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Kleiner Glückstip

Max, das Wort *Glauben* würde seinen Sinn verlieren und darauf kommt es an, denk ich. Egal woran ich glaube, ob an mich, Gott, Universum oder an wen oder was auch immer, hauptsache ich glaube fest.
Dann hiesse es *Wissen* und das würde so einiges ändern.

Deine langen phylosophischen Abhandlungen wären viel kürzer und dann würde vielen von uns hier ganz schön was fehlen.
 
A

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Re: Kleiner Glückstip
Hallo maximilian,

schau mal hier:
Kleiner Glückstip. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Genau das, was in diesem Thread geschieht, habe ich mir in meinem Thread mit den beiden Geschichten gewünscht. Eine Diskussion, die das Denken und die Überzeugungen von uns wieder geben.
Tigerwood, Du hast recht, das mit dem Vampir ist ohne die erste Geschichte kaum zu erkennen. Es gibt viele gläubige Menschen, viele, die sicher sind, einen Teil des Unfassbaren erkannt und zu einem Teil ihrer selbst gemacht zu haben und deshalb von Wissen sprechen, und es gibt diejenigen, die für alles im Leben einen Beweis benötigen. Wir bekommen diese Beweise tagtäglich vor die Nase gesetzt, haben aber in Jahrtausenden verlernt, sie zu sehen. Aber eines müssten auch die allergrößten Zweifler und Wissenschaftler sehen, dass unser ganzes Sein bestimmt ist von unumstößliches Gesetzmäßigkeiten, denen wir absolut unterworfen sind, auch wenn wir noch so sehr uns wehren und mit allen Mitteln versuchen, noch mehr Beweise zu finden, als wir doch täglich vor Augen haben.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass meine Hauptaufgabe hier im Forum die ist, Euch diese Gesetzmäßigkeiten aufzuzeigen, Euch aufmerksam auf die "Beweise" zu machen. Ich vermeide ganz bewusst das Wort "Gott", sondern verwende es mehr im übertragenen Sinn, indem wir sagen "Das ist einfach göttlich". wir meinen damit nichts anderes, als das etwas einfach großartig ist. Wie heißt es bei Moses und seiner Begegnung mit dem brennenden Busch: Ich bin der ohne Namen oder ich bin der, der ich bin. Gott selbst spricht in allen Bibeln, Koranen, Kuilturbüchern niemals von "Gott". Wer dieses Wort aufgebracht hat, welches sein Ursprung war, ich weiß es nicht.
Ob wir das, was offensichtlich um uns herum geschieht nun Gott nennen, oder die absolute Gesetzmäßigkeit des Universums, die nicht nur für unsere Erde gilt, sondern für das kleinste Atomteilchen genauso wie für alle PLaneten und das gesamte Weltall.

Und was machen unsere Wissenschaftler, sie bemühen sich mit aller Kraft, das Rad erneut zu erfinden - es war schon immer da -, die physikalischen Gesetze zu ergründen - immerhin da zweifeln sie nicht an der Existenz, sie wollen sie nur verstehen -, sie streiten sich über Jahrhunderte über Evolutionstheorie oder Gottes Schöpfung - und merken nicht das beides ein und dasselbe ist -, sie leugnen hartnäckig alles, was sie mit ihrem kleinen Verstand einfach noch nicht versthen können, was aber deutlich sichtbar, durch andere vor Jahrtausenden schon bewiesen, um sie herum zugange ist.

Max, könntest Du einem viereckigen Mond als Beweis trauen, obwohl es wahrscheinlich gegen alle physikalischen Gesetze verstöße. Du verlangst, dass Gott als Beweis seiner Existenz, die Naturgesetze mal grad ein bisschen außer Kraft setzt.

Tigerwood ist überzeugt, dass seine Sicht Wahrheit ist, ich bin überzeugt, dass meine Sicht Wahrheit ist und Max ist überzeugt von seiner Sicht.
Und wir haben alle 3 recht, denn nur das kann für uns Wahr sein, was wir glauben zu wissen, je nachdem, wie sich unsere geistige Entwicklung und Reife mit den Dingen befasst.
Tigerwood schöpft seine Wissen und seinen Glauben aus der christlichen Religion, ich schopfe den gleichen Inhalt, mit anderen Worten aus den alten Geheimlehren der Esotherik und Max schöpft sein Wissen und seine Überzeugung aus der wissenschaft.

Kommt mir vor, wie die 3 Nachkommen von Lessings Nathan der Weise.
Genug für heute, die Natur verlangt ihr Recht.
Seid lieb gegrüßt von Luiserl
 
Hallo zusammen

na, da kommt das Gespräch langsam ins Rollen.

