Hey, meine Katze wurde auch vor ein paar Monaten angefahren.
Trotzdem kann ich dich verstehen, das ist sicher nicht einfach. 🙁
Ich würde mich an deiner Stelle durch die Ortschaft klingeln, bis ich die Besitzer gefunden habe und anbieten die TA-Kosten zumindest teilweise zu übernehmen.
Bei uns blieb auch niemand stehen oder hat sich gemeldet, meine Kleine wurde operiert (mehrere Rippen gebrochen, vorder und Hinterbein) was schon einige hundert Euro gekostet hat.
Einschläfern lassen war nicht - sie hatte noch Hunger,.Durst, hat versucht sich durch die Gegend zu schleppen und wollte kuscheln. Also man merkte, sie hängt am Leben.
Sah auch der Tierarzt so, einschläfern wurde kurz angesprochen, aber er meinte, das wäre doch Schwachsinn, an sich gings der Katze ja gut.
Nun sind wir finanziell nicht so gut gestellt, tragen die Kosten natürlich, schließlich gings um ein Leben und Schmerzen und Liebe.
Aber wenn heute einer vor der Tür stehen würde und sagen: "Hey, ich hab deine Katze angefahren, wie gehts ihr, wie viel hat die Behandlung gekostet, kann ich vielleicht ein-zweihundert Euro mitzahlen, weils meine Schuld war", wäre ich trotzdem froh und würde denjenigen auch keine Vorwürfe machen.
Meine erste Katze wurde übrigens ganz überfahren, lief auch noch ein paar Meter, nirgends Blut - und starb dann.
Ich musste zusehen, draußen im Garten. Der hat auch nicht angehalten, aber naja.
Hier gibts auch immer wieder ein paar, die so schnell fahren, dass nicht mal ein Kind eine Chance hätte, trotz Geschwindigkeitsbegrenzung.
Da zählst du mit Gegenverkehr und weiteren Autos im Rücken noch zu den halbwegs Guten, auch wenns trotzdem schlimm ist. 🙁
Lg