzigen Arbeitsplatz vernichtet, sondern nur welche geschaffen.

Ha! Für diese Aussage solltest du, einen dann neu zu erschaffenden, "Hilferuf-Orden für die absurdeste Aussage des Tages" bekommen.
 
Bring doch einfach Beweise für Deine These..........
Was in der BRD an Arbeitsplätzen den Bach runter ist, war strukturbedingt.
Und mal zur Erinnerung: Die deutsche Autoindustrie ( und nicht nur die! ) hat Rekordzahlen geschrieben - trotz des bösen Umweltschutzes. Die Industrie in den USA geht den Bach runter - obwohl es dort sowas wie Umwelt-oder Klimaschutz bisher kaum gab. Also einfach mal versuchen wenigstens etwas logisch zu denken, dann klappts auch mit dem Verstehen...

Und zum Vergleich: In der deutschen Autoindustrie arbeiten etwa 700 000 Menschen. In der Umwelt-und Klimaindustrie die besagten 1,8 Millionen. Sicher ist das man ( auch mit den seltsamsten Maßnahmen ) keine alten Zeiten zurückholen kann. Weder in der BRD noch in Amerika werden die Achtzylinder nochmal großen Einzug halten. Die Menschen haben die Endlichkeit der fossilen Kraftstoffe erkannt und werden nicht mehr so handeln, wie Leute wie Du das gerne sehen würden.
Also heißt es: Zunächst mal mit den Steuergeldern die Übverkapazitäten abztubauen und parallel dazu "Neues" zu entwickeln. Spät, aber noch nicht zu spät.

Und ansonsten sollte man einfach abwarten. Egal ob Obama auf Senatoren oder seine Großmutter Rücksicht nehmen muß.
Wir nähern uns einer spannenden Zeit.
 
Ich seid aber auch fies, Mieze und Mike. Jetzt muss er wieder Google strapazieren, um irgendetwas zu finden was seine Thesen stützen könnte. ...und alles was dagegen spricht muss er wieder unter den Tisch fallen lassen. Wisst ihr was für eine Arbeit das ist?
Ärgert ihn doch nicht immer so.😎
 
Ganz und gar nicht, Benjamin.

Jeder, der nur etwas Verstand hat, wird wissen, dass z.B. die Verteuerung der Energie negative wirtschaftliche Folgen hat. Sei es dadurch, dass sich die Produktionskosten hier erhöhen oder dadurch, dass Privatleute weniger Geld für Konsum haben.

Dafür muss ich nicht Google bemühen und irgendwelche Links reinsetzen.

Aber das spielt für euch ja keine Rolle, nicht wahr?
Ihr teilt ja in "gute" und "schlechte" Arbeitsplätze und wenn die aus eurer Sicht "schlechten" abgebaut werden, dann ist das nur zu begrüßen.

Dann nennt man das auch nicht mehr Arbeitsplatzabbau, sondern es sind dann schlicht alte Zeiten, alte Industrien, die ja sowieso nicht überlebensfähig waren.

Es ist wie immer: Man sollte sich nicht von seiner Ideologie komplett leiten lassen. 🙂
 
Teurere Energie vernichtet Arbeitsplätze.
Wer das nicht erkennt, hat ein Problem mit logischem Denken.
Das gilt insbesondere für die Förderung der Windkraft.

"Ohnehin werden positive Arbeitsplatzeffekte in Deutschland angezweifelt. Die Universität Bremen legte im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung kürzlich eine Studie mit einem niederschmetternden Ergebnis vor: Tendenziell würden sogar mehr Arbeitsplätze vernichtet als neue geschaffen. Die Förderung erneuerbarer Energien verteuert nämlich den Strom. Käufer haben weniger Geld für Konsum und Investition. Das mindert die Beschäftigung. Weizsäckers Fazit: "Das Gesetz zur Förderung regenerativer Energie, das EEG, gehört abgeschafft.""

Erneuerbare Energien: Luftnummer mit Windrädern - Hintergründe - Wirtschaft - FAZ.NET

Was wir uns hier aus ideologischen Gründen teuer subventionieren,
werden die USA in wenigen Jahren aufgeholt haben. Ohne EEG.

Wie und mit welchen Technologie dieser Angriff aussehen wird, gibt dieser Artikel ganz gut wieder:

MENSCHEN & WIRTSCHAFT: Ein Münchner im Silicon Valley - Zeitungstexte - Wirtschaft - FAZ.NET

Interessant ist auch immer wieder die unglaubliche Dynamik in Amerika und wie sich dort Unternehmen und "Reiche" Gegenseitig unterstützen. Wie gesagt, ganz ohne Ideologie und ohne staatliche Subventionen:

"Der Sprung zur Solarenergie kam nicht so sehr aus innerem Antrieb, sondern durch kalkulierte Recherche: "Grob gesagt habe ich gegoogelt, was ein vielversprechendes Geschäft sein könnte, und so bin ich auf alternative Energien und speziell auf Dünnschichttechnologie gestoßen", erzählt Roscheisen. Dass er nun Vorstandschef eines Unternehmens auf einem für ihn etwas fachfremden Gebiet ist, sieht er nicht als Nachteil: "Für den Erfolg kommt es letztlich mehr auf die unternehmerischen Fähigkeiten an und nicht so sehr auf das Fachwissen. Dafür kann man Spezialisten anheuern." Schon sehr bald hat Roscheisen für Nanosolar prominente Unterstützung gefunden: Die Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page haben im Jahr 2002 in Nanosolar investiert. Zu der großen Gruppe weiterer Investoren gehören Jeff Skoll, der Gründer des Online-Auktionshauses Ebay, sowie Dietmar Hopp und Klaus Tschira, Mitgründer des deutschen Softwarekonzerns SAP. Auch der Schweizer Versicherungskonzern Swiss Re hat sich engagiert. Im Jahr 2006 hat Nanosolar von Investoren auf einen Schlag 75 Millionen Dollar eingesammelt - ein sehr hoher Betrag für eine einzelne Finanzierungsrunde."

Das EEG lähmt Dynamik und Fortschritt. Sollten wir hier nicht umsteuern, werden wir ganz schnell jede Spitzenposition in Sachen "Klima -und Umweltschutz" verlieren.
 
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