Ich finde es auch toll, wenn wir Gedankenaustausch über den Sinn und Unsinn des Lebens machen können. Aber mir geht es halt noch um ein bisschen mehr, als nur um den Austausch (dein gegen mein) von Gedanken. Stell dir vor, du bekämst einen Auftrag..... von einem König, einem König, der mit seiner Macht und Kraft, dich aus den Fängen eines Drachen gerettet hat.
Der Auftrag lautet:
"Bringe diese Botschaft dem Volk, dass mir noch nicht gehorcht, weil es Angst vor mir hat. Sag dem Volk, dass ich nur das Beste für sie will und sie beschützen und ihnen wohl tun will, wie ich es an dir getan habe. Führe dieses Volk in meine Nähe, dass sie spüren und erleben, wer ich bin, dass ich ihnen auch meine Macht erweisen kann."
Was würdest du tun? Dem König widersprechen. Oder voller Dank ihm diesen Dienst erweisen? Nun ja, in der heute so egoistischen Welt wäre auch die erste Variante möglich (oder muss ich vielmehr schreiben "normal"?). Doch in der Regel sind wir dem zu Dank verpflichtet, der uns geholfen hat. Und so schreibe ich mit einem Auftrag. Mit dem Auftrag von jenem, der selber die "unumstössliche Gesetzmässigkeit" ist in dieser Welt, über dieser Welt! Er, der die für uns so steinernen und festen Gesetzmässigkeiten aus den Angeln heben kann und wird!

Hier eine kleine Kostprobe, was Gott schon bewirkt hat:
"An jenem Tag , als der Herr die Amoriter in die Gewalt der Israeliten gab, hatte Josua vor dem ganzen Volk laut zum Herrn gebetet: "Sonne, bleib stehen über Gibeon, und Mond über dem Tal Ajalon!" Da waren die Sonne und der Mond stehengeblieben, bis die Israeliten sich an ihren Feinden gerächt hatten. Dieses Ereignis wird auch im "Buch der Rechtschaffenen" beschrieben. Die Sonne stand fast einen Tag lang hoch am Himmel und lief nicht nach Westen."
Josua 10, 12 + 13

Hier hebt Gott selbst die Gesetzmässigkeit auf!!!! Weil er es eben kann! Und Max, du siehst, auch der Mond kann still stehen, ohne auf die Erde zu fallen! Nur müsstest du dir mal überlegen, wie es für uns Menschen sein würde, wenn das regelmässig passieren würde, sagen wir alle 2 Jahre einmal, sozusagen als ein Zeichen von Gott, dass es ihn gibt. Würden wir IHM dann eher glauben????? Würden wir dann IHM vertrauen? Ich glaube nein, denn dass wäre dann schon wieder so alltäglich, dass der Mensch in seiner menschlichen "Überlegenheit" nach einem wissenschaftlichen Grund suchen würde, wieso das passiert! Das kann ja nicht göttlich sein.

Oder als weiteres göttliches Zeichen, der Regenbogen! Jedesmal, wenn während einer Regenschauer die Sonne scheint und irgendwo ein Regenbogen sichtbar wird, denkt dann heute jemand daran, dass dies ein Zeichen für ein Versprechen von Gott ist? Nein, das kann doch nicht sein, denn das Sonnenlicht bricht in den Tropfen und dann entsteht der farbige Bogen. Aber wie wäre es mit dem Gedanken, dass eben genau diese Gesetzmässigkeit damals nach der Sintflut von Gott in Kraft gestzt wurde? Wir Menschen schaffen es immer wieder aus Wundern etwas Normales zu machen, weil wir es von uns aus nicht ertragen, eine höhere Macht über uns zu haben!

Luiserl, ich möchte nicht besserwisserisch tönen, darum frage ich dich nun zuerst, aus welcher Quelle du weisst, dass Gott sich in der ganzen Bibel nie Gott nennt????? Ich habe da eine verlässliche Quelle, die das Gegenteil beweist ;-) . Die Bibel selber, und zwar genau von der Begebenheit, die du erwähnst.

"Zieh deine Sandalen aus, denn du stehst auf heiligem Boden! Ich bin der Gott deiner Vorfahren, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs.................Mose aber antwortete Gott: Siehe, wenn ich zu den Söhnen Israels komme und ihnen sage: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt, und sie mich fragen: Was ist sein Name?, was soll ich dann zu ihnen sagen?
Da sprach Gott zu Mose: Ich bin, der ich bin. Dann sprach er: So sollst du zu den Söhnen Israel sagen: Der "Ich bin" hat mich zu euch gesandt. Und Gott sprach weiter zu Mose:So sollst du zu den Söhnen Israels sagen: Jahwe, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs hat mich zu euch gesandt.Das ist mein Name in Ewigkeit, und das ist meine Benennung von Generation zu Generation."

2. Mose 3, 6+7, 13-15

Wie hat Gott sich hier genannt, Gott und Jahwe und "Ich bin, der ich bin". Ich denke, das ist auch nicht Gottes grösstes Problem, wie wir in nennen. Wir können ihn ganz einfach auch Freund nennen, wie ich ihn manchmal in meinen Gebeten nenne oder wenn ich einfach so mit ihm plaudere! Es gibt noch Dutzende von anderern Gottesnamen, wie Adonai, Abba, Immanuel usw. Egal, unsere Beziehung zu IHM muss stimmen, zum Gott der Bibel!

So das wärs nun wiedermal von meiner Seite. Darf ich noch richtigstellen (da bin ich ein wenig heikel, ich weiss): Ich schöpfe meinen Glauben nicht aus einer Religion (das tönt so tot!). Ich schöpfe meinen Glauben und meine Überzeugung aus dem Wort Gottes, der Bibel, aus Jesus!

