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Jesus ist wahrhaftig auferstanden

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Du darfst aber nicht vergessen das dieser Gott allwissend ist und die Fehler damit bewusst macht, das Böse bewusst erschaffen hat. Damit kann er aber nicht allgütig sein.

Das was über diesen Gott behauptet wird ist damit ja falsch.




Hitler hat auch unmenschliche Dinge gemacht. Befürwortest du das auch?


Hi black jack, das versteh ich nicht ganz. Also, Gott schafft ein vollkommenes Wesen (z. B. Engel) mit Instanzen in sich, die sich entwickeln können, so oder so. Wie kommst du darauf, dass er das Böse schuf? Er schuf bestenfalls die Möglichkeit, dass sich aus einer guten Schöpfung etwas Böses entwicklen konnte. Und genau das konnte er bei der Schöpfung nicht voraussehen, weil sie gut war, aber nat. mit der Möglichkeit einer Entwicklung in jede Richtung. Wenn diese Entwicklung im Gange war, konnte Gott natürlich seine Fähigkeit der Allwissenheit einsetzen, aber auch nur wenn er wollte, genauso wie du ein bestimmtes Computerprogramm einsetzen kannst, wenn du willst.

Aber was ich sagen wollte, er schuf doch nichts Böses, gemäß obiger Erklärung.

????

Sigi
 
ich habe erlebt, dass gottes nähe schmerzhafte folgen hat. du meinst also, alle heiden, hindus, buddhisten etc. werden irgendwann dafür bestraft, dass sie nicht an gott glauben, egal ob sie gute menschan waren oder nicht? was ist das für ein gott, zu dem du da betest? wie kann man aus so einem jähzornigen, intoleranten gott bloß kraft schöpfen? wenn er wirklich alle menschen erschaffen hätte und lieben würde, wäre ihm doch egal, woran sie glauben, oder?

wer sind denn bitte "menschen, die bewusst den weg zum verderben wählen"? wen meinst du damit? die ungläubigen?

Lieber Gast

So wie es unterschiedliche Meinungen gibt, so gibt es auch verschiedene Wege im persönlichen Glauben.

Einige gehen den Weg der Selbstgerechtigkeit. Sie glauben, dass sie vor Gott bestehen können, wenn sie sich anstrengen, recht zu leben und allen Mitmenschen freundlich und hilfsbereit begegnen.

Andere glauben, dass Gott nur auf dem Weg über eine bestimmte Kirche zu finden ist. Sie geben sich Mühe, die Lehren dieser Kirche zu befolgen und meinen, dadurch gerettet zu werden.

Wieder anderer glauben, dass in allen Religionen Gott zu finden ist. Sie sagen: «Hauptsache man glaubt an etwas!» Ein viel gehörtes Sprichwort heisst: «Viele Wege führen nach Rom!» Man meint damit, dass viele Wege zum Himmel führen.

Wer hat nun recht? Gottes Wort sagt in Sprüche 14, 12: «Manch einer wähnt sich auf dem richtigen Weg - und läuft geradewegs in den Tod.

Alle unsere Wege führen ins Verderben. Aber warum? Im Römerbrief 3, 23 heisst es: «Denn darin sind die Menschen gleich: Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte.»

Weil wir Sünder sind , gehen wir ins Verderben, und keiner kann sich selber retten! Auch keine Kirche, keine Gemeinschaft oder Organisation kann uns retten. Dahinter stehen immer nur unvollkommene Menschen.

Der Römerbrief aber sagt weiter im Kapitel 3 Vers 24 - 25: «Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat. Um unsere Schuld zu sühnen, hat Gott seinen Sohn am Kreuz für uns verbluten lassen. Das erkennen wir im Glauben, und darin zeigt sich, wie Gottes Gerechtigkeit aussieht.»

Weil wir Menschen uns selber nicht retten können, sandte Gott seinen einzigen Sohn Jesus Christus, der stellvertretend für die Sünden der ganzen Menschheit starb, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat (Johannes 3, 16).