Liebe Grüsse

Tigerwood

PS: Habe noch einen poetischen Beitrag zum Thema:
http://www.internetgedichte.ch/seine_person/s_seine_person.htm
 
Hallo Luiserl

nun habe ich endlich Zeit gefunden die Geschichte "Lasse los, und du bist frei!!!" unter folgendem Thread zu lesen:
http://www.hilfeschrei.de/forum/upload/showthread.php?t=1303&highlight=geschichten+inge

Leider kann ich nicht allem beistimmen, was in dieser abgeänderten "Messiasgeschichte" vorkommt.

Bei dieser Geschichte geht es ja grundsätzlich auch um den Glauben. Allerdings um den Glauben an sehr vieles. Und da muss ich schon meine Fragezeichen setzen.

Verstehe ich diese Geschichte richtig?

Wenn ich fest daran glaube, dass ich reich werde, dann werde ich reich????
Wenn ich fest daran glaube, dass ich nicht krank werde, werde ich nicht krank???
Oder gar.....wenn ich fest daran glaube, dass ICH Gottes Sohn bin, dann werde ich Gottes Sohn?
Oder noch konkreter, wenn ich daran glaube, dass ich der Erlöser der Menschheit bin, dann werde ich es auch??? Puuuhhh, ein ganz starkes Stück............., aber leider völlig unhaltbar. Denn dann gilt ja auch das Gegenteil.
Wenn ich daran glaube, dass ich gesund werde, werde ich gesund!
Wenn ich daran glaube, dass ich arm bin, werde ich arm!
Wenn ich daran glaube, dass ich böse bin, werde ich böse!

Ein Stück weit kann ich dein Gedankegänge (oder die von Richard Bach) nachvollziehen. Eigentlich geht es darum, ob ich an mich selber und meine Fähigkeiten glaube oder nicht. Das mag bei der einen oder anderen Begebenheit ja zutreffen, dass ich mit meiner Einstellung meinen Lebenslauf positiv oder negativ beeinflusse.

Aber ich bin überzeugt, dass dies lang nicht bei allem funktioniert!

Zum Beispiel beim Thema Glaube:

Wenn ich fest daran glaube, dass ich das rechte glaube, dann glaube ich recht!!

Das wage ich stark zu bezweifeln. Dann hätte ja nie jemand unrecht!!! Da jeder glaubt (und meistens fest glaubt), dass er im Recht sei! Nun wer hat denn nun wirklich recht, wenn es z.B. darum geht einen Gerichtsfall zu entscheiden. Der, der mehr an sein Recht glaubt, der hat recht? Und jener, der unsichere Angeklagte, der nicht weiss, wie ihm geschieht (in Wirklichkeit aber im Recht ist) hat unrecht? Nene, das funktioniert nicht und wenn, dann nur auf Kosten anderer und mit Unwahrheiten.

Wenn ich fest daran glaube, dass ich der Erlöser der Menschheit bin, werde ich es auch, so wie der "Meister" in der Geschichte? Na, dann wäre wohl die halbe Welt voller "echten" Erlösern? Ich weiss zwar, dass ich durch den Glauben an Jesus Christus ein Kind Gottes bin, somit auch ein Sohn, aber nicht der Sohn Gottes. Und ich wurde es nur durch eine klare Entscheidung für IHN und nicht weil ich glaubte, dass ich es sein könnte.

Dieser einzig wahre Sohn Gottes, Jesus, wurde nicht der Messias, weil er so fest daran glaubte. Er war und ist der Sohn Gottes. Er ist von Gott gesandt worden und lebt heute unter uns.

Was stellt den im Gleichnis in dieser Geschichte "der Strom" oder "der Fluss" dar? Wenn da steht:"Der Fluss tut nichts lieber, als uns zu befreien, wenn wir nur den Mut aufbringen loszulassen." Das müsste auch eine höhere Macht sein, die der Mensch nicht greifen kann, nicht lenken kann. So kann auch der Mensch sein Schicksal nur begrenzt lenken!!!!

Da fällt mir ein Vers aus der Bibel ein:

"Der Mensch denkt, aber Gott lenkt!"

Da wir die Geschöpfe Gottes sind, ist es nicht an uns zu bestimmen, an was wir glauben können, damit wir gerettet werden. Es liegt auch nicht an uns Menschen zu bestimmen, was wir tun müssen und wie wir sein sollten!

Der Schöpfer allein hat einen Plan mit dir, Luiserl. Du weisst es vielleicht nur noch nicht! Und er würde dich gern leiten, wie es seinem Plan entspricht, das heisst aber nicht, dass es immer nach deinem Willen ginge. Aber ich garantiere dir aus eigener Erfahrung, es kann dir nicht besser gehen!

Und ich glaube wirklich noch lieber an Jesus, den Zimmermannssohn, als an einen Automechanikermeister!!!!

Ich hoffe, diese Ausführungen haben dir "geschmeckt". Ich glaube ganz fest daran, dass du auch zu Jesus finden kannst. Whow, cool! Deinem Glauben entsprechend müsstest Du heute oder morgen Jesus als deinen Herrn annehmen. Da kann man nur sagen: Praise the Lord!

Liebe Grüsse

Tigerwood
 
Na,
genau der punkt ist absolut richtig, wenn man glaubt man ist im recht, ist man im recht und im endeffekt ist jeder im recht.

deswegen kann ich mich leider nicht weiter an der diskussion beteiligen.sondern mich nur noch empören, aus meiner kleinen eingeschränkten sichtweise heraus, die zwar insgesamt falsch und richtig ist, aber dafür meine:

Ich finde halt das christentum hat sich mit einigen sachen schon selbst ins aus geschossen. wie sollte man annehmen dass es ein barmherzigen gott gibt, er aber andererseits nicht jeden menschen den weg ins paradies ebnet. nur weil einige menschen täter wurden, und das auch immer weil sie selbst früher opfer waren.
man kann doch schlechte menschen nicht verantwortlich machen dafür, dass z.B. sie ihr vater so lange prügeln musste, bis sie glaubten dass Liebe sich immer durch prügeln ausdrückt, etc. etc. . Wenn es einen Gott gäbe, der handelt, der Menschen leitet, dann ist jeder Mensch ein Sohn Gottes, und jeder Mensch ist von vorneherein gerettet und nicht nur christen. und kein mensch kann das verspielen, egal was er glaubt, sagt oder macht. Was soll den das für ein Gott sein, der 70-80% der Menschheit allein deswegen schon aus dem Paradies ausschließt weil sie nicht in christlichen Gebieten leben. was wirft denn das für ein Bild auf einen Gott der angeblich allmächtig ist, aber zulässt das Menschen leiden, nicht ins Paradies kommen, und anderen Menschen das dran Glauben so leicht macht, wie man aus der inneren überzeugung raushört.
was soll das für ein gott sein, der zuläßt das seine geschöpfe von luzifer beherscht sind?

ich wäre auch gerne so gläubig, falls es ihn aber gibt, hat er mir meinen zweifel gegeben, was ist denn das für ein gott der mich mit zweifelfähigkeit quält und mir so den einzug ins paradies erschwert, während du mit so einer überzeugung sprechen kannst. was ist denn das für ein gott der es mir verweigert so stark wie du zu glauben, der mich jahrelang in größten qualen lässt, weil ich überzeugt bin mein schwesterherz nie wieder zu sehn, weil es ein danach nicht gibt. was soll den dass für ein gott sein, der die menschen so quält, obwohl ich als kind nun wirklich nichts für konnte dass mich meine eltern atheistisch aufzogen. Nene mein lieber, mich wirst du nicht überzeugen, damit das du angeblich mit jemanden sprichst. das machen viele Kinder auch, und da sagen die eltern auch, der Freund ist eingebildet.

was ist dass für ein gott der zulässt das in seinem namen getötet wird und die menschen sich das ganze leben dafür auch noch so gottgefällig fühlen, und mit so einem reinen gewissen durchs leben laufen, weil sie denken es ist gottes wille muslime zu töten oder hugenotten. wie kann gott zulassen dass du dich als deutscher, obwohl du sicher gerne nach seinen gesetzen lebst, so schuldig machst, allein durch dein hier leben, siehe dazu das aktuelle Thema "sinn des Lebens".
man muss doch auch mal ein wenig klarsehen und sehen entweder gibt es keinen gott oder er ist ein scheißsadist, der menschen den freien willen gab um ein bißßel spaß dran zu haben zu beobachten wer sich selber vor der hölle rettet und wer nicht( und dann wahrscheinlich auch noch wetten abschließt). obwohl er sicher mit seiner allmacht die möglichkeit gehabt hätte dem menschen den freien willen wegzunehmen und allen das gutsein einfach einzupflanzen. nein das wollte er nicht, war ihm anscheinend zu langweilig, schön mal schauen, was die armen Mensch-gewürme mit diesem "Geschenk" (paaah) freien willen anfangen, und in kauf nehmen dass sich einige Menschen dadurch das Paradies verspielen, obwohl er als allmächtiger jedem seiner geschöpfe das paradies verschaffen könnte.

ist aber auch hauptsächlich ein christliches Problem, dass man den menschen einredet nach dem tod für ihre menschlichkeit ewig leiden zu müssen. was soll daran toll sein. jeder macht sich schuldig, und öfters auch ohne dass man es merkt, dann kann man es sich noch nicht mal durch buße tun vergeben lassen. nene, das christentum mit diesem angst-einjagen, ist echt das letzte. Was ist das für ein Gott der Menschen Angst einjagd vor ewigen qualen.

du wirst jetzt irgendwas sagen wie jeder hat die chance sich seine sünden vergeben zu lassen. Es ist nunmal aber so dass viele durch ihre Kindheit/Vergangenheit noch nichtmal die chance haben ihre Sünden zu sehen, geschweige denn zu verhindern. Was ist das für ein Gott der sowas zulässt.

mit Grüßen vom Max
 
Hallo Max

wir haben nun immer darüber geposted, was wir glauben. Was ich nicht glaube ist, dass Gott ein parteiischer Gott ist.