Nur Jesus Christus lebte ohne Sünde. Deshalb konnte er für alle Sünder sterben. «Das Blut, das Jesus Christus für uns vergossen hat, befreit uns von aller Schuld.» (1. Johannes 1, 7)

Nach drei Tagen ist Jesus von den Toten auferstanden. Durch seinen Tod und seine Auferstehung machte er uns einen Weg zu Gott. Darum konnte Jesus sagen: «Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen.» (Johannes 14, 6)

Es führen wohl viele Weg nach Rom, aber Rom kann uns nicht zu Gott führen. Allein Jesus ist der Weg zu Gott!

Jesus ist nicht weit weg von uns. Er ist da, wo man ihn im Gebet anruft. Wer Jesus seine Sünden bekennt, ihn als Erlöser und Herrn in sein Leben aufnimmt und bereit ist nach dem Willen Gottes zu leben, dem hat Jesus alle Sünden vergeben (1. Johannes 1, 9), ihn vom Zwang, zu sündigen befreit (Römer 6, 6), und ihm das ewige Leben geschenkt (Johannes 10, 28).

Wo gibt es sonst in der Welt eines so frohe Botschaft wo wir Menschen den Himmel geschenkt bekommen?
 
Hallo fitundheil!

Einige gehen den Weg der Selbstgerechtigkeit. Sie glauben, dass sie vor Gott bestehen können, wenn sie sich anstrengen, recht zu leben und allen Mitmenschen freundlich und hilfsbereit begegnen.
Das ist in meinen Augen das einzig Vernünftige, was ein Gott von einem Menschen verlangen kann. Wäre eine "Fremdgerechtigkeit" aus Gründen der Unterwerfung unter einen göttlichen Gehorsam, den man aber weiter nicht einsieht, besser? Selbstverständlich soll man so handeln, wie man es selbst für richtig hält.

Der Tenor Eurer weiteren Überlegungen läßt sich ungefähr so zusammenfassen: Jesus erledigt alles für den Menschen vor Gott. Er übernimmt unsere Sünden etc.

Nun ja. Ich würde nur nicht so tun, als sei Jesus eine Instanz, die mit dem Menschen nichts mehr zu tun hätte.

Meines Erachtens ist Jesus nur das Idealbild eines Menschen, der potentiell in jedem von uns steckt. Anders ausgedrückt: wir können dem Idealbild Jesu nachstreben. Noch simpler ausgedrückt: die von einem Gott geforderte moralische Tugend kann man nur selbst erfüllen und nicht auf irgendeine andere Person (einen imaginären Jesus zB) abwälzen.
 
Die wichtigste überhaupt: das wir durch ihn erst existieren, mit all diesen Möglichkeiten. Alles andere ist irrelevant. Ein Deist sieht nicht das Womögliche, sondern das hier und jetzt. Man darf sich jedoch darüber Gedanken machen. 🙂

öhm.. okay, dann kannst du dir erklären, woher wir alle kommen.

ich zielte eher auf eine handlungsbezogene komponente ab: wie beeinflusst ein gott das eigene handeln, wenn er nicht vom menschen erfasst oder durch begriffe beschrieben werden kann?
 
Aber was ich sagen wollte, er schuf doch nichts Böses, gemäß obiger Erklärung.

Nach deiner Erklärung erschuf er dann aber auch nichts Gutes.


Die Geschichte um Adam und Eva könntest du Vergleichen mit einem Kleinkind welches du mit geladener Waffe allein in einen Raum setzt und davon ausgehst das es damit keinen Mist baut, obwohl du genau weißt das es in seiner Natur liegt die Dinge zuerkunden und auszuprobieren. Und falls es sich doch selbst damit erschießt, das Kind, alle anderen Kinder und auch die Kinder aller folgenden Generationen auch noch dafür bestrafst weil es nicht das gemacht hast was du wolltest.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weil wir Sünder sind , gehen wir ins Verderben, und keiner kann sich selber retten! Auch keine Kirche, keine Gemeinschaft oder Organisation kann uns retten. Dahinter stehen immer nur unvollkommene Menschen.

Das ist soweit biblisch, wenn nun aber niemand sich selbst retten kann - und nur der Glaube an Christus alleine redet, folgt daraus ebenfalls, dass niemand aus eigenem Entschluß an Christus glauben kann, da er sonst gewissermaßen sich selbst gerettet hätte. Aber genau das verlangst du von dem Sünder, sich durch seine eigene Entscheidung an Jesus zu glauben zu retten.

Der Römerbrief aber sagt weiter im Kapitel 3 Vers 24 - 25: «Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat. Um unsere Schuld zu sühnen, hat Gott seinen Sohn am Kreuz für uns verbluten lassen. Das erkennen wir im Glauben, und darin zeigt sich, wie Gottes Gerechtigkeit aussieht.»

was spricht deines Erachtens dagegen, dass Gott allen Menschen seine Güte schenkt (siehe z.B. Römer 11:32), verdient hat es offenbar niemand, also wäre es auch nicht ungerecht würde Gott alle insgesamt retten ohne Hinblick auf die jeweiligen Verdienste des Einzelnen.

Weil wir Menschen uns selber nicht retten können, sandte Gott seinen einzigen Sohn Jesus Christus, der stellvertretend für die Sünden der ganzen Menschheit starb, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat (Johannes 3, 16).

wenn Menschen sich nicht selbst retten können, obliegt es doch Gott die Menschen zu retten, warum sollte Er dann nur wenige und nicht alle insgesamt retten wenn Christus stellvertretend für die Sünden der ganzen Menschheit starb (siehe z.B. 1. Timotheus 4🤐0 und 1. Korinther 15:22)?

Deine Meinung dazu würde mich interessieren!

Wo gibt es sonst in der Welt eines so frohe Botschaft wo wir Menschen den Himmel geschenkt bekommen?

Der Problem bei der Sache ist, dass nach der Lehre der meisten christlichen Denominationen, geschätzte 90% der Menschen zu dumm sind die richtige Entscheidung zu treffen was sie nun glauben und der "liebende und allgütige Gott" aus unerfindlichen Gründen gezwungen ist diese geschätzen 90% fürchterlich zu martern für eine endlose Ewigkeit (gerne auch "Hölle" genannt), was du nehme ich an euphemistisch mit "Verderben" meinst (offen von der Hölle zu reden ist wohl selbst in evangelikalen Kreisen unpopulär geworden, aber sollte man die Sache nicht beim Namen nennen, so man daran glaubt?). Das ist absurd, schizophren und alles andere als eine gute Nachricht - wenn es in der Form wahr wäre.

Mich würde mal interessieren, ob die Soldaten, die Jesus gekreuzigt haben, in die Hölle kommen, weil sie ihn getötet haben, oder ob sie im Himmel einen Ehrenplatz bekommen, weil Jesus ohne sie nicht hätte auferstehen können.

"Vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun." waren Jesu Worte wenn ich mich recht entsinne, einen Ehrenplatz allerdings werden sie sicherlich nicht bekommen.

Wie kann ein Gott den Engel Luzifer erschaffen, wenn er doch weiß, dass dieser seine Kinder verführen wird und dass viele unschuldige Kinder deswegen schlimmes erleiden müssen?

Einen Engel Luzifer gibt es in der Bibel nicht, es gibt nur den Satan und der war "ein Lügner von Anfang an", da Gott alles erschaffen hat, hat er auch den Satan erschaffen.

Aufgrund der Tatsache das behauptet wird Gott sei allgütig. Und da er der Schöpfer aller Dinge ist dürfte es nichts Böses geben. Denn sonst wäre er nicht allgütig.

Wenn nun das Böse ein notwendiges Übel ist, ohne welches das Gute nicht ersichtlich wäre und das Böse eines Tages gänzlich aus dem Dasein verschwindet, stünde dies nicht im Widerspruch zur Güte Gottes.