Ich kenne deine Vergangenheit nicht, Max, du hast sie aber vage angedeutet. Ich finde es auf der einen Seite tragisch, wenn jemand so leiden muss. Das ist die menschliche Ansicht. Die göttliche Sicht hast du meistens erst im Nachhinein. Wieso musstest du das durchmachen. Ich nehme an, dass du eine Ahnung davon hast, wenn du anderen in der gleichen Situation helfen kannst. Dass du weisst, was es heisst, wenn die Eltern ihr Kind atheistisch erziehen, dass du weisst,.... und weisst,...und weisst.

Ich habe auch lange Zeit nicht gewusst, wie ich weiter oben schon geschrieben habe:

.......wieso gerade ich? Das ist doch ungerecht, dass ich 33 Jahre, ca. ein Drittel meines irdischen Lebens an Epilepsie leiden musste. Kein Auto, immer "überwacht", immer wieder Untersuchungen, nie ganz für voll genommen und etwas vom Schlimmsten: immer bemitleidet!!!! Wieso ich? Und nicht du????

........wieso so lange? 15 Jahre ohne eine Entscheidung für Jesus und danach nochmals 18 Jahre, als ich mich Jesus zugewandt hatte. Immer in Rebellion gegen Gott, mich selbst bemitleidend, ja, da fühlte ich mich schon als armen Wurm.

.......wieso geht es den andern so gut? Das ist nun deine Frage über mich! Wieso kann ich glauben und du nicht?

All diese Fragen kreisten sich in mir noch vor meiner Genesung, bis zu dem Moment, als ich mich entschloss, mir "das volle Programm Gottes zu geben", wie es ein Kollege von mir einmal so schön ausdrückte. Von dem Moment an gings nur noch aufwärts. Und ich übertreibe nicht, es war wirklich so. Wie du gemerkt hast, lebte ich als Christ auch 18 Jahre lang halblebend. Auch Christsein bewahrt nicht vor Krisen. Aber Gott weiss, wie ER uns führen muss, damit ER mit uns zum Ziel kommt.

Ich glaube, das ist auch der Punkt, an dem Du zu nagen hast. Zuerst dich in allem absichern, alles logisch durchdenken, alles testen, alles wissen, alles.............. und erst dann entscheiden. Aber glaube mir, solange du dein Leben so versuchst zu gestalten, aufzubauen, auf deiner Logik, wirst du nie zum Ziel kommen.

Ich musste mich in dem Moment, als ich mich entschloss, eine Hirnoperation an mir durchführen zu lassen, mit einem Risiko von 5% (in diesen 5% kann alles passieren, Tod, Gelähmt, Geistig zurückgeblieben) total in SEINE Hände fallen lassen. Ohne zu wissen, wie mir geschieht! Weisst du, Max, ich glaube so ein Vertrauen kannst auch du aufbauen, wenn du lernst weniger auf dein Wissen zu vertrauen, als auf das, was dein Herz dir sagt.

Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass auch du solch einen Glauben haben kannst, aber glaube nicht, dass du zuerst den Glauben erhälst und dann mit dem Glauben leben kannst. Zuerst braucht es einen Schritt von dir auf Jesus zu.

ER hat den allerersten Schritt auf dich zu getan, indem er sich ans Kreuz für auch deine Schuld nageln liess. Der zweite Schritt liegt an Dir, auf IHN zu! In irgendeine Gemeinschaft, wo sich SEINE Kinder treffen. Und dann kommt Gott wieder auf dich zu. Und du wirst Wunder erleben! Und stell dir vor, die kann man auch nicht erklären!

Ich kann dir nicht all deine Fragen beantworten, weil ich gar nicht alles wissen muss und weil ich die Antworten vielleicht auch nicht verstehen würde. Irgendwann dann schon einmal.

Zum Thema Leiden im Glauben habe ich heute morgen eine passende Bibelstelle gelesen:
"Doch nicht nur dafür sind wir dankbar. Wir danken Gott auch für die Leiden, die wir wegen unseres Glaubens auf uns nehmen müssen. Denn in solchen Leiden lernen wir, geduldig zu werden. Geduld aber vertieft und festigt unseren Glauben, und das wiederum gibt uns Hoffnung. Und diese Hoffnung wird uns nicht enttäuschen. Denn durch den Heiligen Geist, der uns geschenkt wurde, ist Gottes Liebe in uns."
Römer 5, 3-5

Übrigens, hast du gewusst, dass der Autor des Römerbriefes und div. anderer neutestamentlicher Briefe, Paulus nämlich, ein ehemaliger Mörder war??? Und Gott konnte ihn gebrauchen, wie selten ein anderer Mensch.

Um deine Worte nochmal aufzugreifen:

Was konnte Paulus dafür, dass er als Jude, als Pharisäerschüler, aufwuchs? Was konnte Paulus dafür, dass er dadurch einen unbändigen Hass gegen die Christen entwickelte? Was konnte Paulus dafür, dass er mitbekam, wie einer der ersten Christen, Stephanus nämlich vor seinen Augen gesteinigt wurde? Was konnte er dafür, dass er durch seine Jugend- uns Jungerwachsenen-Erfahrung als Jude sich später vom Hohen Rat ein Genehmigungsschreiben ausstellen liess, um Juden in Damaskus umzubringen? Was konnte er dafür?