Athanasius, ein bekannter Kirchenbvater schrieb dazu offenbar:

"Nun haben gewisse Griechen, vom rechten Wege abirrend und nie mit Christus bekannt geworden, dem Bösen eine wesenhafte und unabhängige Existenz zugeschrieben. Hierin begehen sie einen doppelten Fehler: Entweder leugnen sie den Schöpfer als den Erschaffer aller Dinge, wenn das Böse ein eigenes und unabhängiges Dasein hatte, oder, wenn Er auch der Schöpfer des Bösen sei ... wie sollen dann die beiden Prinzipien nebeneinander bestehen bleiben ... da das eine die Vernichtung des anderen ist."

siehe dazu auch meine Signatur
 
Zuletzt bearbeitet:
*aufseufz*

Woher kenne ich diese immer gleich endenden Diskussionen bloß....?🙄

Lassen wir es doch so stehen - der eine glaubt, der andere nicht.

Die Entscheidung überlässt Gott jedem einzelnen. Bewusst (damit ist auch die Frage oder eher These beantwortet, warum Gott uns so einiges zumutet - er will nunmal keine willenlosen Sklaven).

Tun wir das doch einfach auch.

Ich glaube, weil ich Ihn erlebt habe und ohen Ihn nicht mehr sein will.

Ein anderer hält das für Schwachsinn und lebt lieber ohne Gott.

Am Ende der Zeit werden wir es alle wissen.

Christa
 
Leider führt wie man hier sieht das Sündekonzept oft zu chronischen Minderwertigkeitskomplexen und Opferhaltung...das macht aus vielen Menschen Opfern....es macht viele Interpreten dieses Glaubens schwach, da sie offenbar einiges dabei missverstehen. Bereits Nietzsche hatte das ja am christlichen Konzept kritisiert und ich muss ihm in diesem Punkt Recht geben.

Ich persönlich halte wenig von diesem Sündenkonzept. Logisch, dass wir Menschen fehlbar sind, aber das durch eine Religion die daraus machtintendiert eine Sünde strickt ständig auf die Nase gebunden zu kriegen führt doch oft viele in eine übertriebene Demutshaltung bei der sie das Leben oder ungute Menschen schlichtweg in den Ar*** fickt....oder?
Ich muss ehrlich sagen dass ich solche Knechtschaftskonzepte sehr kritisch sehe, wobei ich aber mittlerweile etwas gemäßigter bin und denke dass dafür oft nicht die Religion sondern eher die Institutionen wie Kirche etc. verantwortlich sind und viel Mist gebaut haben durch ihre (sündigen?) Machtinteressen.
Religionen haben den Blick oft eher auf eine Gesellschaft und größere Zusammenhänge gerichtet, aber das Individuum bleibt dabei halt manchmal auf der Strecke sofern Religion institutionalisiert wird.

Die Funktion des Sündekonzepts dürfte die sein, dass man Menschen gefügig macht und kontrollierbar...an und für sich auch manchmal notwendig aber auf der anderen Seite generiert es auch neues Leid.