Ich glaube, das ist die falsche Fragestellung, ich würde vielmehr fragen:
Wozu ist das denn gut?

Jesus begegnete Paulus (damals noch Saulus), als dieser seine Gemeinde verfolgte und Jesus berief ihn in seinen Dienst, weil er ihn mit seiner Vergangenheit und mit dem, was er erlebt hatte gebrauchen konnte.

Weil Paulus als Pharisäer aufwuchs, kannte er das Wort Gottes bestens und konnte so auch Juden mit ihren Worten begegnen.

Weil er die Christen verfolgte und sie hasste, konnte er auch die Gedanken der Pharisäer und Sadduzäer nachvollziehen, wenn er in Streitgespräche verwickelt wurde.

Weil Paulus von besserer Herkunft war, war er nicht nur Jude, sondern auch römischer Bürger und wurde darum nach Rom gebracht vor den Kaiser und konnte so Zeugnis von Gottes Plan vor dem Höchsten des damaligen Weltreiches geben!

Da musst du zugeben, alles genial eingefädelt!

Ich frage mich, wozu hat Gott dein Leben eingefädelt, so wie es war und es ist?

Wozu bist du jetzt noch so kritisch? Macht ER das, um mir eine Herausforderung zu geben?

He Freund, eigentlich würde ich mich freuen, wenn ich dich in nächster Zeit mal als Gleichgesinnten antreffen würde, sei es im Netz oder sei es real! Aber eines sollst du wissen, ich versuche nicht, dich zu überreden, denn das kann ich nicht. Es liegt an dir, einen Schritt zu tun!

Das was in meiner Macht steht, das mache ich: Ich werde für dich beten, dass die tiefe Sehnsucht nach Glaubenkönnen, dir nicht verwehrt bleibt, dass du Gott/Jesus in SEINER ganzen Grösse kennenlernst und dass du dir einen Kick gibst, auf den zuzugehen, der erfülltes Leben schenken kann!

Hier noch ein Liedtext, der zu dieser Thematik des "SichSelberSein" wunderbar passt:

Vergiss es nie: Dass du lebst war keine eigene Idee,
und dass du atmest, kein Entschluss von dir.
Vergiss es nie: Dass du lebst war eines anderen Idee,
und dass du atmest, sein Geschenk an Dich !

Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls,
keine Laune der Natur !
Ganz egal, ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur.

Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu.
Du bist Du, das ist der Clou, ja der Clou, ja Du bist Du.

Vergiss es nie: Niemand denkt und fühlt und handelt so wie du,
und niemand lächelt, so wie du`s grad tust !
Vergiss es nie: Niemand sieht den Himmel ganz genau wie du,
und niemand hat je, was du weisst, gewusst.

Vergiss es nie: Dein Gesicht hat niemand sonst auf dieser Welt,
und solche Augen hast alleine Du.
Vergiss es nie: Du bist reich, egal ob mit, ob ohne Geld !
Denn du kannst leben, niemand lebt so, wie Du.

Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls,
keine Laune der Natur !
Ganz egal, ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur.

Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu.
Du bist Du, das ist der Clou, ja der Clou, ja Du bist Du.​

Na, dann bis auf ein anderes, Clou---- äh nein Max, natürlich!

Liebe Grüsse
Tigerwood
 
@ Tigerwood :
Je mehr Du hier schreibst,desdo mehr ABNEIGUNG gegen diese Art von "gönnerhafter Bekehrung" bekomme ich.
Ständige Widersprüche,keine wirkliche Antwort auf die Fragen,Gedanken anderer(Dich hinweisend auf zusammengestückelte Laien-Prediger-Weisheit bzw."Weisheit")...Logik lehnst Du ab...da selbst nicht mal annähernd durchdacht antworten könnend.
Vom hohen Sockel...selbsterhöht,da ja "gläubig" im Unterschied zu den "armen Atheisten"...genau diese Art von "Glaubensverständnis" ist die Ursache so vieler Konflikte...so hat kein "Gott",kein Schöpfer..kein Urgeist...was auch immer,sich das Zusammenleben vorgestellt.
Ich würde Dir empfehlen,z.B. die Gedanken von Puma,von Luiserl,von Lipizaner....zu lesen...(in dem tread :Geschichten für Inge....z.B.)
Und...das was Dir Max schreibt ignorierst Du völlig...Du verstehst ÜBERHAUPT nicht,was Dir da gesagt wird....schade um die langen Posts.
Vielleicht lesen ja andere genauer...und DENKEN .
Was Du die ganze Zeit versuchst zu erklären,widerlegst Du doch selbst andauernd...siehst Du das nicht?
So wird "Glauben" zum Allergiefaktor.Bzw.genau diese"Verbreiter des wahren Glaubens ".
M.
 
Hallo M.

Unregistriert meinte:
@ Tigerwood :"Ständige Widersprüche,keine wirkliche Antwort auf die Fragen,Gedanken anderer"
Das ist mir begreiflich, aus mind. zwei Gründen:

1. Habe ich nicht auf alles eine Antwort, muss ich auch nicht haben! Wenn ich auf etwas keine Antwort habe, habe ich es auch nicht nötig, mir eine Antwort zusammenzubasteln.

2. Glauben kann man nicht erklären, Glauben ist nur erfahrbar!!! Also wie soll ich etwas, das ich erfahren habe und immer wieder erfahre, richtig weitergeben können? Wenn du darüber nur diskutieren willst, ist mir schon klar, dass Glauben Humbug ist in vieler Leute Augen. Dies aber halt nur, weil sie es nicht erfahren wollen. Sie wollen doch keine "Memmen" sein und irgendwie von einem "Nichts" abhängig sein. Da muss ich doch immer wieder betonen, dass Glauben nur erfahrbar ist.


Unregistriert meinte:
@ Tigerwood :"Du verstehst ÜBERHAUPT nicht,was Dir da gesagt wird."
Verstehst du, M., denn, was ich sagen will? Vielleicht stehst du mit deiner Meinung mehr auf der Seite von Max. Dann ist es wirklich annehmbar, dass du ihn besser verstehst als ich. Hätte ich eine Menge Gleichgesinnter hier, würden die mich besser verstehen als du das tust.


Unregistriert meinte:
@ Tigerwood :"Was Du die ganze Zeit versuchst zu erklären,widerlegst Du doch selbst andauernd...siehst Du das nicht?"
Beispiele bitte!?

Liebe Grüsse
Tigerwood
 
"1. Habe ich nicht auf alles eine Antwort, muss ich auch nicht haben! Wenn ich auf etwas keine Antwort habe, habe ich es auch nicht nötig, mir eine Antwort zusammenzubasteln."

das geht vielen menschen so, dass sie lieber die augen zumachen, und sich wohlfühlen, als zu merken dass sie menschlich, handelnd, religiös auf dem falschen weg sind. lieber blind und glücklich als sehend und leidend, und am besten die auslegung der "heiligen" schrift in "kompetente" Hände geben, damit man nicht mal ausversehen in die Fänge des teuflischen Zweifels gerät, beim lesen. das ist uralt und hat zu den größten Schweinereien geführt, warum soll man drüber nachdenken ob protestanten in die hölle kommen und getötet werden müssen, schließlich gibt es stellen in der bibel mit denen der herr pfaffe begründen kann.
man findet in der bibel zitate für jede schweinerei die man machen will. wenn man dann auch sich selbst das nachfragen verbietet, kommen die größten schweinereien bei raus. Das ist mein völliger Ernst: Menschen mit deiner Einstellung haben ihren dorfpfaffen früher alles geglaubt und locker jeden angefeindet den der pfaffe für feindlich hielt. warum auch eigene antworten suchen, warum auch mal die schriftauslegung anzweifeln.

"Von dem Moment an gings nur noch aufwärts. "

könnte man nicht von einem gott erwarten der sich allmächtig und barmherzig nennt, dass er auch den menschen hilft die nicht zu seinem club gehören.
 
Hallo Tigerwood,
auf Deine Antworten, Fragen und Gedanken zu meiner kleinen Messiasgeschichte gehe ich gerne zu einem anderen Zeitpunkt näher ein, denn das wird ein bißchen dauern.
Eigentlich möchte ich Dich heute um etwas bitten:
Wir haben eine Parallele: Du hast Dich bei Deiner Gehirnoperation in Gottes, bzw. Jesu Obhut fallen lassen.
Ich halte mich selbst für einen sehr "religiös" denkenden Menschen, auch wenn ich mich nicht an einer Weltreligion festhalte, sondern in allen Weltreligionen den gleichen Inhalt als für mich relevant ansehe. Aber auch diese Sicht können wir gerne später beleuchten. Ich wollte Dich bitten, in meinem persönlichen Tagebuch meine inneren Zweifel und Fragestellungen zu der bevorstehenden Gehirnoperation zu lesen und einmal meine Überzeugung mit Deiner zu vergleichen. Ich sehe nämlich in Deinen Mails im Prinzip den gleichen Inhalt, dem auch ich voller Überzeugung folge, was uns beide unterscheidet ist allein die Verpackung. Und das ist es auch, was Dich daran hindert zu verstehen, was ich Dir mit der kleinen Messiasgeschichte und der Vampirgeschichte sagen wollte. Du betrachtest beide Geschichten in der christlichen Verpackung, ich sehe in Deinem Gedicht weiter unten den gleichen Inhalt, ohne jegliche Abstriche, wie ich ihn seit jahren vertrete. Die Aussage dieses Gedichts, wirst Du immer wieder in Beiträgen von mir erkennen.
Dieses Gedicht hat eben den Riesenvorteil, dass es in keiner bestimmten Verpackung steckt, sondern rein inhaltlich selbst der Überzeugung eines "Atheisten", wie Max sich selber nennt, vertraut ist. In meiner Sprache rede ich meist davon, dass jeder Mensch in sich seine eigene kleine Welt im großen Gefüge des Kosmos darstellt. Das Gedicht sagt meiner Meinung nach genau das Gleiche aus.