Es ist natürlich müßig und auch unwürdig rum zu jammern und Gott für alles verantwortlich zu machen...so etwas ist in meinen Augen depressive Grundhaltung (oder sone Art zu stark ichzentrierte Haltung die häufig bei psychischer Instabilität an zu treffen ist wie z.B Depression) mit dem überheblichen Anspruch dass die ganze Welt sich um den Menschen dreht...tut sie nicht!* Der Mensch ist vollkommen auf sich gestellt in diesem Leben und ich denke die Evolution (oder für gottgläubige Gott) hat den Menschen (jeden Menschen) so geschaffen dass er an sich im Leben gut zurecht kommen kann, wenn er seine Verantwortung ohne Jammern und Klagen (dass nur Zeit und Energie wegnimmt) voll annimmt. Depressive oder sehr ichbezogene Menschen die zum Jammern neigen und sich vor ihrer Verantwortung drücken wollen so etwas natürlich nicht sehen, nicht hören etc. Denn Eigenverantwortung kostet Zeit und Mühe...ist harte Arbeit..aber wozu haben wir Geist/Seele und Herz/Emotion von der Evolution oder Gott erhalten? ..bestimmt nicht um einfach da zu sitzen und über unser Leid zu jammern sondern dafür uns klar zu machen dass Leiden zum Leben leider dazu gehört und wir es nicht als Strafe sondern Herausforderung und Aufgabe ansehen sollten die es zu bewältigen gilt.
Würde und Stolz finde ich sehr wichtig..in Würde auch schweres Leid ertragen z.B. ohne dabei alles direkt in die Tonne zu kloppen, mit dem Leben oder Gott zu hadern oder sich gar den Gedanken erlauben sein Leben eigenmächtig zu beenden bevor man nicht ALLES versucht hat einiges zu verbessern. Keine Buhmannspielchen bei denen man nach Schuldigen sucht oder guckt wo die Verantwortung liegt...diese liegt halt zum Teil bei uns selbst und darin wie wir mit unserem Leid umgehen und was wir aus unserem Leben machen.
Schuldfragen sind natürlich für Gewaltopfer sehr präsent und zentral...wichtig ist hier Sortierarbeit im Kopf und Herzen...dass man z.B Missbrauchstätern die Schuld zuschiebt...am besten umgesetzt in eine STrafanzeige....das hilft oft psychisch sehr, zumindest als Geste und Versuch eine klare Grenze zwischen Opfer und Täter zu ziehen. Um dann von diesem STandpunkt aus neu beginnen zu können.
Für unsichere und verwirrte, psychisch/geistig angeknaxte Menschen ist das Sündekonzept natürlich schwer zu begreifen und führt einige die ohnehin zu Autoaggression neigen ggf in eine noch ungünstigere Position...oder zumindest bleiben sie unten hocken in der kindlich-unreifen Erwartungshaltung messianischer oder göttlicher Errettung.
Wichtig finde ich Religion aus einigermaßen neutraler Sicht zu praktizieren sonst kann das auch eher ungünstig verlaufen.

Diese Welt und dieses Leben braucht mutige Menschen die sich mit Körper/Geist, Herz und Verstand ihrem Schicksal stellen..Schicksal ist nicht gottgegeben sondern an sich eher Ergebnis unser eigenen Leistung und Lebensweise. Die Evolution, der Kosmos (oder für Theisten Gott oder Götter) gab und das wertvolle Geschenk des Lebens und es ist unsere Aufgabe dieses in Ehren zu halten indem wir nicht jammern und klagen wie kleine Kinder die ewig die Brust verlangen sondern was daraus machen.
Egal wie die jeweilige Vorgeschichte und Lebensgeschichte aussieht..heute ist heute und der Tag um was aus unserem Leben machen zu können. Wer die Zeit mit zu viel Zurückblicken und Anhaften an altem Leid vergeudet verliert natürlich die Perspektive nach vorne.

Tyra

* der Grundgedanke dass alles sich um den Menschen dreht stammt leider auch aus dem christlichen Konzept...dort wird der Mensch ja als Krone der Schöpfung dargestellt mit Sonderstellung im Kosmos und zu Gott...das produziert leider auf der anderen Seite Überheblichkeit und starke Ichzentriertheit...
Ich denke dass der Mensch sich als was Besonderes sieht schafft einerseits Antrieb aber auf der anderen SEite halt auch Gefahren...alles recht extrem. Einmal der Mensch auf dem Sockel oben und dann fällt man manchmal natürlich tief...wenn man im Leben erkennt das da ein großer Widerspruch besteht zwischen Wunsch und Wirklichkeit...wie Manie auf der einen SEite und Depression auf der anderen Seite..somit könnte man die christliche Religion als ungünstig bezeichnen für Interpreten die nur schwarz oder weiss kennen und die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit nicht geistig überbrückt kriegen....also innerlich zerrissen sind? Keine Ahnung...
Muss ich mal noch drüber nachdenken...aber ich denke da ist was dran.
Auch Religion ist natürlich ein stückweit das was der jeweilige daraus macht...einige nutzen sie als Stützkorsett, andere fühlen sich dadurch eingeengt, wieder andere nutzen sie als Sündenbock wenn in ihrem Leben was schieflief. Wichtig ist glaube ich die Grenzen der Macht der Religion zu kennen und den Blick auf die Eigenverantwortung nie zu verlieren.
 
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Tolle wissentschaftliche Abhandlung - und nun?

Gott bleibt Gott und der Glaube an ihn Glaube, wie Er es gewollt hat.

Christa
 
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