Was mich immer so traurig macht, wenn ich Diskussionen, wie die zwischen Max und Dir, lese, ist, dass ihr vor lauter Verpackung überhaupt nicht mehr seht, wie ähnlich sich Eure Gedanken in Wirklichkeit sind. Max kann den Inhalt nicht mit Deinen Augen sehen, weil er es nie gelernt hat, und Du kannst ebenfalls den Inhalt nicht mehr ohne christliche Verpackung sehen. Und ich finde, ihr bringt Euch beide um die Möglichkeit, ohne innere Abwehr die Position des anderen zu akzeptieren - obwohl ihr das zumindest versucht - und auch zu verstehen. Meint ihr nicht auch, dass die Möglichkeit, den gemeinsamen Inhalt als wichtig hervorzuheben und die Verpackungen wegzulassen, die absolute Chance in sich birgt, dass es keine Kriege im Namen Gottes mehr geben müsste, weil doch sowieso alle an das selbe glauben, es aber vor lauter Verpackung überhaupt nicht registrieren. Diese Tatsache führt mir tagtäglich die Absurdität dieser von Menschen interpretierten "Allein seelig machenden Glaubensrichtlinien" vor Augen. So wird es niemals ein friedlichen Zusammenleben der verschiedenen Kulturen geben, weil idiotischerweise jede Kultur zwar an denselben Schöpfer glaubt, aber eben auf verschiedene Weise. Was ich von einem erwachsenen, selbständig denkenden Menschen gerne sehen würde ist, dass er zugibt, dass Fussbal ein tolles Spiel ist, egal welche Mannschaft es spielt. Mal spielt die eine gut, mal die andere und da das von den meisten so akzeptiert wird, gibt es im Stadion weniger Mord und Totschlag als auf den religösen Schauplätzen unserer Welt.

Können die Menschen denn nicht irgendwann einmal soweit sein, dass sie den Sinn und die Realität der Dinge einfach völlig wertfrei, rein inhaltlich, betrachten und beurteilen?

Puh, jetzt ist es doch wieder ellenlang geworden und gerade deshalb wollte ich auf das andere Thema nicht eingehen, aus Angst es wird für diese Uhrzeit zu lang. Ist eigentlich auch gar nicht so wichtig. Ich könnte mir vorstellen, wenn Du ein bißchen mehr von meinen "philosophischen" Anschauungen gelesen hast, wirst Du ganz von selbst verstehen, was die eigentliche Aussage dieser beiden Geschichten ist. Dein Gedicht gibt zum Teil auf beide Geschichten Dir bereits die Antwort.

Ich wage jetzt einfach mal die ketzerische Hypothese, dass ihr beide im Laufe Eures, hoffentlich noch recht langen, Lebens weiter reifen werdet, immer mehr die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten werdet und irgend wann einfach zu der logischen Schlussfolgerung kommt, dass jedes Tunneldenken nur 2 Richtungen zulässt, entweder nur geradeaus nach vorne oder nur nach hinten.

Wenn Euer Blickfeld etwas freier georden ist, und wenn ihr beide Euch traut, den Felsen, an den ihr Euch mit Eurer Sichtweise klammert, loszulassen, um von der Strömung des Lebens weitergetragen zu werden, selbst auf die Gefahr hin , dass ihr noch des öfteren gegen andere Felsen geschleudert werdet, dann seid ihr frei genug und braucht keine Felsen mehr zum festklammern. Nur wenn ihr Euch der Strömung anvertraut habt ihr die Möglichkeit weitere wichtige Erfahrungen zu machen, an denen ihr weiter reifen werdet. Tigerwood, Du hattest losgelassen, als Du Dich der "Strömung" bei Deiner Operation anvertrautest, aber Dein Mut hat noch nicht ausgereicht, um Dich nicht an einem der 3 riesengroßen Felsen sofort wieder festzuklammern.
Ich habe an allen 3 Felsen in meinem Leben eine Pause eingelegt, aber die Sehnsucht nach mehr Wissen um die Zusammenhänge hat mich immer wieder dazu gebracht, den jeweiligen Felsen loszulassen und mit der dort gewonnenen Erkenntnis weiter zu schwimmen.
Ich ghlaube nicht, dass ich in diesem Leben schon aufhören kann zu schwimmen, das wird erst möglich sein, wenn wir Menschen die gleiche Metamorphose durchleben wie Christus, Mohamed und Buddha. Bei Mohamed muss ich mich korrigieren, der Koran ist mir nicht so vertaut im Einzelnen. Aber Christus und Buddha haben beide durch den Tod des eigenen Egos den materiiellen Körper für immer verlassen um ihn gegen den Geist einzutauschen.


Jetzt hör ich aber lieber auf, denn ich glaube dass diese Gedankengänge erstmal nur ein ungläubiges Kopfschütteln über soviel Fantasie hervorrufen werden.
Aber mal ehrlich, ist es nicht schön, wenn dem menschlichen Geist von keiner Religion oder Philosophie Grenzen gesetzt werden, sondern er die Freiheit besitzt, sich immer weiter zu entfalten und zu fragen und zu forschen?

In diesem Sinne, liebe Grüße an den Atheisten und den Christen von der....., tja von was ?....vom freien Luiserl.
 

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